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Photographisches Gerät
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des Knopfes befestigten Kontaktplatte 11 elektrisch verbunden, die als solche in ihrer Gesamtheit ringförmig gruppiert sind. Am Schleifring 10 liegt ein federnd nachgiebig ausgebildeter Schleifkon- takt 14 an, der seinerseits an den Kondensator C angeschlossen ist. Mittels eines weiteren, ebenfalls im Gehäuse 1 fest angeordneten Schleifkontakts 15, der mit den Kontaktplatten 11 zusam- menarbeitet und ausserdem mit der Batterie 2 verbunden ist, wird der der jeweils vorgewählten Be- lichtungszeit entsprechende Festwiderstand 7 abgegriffen.
Zur Fixierung der Einstellungen des Knop- fes 3 dient eine im Gehäuse 1 angeordnete Kugelraste 16, welche, wenn der Knopf sich in Kontaktstellung befindet, in entsprechende Ausnehmungen 3b des Einstellknopfes einfällt und diesen dadurch gegen unbeabsichtigtes Drehen sichert.
Wie besonders aus Fig. 2 und 3 ersichtlich, ist der Einstellknopf 3 im Gehäuse 1 zweckmässig herausnehmbar gelagert. Hiezu kann an der Innenseite der den Stift 4 aufnehmenden Wand des Gehäuses 1 eine Federspange 18 beidenends angegossen sein, deren beide parallele Federschenkel beim Einsetzen des Einstellknopfes 3 in eine in den Stift 4 eingearbeitete Ringnut 4a einrasten.
Eine derartige Lagerung ermöglicht, den Einstellknopf 3 zusammen mit den Festwiderständen 7 im Bedarfsfalle vom Gehäuse 1 abzuziehen und ihn gegen einen Einstellknopf mit andern Festwiderständen auszutauschen.
Gemäss dem in Fig. 4-6 veranschaulichten Ausführungsbeispiel eines Einstellknopfes kann zum Einbau eines beispielsweise stufenlos regelbaren Widerstands ein dessen Querschnittsform angepasster, konzentrischer Ringraum 6'vorgesehen sein. Was den Widerstand anbetrifft, so kann dieser als Drahtwiderstand 20 mit Wickelkern 21 oder als Kohleschichtwiderstand ausgebildet sein. Während das eine Ende des Drahtwiderstancis 20 am Wickelkern 21 auf geeignete Weise befestigt ist, ist das andere Ende mittels eines Verbindungsdrahtes 22 an den aus elektrisch leitfähigem Material hergestellten Lagerstift 4'angeschlossen, an dessen freiem Ende der mit dem Kondensator C verbundene Schleifkontakt 14 zur Anlage kommt.
Der mittels des Einstellknopfes 3'entsprechend der gewünschten Belichtungszeit eingestellte Widerstandswert wird an den blanken Windungen des Drahtwiderstands 20 wieder mittels des mit der Batterie 2 verbundenen Schleifkontakts 15 abgegriffen. Am Gehäuse 1 kann ein Anschlag 23 angeformt sein, an den eine Nase 3c'des Einstellknopfes in den beiden extremen Einstellagen anläuft.
Nach dem in Fig. 7 - 9 gezeigten Ausführungsbeispiel kann der im Einstellknopf 25 vorgesehene, ebenfalls der Aufnahme eines beispielsweise stufenlos einstellbaren Widerstands dienende Hohlraum aus einer spiralförmigen, von mehreren Windungen zusammengesetzten Rille 26 gebildet sein, in welche ein der Form derselben angepasster Drahtwiderstand 27 mit Wickelkern 28 oder ein Kohleschichtwiderstand eingesetzt ist. Das innen liegende Ende der Widerstandsspirale ist mittels eines Zwischenstücks 29 an einen der Lagerung des Einstellknopfes 25 im Gehäuse 30 des photographi- sehen Geräts dienenden, aus elektrisch leitfähigem Material gefertigten Zapfen 31 angeschlossen.
