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Eggenbalken
Die Erfindung betrifft einen Eggenbalken bestehend aus zwei Profilschienen, zwischen welchen Zinken angeordnet sind und die miteinander durch Klemmorgane verbunden sind.
Ein bekannter derartiger Eggenbalken ist aus einer Schiene mit L-förmigem Querschnitt und einer Schiene mit U-förmigem Querschnitt gebildet, welche als Klemmleiste für die Zinken dient, die in Öffnungen des unteren Schenkels der erstgenannten Schiene eingesteckt sind. Der vertikale Schenkel dieser Schiene ist jedoch verhältnismässig hoch, um dem Balken ausreichende Torsionsfestigkeit zu erteilen, um zu gewährleisten, dass die Spitzen der Zinken auf einer gemeinsamen Linie bleiben, was zur ordnungsgemässen Funktion der Egge unbedingt erforderlich ist. Wenn jedoch der Balken hoch ausgebildet ist, wird vor ihm lockeres Erdreich aufgestaut, wodurch zum Fortbewegen der Egge eine grössere Zugkraft erforderlich ist.
Die Vorrichtung nach der Erfindung löst die Aufgabe, diesen Nachteil zu vermeiden. Dies wird dadurch erzielt, dass die beiden Schienen einen zumindest annähernd gleichen, U-förmigen oder winkelförmigen Querschnitt aufweisen und die Zinken zwischen den Längskanten der zueinander gerichteten Schenkel der Schienen eingeklemmt sind. Durch eine derartige Anordnung erhält der Balken, obgleich die Schienen verhältnismässig leicht ausgebildet sind, eine hohe Widerstandskraft. Eine derartige Ausbildung des Balkens erbringt auch den Vorteil, dass dieser ziemlich glatte Seitenflächen und praktisch keine Vorsprünge aufweist, wodurch bei dessen Bewegung am Boden nur geringe Widerstände auftreten.
Dies ist auch dadurch gewährleistet, dass das vom Balken erfasste Erdreich nicht an diesem anhaftet, sondern über ihn hinweggleitet.
Vorzugsweise weisen die beiden Schienen einen U-förmigen Querschnitt auf, liegen die Schenkel der einen Schiene an den Schenkeln der andern Schiene an und sind die Schenkel an den einander zugewandten Kanten mit gleichen Aussparungen zur Aufnahme der Zinken versehen.
Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel weisen die beiden Schienen einen L-förmigen Querschnitt auf und greifen die nach oben gerichteten Schenkel der Schienen in Nuten an der Unterseite einer oberen Klemmplatte und die nach unten gerichteten Schenkel der Schienen in Nuten an der Oberseite einer unteren Klemmplatte ein, wobei die Klemmplatten mit Durchtrittsöffnungen für die Zinken versehen sind und drückt weiters eine auf den oberen Enden der Zinken aufgeschraubte Klemmmutter die obere Klemmplatte gegen die Kanten der Schenkel der Schienen sowie eine an der Zinke angeordnete Verstärkung gegen die untere Klemmplatte.
Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnungen, in denen zwei Ausführungsbeispiele eines Eggenbalkens dargestellt sind, näher erläutert. Es zeigen : Fig. l eine Draufsicht auf einen Teil eines Balkens, der aus zwei Schienen mit U-förmigem Querschnitt besteht, Fig. 2 einen Querschnitt durch einen Balken nach der Linie 11 bis 11 der Fig. 1, Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Teil eines Balkens, der aus zwei Schienen mit L-förmigem Querschnitt besteht und die Fig. 4 sowie 5 Querschnitte eines Balkens nach der Linie IV bis IV der Fig. 3 bzw. nach der Linie V bis V der Fig. 4.
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Der in den Fig. 1 und 2 dargestellte Balken besteht aus zwei Schienen-1, 2- mit U-förmigem Querschnitt, wobei der Abstand der beiden Schenkel der Schiene-l-grösser ist als der Abstand der beiden Schenkel der Schiene--2--, wodurch die Schenkel der Schiene--2--zwischen die Schenkel der Schiene--l--geschoben werden können.
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Querschnitt der Zinke sechseckig ist. Die Schienen--1, 2-- mit den Zinken--5--sind mittels Bolzen --6-- aneinander geklemmt und somit zu einem einheitlichen Balken verbunden.
Selbstverständlich können die Zinken--5--auch einen quadratischen, beliebig eckigen oder runden Querschnitt aufweisen. Der besondere Vorteil dieser Befestigung ist darin zu sehen, dass die Zinken nach ihrer Abnützung wieder zugespitzt werden und darauf in den Schienen--1, 2-- verschoben werden können, worauf sie vom Balken wieder in der ursprünglichen Länge abragen.
Der Balken nach den Fig. 1 und 2 weist weiters noch den Vorteil auf, dass gleiche Balken mit gleichen Einschnitten beliebig für stärkere oder schwächere Zinken verwendet werden können.
Obgleich in der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 die U-förmigen Schienen-1, 2-- ungleiche Breiten aufweisen, ist dies nicht erfindungswesentlich, da auch Schienen gleicher Breite benutzt werden können. Dabei werden die Schienen um die Stärke eines Schenkels gegeneinander versetzt miteinander verbunden.
