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Messerkopf zur Herstellung verschiedener Schrägen
Die Erfindung betrifft einen Messerkopf zur Herstellung verschiedener Schrägen, insbesondere für die Bearbeitung von Holz und Kunststoffen, wobei beim Fügen, Fälzen, Fasen und Profilieren vorzugsweise glatte gute Oberflächen am Werkstück erreicht werden sollen.
Es gibt bereits Messerköpfe mit schwenkbaren, in Ausnehmungen eines Grundkörpers gelagerten
Schneidenteilen, bei denen jeweils an der der Schneide gegenüberliegenden Seite ein Zahnkranz oder andere Formen angearbeitet sind. So gibt es konische, in eine Kreisform auslaufende und halbkreisförmige, in eine kreisförmige Ausnehmung übergehende Formen. Alle Abwandlungen ermöglichen es, dass mittels bestimmter Verstellsysteme eine Schräglage der Schneidenteile im Grundkörper eingestellt werden kann.
Mit zunehmender Schrägstellung der Schneidenteile verändert sich jedoch auch der Spanwinkel ungünstig.
Diese Werkzeuge haben den Nachteil, dass die Fertigung der Schneidenteile sehr aufwendig und teilweise auch kompliziert ist, was sich besonders auch bei Neubestückung eines Messerkopfes mit Schneidenteilen auswirkt. Das Auswechseln der Schneidenteile kann meist nur im Herstellerwerk erfolgen, weil Nach-bzw. Einpassarbeiten infolge Fertigungstoleranzen unausbleiblich sind oder sehr hohe Forderungen an die Genauigkeit gestellt werden. Ein gleichbleibender optimaler Spanwinkel schafft mit die Voraussetzungen für beste und glatte Oberflächen am Werkstück.
Es sind auch Messerköpfe im Einsatz, bei denen Schneidenteil, Schneidenteilhalter und Abweiser eine unlösbare, massiv drehbar angeordnete Schneideinrichtung darstellen, deren Schwenkbereich nur von 5 zu 5 Grad einstellbar ist. Beim Auswechseln der Schneidenteile ist zwangsläufig auch die komplette Schneideinrichtung zu erneuern. Der Einsatz von Profilschneidenteilen ist technisch kaum möglich und wenn schon, dann ist die Fertigung äusserst unwirtschaftlich, weil die Abweiser spiegelbildlich die Ausbildungsform der Schneiden erhalten müssen. In der Praxis wird darauf bestimmt nicht zurückgegriffen.
Alle derartigen, bisher bekannten Werkzeuge haben keine Spanbrecher mit Spanbrecherlippe, die in jeder Schneidenstellung wirksam sind, weil die Messer bei der geringsten Schrägstellung weit vorgesetzt werden müssen über die Begrenzungskanten des zylindrischen Messerkopfgrundkörpers hinaus. Damit arbeiten diese Ausführungsformen wie Fräser und begünstigen die Verspaltung und das Splittern.
Der Zweck der Erfindung ist, die geschilderten Nachteile zu vermeiden und den Messerkopf noch universeller für neue Anwendungsbereiche bei Verbesserung der Qualität der bearbeiteten Oberflächen am Werkstück unter Berücksichtigung einfacher Ausbildungsformen zu gestalten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen für jeden beliebigen Wert zwischen 0 und 450 beiderseitig schwenkbaren Messerhalter eines Messerkopfes mit einem in allen Messerstellungen wirksamen Spanbrecher auszurüsten und ein einfaches leicht auswechselbares Messer zu schaffen.
Erfindungsgemäss wird nun bei einem Messerkopf zur Herstellung verschiedener Schrägen, vorzugsweise für Holz- und Kunststoffbearbeitung mit in Ausnehmungen eines Grundkörpers schwenkbar gelagerten Schneidenteilhaltern oder Messerhaltern vorgeschlagen, dass in einem Messerhalter mit
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