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Verbindungselement für die Einzelsysteme von Schallempfängern
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Erfindungsgemäss besteht der elastische Formkörper aus einem Material von 30 bis 90 Shore, also beispielsweise aus Naturgummi, synthetischem Gummi oder entsprechend hergestelltem thermoplastischem Kunststoff. Dies hat den Vorteil, dass hinsichtlich der Toleranzen der Passflächen keine Schwierigkeiten auftreten und auch die Herstellung der Form billiger ist als die für den Spritzguss fester Formkörper. Daraus ergibt sich auch die Wirtschaftlichkeit der erfindungsgemässen Konstruktion, insbesondere wenn man bedenkt, dass die zulässigen Toleranzen für einen elastischen Körper von 30 bis 90 Shore mindestens zehnmal grösser sein können als für einen festen Formkörper.
In einer weiteren Ausbildung der Erfindung kann der elastische Formkörper als Teil eines Gehäuses für einen Schallempfänger ausgebildet sein oder im wesentlichen ein ganzes Gehäuse darstellen. Ein solches elastisches Gehäuse hat den Vorteil, dass infolge der hohen inneren Reibung des verwendeten Materials die Fortleitung von Körperschall weitgehend unterbunden wird.
Schliesslich ergibt die Erfindung noch den Vorteil, dass die einzelnen Systeme für Reparatur- oder Prüfzwecke aus der elastischen Halterung ohne Werkzeug entfernt und wieder eingesetzt werden können.
Die notwendigen elektrischen Verbindungen können hiebei in dem elastischen Formkörper bereits untergebracht sein und in Kontaktplättchen, Lötanschlüssen od. dgl. enden.
Nähere Einzelheiten der Erfindung und weitere Vorteile sollen nun im folgenden Beschreibungsteil an Hand der Zeichnungen erläutert werden, in denen Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung im Schnitt darstellt, Fig. 2 eine ergänzende Einzelheit hiezu, die Fig. 3, 3a und 3b zeigen die Ausbildung von Vorsprüngen u. dgl. zur besseren Halterung der Einzelsysteme, in Fig. 4 ist der Einbau eines elastischen Formkörpers gemäss der Erfindung in ein Gehäuse dargestellt, die Fig. 5 und 6 sind Beispiele einer elastischen Lagerung der Einzelsysteme, in Fig. 7 und 7a ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem die Einzelsysteme nebeneinander angeordnet sind, wogegen Fig. 8 eine Weiterbildung des Erfindungsgedankens darstellt, bei der der elastische Formkörper aus mehreren Bauteilen zu einer Einheit zusammengesetzt ist.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel sind ein Hochtonsystem 2 und ein Tieftonsystem 4 axial hintereinander angeordnet, die beide durch einen einstückigen Körper l, z. B. aus Naturgummi, synthetischem Gummi oder einem thermoplastischen Kunststoff von 30 bis 90 Shore, zu einer Einheit verbunden sind. Der elastische Körper 1 ist nach Art eines Rohrstückes ausgebildet, das an einem Ende einen hülsenartigen Fortsatz 3 besitzt, der zur Aufnahme des Hochtonsystems 2 bestimmt ist, wogegen das Tieftonsystem 4 in einer ähnlich ausgebildeten Hülse 5 am unteren Ende des elastischen Formkörpers 1 eingesetzt wird. Die Nase 6 hindert die Kapsel 4 vor dem Zurückgleiten. Die Öffnungen 7 des vorderen Schalleintritts der Tieftonkapsel 4 führen in eine ringförmige Kammer 8, aus der Öffnungen 9 zum äusseren Schallfeld führen.
An die Hülse 5 kann ein Hohlraum 10 für das Bassvolumen aus Metall oder Kunststoff angeschlossen sein oder es kann, wie Fig. 2 zeigt, eine Gummihülse 21 angewendet werden. Es ist auch möglich, den Formkörper 1 und die Hülse 21 einstückig auszuführen, wobei die Hülse 21 zylindrische Form, jedoch keinen Boden 12, hat, der nachträglich eingesetzt wird. Die vier elektrischen Leitungen der Hochton- und Tieftonkapsel sind in Schlitzen des Formkörpers l geführt. Ein Wulst 11 kann an der zylindrischen Oberflache des Korpers 1 vorgesehen sein.
