AT263564B - Zapfvorrichtung zur meßbaren Ausgabe von Flüssigkeiten, insbesondere flüssigen Brennstoffen - Google Patents

Zapfvorrichtung zur meßbaren Ausgabe von Flüssigkeiten, insbesondere flüssigen Brennstoffen

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AT263564B
AT263564B AT1066465A AT1066465A AT263564B AT 263564 B AT263564 B AT 263564B AT 1066465 A AT1066465 A AT 1066465A AT 1066465 A AT1066465 A AT 1066465A AT 263564 B AT263564 B AT 263564B
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Hans Ing Veverka
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Dabeg Tankanlagen U Appbau Ing
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Zapfvorrichtung zur messbaren Ausgabe von Flüssigkeiten, insbesondere flüssigen Brennstoffen 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zapfvorrichtung zur messbaren Ausgabe von Flüssigkeiten, ins- besondere flüssigen Brennstoffen, mit mehreren den einzelnen Kunden zugeordneten Zählwerken (Kun-   denzählwerken),   von denen jedes für sich mittels eines Schlosses (Kundenschlosses), das nur durch den dem betreffenden Kunden gehörigen Schlüssel (Kundenschlüssel) sperrbar ist, mit gleichzeitiger Ingangsetzung der Förderpumpe an das Laufwerk derselben anschaltbar ist, wobei die Anschaltung jedes Kundenzählwerkes unter Vermittlung einer mechanischen ein-und ausrückbaren Kupplung erfolgt, deren auch die Ingangsetzung der Pumpe besorgender Schalttrieb durch das Kundenschloss betätigbar ist. 



   Mit solchen Zapfvorrichtungen wird der Zweck verfolgt, dem Kunden eine selbständige Entnahme von Flüssigkeiten zu ermöglichen, so dass der Kunde nicht unbedingt auf die Anwesenheit einer Bedienungsperson (eines Tankwartes) und auch nicht auf die Einhaltung eines bestimmten Enmahmezeitpunktes angewiesen ist. 



   Bei den bisher bekanntgewordenen und einleitend beschriebenen Zapfvorrichtungen wird die Übertragung von den Kundenschlössern auf die Kundenzählwerke bzw. die Einstellung der Kundenzählwerke in der Hauptsache auf elektrischem Wege besorgt, wodurch sich eine ziemlich kompliziert aufgebaute Apparatur mit ebenso komplizierter Leitungsführung ergibt, was nicht nur eine entsprechende Verteuerung der Herstellung, sondern auch eine Erhöhung der   Störungsanfälligkeit   bedeutet. 



   'Die Erfindung macht es sich nun zur Aufgabe, eine Zapfvorrichtung der vorerwähnten Art zu schaffen, die sich vor allem durch besonders einfachen Aufbau und damit verbunden auch mit einer entsprechenden Funktionssicherheit auszeichnet. Zu diesem Zweck sieht die Erfindung vor allem vor, dass die Kundenzählwerke mit je einem Kupplungsteil und die Kundenschlösser auf einem beweglichen Träger angeordnet sind und mittels dieses Trägers das jeweils in Betracht kommende Kundenschloss und Kundenzählwerk in Wirkungsstellung bezüglich des für alle Kundenzählwerke gemeinsamen, den andern Kupplungsteil aufweisenden Kupplungs-Schalttriebes bewegbar sind. 



   Die Kundenschlösser und die Kundenzählwerke können dabei auf einer drehbaren Trommel angebracht sein, wobei vorzugsweise die Trommel mittels eines in der Trommelachse angeordneten, durch jeden der Kundenschlüssel sperrbaren Zentralschlosses blockierbar ist. 



   Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der für alle Kundenzählwerke gemeinsame Kupplungs-Schalttrieb zweckmässig durch ein-oder mehrgliedriges Hebelgestänge gebildet, an dessen einem Endglied ein durch das in Wirkungsstellung befindliche Kundenschloss betätigbarer Kurbeltrieb angreift, wogegen das andere Endglied an eine den einrückbaren Kupplungsteil tragende Schiebewelle angelenkt ist, welch letztere in an sich bekannter Weise über ein entsprechendes Zahnrad-Übersetzungsgetriebe vom Messwerk der Zapfvorrichtung bzw. der Pumpe angetrieben ist, wobei das Hebelgestänge bzw. ein Glied desselben, wie gleichfalls an sich bekannt, mit dem Steuerschalter der Pumpe in Wirkungsverbindung steht. 



