AT265053B - Flüssigkeitsheber zum Entleeren von Behältern - Google Patents

Flüssigkeitsheber zum Entleeren von Behältern

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Description


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  Flüssigkeitsheber zum Entleeren von Behältern 
Die Erfindung bezieht sich auf einen Flüssigkeitsheber zum selbsttätigen   periodischenEntleeren   von Behältern, wenn die darin eingeleitete bzw. gesammelte Flüssigkeit, insbesondere Wasser, eine vorbestimmte Höhe des Flüssigkeitsspiegels erreicht hat. 



   Es ist bekannt, für diesen Zweck selbsttätig arbeitende Geräte zu verwenden, die einen doppelten Flüssigkeitsheber und einen zugeordneten hydraulischen Verschluss aufweisen, der die Heberwirkung auslöst, wenn der Flüssigkeitsstand im Behälter eine bestimmte Höhe erreicht hat. Die hiefür bisher verwendeten Geräte sind in ihrer Ausbildung so kompliziert, dass sie sich zur Herstellung in billiger Massenfertigung nicht eignen. Sie sind daher auch verhältnismässig teuer in der Anschaffung. 



   Die Erfindung ist darauf gerichtet, diesen Nachteil zu vermeiden und derartige Geräte in ihrem Aufbau so zu vereinfachen, dass sie sich im Rahmen einer Massenfertigung leicht und billig herstellen lassen. 



   Um zunächst ein selbsttätiges sicheres Auslösen des Hebers bei einer vorbestimmten Höhe   des Flüs-   sigkeitsspiegel   in Entleerungsbehälter zu erreichen, ist der mit einem Doppelheber und einem   die Heberwirkung auslösenden hydraulischen Verschluss versehende Flüssigkeitsheber nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass der dem Doppelheber zugeordnete hydraulische Verschluss einenindenAbfluss des Doppelhebers einmündenden Hilfsheber aufweist, der mit seinem Einlass durch gesonderte Leitkanäle mit den oberen Umlenkstellen der Einzelheber verbunden ist, so dass die Luft in der Spitze des Doppelhebers absaugbar ist, wenn der Heber des hydraulischen Verschlusses gefüllt wird, Vorzugsweise wird das richtige selbsttätige Arbeiten des Hebers zusätzlich dadurch gesichert,

   dass der Doppelheber in seinem Austrittsteil einen in den Heberabfluss ausmündenden, zusätzlichen Heber zum inneren Entleeren des Doppelhebers aufweist. 
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 Erfindung, teils für seine leichte und billige Herstellung vorgesehen sind, ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen und aus den anschliessenden Patentan-   sprüchen.   



   Die Zeichnungen zeigen Beispiele für die Ausführung des Flüssigkeitshebers nach der Erfindung, u. zw. zeigen Fig. l einen Heber nach der Erfindung im senkrechten Schnitt. Fig, 2 eine abgeänderte Ausführung des Hebers im senkrechten Schnitt und Fig. 3 die schaubildliche Ansicht eines im wesentlichen gemäss Fig. 2 ausgebildeten Hebers, der im Blasformguss hergestellt ist. 



   Gemäss Fig. 1 ist auf dem Boden --10  eines Wasserbehälters oder sonstigen Gefässes ein mit zahlreichen Leitkanäle versehener Heberkörper --11-- angebracht. Die   Kanäle --12,13,14 und 15- bil-   den einen doppelten Heber während die   Kanäle --16,17,18,19   und   20 einen   hydraulischen Verschluss bilden. Die Heberkanäle --12 und 13-- sind oben durch einen   Leitkanal--21-mit   den oberen Enden der zum   hydraulischenVerschluss gehörendenKanäle --19   und   20-verbunden.   Die anschliessenden Heberkanäle --14 und 15-- stehen an ihren oberenEnden durch einen   Leitkanal-22-mit   dem zum hydraulischen Verschluss gehörenden Kanal-18-in Verbindung.

