AT264345B - Vorrichtung zum Auftragen eines Zusatzstoffes auf ein Bündel gekräuselter Fäden - Google Patents

Vorrichtung zum Auftragen eines Zusatzstoffes auf ein Bündel gekräuselter Fäden

Info

Publication number
AT264345B
AT264345B AT850064A AT850064A AT264345B AT 264345 B AT264345 B AT 264345B AT 850064 A AT850064 A AT 850064A AT 850064 A AT850064 A AT 850064A AT 264345 B AT264345 B AT 264345B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
thread bundle
bundle
additive
elements
applying
Prior art date
Application number
AT850064A
Other languages
English (en)
Inventor
James Franklin Caines
Richard Fairbanks Dyer
James Knox Pannill Jr
Original Assignee
Eastman Kodak Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eastman Kodak Co filed Critical Eastman Kodak Co
Priority to AT850064A priority Critical patent/AT264345B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT264345B publication Critical patent/AT264345B/de

Links

Landscapes

  • Cigarettes, Filters, And Manufacturing Of Filters (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Auftragen eines Zusatzstoffes auf ein Bündel gekräuselter Fäden 
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auftragen eines strömungsfähigen Zusatzstoffes auf ein sich fortbewegendes Bündel in Längsrichtung fortlaufend nebeneinanderliegender, gekräuselter Fäden bei der Herstellung von Tabakrauchfiltern. 



   Das in der   brit. Patentschrift Nr. 765, 963   beschriebene und unter Schutz gestellte Verfahren zur Herstellung von Filterelementen für Tabakrauch wird in der Industrie bereits in grossem Umfang angewendet. In diesem Verfahren wird das Fadenbündel durch mechanische Behandlung zu einem Band ausgebreitet oder geöffnet. Das auf diese Weise geöffnete Fadenbündel wird durch eine eigene Vorrichtung geführt, die als Spritz- oder Weichmacherkoje bezeichnet wird, und in der bestimmte Zusatzstoffe auf das geöffnete Fadenbündel aufgebracht werden. Das so behandelte Fadenbündel wird dann zu der gewünschten Form des Filters verdichtet. 



   Es ist eines der Ziele der Erfindung, eine Vorrichtung zum Auftragen fliessfähiger Zusatzstoffe auf ein sich fortbewegendes Fadenbündel zu schaffen, die keine Spritzkojen od. dgl. benötigt und trotzdem die Luft des Arbeitsraumes nicht verunreinigt. 



   Demgemäss schafft die Erfindung eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art, die gekennzeichnet ist durch mehrere schwenkbar gelagerte, hohle, rohrförmige Auftragelemente, von denen jedes mit einer Austrittsöffnung in Form eines schmalen Längsschlitzes zur Abgabe von Zusatzstoff auf das Fadenbündel versehen und über biegsame Leitungen, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung von Pumpen, mit einem Vorratsbehälter für den Zusatzstoff verbunden ist, und durch eine Einrichtung zur Bewegung der Auftragselemente von einer Stellung, in der sie an dem Fadenbündel anliegen, in eine Stellung, in der sie nicht an dem Fadenbündel anliegen. 



   Dergestalt bietet die Erfindung eine sehr einfache und wirkungsvolle Art des Auftragens eines Weichmachers oder andern Zusatzstoffes in flüssiger Form auf ein laufendes Fadenbündel. Dadurch, dass dabei in der erfindungsgemässen Vorrichtung praktisch nichts von diesem Zusatzstoff in die Luft des Arbeitsraumes austritt, entfällt die Notwendigkeit von Spritzkojen oder Absaugehauben samt deren Absaugvorrichtungen und Motoren. Dadurch kann beträchtlich an Platzbedarf und an Anschaffungs- und Betriebskosten gespart werden. 



   Weiters ist es bei der Herstellung von Filtern für Zigaretten wesentlich, dass der Vorgang ununterbrochen   läuft.   weil diese Filter in Millionen Stücke hergestellt werden. Die maschinelle Einrichtung muss daher so einfach als möglich sein, um Ausfall zu vermeiden und wirtschaftliches Arbeiten zu gewährleisten. Die Auftragelemente gemäss der Erfindung erfüllen diese Aufgaben und gewährleisten dadurch, dass sie zum Fadenbündel hin und von diesem weg schwenkbar sind, zusätzlich, dass auch bei Stillstand des Fadenbündels aus irgendeinem Grunde an keiner Stelle des Fadenbündels ein Übermass an 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Weichmacher aufgetragen wird.

   Eine solche Stelle des Fadenbündels würde nach der darauffolgenden
Weiterbehandlung einen so harten Block bilden, dass ein nachfolgender Teil der Einrichtung verstopft werden könnte und vielleicht nicht wieder gutzumachender Schaden entstehen würde. Die Auftragselemente gemäss der Erfindung bringen den Zusatzstoff auf das Fadenbündel in schonender Weise und gleichmässig auf und die ganze Vorrichtung ergibt ausserdem einen äusserst einfachen und wirtschaftlichen Weg dafür. 