   Die Kupplung kann dabei aus einer Zahnkupplung mit in den einander zugekehrten Flächen der Kupplungsteile radial verlaufenden Zähnen bestehen, wobei die Zähnezahl der beiden Kupplungsteile gegebenenfalls voneinander verschieden sein kann. 

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   Der mit dem Gestänge des Kupplungs-Schalttriebes zusammenwirkende Kurbeltrieb weist vorteilhafterweise eine Kurbelscheibe mit einem oder mehreren vorspringenden Zapfen auf, mit denen jeweils ein am drehbaren Schlossteil eines Kundenschlosses angeordneter Kupplungssteg zusammenwirkt, wodurch sich eine besonders einfache Übertragung vom Kundenschloss auf die Kupplung für den Anschluss des zugehörigen Kundenzählwerkes ergibt. 



   Zur einwandfreien Bedienung der Zapfvorrichtung können nach einem weiteren Kennzeichen der Erfindung auf der   die Kundenzählwerke und Kundenschlösser   tragenden Trommel den einzelnen Kundenzählwerken bzw. Kundenschlössern zugeordnete Kennmarken angebracht sein, von denen jeweils die dem in Frage kommenden Kundenzählwerk entsprechende Marke, bei richtiger Einstellung der Trommel, auf eine feststehende Gegenmarke einspielt. 



   Ausserdem ist es zweckmässig, die die Kundenzählwerke und die Kundenschlösser tragende Trommel mit einer federnden Rastvorrichtung zu versehen, durch welche die jeweils richtige Einstellung der Trommel fühlbar gemacht ist. 



   Die Bedienung der Zapfvorrichtung kann auch noch dadurch begünstigt werden, dass sowohl die Beobachtung des Einspielens der Kennmarke als auch die Ablesung des Kundenzählwerkes (letztere unter Vermittlung von Spiegeln od. dgl.) von einem gemeinsamen Standpunkt aus ermöglicht ist. 



   Um die Zapfvorrichtung für eine möglichst grosse Zahl von Kunden an einer und derselben Zapfsäule verwendbar zu machen, kann die Anordnung auch so getroffen sein, dass die Zapfvorrichtung in Zweifach- oder Mehrfachanordnung an einer Zapfsäule vorgesehen ist, wobei durch gegenseitige Sperre jeweils nur eine der Zapfvorrichtungen benutzbar ist. 



   In der nachfolgenden Beschreibung wird die Erfindung an Hand der ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnungen noch näher erläutert. Dabei zeigen Fig. 1 eine Teilvorderansicht der Zapfvorrichtung, Fig. 2 einen Querschnitt hiezu nach der Linie   li-lI   der Fig.   l,   Fig. 3 einen Teilquerschnitt nach 
 EMI2.1 
 Kundenschlösser S und die Kundenzählwerke Z bezeichnet, der unter Vermittlung des Wälzlagers 6 um die Achse X-X innerhalb der Verkleidung 3 drehbar gelagert ist. Die Kundenschlösser S und die Kundenzählwerke Z sind dabei auf je einem Kreis gleichmässig verteilt angeordnet, wie dies insbesondere aus Fig.   l   zu ersehen ist.

   Beim dargestellten Ausführungsbeispiel sind der Einfachheit halber nur sechs Kundenschlösser und sechs Kundenzählwerke vorgesehen, die jeweils paarweise zusammengehören und in dieser Zusammengehörigkeit je einem Kunden zugeordnet sind. Die zusammengehörigen Kundenschlösser und Kundenzählwerke sind in Fig.   l   durch die Indexziffern zu den Bezugszeichen S und Z kenntlich gemacht. 



