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Vorschaltgerät für elektrisch betriebene Geräte
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die Länge der Seitenteile der Abdeckung --8-- an die Länge der Distanzwinkelstücke-3-bzw. der Stege angeglichen wird.
Die gleichzeitige Befestigung der die Vorschaltelemente insbesondere vor Berührung schützenden
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--8-- und- und der Abdeckung-8-z. B. unter Beigabe von Federringen in die Enden--7eingeschraubt werden.
Zur elektromagnetischen Abschirmung des Vorschaltgerätes wird das die Vorschaltelemente umgebende, im wesentlichen von der Montageplatte --2-- sowie der Abdeckung --8-- und dem
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--5-- gebildetez. B. an der Oberfläche angeordneten Schicht zu versehen. Ferner sind diese elektrisch leitenden Teile bzw. die abschirmenden Schichten sowie alle andern nicht stromführenden metallischen Teile des Gerätes mit einer Schutzerdung, insbesondere mit dem geerdeten Kontakt des Netzsteckers--l-- oder mit einem mitgeführten geerdeten Schutzleiter oder mit dem geerdeten Nulleiter verbunden.
Bei besonderen Betriebsbedingungen, die beispielsweise erhöhten Schutz gegen Staub, Gase, Dämpfe, verspritzte Flüssigkeiten aber auch gegen Vibration und Berührung durch Lebewesen erfordern, kann, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, mindestens der im wesentlichen abgeschlossene und von den Vorschaltelementen freigelassene Raum innerhalb der Montageplatte --2-- und der Abdeckung - 8-sowie im Einsatz --5-- vorzugsweise mit einer selbstaushärtenden Masse wie z. B. Giessharz ausgegossen sein. Zur Vereinfachung des Vorschaltgerätaufbaues kann ferner die Abdeckung-8aus isolierendem Kunststoff bestehen, wobei diese insbesondere mit der Vergussmasse eine aus dem gleichen Werkstoff erzeugte Einheit --4-- bildet. Die letztgenannte Ausführung ist z.
B. auch im Tauch- bzw. Giessverfahren mittels einer im wesentlichen die Form der Abdeckung --8-- besitzenden Gussform herstellbar. Bei der letztgenannten Variante kann der Einsatz --5-- mit seiner im Ausführungsbeispiel der Abdeckung --8-- bzw. den Schrauben-9 und 10-zugekehrten z. B.
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der Montageplatte --2-- befestigt werden.
Im beschriebenen Beispiel sind zwischen der Montageplatte --8-- und der Abdeckung-2- Belüftungsschlitze-11-vorgesehen, durch die, wie in Fig. 1 durch Pfeile angedeutet, unten die Kaltluft eintritt, um nach Durchsetzen des freiverbliebenen Gehäusequerschnittes am oberen Schlitz wieder das Gerät zu verlassen. Hiebei sind an den einander gegenüberliegenden inneren Seiten- oder Randteilen der Abdeckung --8-- für die Zentrierung des Teiles --2-- an Teil --8-- Zentrierstege--12--vorgesehen, die gleichzeitig die Belüftungsschlitze--11--erzeugen und der Kühlluftführung dienen.
Für die Fixierung der vom Stecker durch das Vorschaltgerät bzw. vom Vorschaltgerät durch eine öffnung --13-- herausgeführten elektrischen Leiter ist wenigstens ein Klemmstück oder eine Schelle - vorgesehen, die die zwischen dem Stecker bzw. dem Vorschaltgerät und der Öffnung
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wenigstens eine zusätzliche Abstützung zu schaffen.
Das erfindungsgemässe Vorschaltgerät kann selbstverständlich von der im Ausführungsbeispiel gezeigten Bauart abweichen. So ist hinsichtlich des zur Anwendung gelangenden Steckers-l-keine Einschränkung insbesondere bezüglich seiner konstruktiven Ausführung bzw. seiner Polzahl vorgeschrieben. Der Steckerkörper kann in Kompaktausführung z. B. aus einer Kunststoffmasse oder aus Gummi oder einem gummiartigen Werkstoff bestehen. Die Montageplatte --2--- ist in ihrer Formgebung nicht an das Ausführungsbeispiel gebunden und kann insbesondere für die Führung bzw.