   Die Zeichnungen zeigen schematisch in Fig. l in Schrägansicht eine ganze, aus mehreren Vorrichtungen bestehende Einrichtung zur Herstellung von Tabakrauchfiltern, innerhalb welcher die erfindungsgemässe Auftragvorrichtung vorzugsweise zur Anwendung kommt, und in Fig. 2 diese Auftragvorrichtung selbst sowie die auf diese folgende Auflockerungsdüse als die zwei wichtigsten Elemente für die Zurichtung des Fadenbündels für die Filterherstellung. 



   Wie Fig. l zeigt, wird ein beliebig   langesBündel-1-in   Längsrichtung fortlaufend nebeneinanderliegender, gekräuselter Fäden von einem Vorratswickel--2-- mittels eines   Einzugswalzenpaares--4--   über eine Führung --3-- abgezogen. Unter einer Spannung, die durch den Sog einer Auflockerungs-   düse --6-- erzeugt   wird, gelangt das Fadenbündel über die erfindungsgemässe Vorrichtung --5-- zum Auftragen von Weichmachern in die   Düse --6--.   in der es in einer besonders ausgebildeten Venturidüse einer explosiven Expansion von Druckluft ausgesetzt wird.

   In der Düse wird das Fadenbündel, während es geöffnet wird, einem Sprühnebel ausgesetzt, der aus einer in der Vorrichtung --5-- aufgetragenen, in der   Düse --6-- zerstäubten   Flüssigkeit besteht, die ein Weichmacher für das Material des zu verarbeitenden   Fadenbiindels   ist. Das mit dem Weichmacher versehene Fadenbündel tritt unter der Wirkung der expandierenden Luftströmung aus der Düse aus und gelangt zu Abzugswalzen --7--, die mit etwas   langsamerer   Geschwindigkeit angetrieben werden als das Walzenpaar --4--, so dass das Fadenbündel zwischen der   Düse --6-- und den Walzen --7-- keine   oder eine äusserst minimale Spannung hat. Dann gelangt das Fadenbündel zu einer   Stopfdüse --8-- und   anschliessend zu einer Maschine --9-- zur Herstellung von Filterstangen. 



   Jetzt sei die Fig. 2 betrachtet, die die bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung darstellt. Gemäss Fig. 2 sind zwei als Zahnradpumpen ausgebildete Dosierpumpen-56 und 56'-- an einen   Vorratsbehälter --55-- für   Weichmacher angeschlossen. Die Druckseite dieser Pumpen ist mittels je eines biegsamen Schlauches --50 und   50'-an   die geschlitzten Auftragrohre--51 und 51'-angeschlossen. Diese Auftragrohre bestehen aus korrosionsbeständigem Material und haben längs einer Seite einen schmalen Schlitz von 0, 25 bis 1, 5 mm. An beiden Enden sind die Auftragrohre mit Endscheiben verschlossen. Die eine Endscheibe ist mit dem biegsamen   Schlauch --50   bzw.   50'-ver-   schraubt.

   Die Schlitze können mit dünnem Filz und/oder einem feinmaschigen Sieb bedeckt sein, um die gleichmässige Verteilung der Strömung des Weichmachers über die Länge der Schlitze zu unterstützen. Die Auftragrohre sind starr mit einem um die   Achse --63-- schwenkbaren Arm --62-- ver-   bunden. Ein Gelenkzapfen verbindet das eine Ende des Armes --62-- mit der Kolbenstange eines pneumatischen Zylinders --64-- oder Solenoids. Der Zylinder ist mittels eines Gelenkzapfens bei --65-- an   jem   Maschinengestell verankert. Die Auftragrohre sind so angeordnet, dass ein Schlitz allgemein ab- 
 EMI2.1 
    gekehrt ist. DasFadenbündel-l-läuft unter-     hinweg,   wobei es jedes geschlitzte Auftragrohr in einem Bereich von 5 bis 300 berührt.

   Beim Vorbeistreichen des Fadenbündels an den geschlitzten Auftragrohren wird eine geregelte, dosierte Menge Weichmacher auf das Fadenbündel abgegeben. Der pneumatische Zylinder oder das Solenoid --64-steht mit einer Einrichtung zum An und Abstellen der Vorrichtung zum Öffnen des Fadenbündels derart in Wirkungsverbindung, dass beim Abstellen der Maschine die geschlitzten Auftragrohre durch Drehung im Gegensinn des Uhrzeigers von dem Fadenbündel weg bewegt und beim Anstellen der Maschine durch Drehung im Uhrzeigersinn mit dem Fadenbündel in Berührung gebracht werden. Dadurch wird ein Aufsaugen einer zu grossen Weichmachermenge an Stellen des Fadenbündels bei stillstehender Maschine verhindert.

