AT266518B - Verfahren und Vorrichtung zur Oberflächenveredelung von Zierzapfen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Oberflächenveredelung von ZierzapfenInfo
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Description
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Verfahren und Vorrichtung zur Oberflächenveredelung von Zierzapfen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Oberflächenveredelung von Zier- zapfen.
Es ist bekannt, Zierzapfen zur Veredelung ihrer Oberflächen nach ihrer Anfeuchtung durch Be- giessen zu schwefeln. Weiters ist es auch bekannt, Zierzapfen z. B. mit einer Lackschichte zu über- ziehen. Diese Verfahren sind nicht nur sehr zeitaufwendig, sondern auch insoferne unzureichend, als der zu erzielendeVeredelungseffekt in vielen Fällen mangelhaft ist, insbesondere deshalb, weil die Anfeuchtung durch Begiessen nicht genau kontrollierbar ist.
DieseNachteile bekannter Verfahren werden beim Verfahren nach der Erfindung unbedingt vermieden. Dies wird dadurch erzielt, dass die Zapfen so lange einer Wasserdampfbehandlung ausgesetzt werden, bis sich ihre Harzbestandteile annähernd verflüssigt haben und dass dem zu verdampfenden Wasser oder dem Wasserdampf bleichende, zur Veredelung an sich bekannte Mittel, wie schwefelige Säure, konzentriertes Wasserstoffperoxyd oder Halogene, z. B. Chlor, zugesetzt werden.
Eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens ist erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass ein durchlässigerBehälter vorgesehen ist, in den die Zierzapfen eingebracht sind und dass dieser Behälter von einer Haube umschlossen ist, die mit einer Öffnung versehen ist, in die das Düsenmundstück einer von einem Dampfstrahlgerät abgehenden Leitung, die mit einem Handstück und einem Ventil versehen ist, einragt.
Vorzugsweise ist in die Dampfleitung eine Dampfstrahlpumpe eingeschaltet, mittels welcher das in einem Behälter befindliche bleichende Mittel über eine Leitung ansaugbar ist und mit dem Dampf vermischbar ist.
Nach dem erfindungsgemässen Verfahren kann in einem kurzzeitigen Arbeitsgang durch die Dampfbestrahlung eine Reinigung der Zapfen, zur Bildung glänzender Oberflächen eine Verflüssigung von deren Eigenharzen und schliesslich eine günstige Anfeuchtung mit einer erwünschten Volumenvergrösserung erzielt werden. Durch die mit der Reinigung gleichzeitig erzielte Bleichung der Zapfen kann auf eine nachträgliche, zeitraubende Schwefelung verzichtet werden. Die Wasserdampfbehandlung kann innerhalb weniger Minuten, u. zw. nach Erreichung der Schmelztemperatur des Eigenharzes der Zapfen, beendet werden.
Eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung ist nachstehend an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen : Fig. 1 eine derartige Anordnung schematisiert, teilweise in Ansicht und teilweise im Schnitt, und Fig. 2 einen Teil der Vorrichtung in Draufsicht.
Wie aus den Zeichnungen ersichtlich ist, werden die Zierzapfen --2-- in einen Drahtkorb-l-
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--3b- versehengriff --4a-- und einem Ventil-4b-ausgestattet ist, eingeführt. An ihrer Unterseite ist die Haube --3-- mit einem bodenseitigen Aufstellrand versehen.
Zwischen einem Dampfstrahlgerät--5--, an das die
Leitung --4-- angeschlossen ist, und dem Düsenmundstück --4c, 4d-- ist eine Dampfstrahlpumpe --6-- eingeschaltet, an die weiters mittels einer Verschraubung --7a-- eine Leitung --8-- angeschlossen ist, deren Endstück als Düse --7-- ausgebildet ist, die in die Pumpe-6-einragt Über die Leitung --8-wird der Pumpe --6-- aus einem Behälter --9-- ein Bleichmittel --10-- zugeführt, das sich in der Pumpe-6-mit dem Wasserdampf --6a- vermischt.
Durch Verwendung dieser Vorrichtung werden auf den Oberflächen von Zierzapfen innerhalb kürzester Zeit besondere Glanzeffekte und optimale Bleichwirkungen erzielt. Es sei darauf hingewiesen, dass in Abänderung der geschilderten Anordnung die bleichendenMittel dem Wasser auch schon vor seiner Verdampfung zugesetzt werden können.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Oberflächenveredelung von Zierzapfen, dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfen so lange einer Wasserdampfbehandlung ausgesetzt werden, bis sich ihre Harzbestandteile annähernd verflüssigt haben, und dass dem zu verdampfenden Wasser oder dem Wasserdampf bleichende, zur Veredelung an sich bekannte Mittel, wie schwefelige Säure, konzentriertes Wasserstoffperoxyd oder Halogene, z. B. Chlor, zugesetzt werden.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein durchlässiger Behälter (1) vorgesehen ist, in den die Zierzapfen (2) eingebracht sind und dass dieser Behälter (1) von einer Haube (3) umschlossen ist, die mit einer Öffnung (3b) versehen ist, in die das Düsenmundstück (4c, 4d) einer von einem Dampfstrahlgerät (5) abgehenden Leitung (4), die mit einem Handstück (4a) und einem Ventil (4b) versehen ist, einragt.3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in die Dampfleitung EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1966ST025794 DE1287356B (de) | 1965-06-10 | 1966-08-23 | Verfahren und Vorrichtung zur Oberflaechenveredelung von Zierzapfen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT266518B true AT266518B (de) | 1968-11-25 |
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ID=7460710
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT1026466A AT266518B (de) | 1966-08-23 | 1966-11-07 | Verfahren und Vorrichtung zur Oberflächenveredelung von Zierzapfen |
Country Status (3)
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| AT (1) | AT266518B (de) |
| BE (1) | BE702885A (de) |
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1966
- 1966-11-07 AT AT1026466A patent/AT266518B/de active
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- 1967-08-21 BE BE702885D patent/BE702885A/xx unknown
- 1967-08-24 NL NL6711649A patent/NL6711649A/xx unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL6711649A (de) | 1968-02-26 |
| BE702885A (de) | 1968-01-15 |
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