Auf der Oberseite des Einstellknopfes 25 ist eine im Drehsinn der Widerstandsspirale verlaufende Einstellskala 32 angeordnet, welcher eine ortsfeste Einstellmarke 33 zugeordnet ist. Der Einstellknopf 25 kann ebenso wie bei den vorbeschriebenen Anordnungen lösbar im Gehäuse 30 gelagert sein. Dazu ist an der Innenseite der für die Aufnahme des Einstellknopfes 25 vorgesehenen Gehäusewand wieder eine Federspange 34 angegossen, die mit ihren beiden Schenkeln in eine Ringnut 31a des Lagerstifts 31 einrastet. Um auch im Falle einer etwa erforderlichen Umstellung von einer ex-
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undund 25c vorgesehen, die beim Einstellvorgang mit Erreichen des äusseren bzw. inneren Endes der Widerstandsspirale 27 gegen den Kontaktstift 38 anlaufen und dadurch eine weitere Drehbewegung verhindern.
An die Anschlagkanten 25b und 25c schliessen sich Begrenzungskanten 25d und 25e an, welche mit der äusseren bzw. inneren Windung der Widerstandsspirale umlaufen und die Querbewegung der Einstellknopfes 25 über die äussere bzw. innere Windung hinaus verhindern.
Ist bei Einstellung der gewünschten Zeit innerhalb der Skala 32 ein grösserer Sprung, beispielsweise von 32 sec auf 22 sec zurückzulegen, so braucht der Knopf 25 mit Bezug auf Fig. 9 lediglich
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werden. Bei der Verschiebung bewegt sich der EinstellknopfKontaktstift über den Führungssteg 25a hinweggleitet. Während die Grobeinstellung des Einstellknop- fes 25 durch eine Querverschiebung erreichbar ist, kann die Feineinstellung durch eine zusätzliche Drehbewegung vorgenommen werden.
Die Fig. 10 und 11 zeigen die Anwendung eines der vorbeschriebenen Einstellknöpfe, beispielsweise bei einem an eine photographische Kamera zum Zwecke der selbsttätigen Steuerung ultralanger Belichtungszeiten ansetzbaren Zeitauslöser bzw. bei einer photographischen Kamera selbst. Bei der Anordnung nach Fig. 10 weist das Gehäuse 40 des mit elektronischer Zeitbildungseinrichtung versehenen Zeitauslösegerätes einen Auslösestössel 41, ferner einen in den Drahtauslöseranschluss einer Kamera einschraubbaren Bowdenzug 42 auf. Während im Einstellknopf 43 der bzw. die für die Zeitbildung massgeblichen Widerstände beispielsweise nach einer der in Fig. 1-6 gezeigten Möglichkeiten untergebracht sind, können im Gehäuse 40 alle weiteren, für die Zeitsteuerung erforderlichen Bauelemente angeordnet sein.
Zur Einstellung der ultralangen Belichtungszeit hat die Bedienungsperson lediglich den Einstellknopf 43 so weit zu drehen, bis die gewünschte Zeit der Einstellmarke gegenübersteht. Bei der in Fig. 11 gezeigten photographischen Kamera, die mit einer auf elektronischer Basis arbeitenden Zeitbildungseinrichtung ausgestattet ist, wird der der Einstellung der Belichtungszeiten dienende Steller durch einen Knopf 44 gebildet, welcher den bzw. die Widerstände der elektronischen Schalteinrichtung aufnimmt.
Der mit entsprechenden Widerständen zur Erzielung der üblichen Momentbelichtungszeiten von beispielsweise 1/500 - 1 sec am Kameragehäuse angeordnete Einstellknopf 44 kann, wie vorstehend bereits angedeutet, abgezogen und gegen einen Einstellknopf 45 mit andern Widerständen ausgewechselt werden, so dass mit der gleichen Kamera ohne besondere zusätzliche Zeitregeleinrichtung, beispielsweise auch ultralange Belichtungszeiten von etwa 1 - 32 sec erzielt werden können.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Photographisches Gerät, dessen als elektronische Kippschaltung ausgebildete, einen Kondensator
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mit der elektronischen Schalteinrichtung und deren Stromquelle (2) versehen ist.