   Der zum Verschluss gehörende Kanal --16-- geht am oberen Ende in den anschliessenden   Kanal--17-- über,   In ähnlicher Ausbildung 

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 EMI2.1 
 --14Verschluss gehörenden Kanäle verschlossen, zu denen der   Leitkanal-21-- führt,   so wird die im Kanal --13-- noch befindliche Luft unter Druck gesetzt, und der Wasserspiegel wird im Heberkanal --12-nicht über die obere Kante der Trennwand-28-ansteigen. 
 EMI2.2 
 der Trennwand zwischen den   Kanälen 16   und 17-in den Kanal --16-- niederfliesst. Hiedruch wird aber der durch die Kanäle --16 und 17-gebildete Heber angesaugt, so dass das Wasser aus der Kammer --26-- durch den Heber --16,17-- abströmt.

   Dies hat aber einenDruckabfall in der   Kammer-26-   und in   denKanälen--18   und   19-zur   Folge, da durch den Heber --16,17-- eine grössere Wassermenge abströmt, als durch die kleine Öffnung --27-- nachströmen kann. Die im   Heberkanal-13-gestaute   
 EMI2.3 
 --21-- ab,strömt und durch den   Auslass --25- abläuft.   



   Da hiebei über den   Kanal --13auch   Luft aus dem Leitkanal --21-- durch den Doppelheber angesaugt wird, steigt gleichzeitig   das Wasser imKanal--20-- an   und fliesst über die   Kante --34- in   den 
 EMI2.4 
 so dass keine Luft mehr in die oberen Teile des Doppelhebers nachströmen kann. Sinkt alsdann der Wasserspiegel im Behälter unter das untere Ende des Heberkanals --12-- sowie unter das untere Ende des Kanals --20-- und der   Öffnung --27-,   so hört die Saugwirkung des Doppelhebers auf, doch arbeitet der durch die   Kanäle 23   und 24-- gebildete zusätzliche Heber noch weiter, bis das in den Kanälen --13 und 14-- noch befindliche Wasser zum grössten Teil abgelaufen ist.

   Dies ist erwünscht, um sicherzustellen, dass der Doppelheber stets angesaugt wird, wenn der Wasserspiegel im Behälter eine vorbestimmte Höhe erreicht hat. Hiedurch wird ausserdem sichergestellt, dass der zusätzliche   Heber-23, 24-   nicht schon zu arbeiten beginnt, ehe der   Heber-16, 17- angesaugt   wird.

   Es ist nicht erforderlich, die   Kanäle 13   und   14-des   Doppelhebers vollständig zu   entleeren ; wurde   aber nach dem Stillsetzen des Doppelheber eine grössere Wassermenge in den Kanälen --13 und 14-verbleiben, so könnte es eintreten, dass bei erneutem Ansteigen des Wasserspiegels im Behälter der Doppelheber vorzeitig anläuft und das zufliessende Wasser ständig auslaufen lässt, d. h. der Höhenunterschied zwischen den Wasserständen in den Heberkanälen --13 und 14-- würde zu gross werden, um das Überströmen des Wassers aus dem Heberkanal-14-- in den   Fallkanal--15- zu   verhindern, wenn das Wasser im   Heberkanal-12-an-   steigt und in den Heberkanal --13-- überströmt. 



   Durch den hydraulischen Verschlussteil ist sichergestellt, dass der Doppelheber sofort angesaugt wird, wenn der Wasserstand im Behälter eine vorbestimmte Höhe erreicht, nämlich dann, wenn er auf die Höhe der   Überströmkante --33- des   hydraulischen Verschlussteiles kommt. 



   In der abgeänderten Ausführung nach Fig. 2 ist der Heber in seiner Ausbildung etwas vereinfacht, arbeitet aber in ähnlicher Weise. Der Doppelheber ist hier durch die Kanäle --40,41 und 42-- sowie einen   Kanal--43-- gebildet,   der von einer Wand --44- und einer Abdeckhaube --45-- begrenzt ist, die einen unteren   Durchlass --55-- aufweist.   Der zusätzliche Heber ist durch die Kanäle --46 und 47gebildet, wobei die Kanäle --40 und 46-- in den Auslass --39-- des Wasserbehälters ausmünden. Der 

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 hydraulische Verschluss isthier durch die   Kanäle-48,   49,50, 51 und   52--gebildet, die den Kanälen-16,  
17, 18, 19 und   20-nach   Fig. 1 entsprechen.

