AT261516B - Kipphorde für Mälztürme - Google Patents

Kipphorde für Mälztürme

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AT261516B
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Rheinstahl Wanheim Ges Mit Bes
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In Mälztürmen verwendet man zum Keimen des Mälzgutes um waagrechte Achsen schwenkbare
Kipphorden. 



   Diese haben einen luftdurchlässigen Hordenboden, tragen das Mälzgut und werfen es nach Ablauf einer bestimmten Keimperiode auf eine darunterliegende Horde oder in einen Schwelkraum. Das dem
Keimen vorhergehende Weichen erfolgt dagegen in wasserdichten Wannen, die meist oberhalb der Kipphordenliegen. Die Erfindung besteht darin, eine Kipphorde zu schaffen, die wechselweise zum Keimen und zum Weichen verwendbar ist. 



   Erfindungsgemäss wird die Kipphorde aus einer flüssigkeitsdichten Wanne, die in waagrechter Stellung ringsum gegen die Turmwände oder eine benachbarte Wanne abgedichtet ist, mit einem die Wanne nach oben abschliessenden luftdurchlässigen Hordenboden gebildet und trägt mindestens an einer Seite einen Drehzapfen, um den sie mittels eines mit diesem getrieblich gekuppelten Antriebes schwenkbar ist, wobei mindestens ein Drehzapfen als Hohlzapfen grossen Durchmessers ausgebildet ist, der die Öffnung zur Zu- bzw. Abführung von Luft-Gas bzw. Wasser bildet. 



   Damit die Zapfenöffnung trotz geringer Wannenhöhe gross, insbesondere breit sein kann, hat die Wanne ein den Hordenboden überragendes Stirnschild, welches den Hohlzapfen trägt, der teilweise den Hordenboden überragt und im Bereich über dem Hordenboden in der Ebene des Stimschildes abgeschlossen ist. 



   Die Zeichnungenbringen ein Ausführungsbeispiel, u. zw. zeigen Fig. 1 einen Schnitt durch eine erfindungsgemässe Kipphorde senkrecht zu ihrer Schwenkachse und Fig. 2 einen Teilschnitt nach der Linie   II-II   der   Fig. l.   



   Die Turmwände 1 und   1c   bilden in Draufsicht etwa ein geschlossenes Rechteck, das von der Horde 2 abgeschlossen werden soll. Die Horde besteht aus einer wasserdichten Wanne 3, die an beiden Seiten einen Drehzapfen trägt, der mindestens an einer Seite als Hohlzapfen 4 ausgebildet ist. Mit diesem Zapfen bzw. Hohlzapfen ist die Wanne schwenkbar in den Turmwänden gelagert. Die Schwenkung erfolgt im Sinne des Pfeiles 5,   u. zw.   mittels eines geeigneten Schwenkantriebes, der mit dem Drehzapfen getrieblich gekuppelt und beispielsweise ausserhalb des Turmes aufgestellt ist. Zwecks Abdichtung der Wanne gegenüber den Turmwänden hat sie an den Längsseiten Dichtleisten 6, die beim Einschwenken in die gezeichnete waagrechte Stellung an Schrägflächen in la bzw.   1b   der Turmwände 1 zum Anschlag kommen.

   Der siebartige Hordenboden 7 ist nach unten gewölbt, was beim Ausschütten des Mälzgutes vorteilhaft ist. Er schliesst die Wanne 3 nach oben ab. An ihren Stirnflächen trägt die Wanne ein Schild 8, das an seinem oberen Rand eine Dichtungsleiste 9 trägt, die sich an die Dichtungsleiste 6 anschliesst und ihrerseits an den Wänden   1c   gleitet, wenn die Horde gedreht wird. Die Dichtleisten 6 liegen also an den Wänden 1 bzw. an deren Schrägflächen la und   1b   an, sobald die Wanne die waagrechte Stellung eingenommen hat, während die Dichtleisten 9 ständig an den Wänden   1c   gleiten bzw. anliegen. Der senkrechte Durchgang durch den Turm kann also vollständig abgeschlossen werden. 



   Die Kipphorde kann mit gleichem Erfolg verwendet werden, wenn sie den Turmquerschnitt mit 

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 einer oder mehreren Horden abdeckt ; an Stelle der Schrägfläche   1b   der rechten Wand ist dann eine
Dichtfläche einer benachbarten Horde zu denken, die in gleicher Weise wie die dargestellte ausgebil- det ist. 



   Da in den Hohlzapfen 4 eingeführte Luft bzw. Dampf   od. dgl.   nur unter den Hordenboden 7, aber nicht über diesen geführt werden soll, überragt das Stirnschild 8 den Hordenboden 7. Es trägt den Hohlzapfen 4, der seinerseits den Hordenboden auch zum Teil überragt. Der Hohlzapfen ist oberhalb des Hordenbodens 7 in der Ebene des Stirnschildes 8 durch ein Blech 10 abgeschlos- sen, so dass die durch den Hohlzapfen 4 zu-oder abgeführten Gase lediglich Verbindung mit dem 
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 gehalten ist. 



   Die erfindungsgemässe Horde kann erfolgreich auch in Räumen zum Schwelken und Darren des Mälzgutes eingesetzt werden, die vorzugsweise im Turm angeordnet werden, dessen obere Stockwerke die Räume zum Weichen und Keimen enthalten, so dass das Mälzgut auf senkrechtem Wege alle Behandlungsstationen durchläuft. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Kipphorde für   Mälztürme,   die um eine waagrechte Achse schwenkbar ist, dadurch ge-   kennzeichnet, dass die Kipphorde aus   einer flüssigkeitsdichten Wanne (3), die in waagrechter Stellung ringsum gegen die Turmwände oder eine benachbarte Wanne abgedichtet ist, mit einem die Wanne nach oben abschliessenden luftdurchlässigen Hordenboden (7) gebildet wird und mindestens an einer Seite einen Drehzapfen trägt, um den sie mittels eines mit diesem getrieblich gekuppelten Antriebes schwenkbar ist, wobei mindestens ein Drehzapfen als Hohlzapfen (4) grossen Durchmessers ausgebildet ist, der die Öffnung (11) zur Zu- bzw. Abführung von Luft-Gas bzw. Wasser bildet. 

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Claims (1)

  1. 2. Kipphorde nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch. gekennzeichnet, dass die Wanne (3) ein den Hordenboden (7) überragendes Stimschild (8) hat, welches den Hohlzapfen (4) trägt, der teilweise den Hordenboden überragt und im Bereich über dem Hordenboden in der Ebene des Stimschildes abgeschlossen ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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