AT265145B - Vorrichtung zum Niederbringen einer Verrohrung - Google Patents

Vorrichtung zum Niederbringen einer Verrohrung

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AT265145B
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  Vorrichtung zum Niederbringen einer Verrohrung 
 EMI1.1 
 

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 lösen, wird eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art vorgeschlagen, bei welcher erfindungsge- mäss eine aus zwei unveränderlichen, mit den Antriebsstangen eines Dreieckverbandes bildenden Schen- keln bestehende Mäkler-Konstruktion vorgesehen ist, deren Schenkel um einen an der Spitze des Drei- eckverbandes angeordneten Drehzapfen durch Längenänderung der Antriebsstangen spreizbar sind, wobei als Bohrlafette der Schenkel dient. 



   In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen Fig. 1 die sche- matische Seitenansicht der Vorrichtung bei einer Schräglage des Bohrrohres. Fig. 2 die Vorrichtung nach
Fig. 1 bei einer lotrechten Stellung des Bohrrohres (ohne Darstellung des Rahmens, Fig. 3 eine Vorderan- sicht des Mäklers, wobei der Bohrgreifer mit Führung nicht dargestellt ist und Fig. 4 eine Aufsicht auf das Rohrrohr, die Rohrschelle und die Antriebsstangen unter Fortlassung der an sich sichtbaren Teile des
Mäklers. 



   Die in Fig.   l   dargestellte Vorrichtung dient zum Herunterscheuern eines   Bohrrohres --1-- in   einer vorher bestimmten Schräglage. Am Bohrrohr ist eine Schelle --2-- befestigt, an deren Armen die An- triebsstangen --11-- über die Kolbenbolzen --13-- angreifen. Die Antriebsstangen --11-- enthalten zwei Druckzylinder --14 und 15--, von denen die ersteren mittels des Kolbens --12-- zur Erzeugung eines zyklisch wechselnden Drehbewegung dienen, während die   Druckzylinder --15-- zur   Einstellung der Schrägstellung der   Mäklerführung --19-- dienen.   Die   Zylinder --15-- können   ohne weiteres auch durch andere Mittel,   z. B.   teleskopierbare Rohre, ersetzt werden.

   Der   Mäkler --19-- stützt   sich über den Festpunkt --16-- gegen das Baggergestell durch die Strebe --17-- ab, die an den Eckpunkten der
Mäkler-Konstruktion gelenkig über Bolzen --27 und 28-- gelagert ist. Auf diese Weise kann die Stre- be --17-- jeweils den Schrägstellung der   Mäklerführung-19-folgen. DieMäklerführung   ist am oberen
Ende im Knotenblech --18-- starr gelagert. Der Festpunkt --16-- des Mäklers ist an dem Fahrgestell eines Baggers --30-- angebracht, über dessen   Ausleger --31-- das Seil --32-- läuft,   an dem der Bohr- greifer --5-- eingehängt ist.

   Der Bohrgreifer --5-- ist ausschwenkbar am Ende eines Auslegers --20-- gelagert, der sich   abstützt gegen den Schlitten --21--, der   gemeinsam mit der   Bohrgreiferführung--24--   den Bohrgreifer in Arbeitsstellung hält. Das vom Bohrgreifer geförderte Erdmaterial kann in die Schur- re --22-- entladen werden, die das Erdmaterial seitlich abführt. Zur Beaufsichtigung der Vorrichtung ist eine   Arbeitsbühne --25-- in   der Höhe der Schurre --22-- vorgesehen. Am oberen Rand des Roh-   res --1-- befindet   sich die   Bohrrohrführung --23--,   die in den Mäkler gleitet. 



   In Fig. 4 ist für sich der Antrieb der Schelle --2-- nochmals in der Aufsicht dargestellt. Man erkennt aus dieser Darstellung, dass die Bohrschelle --2-- durch einen Druckzylinder --3-- zusammen- ziehbar ausgebildet ist. Die Abstützung der Vorrichtung erfolgt gegen das Erdreich durch den Grundrahmen --7--. In diesem Grundrahmen --7-- sind die Laufbahnen --4-- der Druckrollen (s. Fig. 1 und 2) von den Kolben der Vertikalzylinder --9-- der an sich bekannten Verrohrungsvorrichtung drehbar um einen Bolzen --8-- gelagert, der durch die   Laufbahnen --4-- und den Rost --7-- geführt   ist.

   Eine Einstellvorrichtung besorgt die Neigung der Laufbahnen entsprechend der Neigung des   Mäklers --19--.   Der Festpunkt --16-- ist in dieser Darstellung neutral gezeichnet, weil es für die Wirkungsweise der Vorrichtung nicht unbedingt erforderlich ist, dass der Festpunkt auf dem Fahrgestell eines Baggers vorgesehen ist. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zum Niederbringen einer Verrohrung mit einer am Bohrrohr befestigten Schelle, deren Arme mit längenveränderlich ausgebildeten Antriebsstangen verbunden sind, die dem Bohrrohr eine wechselnde Drehbewegung erteilen unter gleichzeitiger Verwendung eines an einem Seil gefahrenen Bohrgreifers, gekennzeichnet durch eine aus zwei unveränderlichen, mit den Antriebsstangen (11) einen Dreieckverband bildenden Schenkeln (17,19) bestehende Mäkler-Konstruktion, deren Schenkel (17,19) um einen an der Spitze des Dreieckverbandes angeordneten Drehzapfen (28) durch Längenänderung der Antriebsstangen spreizbar sind, wobei als Bohrlafette der Schenkel (19) dient.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Antriebsstangen (11) hydraulische Druckzylinder (14,15) zur Längenveränderung vorgesehen sind, von denen die hydraulischen Druckzylinder (14) zur Erzeugung der Drehbewegung und die Druckzylinder (15) zur Verlängerung des Basisschenkels der Mäkler-Konstruktion dienen.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Festpunkt (16) der Antriebsstangen (11) ein Eckpunkt der Mäkler-Konstruktion ist und sich auf einem Fremdgerät, z. B. dem Fahrgestell eines Baggers (30) befindet. <Desc/Clms Page number 3>
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass der Bohrgreifer (5) am Schwenkarm (20) aufgehängt ist, der sich an dem Schlitten (21) des Mäklers (19) stützt, wobei der Greifer (5) in der Bohrgreiferführung (24) geführt wird.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Bohrrohrführung (23) mit dem Schlitten (21) des Mäklers (19) verbunden ist und eine Schurre (22) in der Bohrrohrführung (23) eingebaut ist und sich mit dieser sowie dem Schlitten (21) gemeinsam bewegt.
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