   Die dargestellte Zapfvorrichtung ist also für sechs Kunden vorgesehen, die mit je einem Schlüssel ausgestattet sind, mit welchem lediglich das zu dem Kunden gehörige Kundenschloss Si-Se sperrbar ist. In der Verkleidung 3 ist ein Drehknopf 7 angeordnet, hinter welchem das dem betreffenden Kunden zugeordnete Schloss S bei richtiger Einstellung der Trommel 1, 2 zu liegen kommt.

   (In Fig.   l   ist dieser Drehknopf vor dem Schloss SI zu erkennen.) Mittels des Drehknopfes 7, der nach Einstecken des Kundenschlüssels 8 (in Fig. 2 strichliert dargestellt) mit dem Schlosskern gekuppelt ist, kann dann der Schlosskern und mit diesem der an seinem freien Ende angeordnete Kupplungssteg 9 verdreht werden, mit welch letzterem, wie unten noch beschrieben werden wird, die für den Anschluss des zu diesem Kundenschloss gehörigen Kundenzählwerkes an das Messwerk der Zapfvorrichtung dienende Kupplung betätigbar ist. 



   Vorteilhafterweise kann ausserdem noch ein Zentralschloss Sx vorgesehen sein, das nach dem sogenannten Zentralsperrsystem durch jeden der sechs Kundenschlüssel 8 sperrbar ist. Dieses Zentralschloss kontrolliert, wie die Fig. 3 schematisch veranschaulicht, z. B. unter Vermittlung einer Kurvenscheibe 10 einen Riegel 11, mit welchem die die Kundenschlösser und Kundenzählwerke tragende Trommel 1, 2 sperrbar ist. Auch hier ist für die Verdrehung der Trommel ein Drehknopf   7'   vorgesehen. 



   Jedes der Kundenzählwerke Z ist, wie besonders deutlich aus Fig. 2 zu ersehen ist, über eine Kupplung 12 an die Getriebewelle 13 anschliessbar, die ihrerseits über entsprechende Zahnrad- übersetzungen 14, 15 und die Getriebewelle 16 ihren Antrieb vom Messwerk der Zapfsäule bzw. der Förderpumpe erhält. Die Kupplung 12 ist vorzugsweise als Zahnkupplung mit radial angeordneten Zähnen ausgebildet, wobei der auf der Welle 17 des Kundenzählwerkes Z angeordnete Kupplungsteil 12a mit einer zentralen Eindrehung 18 versehen ist, in welche ein Zentrierfortsatz 13a 

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 der als Schiebewelle ausgebildeten Getriebewelle 13 eintreten kann, wodurch die beiden Kupplungs- teile 12a und 12b der Zahnkupplung gegenseitig zentriert werden. 



   Unter Umständen kann die Ausbildung der Zahnkupplung 12 so getroffen werden, dass die an den einander zugekehrten Stirnflächen angeordneten, radial verlaufenden Zähne an den beiden Kupplungs- hälften in verschiedener Zähnezahl vorgesehen sind. Dies ergibt den Vorteil, dass eine Verringerung des
Zahnspieles eintritt, so dass auch bei weniger genauer Ausbildung der Zähne das Übertragungsspiel möglichst weitgehend ausgeschaltet ist. 



   Der Kupplungsteil 12a ist dabei vorteilhafterweise unter Vermittlung eines Wälzlagers 20 ge- gen das Kundenzählwerk bzw. den dieses aufnehmenden Teil der Scheibe 2   der Trommel abgestützt.   



   Die Betätigung der Kupplung 12   eines Kundenzählwerkes wird von dem zugehörigen Kunden-   schloss über einen entsprechenden Kupplungs-Schalttrieb abgeleitet, der besonders deutlich in den Fig. 4 und 5 zu sehen ist. Dieser Schalttrieb besteht beispielsweise aus einem Gestänge mit einer Hauptschalt- stange 21, die mittels des Zapfens 22 drehbar an einem Wandteil 24 der Vorrichtung gelagert ist. An diese Schaltstange ist ein als das eine Endglied des Schalttriebes anzusehender Winkelhebel 25 angelenkt, der mit seinem oberen Ende mit der Schiebewelle 13 des Übersetzungsgetriebes gelenkig verbunden ist. Das andere Endglied des Schalttriebes wird durch die Kurbelstange 26 gebildet, die an einer Kurbelscheibe 27 angelenkt ist, die ihrerseits in einem Winkelstück 28 gelagert ist, wel- ches gleichfalls wieder an dem Wandteil 24 befestigt ist.

