AT267655B - Elektrischer Schnappschalter - Google Patents

Elektrischer Schnappschalter

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AT267655B
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AT
Austria
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spring
helical spring
snap
contact
switch
Prior art date
Application number
AT204966A
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English (en)
Inventor
Reiner Oefner
Original Assignee
Geraetewerk Karl Marx Stadt Ve
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    • H01H17/00Switches having flexible operating part adapted only for pulling, e.g. cord, chain
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H5/00Snap-action arrangements, i.e. in which during a single opening operation or a single closing operation energy is first stored and then released to produce or assist the contact movement
    • H01H5/04Energy stored by deformation of elastic members

Landscapes

  • Springs (AREA)
  • Push-Button Switches (AREA)

Description


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  Elektrischer Schnappschalter 
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Schnappschalter mit einer Schraubenfeder, der schleichend betätigbar ist. 



   Eine Konstruktion als Schraubenfeder, deren einzelne Gänge gleichsinnig gegenüber der Schraubenachse geneigt angeordnet sind, ist an sich bekannt und in der deutschen Patentschrift Nr. 126934 nachgewiesen, jedoch als Teil eines elektrischen Schalters. 



   Die Erfindung stellt sich nun zur Aufgabe, einen elektrischen Schalter für vorzugsweise schleichende Betätigung mit einem einfachen prellarmen Schaltglied mit Schnappeffekt zu schaffen, das bei grosser Schüttelfestigkeit, hoher Schalthäufigkeit und Betriebssicherheit mit günstigen Wartungszeiten eine gute Mehrpunktkontaktgabe gewährleistet oder zur Betätigung weiterer Schalt- oder Steuerorgane verwendbar ist. 



   Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass die Schraubenfeder in an sich bekannter Weise gegenüber der Schraubenachse gleichsinnig geneigt angeordnet, mit einer zur Beaufschlagung der Schraubenfederenden mit einer im wesentlichen axialen Zugkraft heranziehbaren Betätigungseinrichtung kuppelbar und zur Einnahme einer flachen Lage im entlasteten Zustand entsprechend der Ruhestellung des Schalters und zur Einnahme einer Stellung mit im wesentlichen senkrecht zur Schraubenachse stehenden Windungen im betätigten Zustand entsprechend der Arbeitsstellung des Schalters, ausgebildet ist. Die Betätigungseinrichtung ist mit oder ohne einem Kraftspeicher zum Beaufschlagen der Schraubenfeder mit einer Vorspannung versehen.

   Am Schnappschalter ist mindestens ein Schalt- und bzw. oder Steuerorgan im wesentlichen parallel bzw. senkrecht zu den Umhüllenden der in Arbeitsstellung befindlichen Schraubenfeder angeordnet. Die geometrische Form der Wendelflächen der Schraubenfeder ist dem Profil einer Kontaktbahn bzw. der Anordnung des Schalt-und bzw. oder Steuerorganes am Umfang der Wendel anpassbar. 



   Die Erfindung wirkt sich besonders günstig für Forderungen nach unbedingter Kontaktsicherheit bei sehr häufiger Schaltzahl aus. Infolge kleiner Baumasse ohne wesentliche Mechanik ist die Anwendung besonders günstig beispielsweise zwischen Leiterbahnen für Schalter zweier gegenüberliegender gedruckter Leiterplatten geeignet. Als Schalt- oder Steuerorgan stellt der Gegenstand der Erfindung eine Bereicherung der feinwerktechnischen Bauelemente dar. 



   An einigen Ausführungsbeispielen soll der Gegenstand der Erfindung näher erläutert werden. Es zeigen Fig. l einen elektrischen Schnappschalter mit einer Schraubenfeder in flacher Ruhestellung zwischen zwei nahezu parallelen Kontaktbahnen ; Fig. 2 den Schnappschalter nach Fig. l in Draufsicht ohne Kontaktbahnen ; Fig. 3 den Schnappschalter nach Fig. l und 2 in Arbeitsstellung als unmittelbares Kontaktelement ; Fig. 4 den Schnappschalter nach Fig. 3 mit Kontaktbahnen, die dem Kegel der Umhüllenden der stehenden Windungen der Schraubenfeder angepasst sind ; Fig. 5 den Schnappschalter nach Fig. l und 2, jedoch mit Federsätzen nahezu parallel und in Richtung der Schraubenfederachse ; Fig. 6 eine Anordnung zweier nahezu planparallelen Kontaktbahnen in Richtung zur 