   Das in den Raum-43-hochsteigende Wasser fliesst in den
Verschlussteil sowohl durch das   obere Ende des Kanals -52-- als   auch durch eine   kleine Öffnung--53-,   die   der Öffnung --27- nach Fig, l entspricht.   Die verschiedenen Kanäle sind in ähnlicher Weise unter- einander verbunden, wie bei der Ausführung nach Fig. 1, wobei auch die Betriebsweise ähnlich ist, da der Doppelheber angesaugt wird, wenn der Wasserspiegel im Wasserbehälter über die Höhe der Über-   strömkante --54. -- ansteigt,   wobei zunächst der durch die Kanäle --48 und 49-gebildete Hilfsheber angesaugt wird, der dem   Heber --16, 17- nach   Fig. 1 entspricht. 



   Wenn der Wasserstand im Behälter bis unter die Oberkante der   Einströmöffnung -55- absinkt,   so wird hiedurch der Doppelheber abgeschaltet, während der Hilfsheber-46, 47- noch weiter arbeitet, bis der grösste Teil des in den Heberkanälen --41, 42-- befindlichen Wassers abgelaufen ist. 



   Mit Ausnahme des Kanals --43-- befinden sich sämtliche Kanäle in einem zusammenhängenden
Heberkörper. 



   Zur leichteren Herstellung kann der Heberkörper aus zwei Teilen gebildet sein, die an ihren Stoss- flächen mit zusammenpassenden Kanalausnehmungen versehen sind. Die beiden hälftigen Teile des
Heberkörpers können dann mit ihren einseitig   offenen Kanälen in entsprechenden Gesenken oder Press-   formen gepresst oder gezogen werden. 



   Für selbsttätig arbeitende Heber zum periodischen Entleeren von Behältern ist es erwünscht, das der anfängliche Entleerungsvorgang schnell vor sich geht. Um dies mit Sicherheit zu erreichen, kann der
Auslasskanal des Doppelhebers mit einer düsenartigen Verengung und anschliessenden Erweiterung nach
Art eines Venturirohres ausgebildet sein, wodurch sich ein schnelles Ansaugen des Doppelhebers ergibt. 



   Die beschriebene und dargestellte Ausführung des Hebers hat im übrigen den Vorteil, dass sie sich zur Massenherstellung des Heberkörpers gut eignet, z. B. durch Herstellung aus Kunststoff im Spritzguss- oder Blasformverfahren. Ein auf diese Weise hergestellter Heberkörper ist in Fig. 3 in schaubildlicher
Ansicht dargestellt. Die Anordnung der Kanäle entspricht dabei im wesentlichen derjenigen nach   Figes 1,   wobei die sich entsprechendenTeile mit den gleichen Bezugszahlen versehen sind. Die Kanäle bestehen dabei aus Röhren, die durch schmale Stegfläche verbunden sind, wie dies   z. B.   mit der   Zahl-5 6-   kenntlich gemacht ist. Gegebenenfalls können jedoch die Stegfläche auch entfallen. Dabei kann das
Einformen des Heberkörpers auf unterschiedliche Weise vor sich gehen.

   Beispielsweisekonnengebogene
Rohre aus Metall oder Kunststoff als Formeinsätze verwendet werden, doch lässt sich der Heberkörper auch aus entsprechend gebogenen Rohren unmittelbar zusammensetzen. 



