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Vorrichtung zum Raffen von Hüllen, vorzugsweise Wursthüllen
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tenansicht eine Halterung bzw. Lagerung des Doms mittels Rollen und Fig. 3 eine Gesamtseitenansicht der erfindungsgemässen Vorrichtung.
In Fig. l ist zunächst der erfindungsgemässe Dom 1 zu sehen, der einen wesentlichen Bestandteil der neuen Vorrichtung darstellt. Der rechte Kopfteil la des Doms ist zunächst in üblicher Weise zylindrisch gestaltet.
Im Schulterteil Ib des Doms hingegen nimmt der Durchmesser in der Zeichenebene merklich ab, während der Durchmesser in einer dazu um 900 versetzten Richtung, also vom Beschauer in die Zeichenebene hinein, der gleiche bleibt.
Im Übergangsstück ld wird die kleine Achse des flachen Mittelteiles lc wieder laufend grö- sser, bis sie im Teil le wieder so gross ist wie im Kopfteil la. Mit andern Worten : Der Teil le weist wieder denselben Querschnitt auf wie der zylindrische Kopfteil la.
An den Teil le schliesst sich das ebenfalls zylindrische Endstück lf an, das eine Einkerbung 19 aufweist. Der Durchmesser des Endstückes lf ist dabei geringer als der Durchmesser des Kopfteiles la bzw. des Teiles le.
Der erfindungsgemässe Dorn 1 wird im Gegensatz zu den bekannten Vorrichtungen nicht mit einem Ende an einer Wand od. dgl. befestigt, sondern wie aus Fig. 2 ersichtlich, durch Rollen gehalten.
Die Rollenpaare 2 und 4 halten den Mittelteil le in waagrechter Lage. Ein zu diesen Rollenpaaren 2 und 4 senkrecht stehendes Rollenpaar 3 verhindert ein seitliches Abgleiten des Dorns.
In Längsrichtung (in Fig. 2 und 3 nach rechts und links) kann der Dorn ebenfalls nicht aus der Rollenhalterung fallen, weil die Rollenpaare 2 und 4 gegen den verjüngten Mittelteil le drücken.
Versucht man z. B. den Dorn nach links zu ziehen, dann rutscht er solange in dieser Richtung vor, bis, wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich, der sich konisch verjüngende Schulterteil lb an das Rollenpaar 2 anschlägt. In ähnlicher Weise kann der Dorn auch nicht in der andern Richtung, also in Fig. 2 und 3 nach rechts, aus der Rollenhalterung gezogen werden. Hier würde man nur so lange nach rechts ziehen können, bis das Übergangsstück ld an das Rollenpaar 4 in Fig. 2 anschlägt.
Zur Erläuterung des Raffens von Wursthüllen mit Hilfe des erfindungsgemässen Doms 1 sei zunächst auf Fig. l verwiesen.
Man zieht zuerst die Wursthülle über den zylindrischen Kopfteil la des Dorns 1, anschliessend weiter über den Mittelteil le und schliesslich bis zum Übergangsstück ld. Zur Erleichterung der Führung des Darmes liegt an dem Kopfteil la des Doms 1 noch ein drehbares Führungswalzenpaar 0 an (s. Fig. 3). An der Stelle, an der der zylindrische Kopfteil la in den sich konisch verjüngenden Schulterteil lb übergeht, ist noch ein an sich bekanntes Hilfsrollenpaar R eingebaut, um die Reibung des auf dem Dorn 1 gleitenden Walzenpaares 2 zu verringern. Man wird insbesondere dann einen Dorn mit einem Hilfsrollenpaar R verwenden, wenn sehr dünne Därme gerafft werden sollen. Die Hilfsrollen verhindern hier ein eventuelles Reissen der dünnen Wände des Darmes während des Raffens.
Unmittelbar vor dem Übergangsstück ld des Dorns 1 ordnet man nun, wie ebenfalls aus Fig. 3 ersichtlich, ein Riffelwalzenpaar 5 an. Wenn dieses rotiert (obere Walze im Uhrzeigersinn und untere Walze dagegen), dann schieben die Zähne des Riffelwalzenpaares 5 die Wursthülle gegen das Übergangsstück Id. Da hier der Durchmesser der kleinen Achse des Mittelteiles le wieder ansteigt, findet eine Stauung statt. Das konisch ansteigende Übergangsstück ld wirkt zunächst wie eine Wand. Wenn die Zähne des Riffelwalzenpaares 5 immer weitere Teile der Wursthülle nachschieben, wird die ziehharmonikaähnliche Fältelung immer stärker und somit auch der Druck der gerafften Wursthülle in Richtung gegen das Ende des Dorns.
Hiedurch wird schliesslich die geraffte Wursthülle über den Teil le und weiter über das zylindrische Endstück lf geschoben.
Dort wird die Wursthülle von den geriffelten Transportbändern 7 erfasst, die durch Rotation der Walzen 6 angetrieben werden. Während des Transportes durch die geriffelten Transportbänder findet praktisch keine weitere Fältelung statt. Hinter den beiden Transportbändern 7 ordnet man zweckmäBigerweise ein gleiches Transportbänderpaar 9 an. Nach dem Verlassen des Doms kann man die gerafften Wursthüllen in den gewünschten Längen abschneiden. Vorteilhafterweise geschieht dies aber mit Hilfe der Schneidevorrichtung 8 noch auf dem Dorn selbst. Die Schneidevorrichtung 8 ist direkt aber der Kerbe lg des Dorns angeordnet. Wenn man das Messer in die Kerbe drückt und dann einmal um 360 rotieren lässt, so schneidet dieses-ohne das Raffen zu unterbrechen-die gefältelte Wursthülle durch.