   Die Kurbelscheibe 27 weist zwei ein- seitig vorstehende Zapfen 30 auf, zwischen welche der Kupplungssteg 9 des Kundenschlosses ein- greifen kann, wodurch dann die Drehung des Schlosskernes dieses Schlosses auf die Kurbelscheibe 27 übertragen und damit der Kupplungs-Schalttrieb   26, 21, 25,   13 in Tätigkeit gesetzt wird. Die Zap- fen 30 der Kurbelscheibe 27 sind so angeordnet, dass bei Verdrehung der Trommel 1, 2 der
Kupplungssteg 9 der Kundenschlösser S zwischen sie eintreten kann, wobei nur ein solches Spiel belassen wird, dass eventuell bestehende kleine Ungenauigkeiten In der Anordnung der Kundenschlösser auf der Trommel ausgeglichen werden. An Stelle von zwei Zapfen 30 könnten an der Kurbelscheibe auch nur ein oder aber auch mehrere solcher Zapfen vorgesehen sein. Eine Ausführung mit vier Zapfen 30 hat sich gut bewährt. 



   Zweckmässig wird von dem Kupplungs-Schalttrieb auch die Steuerung des Schalters für die Förder- pumpe abgeleitet. Dies kann z. B. in der Weise erfolgen, dass, wie in Fig. 4 angedeutet ist, der zu diesem Zweck vorgesehene Schalter 29 über entsprechende Schaltglieder 29a mit der Hauptschaltstange 21 in Verbindung steht, so dass beim Anheben dieser Schaltstange,   u. zw.   tunlichst in der letzten Phase dieser Hubbewegung, ein Einschalten des Motors der Förderpumpe eintritt. 



   Jedes Kundenzählwerk besitzt an einer aussen liegenden Stelle des Zählwerkgehäuses eine Ablese- öffnung   31.   Um die Ablesung von der Vorderseite der Vorrichtung aus zu ermöglichen, können entsprechende optische Mittel, z. B. Spiegel 32, 33, vorgesehen sein, welche eine Umlenkung des Strahlenganges besorgen, so dass schliesslich der Messwert in der Schauöffnung 34 der Verkleidung 3 ablesbar ist. 



   Ausserdem sind an der Trommel z. B. am Aussenumfang einer der beiden fest miteinander verbundenen Scheiben 1 und 2 Rastausnehmungen 35 in einer der Zahl der Kundenzählwerke entsprechenden Anzahl gleichmässig über den Umfang verteilt angeordnet, In welche jeweils ein federndes Rastglied, z. B. eine Rastkugel 36, einfallen kann, um dadurch die richtige Stellung der Trommel fühlbar zu machen. An der Trommel sind überdies Kennmarken M od. dgl. angebracht, die in der richtigen Einstellage der Trommel für den betreffenden Kunden auf eine feste Gegenmarke M'einspielen, wobei diese Kennmarken jeweils dem den betreffenden Kunden zugehörigen Kundenschloss und damit auch dem zugehörigen Kundenzählwerk zugeordnet sind. Es sind also im vorliegenden Fall übereinstimmend mit der Zahl der Kundenschlösser und der Kundenzählwerke sechs solcher Kennmarken Mi-Mg vorhanden. 



   Es sei noch bemerkt, dass aus Gründen der vereinfachten Darstellung in Fig. 2 der Zeichnungen bei dem dort dargestellten Kundenschloss S der Kupplungssteg 9 in Eingriffsstellung mit den strichliert angedeuteten Zapfen 30 der Kurbelscheibe 27 gezeichnet ist, obwohl gemäss Fig. 1 das zu dem dargestellten Kundenzählwerk Z gehörige Kundenschloss sich in einer in bezug auf die Achse X-X diametral gegenüberliegenden Stellung befindet   (Z, S ).   



   Die Wirkungsweise der Einrichtung ist nun folgende :
Für die Entnahme einer bestimmten Menge Flüssigkeit führt der betreffende Kunde zuerst den ihm gehörigen Schlüssel (Kundenschlüssel) 8 in das Zentralschloss S ein, wodurch dieses entriegelt wird. 