Das erfindungsgemässe Konstruktionsprinzip ermöglicht es, die elektroakustische Prüfung ohne Gehäuse vorzunehmen. Dabei kann die akustische Justierung der akustischen Elemente durch Veränderung der Reibungswiderstände 13 beim Hochtonsystem bzw. nach Abnahme des Bassvolumens 10 durch Änderung des Reibungswiderstandes 14 desTieftonsystems oder des Widerstandes 16 im Bassrohr 15 vorgenommen werden. Den Abschluss des Bassvolumens 10 bildet ein Körper 17 aus weichem oder hartem Material, der das elektrische Filter enthalten kann. Am Umfang des Korpers 17 sind Öffnungen 19 vorgesehen, hinter denen als Windschutz ein schalldurchlässiges, poroses Material 20, z. B. Textilgewebe, angeordnet sein kann.
Die Öffnungen 19 dienen als rückwartiger Schalleintritt zum Tieftonsystem.
In Fig. 2 ist das Bassvolumen 11 aus ebenfalls elastischem Material ausgeführt und in den Formkörper 1 eingesteckt. In Fig. 3 ist das Hochtonsystem 2 in eine Hülse 22 aus elastischem Material eingesetzt und durch eine Ringnase 23 gehalten. An der Rückseite des Systems 2 befindet sich ein Hohlraum 24, der akustische Bedeutung für das Hochtonsystem hat. Das Tieftonsystem 4 ist von rückwarts in den Formkörper 22 eingesetzt und durch die Ringnase 25 gehalten. An der Vorderseite des Systems 4 ist eine kleine Kammer 26 gebildet, aus der Öffnungen 27 ins freie Schallfeld führen.
In den Fig. 3a und 3b sind Beispiele von die Nachgiebigkeit der Lagerung innerhalb des Gehauses
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unterstützenden schmalen Stegen am elastischen Körper axonometrisch wiedergegeben.
In Fig. 3a sind die Stege achsparallel zum Körper 22, beim Beispiel der Fig. 3b am Zylinderumfang als Ringstege 29 ausgebildet.
Die Fig. 4 zeigt ein Beispiel des Einbaues des elastischen Formkörpers 1 in das Gehäuse. Der Gehäuseteil 30 trägt auf einer Seite die schalldurchlässige Kappe 31, z. B. aus Drahtgeflecht, die fest mit dem Teil 30 verbunden ist. Bei 32 ist ein Gewinde vorgesehen, in das der Gehäuseteil 33 eingebracht ist. Die elastische Einheit mit dem Formkörper 1 und dem Endstück 36 ist zwischen den Nasen 34 und 35 elastisch eingespannt.
In den Fig. 5 und 6 sind Beispiele der elastischen Lagerung der Einzelsysteme gemäss der Erfindung dargestellt, bei der die Einzelsysteme nebeneinander angeordnet sind. Der Formkörper 37 weist, wie Fig. 5 zeigt, auf einer Platte zwei zylindrische Hülsen auf, in die die Einzelsysteme eingesetzt werden.
Das Hochtonsystem 2 wird von dem kurzen Zylinder 38 zweckmässig durch eine Ringnase gehalten, das Tieftonsystem durch eine zylindrische Hülse 39 mit Flansch 40 gesichert. Bei 13 liegt der rückwärtige Schalleintritt zum Hochtonsystem. In Fig. 6 sind sowohl das Hochton- als auch das Tieftonsystem in zylindrische Hülsen 41, 42 eingesetzt, wobei jene des Hochtonsystems Schalleintritts- öffnungen 42 aufweist.
