AT261147B - Regelvorrichtung für Raumheizungsanlagen - Google Patents

Regelvorrichtung für Raumheizungsanlagen

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AT261147B
AT261147B AT1043164A AT1043164A AT261147B AT 261147 B AT261147 B AT 261147B AT 1043164 A AT1043164 A AT 1043164A AT 1043164 A AT1043164 A AT 1043164A AT 261147 B AT261147 B AT 261147B
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space heating
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AT1043164A
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Otto Ortlinghaus
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Otto Ortlinghaus
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  • Control Of Temperature (AREA)

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  Regelvorrichtung für Raumheizungsanlagen 
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   Messgeräten erfolgt, die die Aussen-und die InnentemperaturIn   Fig. 2 ist eine der zahlreichen möglichenAusführungsformen des Brückengliedes   4 dargestellt. 



  Im vorliegenden Fall ist wieder ein Stellmotor 6 für ein Beimisch-Regelventil vorgesehen, auf dessen
Achse 10 eine Kurvenscheibe 11 befestigt   ist, die nach einem gewünschten und unter Berücksich-   tigung verschiedener, von dem Einzelfall abhängiger Gesichtspunkte entworfenen Kurvenverlauf ausgebildet ist. An der Kurvenscheibe 11 liegt ein Tasthebel 12 an, der beispielsweise unmittelbar mit dem Schleiferteil 13 eines sogenannten Ringpotentiometers 14 verbunden ist, so dass der zwischen den beiden Anschlussklemmen 15 des Potentiometers gemessene Wert für den Widerstand von der Re- lativstellung der Kurvenscheibe 11 und des Tasthebels 12 und damit von der Stellung des Stellmo- tors 6 und des mit ihm verbundenen Regelorgans 7 abhängt.

   Dieses Brückenglied kann natürlich vielseitig abgewandelt werden, ebenso das Brückenglied 3, von dem in Fig. 3 ein mögliches Ausfüh- rungsbeispiel dargestellt ist. 



   Das in Fig. 3 dargestellte Brückenglied 3 besteht aus zwei beispielsweise parallel zueinander geschalteten temperaturabhängigen Widerständen 16 und 17, die im Freien aufgestellt sind, wobei der beispielsweise aus einer einfachen Nickeldrahtspirale bestehende Widerstand 16 direkt der Aussentemperatur ausgesetzt ist, während der andere temperaturabhängige Widerstand 17 im Inneren eines Gehäuses angeordnet ist, das eine dicke Innenschale 18 aus Eisen aufweist, die nach aussen durch eine Wärmeisolationsschicht 19 abgeschirmt ist. Auf diese Weise wird erreicht, dass die Temperatur im Innern des Gehäuses auf Grund der beiden Schalen 18 und 19 nur sehr langsam auf eine Änderung der Aussentemperatur anspricht und damit über einen bestimmten Zeitraum gesehen eine Mittelwertanzeige der Aussentemperatur erzieltwird. 



   Eine solche Anlage hat den Vorteil, dass die durch Windeinwirkung oder Sonnenbestrahlung hervorgerufenen stärkeren Widerstandsschwankungen an dem Aussentemperaturfühler 16 nur abgeschwächt auf die Brückenschaltung einwirken. 



   Die Anpassung der erfindungsgemäss ausgebildeten Regelanlage an Temperaturschwankungen und andere zu   berücksichtigende   Grössen wird in einfacher Weise dadurch erreicht, dass-ähnlich wie im Falle der in Fig. 3 erläuterten   Brückengliedschaltung - die   Anzeigeorgane nicht direkt auf die Brücke einwirken, sondern beispielsweise über Potentiometerschaltungen auf die Brückenzweige gegeben werden, so dass der Grad der Einwirkung des Anzeigewertes auf die Brückenverstimmung genau eingestellt und gegebenenfalls abgestuft werden kann.

   Zu diesem Zweck werden diese Potentiometer stufenlos oder 
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 stände dient dabei die spezifische Abkühlungsgeschwindigkeit der zu beheizenden Räume, die ausserordentlich unterschiedlich sein kann und von den spezifischen Wärmeleitzahlen der   Aussenwände, Fen-   sterflächen usw. abhängig ist. Auf diese Weise kann die Regelvorrichtung und damit die Heizungsanlage sehr genau auf die speziellen Werte eines zu beheizenden Gebäudes oder Raumes eingestellt werden. So kann sie   z. B.   bei Fertighäusern mit relativ geringer Wärmespeicherfähigkeit feinfühliger und rascher regulierend eingestellt werden als bei Altbauten mit starken Massivwänden, bei denen eine solche Feinfühligkeit der Regelung nicht erforderlich ist. 