  Der Kunde verdreht nun mittels des Drehknopfes   7'die   Trommel 1, 2 um einen solchen Winkel, 

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 dass die ihm zugeschriebene Marke M1 (es handelt sich z. B. um den Kunden mit der Kennziffer "1") auf die feste Gegenmarke M'einspielt, wie dies in Fig. l gezeigt ist. Durch diese Verdrehung ist automatisch auch das diesem Kunden zugeordnete Kundenzählwerk Zl in die richtige Wirkungsstellung gemäss Fig. 2 gelangt, in welcher es an das Laufwerk der Zapfvorrichtung bzw. der Förderpumpe anschliessbar ist. Der Kunde führt nun den Kundenschlüssel 8 in das ihm zugeordnete in die Stellung hinter dem Drehknopf 7 gelangte Kundenschloss Si ein, wodurch dieses entriegelt wird und nun die
Möglichkeit besteht, durch Betätigen des Drehknopfes 7 den Schlosskern und damit auch den Kupplungssteg 9 zu verdrehen.

   Durch diese Drehung wird unter Vermittlung der Zapfen 30 der Kurbelscheibe 27, des Lenkers 26, der Schaltstange 21 und des Winkelhebels 25, die den Kupplungsteil 12b tragende Schiebewelle   13   des Übersetzungsgetriebes in die Einrückstellung gebracht, wobei zunächst durch Eintritt des Endteiles 13a der Schiebewelle in die Ausdrehung 18 des am Kundenzählwerk   Z     : 1 befindlichen Kupplungsteiles 12a   eine Zentrierung der beiden Kupplungsteile eintritt und in weiterer Folge, durch Eingriff der Zähne derselben, der Kupplungsanschluss des Kundenzählwerkes   Z   an die Schiebewelle 13 und damit an das Messwerk der Zapfvorrichtung bzw. der Förderpumpe hergestellt wird.

   Zugleich mit dem Einkuppeln wird auch der Steuerschalter 29 im Sinne eines Einschaltens des die Förderpumpe antreibenden Elektromotors betätigt. Die Entnahme, die mengenmässig durch die   Schauöffnung   34 im Ziffernfeld 31 des Zählwerkes abgelesen werden kann, ist nun im Gange,   u. zw.   solange, bis der Kunde durch Zurückdrehen des Kundenschlosses Si diese Entnahme und damit selbstverständlich auch die Aufzeichnung der Entnahme unterbricht. Der Kunde zieht dann den Kundenschlüssel 8 ab, worauf die Vorrichtung für eine neuerliche Entnahme bereit ist, die sich in derselben Weise vollzieht, wie im vorstehenden für den Kunden "1" beschrieben,
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Zapfvorrichtung der Einfachheit halber nur für sechs Kunden eingerichtet.

   Es versteht sich von selbst, dass man die bei einer und derselben Zapfvorrichtung vorgesehenen Kundenzählwerke und damit auch der Kundenschlösser durch Wahl einer entsprechend grossen Trommel   I, 2   auch weitgehend erhöhen kann. Die Kundenschlösser und Kundenzählwerke können dabei auch wesentlich dichter aneinandergereiht sein als beim dargestellten Ausführungsbeispiel. 



   Die erfindungsgemässe Zapfvorrichtung kann in einfacher Weise an eine bestehende Zapfsäule angeschlossen werden, welcher Anschluss beispielsweise unter Heranziehung der Getriebewelle 16 erfolgen kann. Um die Kundenzahl noch weiter zu vergrössern, wäre es auch möglich, wie schon in der Einleitung betont, beispielsweise zwei der erfindungsgemässen Vorrichtungen an einer und derselben 
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 tätigung der andern Vorrichtung blockiert. 



