AT262968B - Verfahren zur Herstellung des neuen 10-Amino-dibenzo[a,d]cycloheptadiens und seiner Säureadditionsszalze - Google Patents

Verfahren zur Herstellung des neuen 10-Amino-dibenzo[a,d]cycloheptadiens und seiner Säureadditionsszalze

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AT262968B
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cycloheptadiene
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Rhone Poulenc Sa
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung des neuen   10-Aminodibenzo [a, d] cycloheptadiens   der Formel 
 EMI1.2 
 sowie von dessen Salzen. Pharmazeutische Präparate können die neue Verbindung in Form von Basen und bzw. oder Salzen enthalten. 



   Erfindungsgemäss wird das Amin der Formel I durch Reduktion des Oxims der Formel 
 EMI1.3 
 nach an sich für die Reduktion von Oximen zu Aminen üblichen Methoden, insbesondere durch Einwirkung von Natrium in Äthanol, hergestellt. 



   Die neue Verbindung der Formel I kann gegebenenfalls durch physikalische Methoden (wie Destillation, Kristallisation, Chromatographie) oder durch chemische Methoden (wie Bildung von Salzen, Kristallisation derselben und anschliessende Zersetzung in alkalischem Medium) gereinigt werden. Bei diesen Arbeitsgängen spielt die Art des Anions des Salzes keine Rolle, die einzige Bedingung besteht darin, dass das Salz gut definiert und leicht kristallisierbar ist. 



   Die neue Verbindung der Formel I sowie ihre Salze weisen wertvolle pharmakodynamische Eigenschaften auf ; sie sind insbesondere auf das Zentralnervensystem als Sedativa und antidepressive Mittel stark wirksam ; ausserdem haben sie eine gute antihistaminische, analgetische und spasmolytische Wirkung und ausserdem Antiserotoninwirkung. 



   Zum medizinischen Gebrauch verwendet man die neue Verbindung entweder in Form von Basen oder in Form von pharmazeutisch verwendbaren, d. h. in den Verwendungsdosen nichttoxischen Additionssalzen. 



   Als Beispiele für pharmazeutisch verwendbare Additionssalze kann man die Salze von Mineralsäuren (wie beispielsweise die Hydrochloride, Sulfate, Nitrate, Phosphate) oder von organischen Säuren (wie beispielsweise die Acetate, Propionate, Succinate, Benzoate, Fumarate, Maleate, Theophyllinacetate, Salicylate, Phenolphthalinate,   Methylen-bis-ss-oxynaphthoate)   oder von Substitutionsderivaten dieser Säuren nennen. 



   Die Additionssalze können durch Umsetzung der neuen Verbindung mit Säuren in geeigneten Lösungsmitteln erhalten werden. Als organische Lösungsmittel verwendet man beispielsweise Alkohole, Äther, Ketone oder chlorierte Lösungsmittel. Das gebildete Salz fällt, gegebenenfalls nach Einengen seiner Lösung, aus und wird durch Filtrieren oder Dekantieren abgetrennt. 



   Das folgende Beispiel erläutert die Erfindung, ohne sie zu beschränken. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 l : Zueinerunter Rückflusskühlung erhitztenLösungvon35, Og 10-Hydroximinodibenzo [a, d]-cycloheptadien in 350 cm3 Butanol setzt man in kleinen Anteilen innerhalb von 60 min 25, 4 g Natrium zu. Das Erhitzen unter   Rückflusskühlung   wird noch 45 min fortgesetzt. Nach Abkühlen setzt man 500 cm3 destilliertes Wasser zu und destilliert dann das azeotrope Gemisch Butanol-Wasser ab. Wenn die Temperatur der Dämpfe   99-100   C   erreicht hat, bricht man die Destillation ab, kühlt ab und setzt 100 cm3 destilliertes Wasser und 400 cm3 Diäthyläther zu. Die abdekantierte Ätherlösung wird dreimal mit insgesamt 600 cm3 2n-Methansulfonsäure extrahiert.

   Die vereinigten sauren Lösungen werden mit 100 cm3 Diäthyl- äther gewaschen und dann mit 150 cm3 Natronlauge (d = 1, 33) alkalisch gemacht. Das sich abscheidende Öl wird viermal mit insgesamt 800 cm3 Diäthyläther extrahiert. Die vereinigten Ätherlösungen werden mit destilliertem Wasser bis zur Neutralität gewaschen, über wasserfreiem Kaliumcarbonat getrocknet und eingedampft. Der ölige Rückstand (23, 1 g) wird in 70   cm.   3 wasserfreiem Äthanol gelöst und mit 20, 5 cm3 einer Lösung von wasserfreiem Chlorwasserstoff in wasserfreiem Äthanol (mit einem Gehalt von 5, 4 Mol Chlorwasserstoff je Liter Lösung) behandelt.

   Nach 15stündigem Abkühlen   auf3  C   werden die gebildeten Kristalle abgesaugt, dreimal mit 30   cm     3 eisgekühltem   wasserfreiem Äthanol gewaschen und unter vermindertem Druck getrocknet. Man erhält 22, 5 g   10-Aminodibenzo [a, d] cycloheptadien-hydrochlorid,   das bei 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. C.PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung des neuen 10-Aminodibenzo [a, d] cycloheptadiens der Formel EMI2.3 und seiner Säureadditionssalze, dadurch gekennzeichnet, dass man das Oxim der Formel EMI2.4 reduziert und gewünschtenfalls die erhaltene Base in ein Säureadditionssalz überführt.
AT839466A 1965-02-04 1965-03-26 Verfahren zur Herstellung des neuen 10-Amino-dibenzo[a,d]cycloheptadiens und seiner Säureadditionsszalze AT262968B (de)

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