AT261232B - Verfahren zur Herstellung von Polyurethanschaumstoffteilen mit kompakter Außenhaut - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Polyurethanschaumstoffteilen mit kompakter Außenhaut

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von   Polyurethanschaumstoffteilen   mit kompakter Aussenhaut 
 EMI1.1 
 *) Warenzeichen der Farbenfabriken Bayer, Leverkusen 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Wie schon oben erwähnt, ist derselbe Effekt auch bei der Verwendung einer mit Zinnseife eingestrichenen Metallform zunächst festzustellen. Da jedoch in die Wandung einer   Metallfbrm   die organische Zinnseife nicht eindiffundiert, werden die auf der Oberfläche sich befindlichen Mengen der Zinnseife schon bei der ersten Bildung eines   Polyurethanschaumstoffteiles   verbraucht. Man müsste hier also vor der Herstellung eines jeden   Schaumstoffteiles   die   Metallfbrm   jedesmal mit Zinnseife einstreichen, was selbstverständlich sehr umständlich ist.

   Aus diesem Grund bevorzugt man Wandungen, welche eine gewisse Porosität aufweisen, um ein Eindiffundieren der Zinnseife zu gewährleisten. Ausser den bereits genannten Silikonformen kommen auch Formen aus Polyester usw. in Frage. Es hat sich ferner gezeigt, dass besonders günstige Ergebnisse erzielt werden können, Wenn die Desmophen/Desmodur-Ausgangspaste nur verhältnismässig wenig   Wasser enthält. Es sollen 0, 1-1 Gew.-%   sein. Bei Verwendung von mehr Wasser wird der Schaum zu sehr auftreiben, was wiederum die Bildung einer kompakten Aussenhaut beeinträchtigen würde. 



   Endlich ist zu beachten, dass heute auf dem Markt sehr viele   Desmophen-und Desmodur-Typen   erhältlich sind. Zur Durchführung der Erfindung wird man diejenigen Ausgangskomponenten bevorzugen, die die Herstellung eines Schaumes mit hoher Kerbzähigkeit gewährleisten. Es sind dies z. B. Desmophen 3900 und Desmodur 1234. 



   Die Herstellung einer kompakten Aussenhaut nach dem Einstreichen der Formwandung mit einer organischen Zinnseife kann man sich wie folgt   erklären :  
Nach dem Eingiessen von Desmophen und Desmodur setzt eine chemische Reaktion unter Bildung von langen Molekülketten ein. Diese Moleküle gelangen bereits mit der Wand in dem Augenblick in Kontakt, in dem eine endgültige Aushärtung des Schaumes noch nicht erfolgte. Die noch aktiven Stellen des Moleküls, hier aktive Nebenvalenzen genannt, lagern sich fest an die Metallwand an. Enthält die Metallwand jedoch eine organische Zinnseife, dann wird eine chemische Reaktion zwischen zwei aktiven Nebenvalenzen des Polyurethanmoleküls katalysiert. Es sind dann keine Valenzen mehr frei, welche sich an die Wand anlegen könnten. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Herstellung von Polyurethanschaumstoffteilen mit kompakter Aussenhaut durch Einfüllen einer wasserhaltigen Paste aus einem Diisocyanat und einem hochmolekularen Polyester vom Alkydharz-Typ mit funktionellen Hydroxylgruppen in eine Form, dadurch gekennzeichnet, dass man die Wandung der Form mit einer organischen Zinnseife anreichert und ausserdem eine Paste mit einem Wassergehalt von 0, 1 bis 1 Gew.-% verwendet.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Form aus Silikon-Gummi verwendet wird.
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