     PATENTANSPRÜCHE   : 
1. Zapfvorrichtung zur messbaren Ausgabe von Flüssigkeiten, insbesondere flüssigen Brennstoffen, mit mehreren den einzelnen Kunden zugeordneten Zählwerken (Kundenzählwerken), von denen jedes für sich mittels eines Schlosses (Kundenschlosses), das nur durch den dem betreffenden Kunden zugehörigen Schlüssel (Kundenschlüssel) sperrbar ist, mit gleichzeitiger Ingangsetzung der Förderpumpe an das Laufwerk derselben anschaltbar ist, wobei die Anschaltung jedes Kundenzählwerkes unter Vermittlung einer mechanischen ein-und ausrückbaren Kupplung erfolgt, deren auch die Ingangsetzung der Pumpe besorgender Schalttrieb durch das Kundenschloss betätigbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Kundenzählwerke mit je einem Kupplungsteil (12a) und die Kundenschlösser auf einem beweglichen Träger (1, 2)

   angeordnet sind und mittels dieses Trägers das jeweils in Betracht kommende Kundenschloss und Kundenzählwerk in Wirkungsstellung bezüglich des für alle Kundenzählwerke gemeinsamen, den andern Kupplungsteil (12b) aufweisenden Kupplungs-Schalttriebes bewegbar sind.

Claims (1)

  1. 2. Zapfvorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Kundenschlösser (S) und die Kundenzählwerke (Z) auf einer drehbaren Trommel (l, 2) angebracht sind, wobei vorzugsweise die Trommel mittels eines in der Trommelachse angeordneten, durch jeden der Kundenschlüssel (8) sperrbaren Zentralschlosses (S) blockierbar ist.
    3. Zapfvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der für alle Kundenzählwerke gemeinsame Kupplungs-Schalttrieb durch ein ein-oder mehrgliedriges Hebelgestänge gebildet ist, an dessen einem Endglied (26) ein durch das in Wirkungsstellung befindliche Kundenschloss (S) betätigbarer Kurbeltrieb (27,30) angreift, wogegen das andere Endglied an eine den einrückbaren <Desc/Clms Page number 5> Kupplungsteil (12b) tragende Schiebewelle (13) angelenkt ist, welch letztere in an sich bekannter Weise über ein entsprechendes Zahnrad-Übersetzungsgetriebe (14,15, 16) vom Messwerk der Zapfvorrichtung bzw. der Pumpe angetrieben ist, wobei das Hebelgestänge bzw. ein Glied (21) desselben, wie gleichfalls an sich bekannt, mit dem Steuerschalter (29) der Pumpe in Wirkungsverbindung steht.
    EMI5.1 an jedem Kundenzählwerk (Z) vorgesehene Kupplungsteil (12a) durch ein besonderes Lager, vorzugsweise ein Wälzlager (20), gegen das Kundenzählwerk bzw. die Trommel (1,2) abgestützt ist.
    5. Zapfvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kurbeltrieb eine Kurbelscheibe (27) mit einem oder mehreren vorspringenden Zapfen (30) aufweist, mit welchen ein am drehbaren Schlossteil eines Kundenschlosses (S) angeordneter Kupplungssteg (9) zusammenwirkt.
    6. Zapfvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf der die Kundenzählwerke (Z) und die Kundenschlösser (S) tragenden Trommel (1,2) den einzelnen Kundenzählwerken bzw. Kundenschlössern zugeordnete Kennmarken (M) angebracht sind, von denen jeweils die dem in Frage kommenden Kundenzählwerk entsprechende Marke bei richtiger Einstellung der Trommel auf eine feststehende Gegenmarke (M') einspielt.
    7. Zapfvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass die die Kundenzählwerke (Z) und die Kundenschlösser (S) tragende Trommel (1,2) mit einer federnden Rastvorrichtung (36) versehen ist, durch welche die jeweils richtige Einstellung der Trommel fühlbar gemacht ist.
    8. Zapfvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass sowohl die Beobachtung des Einspielens der Kennmarke (M) als auch die Ablesung des Kundenzählwerkes (Z), letztere unter Vermittlung von Spiegeln od. dgl. (32, 33), von einem gemeinsamen Standpunkt aus ermöglicht ist.
    9. Zapfvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie in Zweifach- oder Mehrfachanordnung an einer Zapfsäule vorgesehen ist, wobei durch gegenseitige Sperre jeweils nur eine der Zapfvorrichtungen benutzbar ist.
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