   In Fig. 1 sind mit gestrichelten Linien parallel zu den Brückengliedern 3 und 4 verlaufende Widerstände 20 angedeutet. Hiebei kann es sich um Festwiderstände handeln, auf welche die Brückenzweige mit Hilfe von nicht dargestellten, willkürlich oder automatisch gesteuerten Umschaltrelais umgeschaltet werden können, wodurch eine beispielsweise nur durch die Innentemperatur geregelte oder rein zeitabhängig geregelte gedrosselte Nachtheizung oder eine Schnellaufheizung der Anlage bewirkt werden kann.

   Der die Innentemperatur berücksichtigende Teil der Regelvorrichtung ist in Fig. 1, die lediglich eine mögliche Schaltungsform andeutet, bei welcher ein von der Innentemperatur des zu behei-. zenden Gebäudes oder Raumes beeinflusster, als gestrichelt dargestellter Widerstand 21 angegeben, der in den gleichen Brückenzweig gelegt ist, wie der von der Aussentemperatur beeinflusste Widerstand. 



  Weitere Möglichkeiten einer Beeinflussung der Regelanlage, durch die Innentemperatur, sind weiter oben erwähnt worden. So können auch mehrere, in einzelnen Räumen des zu beheizenden Gebäudes angeordnete Thermostaten oder Wärmefühler vorgesehen sein, die entweder in Reihe miteinander geschaltet sind oder die einzeln den Zufluss des wärmeleitenden Mediums in die Heizkörper des betreffenden Raumes in auch an sich bekannter Weise regulieren. Es hat sich auch als vorteilhaft erwiesen, verschiedene Innentemperaturmessfühler auf eine Integrierstufe zu geben, in welcher ein mittlerer Wert für die Innen- 

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 temperatur ermittelt und auf passende Weise in die Regelanlage eingegeben wird. 



   Fig. 4 zeigt eine weitere Möglichkeit für die Ausführung der erfindungsgemässen Vorrichtung. Sie   unterscheidet sich von Fig. 1 im wesentlichen dadurch. dass ein Verstärker   34   an die Brückendiagona1e   angeschlossen   ist. Die Brücke wird über einen Transformator und Gleichrichter   35 gespeist. Um den Verstärker 34   auch als Grenzwertverstärker verwenden zu können, kann die Brücke umgepolt werden,   wobei ein zusätzlicher Widerstand 22 eingeschaltet wird.

   Das zur Umschaltung des Motors 6 erforderliche Wenderelais ist mit 23 bezeichnet. 24 ist der die Innentemperatur messende Thermostat.   Ferner sind drei in Serie geschaltete Thermostaten 23'gezeigt, die zur gleichzeitigen Tempe-     raturmessung in mehreren Räumen dienen können, wie weiter oben schon erwähnt.   26 ist der Motorkondensator. 



   Die Fig. 5 und 6 zeigen die zu einer Baueinheit zusammengefasste Vorrichtung. Die Welle 27 eines Getriebes 28 ist an einem Ende mit dem Verstellorgan 29 eines Beimisch-Regelventils 30 verbunden, während auf dem gegenüberliegenden Wellenende die Kurvenscheibe 11 sitzt. Zur Verstellung dient der Motor 6, der zunächst das Getriebe 28 bewegt. Die Verschwenkbarkeit der Kurvenscheibe 11 wird durch zwei Erdkontakte 32 und 33 begrenzt. An der Kurvenscheibe 11 liegt der Tasthebel 12 an, der das Ringpotentiometer 14 der Stellung der Kurvenscheibe 11 und damit dem Verstellorgan 29 des Ventils 30 entsprechend einstellt. 



   Die ganze Vorrichtung ist in einem Gehäuse 31 untergebracht, an dessen einer Seitenwand die elektrische Schaltung, insbesondere die Messbrücke und Widerstände, gemäss einer der Fig. 1 oder   4,   angeordnet ist. Die Schaltung kann gedruckt ausgeführt sein. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Regelvorrichtung für Raumheizungsanlagen, bei denen die Regelung in Abhängigkeit von Messgeräten erfolgt, die die   Aussen- und   die Innentemperatur erfassen und entsprechend diesen Messwerten Widerstände einer die Anlage steuernden Messbrücke verändern, in der bei mindestens einem Brücken- 
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 dass mehrere jeweils zu einem Brückenwiderstand parallel geschaltete Zusatzwiderstände zu-bzw. abschaltbar angeordnet sind und dass für die Zu-bzw. Abschaltung der Zusatzwiderstände mindestens ein Thermostat vorgesehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Regelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Thermostate in Reihenschaltung zum Schalten der Zusatzwiderstände angeordnet sind.
AT1043164A 1963-12-11 1964-12-09 Regelvorrichtung für Raumheizungsanlagen AT261147B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE261147X 1963-12-11

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AT261147B true AT261147B (de) 1968-04-10

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