   Das Fadenbündel läuft in Form eines etwa   50 - 150   mm breiten Bandes über die Auftragrohre und wird beim Eintritt in die   Düse --6-- zu   einem zylindrischen Strang verdichtet. Selbst wenn nicht jeder Faden von den Auftragrohren mit dem Weichmacher versehen wurde, hat auf jeden Fall jeder Querschnitt des Fadenbündels Weichmacher erhalten. Die auf den Fäden befindliche Weichmachermenge ist im allgemeinen grösser als zum genügenden Verbinden dieser Fäden miteinander erorderlich. Da das Fadenbündel in der Düse einem schnellen, explosiven Luftstrom ausgesetzt wird, wird der auf den Fäden befindliche Weichmacherüberschuss abgeblasen und trifft auf jenen Fäden auf, die beim Vorbeigang an den Auftragsschlitzen keinen Weichmacher erhalten haben.

   In der Düse wird 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4> die Einrichtung zur Bewegung der Auftragelemente (51. 511) eine Schubstange eines Elektromagneten oder eines pneumatischen Kolbens (64) aufweist und diese Schubstange auf einen schwenkbar gelagerten Arm (62) wirkt, der im Bereich jedes Endes eines der Auftragelemente trägt.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubstange in Abhängigkeit von einer Ab- und Anstellvorrichtung für die Vorwärtsbewegung des Fadenbündels betätigbar ist.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Auftragelemente (51') unterhalb der Bewegungsbahn des Fadenbündels (1) angeordnet ist und eine aufwärtsgekehrte Austrittsöffnung hat, und ein anderes Auftragelement (51) oberhalb der Bewegungsbahn des Fadenbündels (1) angeordnet ist und eine abwärtsgekehrte Austrittsöffnung hat.
    8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Dosiervorrichtung zum Dosieren der Zuführung des strömungsfähigen Zusatzstoffes zu den Auftragelementen (51, 51').
    9. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Auftragelemente (51, 51') das Fadenbündel (1) ablenken, so dass dieses jedes Auftragelement in einem Bereich von 5 bis 300 berührt.
AT850064A 1961-08-05 1961-08-05 Vorrichtung zum Auftragen eines Zusatzstoffes auf ein Bündel gekräuselter Fäden AT264345B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT850064A AT264345B (de) 1961-08-05 1961-08-05 Vorrichtung zum Auftragen eines Zusatzstoffes auf ein Bündel gekräuselter Fäden

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT850064A AT264345B (de) 1961-08-05 1961-08-05 Vorrichtung zum Auftragen eines Zusatzstoffes auf ein Bündel gekräuselter Fäden

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT264345B true AT264345B (de) 1968-08-26

Family

ID=3606003

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT850064A AT264345B (de) 1961-08-05 1961-08-05 Vorrichtung zum Auftragen eines Zusatzstoffes auf ein Bündel gekräuselter Fäden

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT264345B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2914892C2 (de)
EP0919144B2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln eines Filtertowstreifens
DE1192571B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Filterstraengen aus einem Buendel gekraeuselter Faeden
DE2640697B1 (de) Reinigungskopf zur reinigung von ebenen oder gewoelbten flaechen, insbesondere textilen belaegen oder bezuegen
DE2155352A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Befestigung der Enden von Bandwickel
DE4443866A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Bilden eines Filtertowstrangs der tabakverarbeitenden Industrie
AT264345B (de) Vorrichtung zum Auftragen eines Zusatzstoffes auf ein Bündel gekräuselter Fäden
DE3438041A1 (de) Luftmesser-beschichter
DE1964594A1 (de) Vorrichtung zum Auftragen von Fluessigkeiten auf Warenbahnen
DE3036151C2 (de)
EP0253111B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von kontinuierlich transportierter Schlauchware im nassen Zustand
DE2446233B2 (de) Verfahren und vorrichtung zum bedrucken eines fadens oder fadenbuendels
DE3007990C2 (de)
DE605659C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Zerstaeuben von Fluessigkeiten, insbesondere zum Befeuchten von Papier- oder Stoffbahnen
DE1760970C3 (de) Vorrichtung zum Abzug von Garn von einer Vorlagespule
DE901290C (de) Vorrichtung zum Befeuchten von Druckplatten
DE887127C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Feinstverteilung von Fluessigkeiten
DE484503C (de) Vorrichtung zum Kuehlen und Befeuchten von Papierbahnen
AT227526B (de) Vorrichtung zur Beschickung von Vliesmaschinen
DE915891C (de) Verfahren und Vorrichtung zur fortlaufenden Herstellung von Polstermaterial
DE1532040C3 (de) Vorrichtung zum Aufbringen pulverisierten Tabaks
DE4124652A1 (de) Verfahren zum behandeln eines spinnbandendes und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
DE538422C (de) Vorrichtung zum Befeuchten von Tabak
DE2513313C2 (de) Vorrichtung zum Verteilen der Waschflüssigkeit auf einem Trommelfilter
AT305939B (de) Maschine zum gleichmäßigen Besprühen von laufenden textilen od.dgl. Warenbahnen