AT263929B - Verfahren zur Messung des Ausbreitungswiderstandes von Erdungsanlagen für Hochspannungs-Freileitungsmaste und für Umspannanlagen - Google Patents
Verfahren zur Messung des Ausbreitungswiderstandes von Erdungsanlagen für Hochspannungs-Freileitungsmaste und für UmspannanlagenInfo
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Description
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Verfahren zur Messung des Ausbreitungswiderstandes von Erdungsanlagen für Hochspannungs-Freileitungsmaste und für Umspannanlagen
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Das neue Messverfahren beruht auf der Erkenntnis, dass auf Grund der Induktivität des Erdseiles bei höheren Frequenzen der induktive Widerstand der parallelen Zweige so stark erhöht wird, dass er bei der Messung des rein ohmschen Widerstandes der Erdungsanlage das Messergebnis nur noch unwesentlich beeinflusst. Die Erdungsanlage selbst besitzt ebenfalls einen Blindwiderstandsanteil, der bei dem vorgeschlagenen Verfahren durch eine in Reihe geschaltete veränderliche und einstellbare Kapazität oder Induktivität kompensiert wird.
Die Anwendung einer Frequenz im Bereich von 10 bis 100 kHz ergibt über dengesamtenMessbereich nach entsprechender Kompensation des Blindwiderstandanteils der Erdungsanlage ein stets gleiches Ergebnis für den ohmschen Ausbreitungswiderstand dieser Anlage. Weiterhin sieht die Erfindung vor, bei festeingebauten Kompensationsmitteln die Kompensation durch Wahl einer geeigneten Frequenz zu erreichen und gegebenenfalls durch Extrapolation aus verschiedenen ermittelten Messwerten auf den Wirkwiderstand zu schliessen.
In den Zeichnungen sind zwei Schaltanordnungen dargestellt, die für die Messung des Ausbreitungs-
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liertem Erdseil und Fig. 2 eine Schaltanordnung nach dem gleichen Verfahren, bei dem das Erdseil nicht vom Mast gelöst ist und bei dem erfindungsgemäss die Messungen mit einer Hochfrequenzspannung der angegebenen Frequenz und unter Verwendung einer Kompensation durchgeführt werden.
Das in Fig. 1 wiedergegebene Verfahren beruht auf der Ausbildung des stationären elektrischen Strömungsfeldes zwischen einer in einiger Entfernung vom Mastfuss ausgesteckten Hilfserde und dem Mastfuss und der Messung des Potentials am Rande des sich um den Mastfuss ausbildenden Potentialtrichters gegen den Mastfuss als Bezugspunkt. Während der Messung ist das Erdseil-E-- vom Mast-M- getrennt, damit der Kettenwiderstand --ZK-- nicht durch einen über ihn fliessenden Fehlerstrom das Messergebnis beeinträchtigt. Durch den Generator-G-- wird die Messspannung erzeugt, die den Strom --I-- über die Hilfserde --HE-- und das Erdreich zum Mastfuss --MF-- fliessen lässt.
Dabei ent-
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Spannung-U--,niedrigen Messfrequenzen ungefähr in der Grössenordnung des Masterdübergangswiderstandes oder darunter liegt.
Dem in Fig. 2 veranschaulichten neuen Messverfahren liegt die Erkenntnis zugrunde, dass das Frequenzverhalten des Kettenwiderstandes --ZK-- dem eines gedämpften Parallelresonanzkreises entspricht. Der Kettenwiderstand --ZK-- kann als induktiv komplexer Widerstand dargestellt werden. Der Mastausbreitungswiderstand --ZM-- ist ebenfalls komplex, er kann induktiv oder auch bei besonderen Erdungsanordnungen kapazitiv sein. Der komplexe Mastausbreitungswiderstand-ZM--ist jedoch infolge seiner geringen Induktivität bzw. Kapazität in weit geringerem Masse frequenzabhängig als der Kettenwiderstand-ZK--. Aus durchgeführten Messungen geht hervor, dass oberhalb einer Frequenz von etwa
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Claims (1)
- <Desc/Clms Page number 3> Fig. ZwirddieMessspannungbei mit andernErdernverbundenemErdseil, dadurch gekennzeichnet, dass für die Messung eine Messspannung mit 10-100 kHz vorgesehen ist, wobei der Blindanteil des Ausbreitungswiderstandes der Masterdung kompensiert wird.2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Induktivität bzw. Kapazität des Ausbreitungswiderstandes der Erdungsanlage durch eine in Reihe geschaltete, veränderliche und einstellbare Kapazität bzw. Induktivität kompensiert wird.3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei fest eingebauten Kompensationsmitteln (Kapazitäten, Induktivitäten) der Abgleich durch Variation der Messfrequenz erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEB0083694 | 1965-09-11 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| AT451666A AT263929B (de) | 1965-09-11 | 1966-05-12 | Verfahren zur Messung des Ausbreitungswiderstandes von Erdungsanlagen für Hochspannungs-Freileitungsmaste und für Umspannanlagen |
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1966
- 1966-05-12 AT AT451666A patent/AT263929B/de active
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