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Stützrad für Einachsfahrzeuge
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Ausserdem ist am Radschuh 6 ein als Anschlag dienender Arretierbolzen 9 parallel zum Lagerbolzen 5 angeordnet. Dieser Arretierbolzen 9 greift in der Fahrstellung gemäss Fig. l in die nach unten offene muldenartige Ausnehmung 13 einer am Spindelgehäuse 3 befestigten, als Rastelement ausgebildeten Führungskonsole 10 ein. Wenn die Sattellast des Einachsfahrzeuges über das Stützradgehäuse 1 vertikal nach unten wirkt, dann wird diese Kraft einerseits vom Arretierbolzen 9 in der Ausnehmung 13 und anderseits vom Lagerbolzen 5 gegenüber der Seitenwand der Langlochführung 7 aufgenommen. Da der Arretierbolzen 9 exzentrisch zum Lagerbolzen 5 liegt, ist somit eindeutig eine statisch bestimmte Stellung des Stützrades 8 gewährleistet.
Wenn man das Stützrad 8 in die Abschwenkstellung gemäss Fig. 2 bewegen will, wird zunächst eine Bodenfreiheit gemäss Fig. 3 eingestellt, indem die Spindel 2 soweit aufwärtsbewegt wird, bis das
Rad 8 um den Lagerbolzen 5 frei pendeln kann. In dieser in Fig. 3 dargestellten Interimsstellung ist erkennbar, dass die ursprüngliche Muldenführung 9, 13 gemäss Fig. l sich selbstständig gelöst hat.
Hiebei ist erkennbar, dass der Arretierbolzen 9 exzentrisch von der vertikalen Ebene liegt, die durch den Schwerpunkt des Radschuhs 6 und des Rades 8 verläuft. Auf diese Weise wird erreicht, dass beim Abkuppeln der Zugstange vom Schlepper der Arretierbolzen 9 automatisch in die ihm zugeord- nete muldenartige Ausnehmung 13 einrastet und es nicht vorkommen kann, dass das Rad 8 nach der falschen Richtung schwenkt.
Will man das Stützrad 8 in die Stellung gemäss Fig. 2 verschwenken, braucht man es lediglich aus der Stellung gemäss Fig. 3 manuell durch Anheben in Uhrzeigerrichtung in die Stellung gemäss Fig. 2 verschwenken, wobei der Arretierbolzen 9 entlang des Randes 11 der Führungskulisse 10 gleitet oder überhaupt nicht mit ihm in Berührung kommt. In der oberen Endstellung angelangt, genügt es, den Radschuh 6 seitlich zu versetzen, so dass der Arretierbolzen 9 in die Führungsmulde 12 einrastet und der Lagerbolzen 5 sich an der Wandung der Langlochführung 7 abstützt. Das Stützrad kann in der Stellung gemäss Fig. 2 lediglich hoch, aber nicht abwärtsbewegt werden, so dass die dort gezeigte Stellung vollkommen sicher ist.
Es ist leicht erkennbar, dass die erfindungsgemässe Stützradanordnung auf einfachste Weise herstellbar ist und wegen der Verwendung nur weniger Bauteile mit minimalen Kosten auskommt. Der Radschuh 6 braucht lediglich gespannt zu werden, so dass auch zugleich die Langlochführung 7 in einem Arbeitsgang hergestellt werden kann. Auch die Führungskulisse 10 kann ein Stanzteil sein, weil es darauf ankommt, die beiden Führungsmulden 12, 13, sowie den Rand 11 in geeigneter Weise auszubilden. Im Gegensatz zu vorbekannten Lösungen benötigt man keine Feder und auch kein besonders drehbar gelagertes Sperrelement. Auch sind die üblichen Anschläge oder Haken zum Einhängen des Sperrgliedes entbehrlich.
Der Gegenstand der Erfindung lässt sich in mannigfacher Weise noch variieren. So gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Arretierbolzen 9 in den beiden Endstellungen möglichst ohne Federhilfe zu sperren. Die Erfindung beschränktsich somit nicht auf das gezeigte Ausführungsbeispiel, sondern umfasst auch die Varianten, die sich für den Fachmann in Kenntnis der erfindungsgemässen Offenbarung ergeben.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Stützrad für Einachsfahrzeuge mit einem an einer Deichsel oder einem mit dieser verbundenen Einrichtung mittels einer Langlochführung um einen anhebbaren Lagerbolzen schwenkbaren Radschuh, der in einer Fahr- und einer Abschwenkstellung arretierbar ist, wobei ein mit dem Radschuh verbundener Anschlag in der Fahrstellung unter der Einwirkung der Sattellast des Fahrzeuges in eine nach unten offene Ausnehmung eines im Bereich unterhalb des Lagerbolzens fest angeordneten Rastelementes einrastet, dadurch gekennzeichnet, dassdasRastelement (10) einenachobenoffeneAusnehmung (12) aufweist, in welcher der mit dem Radschuh (6) verbundene, das in Fahrstellung befindliche Rad stützende Anschlag (9) nach Anheben des vorzugsweise an einer höhenverstellbaren Spindel (2, 3) angeordneten Lagerbolzens (5)
durch Verschwenkung des Radschuhs in seine Abschwenkstellung formschlüssig arretierbar ist.