Beim Balken nach den Fig. 3 bis 5 weisen die beiden Schienen --1, 2-- einen L-förmigen, gleichen Querschnitt auf. Die nach unten gerichteten Schenkel der beiden Schienen--1, 2-- ragen in Nuten --11-- an der Oberseite einer unteren Klemmplatte--8--und die nach oben gerichteten Schenkel der Schienen ragen in gleiche Nuten-11-an der Unterseite einer oberen Klemmplatte --9-- ein.
Die Zinken--5--sind in Öffnungen der Klemmplatten--8, 9-- eingesetzt. An den oberen Enden sind
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Verstärkung--7--die--8, 9-- gegen die Schenkel der Schienen--1, 2-- presst. Zwischen den beiden Klemmplatten - 8, 9- ist vorzugsweise eine Distanzhülse --10-- angeordnet.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Eggenbalken bestehend aus zwei Profilschienen, zwischen welchen Zinken angeordnet sind und
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beiden Schienen (1, 2) einen zumindest annähernd gleichen, U-förmigen oder winkelförmigen Querschnitt aufweisen und die Zinken (5) zwischen den Längskanten der zueinander gerichteten Schenkel der Schienen eingeklemmt sind.
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Harrow beam
The invention relates to a harrow beam consisting of two profile rails, between which tines are arranged and which are connected to one another by clamping elements.
A known harrow beam of this type is formed from a rail with an L-shaped cross section and a rail with a U-shaped cross section, which serves as a terminal strip for the prongs which are inserted into openings in the lower leg of the first-mentioned rail. However, the vertical leg of this rail is relatively high in order to give the beam sufficient torsional strength to ensure that the tips of the tines stay on a common line, which is essential for the proper functioning of the harrow. If, however, the bar is made high, loose soil is dammed up in front of it, which means that a greater pulling force is required to move the harrow.
The device according to the invention solves the problem of avoiding this disadvantage. This is achieved in that the two rails have an at least approximately identical, U-shaped or angular cross-section and the prongs are clamped between the longitudinal edges of the legs of the rails that are directed towards one another. Such an arrangement gives the beam, although the rails are relatively light, a high resistance. Such a design of the beam also has the advantage that it has fairly smooth side surfaces and practically no projections, so that only slight resistance occurs when it moves on the ground.
This is also ensured by the fact that the soil covered by the beam does not adhere to it, but rather slides over it.
The two rails preferably have a U-shaped cross-section, the legs of one rail lie against the legs of the other rail and the legs are provided with the same recesses on the mutually facing edges for receiving the prongs.
According to a further embodiment, the two rails have an L-shaped cross section and the upwardly directed legs of the rails engage in grooves on the underside of an upper clamping plate and the downwardly directed legs of the rails in grooves on the upper side of a lower clamping plate, wherein the clamping plates are provided with passage openings for the prongs and a clamping nut screwed onto the upper ends of the prongs also presses the upper clamping plate against the edges of the legs of the rails and a reinforcement arranged on the prong against the lower clamping plate.
The object of the invention is explained in more detail below with reference to the drawings, in which two embodiments of a harrow beam are shown. 1 shows a plan view of part of a beam which consists of two rails with a U-shaped cross section, FIG. 2 shows a cross section through a beam along the line 11 to 11 in FIG. 1, FIG. 3 shows a plan view a part of a beam which consists of two rails with an L-shaped cross section and FIGS. 4 and 5 cross sections of a beam along the line IV to IV in FIG. 3 and along the line V to V in FIG. 4.
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The bar shown in Figs. 1 and 2 consists of two rails-1, 2- with a U-shaped cross-section, the distance between the two legs of the rail-l-is greater than the distance between the two legs of the rail - 2- -, whereby the legs of the rail - 2 - can be pushed between the legs of the rail - l -.
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Cross section of the prong is hexagonal. The rails - 1, 2 - with the prongs - 5 - are clamped together with bolts --6-- and thus connected to form a uniform beam.
Of course, the prongs - 5 - can also have a square, any angular or round cross section. The particular advantage of this attachment is that the prongs are sharpened again after they have been worn and can then be moved in the rails - 1, 2 -, whereupon they protrude from the beam again in the original length.
The bar according to FIGS. 1 and 2 also has the advantage that the same bars with the same incisions can be used as required for stronger or weaker prongs.
Although the U-shaped rails 1, 2 - have unequal widths in the embodiment according to FIGS. 1 and 2, this is not essential to the invention, since rails of the same width can also be used. The rails are connected to one another offset from one another by the thickness of one leg.
In the beam according to FIGS. 3 to 5, the two rails --1, 2 - have an L-shaped, identical cross section. The downwardly directed legs of the two rails - 1, 2 - protrude into grooves --11-- on the top of a lower clamping plate - 8 - and the upwardly directed legs of the rails protrude into the same grooves -11- the underside of an upper clamping plate --9--.
The prongs - 5 - are inserted into openings in the clamping plates - 8, 9 -. At the top ends are
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Reinforcement - 7 - which - 8, 9-- presses against the legs of the rails - 1, 2--. A spacer sleeve --10-- is preferably arranged between the two clamping plates - 8, 9 -.
PATENT CLAIMS:
1. Harrow bar consisting of two profile rails, between which tines are arranged and
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Both rails (1, 2) have at least approximately the same, U-shaped or angular cross-section and the prongs (5) are clamped between the longitudinal edges of the legs of the rails facing each other.
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