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Gitter für Strassenabläufe
Das Stammpatent bezieht sich auf ein Gitter für in eine geneigte Strassendecke einzubauende Strassenabläufe, insbesondere für Steilstrassen, das mindestens teilweise quer zur Abflussrichtung stehende Gitterstäbe mit T-förmigem Profil aufweist.
Die Erfindung des Stammpatentes besteht dabei im wesentlichen darin, dass die Oberseiten der T-Balken in ihrem der Zulaufseite abgewendeten Bereich nach unten geneigt sind. Durch eine derartige Ausbildungwird einerseits die Schluckfähigkeit gegenüber den bisher gebräuchlichen Aufsätzen wesentlich gesteigert, anderseits entspricht eine solche Konstruktion auch allen statischen Erfordernissen.
Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gemacht, bei Erhaltung der Festigkeitseigenschaften des Aufsatzes die Schluckfähigkeit weiter zu verbessern. Erreicht wird dieses Ziel erfindungsgemäss dadurch, dass die Oberseiten der T-Balken zumindest zum Teil kurvenförmig nach unten verlaufen.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung schliesst an die zulaufseitige Fläche des lotrechten T-Balkens nach oben eine konkav gekrümmte Fläche an, die ihrerseits möglichst spitz in die der Strasse zu gelegene Fläche übergeht.
Nachstehend ist an Hand der Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher beschrieben.
Dabei zeigen : Fig. 1 ein Gitter im Querschnitt (Scnitt I-I Fig. 2) und Fig. 2 dasselbe Gitter in Draufsicht ; Fig. 3 stellt einen Schnitt nach Linie ICI-ICI in Fig. 2 dar.
Das Einlaufgitter gemäss den Fig. 1 bis 3 besitzt zwei Längsstege-l und 2-, zwischen denen sich die Gitterstäbe --3-- erstrecken. Die Stäbe --3-- stehen dabei quer zur in Fig. 3 durch den Pfeil-A- angedeuteten Abflussrichtung des abzuführenden Wassers. Die Längsstege-l und 2-- des Gitters sind in ihrer Mitte ausgenommen, so dass zwischen dem (nicht gezeichneten) festen Rahmen des Aufsatzes und dem Gitter beidseitig je ein parallel zur Abflussrichtung verlaufender Schlitz-4 bzw. 5- entsteht, durch den das Schluckvermögen des Aufsatzes weiter verbessert wird.
Wie insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich ist, besitzen die Gitterstäbe --3-- einen T-förmigen Querschnitt, wobei die der Strasse zu gelegenen Flächen --6-- kurvenförmig nach unten gekrümmt sind. Durch diese Ausbildung wird das aus der Richtung --A-- ankommende Wasser zwangsläufig nach unten geführt. Zur Verhinderung einer das Schluckvermögen beeinträchtigenden Schwallbildung sind ausserdem die an die zulaufseitigen Flächen --7-- der lotrechten T-Balken nach oben anschliessenden Flächen --8-- konkav gekrümmt und
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wie in Fig. 1 dargestellt, in ihrer Längserstreckung etwa nach einer Parabel-9-- gekrümmt.
Zum Einsetzen des gezeigten Gitters in einen festen Rahmen sind Auflager --10, 11-- sowie auf der
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nicht gezeichneten Hälfte weitere zwei Auflager vorgesehen. Zweckmässig sind dabei die Auflager einer Seite, z. B.-10, 11- horizontal, die Auflager der gegenüberliegenden Seite geneigt ausgebildet.
Die Oberseiten-6-der T-Balken-3-könnten auch nur teilweise gekrümmt sein bzw. müssten nicht alle Balken diese Krümmung aufweisen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Gitter für in eine geneigte Strassendecke einzubauende Strassenabläufe, insbesondere für Steilstrassen, das mindestens teilweise quer zur Abflussrichtung stehende Gitterstäbe mit T-förmigem Profil aufweist, wobei die Oberseiten der T-Balken in ihrem der Zulaufseite abgewendeten Bereich nach unten geneigt sind, nach Patent Nr. 260813, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseiten (6) der T-Balken (3) zumindest zum Teil kurvenförmig nach unten verlaufen.