Die weiteren akustischen Elemente, wie z. B. das Bassvolumen 43, sind in Fig. 7 schematisch dargestellt. Hochtonsystem 2 und Tieftonsystem 4 sind am Formkörper 37 in die Hülsen 41 und 42 eingesetzt. An den Formkörper 37 schliesst sich das Bassvolumen 43 an, durch welches das Bassrohr 15 führt ; der rückwärtige Schalleintritt zum Tieftonsystem erfolgt durch Öffnungen 19 im Gehäuse 44, z. B. aus Kunststoff oder Metall, zweckmässig zweiteilig, wie ein Schnitt nach der Linie A-B in Fig. 7a zeigt. Das Bassvolumen 43 weist zahlreiche Erhöhungen 45 auf, die auch auf dem Formkörper 37 angeordnet sind und eine nachgiebige Lagerung innerhalb des aus zwei Schalen bestehenden Gehäuses 44 bewirken. Ein Haltering 47 mit Gitterkappe 48 ist durch eine Nase 48 im zweiteiligen Gehäuse 44 gehalten.
Im Gehäuse befindet sich das elektrische Filter 18, es können aber auch andere Bedienungselemente, wie Schalter, Regler oder andere elektrische Bauteile, untergebracht sein. Eine Gummihülle 46 dient zur Durchführung des Kabels. Es kann jedoch ein Steckereinsatz vorgesehen sein.
Eine Weiterbildung des Erfindungsgedankens ist in Fig. 8 dargestellt. Dabei ist von dem Prinzip Gebrauch gemacht, den elastischen Formkörper in Bauteile zu zerlegen, die durch Zusammenstecken und Sichern, z. B. durch Nasen, zusammengehalten sind. Dieses Prinzip ermöglicht ein leichtes Austauschen der Bauteile bei der Prüfung in der Fertigung oder bei Reparaturarbeiten. Zusammengesetzt ergeben die Bauteile wieder einen einheitlichen elastischen Formkörper mit allen für die Funktion und elastische Lagerung im Gehäuse notwendigen Eigenschaften. Im Gehäuse 49 befinden sich der Formkörper 50 mit dem Hochtonsystem 2, der an der Rückseite eine Ringnut 51 aufweist. In diese greift die Nase 53 des Formkörpers 54 ein, der das Tieftonsystem 4 enthält. An der Rückseite des Formkörpers 54 ist eine Nase 55 vorhanden, die eine Ringnut 56 aufweist.
In diese greift die Ringnase 57 ein, die am Ende der Basshülse 58 angebracht ist. Die Basshülse 58 hat einen Boden 59, durch welchen das Bassrohr 15 hindurchgeführt ist. Ebenfalls am Ende der Basshülse 58 ist eine Ringnase 60 vorgesehen, die in die Ringnut 61 eingreift, die das Ende des Formkörpers 62 bildet, der das elektrische Filter aufnimmt. Am andern Ende des Formkörpers ist wieder eine Ringnut 63 vorgesehen, in die die Kabeltülle 64 mit ihrer Ringnase eingreift. An Stelle der Kabeltülle kann eine Steckerhülse treten. Am Umfang der Formkörper 50,54 und 58 können ringförmige oder andere Stützkörper 66,67, 68 vorgesehen sein, die sich im Gehäuse 49 unter leichtem Druck abstützen.
Der Ring 69 mit Schutzkorb 70 ist mittels Gewinde oder anderer Fixierung in das Gehäuse 49 eingesetzt und ermöglicht, so wie die Nase 71 am ändern Ende des Gehäuses, ein axiales Verschieben der Formkörpereinheit. Öffnungen 72 im Gehäuse dienen zum rückwärtigen Schalleintritt des Tief- tonsystems. Hinter den Öffnungen 72 befindet sich ein Windschutz 73 inForm einer Textileinlage.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verbindungselement für die Einzelsysteme von Schallempfängern mit mindestens zwei Einzelsystemen, insbesondere Zweiweg-Richtmikrophone, dadurch gekennzeichnet, dass es als elastischer Formkörper ausgebildet ist, der Ausnehmungen, Hohlräume, Hülsen od. dgl. aufweist, in die die Einzelsysteme (Kapseln) in definiertem Abstand einsetzbar sind.
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