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 Schraubenfederachse und etwa tangential zur Umhüllenden der Schraubenfeder ;

   Fig. 7 eine Anordnung wie Fig. 6, jedoch mit einem Profil der beiden Kontaktbahnen, das der Umhüllenden angepasst ist ; Fig. 8 eine   Trapez- bzw. Achteckform   als Querschnitt eines Wendels der Schraubenfeder nach Fig. 2 ; Fig. 9 eine Betätigungseinrichtung mit einem Kraftspeicher für den Schnappschalter nach Fig. l ; Fig. 10 die Kombination zweier Schnappschalter nach Fig. l in V-förmiger Anordnung und dem Angriff nur einer Zugkraft. 



   In einem in Fig. l schematisch dargestellten elektrischen Schnappschalter ist eine Schraubenfeder - in Ausgangslage zwischen zwei nahezu parallelen Kontaktbahnen-2 und   2'--   berührungsfrei, durch eine Kraft P leicht vorgespannt, in einer flachen Lage (Fig. 2) angeordnet. Die Feder ist einseitig verankert und mit einem elektrischen Anschluss --3-- versehen. Die beiden Kontaktbahnen--2 und   2'--haben   gleiches oder unterschiedliches elektrisches Potential, das an die zugeordneten   Anschlüsse-4   und 4'-gelegt werden kann. Die Zugkraft P greift axial im freien Ende   - 1'--   der Schraubenfeder--l--an.

   Kontaktstellen ergeben sich bei aufgesprungener Schraubenfeder-l-zwischen dem Umfang der einzelnen Federwendel und der nächstgelegenen Kontaktbahn, wie Fig. 3 für nahezu parallele und   Fig. 4 nir   zueinander konisch verlaufende Kontaktbahnen zeigt. Weitere Abwandlungen in bezug auf die Anordnung und Zahl der Kontaktbahnen sind möglich. 



   An Stelle fester Kontaktbahnen sind in Fig. 5 zwei   Kontaktfedersätze --5   und 5'-etwa parallel zur Mantellinie der aufgerichteten Schraubenfeder--l--so angeordnet, dass entsprechende Kontaktgabe innerhalb eines jeden   Federsatzes-5 oder 5'--erfolgen   kann. Die Anzahl der angeordneten Federsätze ist variabel. 



   Das Profil eines Federwendels kann eine von der Kreisform abweichende Form haben, wie in Fig. 8, z. B. als Trapez- und Achteckform dargestellt ist. Demgemäss sind die Kontaktbahnen--2 und 2'-mindestens teilweise der Umhüllenden der aufgesprungenen   Feder-l-angepasst   wie die Fig. 7 zeigt, wobei eine oder beide gewölbt sind, während Fig. 6 nahezu planparallele Kontaktbahnen--2 und 2'--zeigt. 



   Ein günstiges Beispiel einer Anwendung des elektrischen Schnappschalters zeigt schematisch die Fig. 9. Hiebei wird die Schraubenfeder-l-mittels einer Betätigungseinrichtung mit einem   Kraftspeicher --6- in   Federzugrichtung vorgespannt, während die Zugkraft P am   Punkt-7-mit   einem Hebelarm angreift. 
 EMI2.1 
 zweckmässig eine Zugstange-9 und   9'-angelenkt,   an deren   Schnittpunkt --10-- die   gemeinsame Kraft P angreift. Weitere Abwandlungen in der kombinierten Anordnung sind möglich. 



   Durch die Erfindung wird bewirkt, dass sich infolge der Zugkraft P die einseitig gehaltene, zunächst flachliegende   Feder--l--an   ihren Windungen gegenseitig gleitend, plötzlich aufrichtet (Fig. 3). Dieses Schnappmoment ist die Folge einer dem Federdraht in Achsrichtung verliehenen bleibenden Torsion. Die aufgerichteten Federgänge der Schraubenfeder-l-ergeben zwischen den beiden Kontaktbahnen-2 und 2'-eine Vielzahl von Berührungen. Somit entsteht nach anfänglich sich langsam ändernder Zugkraft P eine momentan wirkende elektrische Kontaktgabe, deren Gesamtübergangswiderstand infolge der Summe der wirksamen Federgänge klein ist und damit eine günstige und sichere elektrische Verbindung darstellt.