   Liegen sämtliche Leitkanäle des Doppelhebers und des hydraulischen Verschlusses in einer gemein- samen, zur Grundfläche senkrechten Gehäuseschnittfläche, so ergibt sich eine einfache gusstechnische
Herstellung, weil das Hebergehäuse dann aus zwei in dieser Schnittfläche zusammengesetzten Gehäuse- teilen hergestellt werden kann. Die Herstellung kann dann so erfolgen, dass ein breiterer Gehäuseteil die seitlich offenen Leitkanäle in ihrer ganzen Tiefe enthält und der andere Gehäuseteil nur aus einem
Deckel besteht, der die seitlich offenen Leitkanäle verschliesst. Anderweitig kann die Herstellung aber auch so erfolgen, dass die Schnittfläche in einer gemeinsamen Mittelebene sämtlicher Leitkanäle liegt und das Hebergehäuse dann aus zwei gleichen Gehäusehälften zusammengesetzt wird, die mit ihren seitlichen offenen Leitkanalausnehmungen einander zugekehrt sind.

   Die beiden Gehäusehälften können dann in der gleichen Gussform hergestellt werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Hydraulischer Flüssigkeitsheber zum selbsttätigen periodischen Entleeren von Flüssigkeitsbehältern, bestehend aus einem durch zwei in der Durchströmungsrichtung   hintereinanderliegendenHebern   gebildeten Doppelheber und einem die Heberwirkung auslösenden hydraulischen Verschluss,   dad urch   gekennzeichnet, dass der dem Doppelheber (12 bis 15) zugeordnete hydraulische   Verschluss (16   bis 20) einen in den Abfluss (25) des Doppelhebers ausmündenden Hilfsheber   (16. 17) aufweist,   der mit seinem Einlass (17) durch gesonderte Leitkanäle (18, 22 bzw. 21) mit den oberen Umlenkstellen der Einzelheber verbunden ist, so dass die Luft in der Spitze des Doppelhebers absaugbar ist, wenn der Heber des hydraulischen Verschlusses gefüllt wird.

Claims (1)

  1. 2. Flüssigkeitsheber nach Anspruch 1, daurch gekennzeichnet, dass derHilfsheber {16, 17) mit seinem Einlass in einer Gehäusekammer (16) liegt, die an die Leitkanäle (18, 21) angeschlossen ist und in ihrem Boden eine verengte Einströmöffnung (27) aufweist.
    3. Flüssigkeitsheber nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Doppel- <Desc/Clms Page number 4> heber (12 bis 15) in seinem Austrittsteil (14, 15) einen in den Heberabfluss ausmündenden, zusätzlichen Heber (23,24) zum inneren Entleeren des Doppelhebers aufweist. EMI4.1 nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dassderDop-dass sämtliche Leitkanäle des Doppelhebers (12 bis 15) und des zugeordneten hydraulischen Verschlusses (16 bis 22) in einer gemeinsamen, zur Grundfläche senkrechten Gehäuseschnittfläche angeordnet sind.
    6. FlüssigkeitshebernachAnspruch5, dadurch gekennzeichnet, dasssämtlicheleitkanäle des Heberkörpers bei seiner Herstellung im Bereich der senkrechten Gehäuseschnittfläche zunächst seitlich offen und dann durch einen zugeordneten Gehäuseteil abgedeckt sind. EMI4.2 nach den Ansprüchen 5 und 6, da dur ch ge ke nnz e ich ne t, dass der He-berkörper im Bereich der senkrechten Gehäuseschnittfläche aus zwei gleichen Gehäusehälften zusammengesetzt ist, die mit ihren seitlich offenen Leitkanalausnehmungen einander zugekehrt sind.
    8. Flüssigkeitsheber nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Hebergehäuse aus gebogenen Röhren hergestellt ist, die durch flache Stegwände (56) verbunden sind (Fig. 3).
    9. Flüssigkeitsheber nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Hebergehäuse zweiteilig ausgeführt und einen die Leitkanäle enthaltenden inneren Gehäuseteil aufweist, der durch eine den Einlasskanal (43) des Doppelhebers (40 bis 42) begrenzende Gehäusekappe (45) mit unterem Einlass (55) abgedeckt ist.
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