Unterbringung der elektrischen Leiter mit kanalartigen Einprägungen oder Dellen versehen sein. Die Unterbringung von Belüftungsschlitzen ist nicht nur auf die Enden der Platte--2-beschränkt.
Ferner ist es von Vorteil, den zwei- oder mehrpoligen oder in mehrere Teile unterteilten mehrpoligen Stecker insbesondere bei lotrechter Anordnung des Vorschaltgerätes in der Mitte nahe dem oberen Rand der Platte--2--vorzusehen, während an den beiden unteren Ecken der Platte--2--je ein justierbarer Auflageteile-15--angeordnet ist, um dadurch im wesentlichen eine dreipunktige Auflage des Vorschaltgerätes zu erreichen.
Bei bestimmten Ausführungen und Schutzbedingungen kann auch mit einem nur teilweise
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abgeschlossenen Gehäuse das Auslangen gefunden werden, wobei zwischen den Einbauelementen und dem Einsatz --5-- bzw. der Abdeckung--8--und der platte --2-- die Kühlluft zirkuliert.
Soferne es die Betriebsbedingungen erfordern, können z. B. auch die unteren und oberen Seitenteile der Abdeckung--8--mit Luftschlitzen versehen sein, wobei das Vorschaltgerät ausserdem in einem Kühlluft- bzw. Frischluftkanal anordenbar ist.
Auch das zur Verarbeitung gelangende Material kann hinsichtlich seiner Eigenschaft sehr verschieden sein. So sind z. B. für bestimmte Verwendungszwecke wasser-oder säureabweisende Pressoder Spritzpressmassen von Vorteil, während z. B. bei Leuchtstofftischlampen das Vorschaltgerät in Blechbauweise ausgeführt oder aus einem gängigen Kunststoff hergestellt sein kann. Eine erhöhte elektromagnetische Abschirmung ist insbesondere auch durch Mitvergiessen eLles im wesentlichen als faradayscher Käfig wirkenden bzw. die Vorschaltelemente umgebenden Teiles zu erreichen.
Die in den Stecker-l-über das Vorschaltgerät einmündenden elektrischen Leiter sowie die vom Vorschaltgerät zum elektrischen Gerät führenden Leitungen können mit ihren Auslässen mit der Vergussmasse bzw. mit der die Vorschaltelemente umgebenden Pressmasse zu einer Einheit verbunden sein. Bei Fremdlüftung des Vorschaltgerätes kann dessen Oberfläche ausserdem mit Kühlrippen versehen sein, wobei die äussere Form des Gerätes von der im Ausführungsbeispiel dargestellten stark abweichen, so z. B. statt einer prismatischen insbesondere eine strömungskörperförmige Gestalt besitzen kann. Abschliessend sei noch darauf hingewiesen, dass durch die Unterbringung von abgeschirmten Vorschaltgeräten beim Stecker Störungen von Rundfunk- und Fernsehempfang vermindert werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Vorschaltgerät für elektrisch betriebene Geräte od. dgl. insbesondere für Leuchtstofflampen, bei welchen die Vorschaltelemente wie Strombegrenzer, Transformatoren, Gleichrichter u. dgl. in einem
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angeschweisst sind, angeschraubt ist, wobei vorzugsweise die Abdeckung (8) und die Montageplatte (2) aus einem elektromagnetisch abschirmenden Werkstoff mit einem oberflächenvergüteten Kunststoff bestehen, dass ein von den Distanzwinkeln (3) gehaltener, für die Anordnung der Vorschaltelemente vorgesehener Einsatz (5) mit zwei Befestigungslaschen (6) vorgesehen ist, mit denen dieser zwischen den freien Enden (7) der Distanzwinkel (3) und der Abdeckung (8) durch Mitschrauben befestigt ist und dass ein zwischen der Montageplatte (2) und dem Einsatz (5) angeordneter Belüftungsspalt (11)
vorgesehen ist, der durch Änderung der Steglänge der Distanzwinkel (3) in seinem Durchlassquerschnitt veränderbar ist.
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