   Durch die Anpassung der Profile der Kontaktbahnen-2 und   2'--an   die Umhüllende der aufgesprungenen Schraubenfeder-l-lassen sich weitere Verbesserungen der elektrischen Eigenschaften erzielen. Die axial wirkende Zugkraft P wird mit einem Triebsystem erzeugt, dessen Wirkung vorzugsweise thermowirksamer, elektromagnetischer und bzw. oder mechanischer Herkunft sein kann und mit oder ohne zusätzliche mechanische Stellglieder arbeitet. Bei Nachlassen der Zugkraft P erfolgt ein sprunghaftes Rückkippen der Federgänge in die Ausgangslage und damit eine Schnellausschaltung. 



   Ausser zu unmittelbaren Kontaktgabe ist die   erfindungsgemässe   Anordnung auch als Schaltelement zur Betätigung von Schalt- und bzw. oder Steuerorganen geeignet, wobei der Werkstoff der Feder-l-ohne Bedeutung ist. Beispielsweise ist hiebei der Antrieb von Federsätzen (Fig. 5) oder rein mechanischen Gliedern gegeben, die sprunghaft geschaltet werden sollen. 



   Es ist auch möglich, Schalt-und bzw. oder Steuerorgane rechtwinkelig zur Federachse und tangential zu einem Federwendel oder zu mehreren gruppenweise wirkenden Federwendeln anzuordnen. 



   Durch eine Vorspannung bis kurz vor der Ansprechgrenze mittels eines einstellbaren elastischen   Kraftspeichers-6- (Fig. 9), z. B.   einer Feder, ist der erforderliche Zugkraftzuwachs bis zum Erreichen des Kippunktes der Wendel. der Schraubenfeder-l-und des dann erfolgenden Schnappeffektes mit seiner Momentschaltung klein zu halten. 

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 EMI3.1 
 dieser vorgespannten   Schraubenfeder --1-- auslöst   oder mittels Weicheisenplättchen an den Wendeln der Schraubenfeder-l-in einem plötzlich schaltbaren Magnetfeld die gleiche Wirkung entstehen lässt. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Elektrischer Schnappschalter mit einer Schraubenfeder, der schleichend betätigbar ist, 
 EMI3.2 
 der Schraubenachse gleichsinnig geneigt angeordnet, mit einer zur Beaufschlagung der Schraubenfederenden mit einer im wesentlichen axialen Zugkraft heranziehbaren Betätigungseinrichtung kuppelbar und zur Einnahme einer flachen Lage im entlasteten Zustand entsprechend der Ruhestellung des Schalters und zur Einnahme einer Stellung mit im wesentlichen senkrecht zur Schraubenachse stehenden Windungen im betätigten Zustand entsprechend der Arbeitsstellung des Schalters, ausgebildet ist. 
 EMI3.3 


Claims (1)

  1. mindestens ein Schalt- und bzw. oder Steuerorgan im wesentlichen parallel zu den Umhüllenden der in Arbeitsstellung befindlichen Schraubenfeder (1) angeordnet ist. EMI3.4 geometrische Form der Wendelflächen der Schraubenfeder (1) dem Profil einer Kontaktbahn (4) bzw. der Anordnung des Schalt- und bzw. oder Steuerorganes (5) am Umfang der Wendel anpassbar ist.
AT204966A 1965-04-23 1966-03-04 Elektrischer Schnappschalter AT267655B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD11048765 1965-04-23
GB17276/66A GB1088367A (en) 1965-04-23 1966-04-20 Spring-operated quick-break electric switch

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT267655B true AT267655B (de) 1969-01-10

Family

ID=34796466

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT204966A AT267655B (de) 1965-04-23 1966-03-04 Elektrischer Schnappschalter

Country Status (2)

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AT (1) AT267655B (de)
GB (1) GB1088367A (de)

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GB1088367A (en) 1967-10-25

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