AT269025B - Kerzenbecher - Google Patents

Kerzenbecher

Info

Publication number
AT269025B
AT269025B AT541867A AT541867A AT269025B AT 269025 B AT269025 B AT 269025B AT 541867 A AT541867 A AT 541867A AT 541867 A AT541867 A AT 541867A AT 269025 B AT269025 B AT 269025B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
candle
bead
cup
lid
burning
Prior art date
Application number
AT541867A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Munnen Gloran Anstalt
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Munnen Gloran Anstalt filed Critical Munnen Gloran Anstalt
Priority to AT541867A priority Critical patent/AT269025B/de
Priority to DEM59183U priority patent/DE1967706U/de
Application granted granted Critical
Publication of AT269025B publication Critical patent/AT269025B/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J36/00Parts, details or accessories of cooking-vessels
    • A47J36/06Lids or covers for cooking-vessels
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J36/00Parts, details or accessories of cooking-vessels
    • A47J36/02Selection of specific materials, e.g. heavy bottoms with copper inlay or with insulating inlay
    • A47J36/04Selection of specific materials, e.g. heavy bottoms with copper inlay or with insulating inlay the materials being non-metallic
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J45/00Devices for fastening or gripping kitchen utensils or crockery
    • A47J45/06Handles for hollow-ware articles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)
  • Fats And Perfumes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kerzenbecher 
Gegenstand der Erfindung ist ein Kerzenbecher aus thermoplastischem transparentem Kunststoff mit einem den Becher abschliessenden, eine Brennöffnung aufweisenden Deckel, vorzugsweise zum
Gebrauch auf Friedhöfen und für liturgische Zwecke. 



   Um langbrennende Kerzen, wie sie vor allem auf Friedhöfen und in Kirchen für das Ewige Licht
Verwendung finden, funktionsfähig zu halten, müssen sie in ein wärmestauendes Gefäss eingesetzt werden, da sie einen verhältnismässig grossen Durchmesser aufweisen und die Aussenseiten des
Kerzenkörpers nur dann für die Verbrennung verflüssigt werden können, wenn die vom Docht abgestrahlte Wärme im Bereich der Kerze zusammengehalten bleibt. Da das hiezu verwendete Gefäss das Licht der Kerze auch nach aussen dringen lassen soll, kommt hiefür nur ein transparentes Material in Frage, wozu bisher vorwiegend Glas benutzt wurde. Insbesondere beim Transport gab es hiebei viel Bruch, der den Lieferanten zum Ersatz des Schadens zwang, was letztlich die Kosten derartiger Produkte in unliebsame Weise erhöhte. 



   An sich waren diese Glasbehälter schon verhältnismässig teuer, wobei die Wirtschaftlichkeit dadurch noch weiter vermindert wurde, dass man sie nach dem Abbrand zumeist nicht mehr benutzte und ausserdem zum Abschluss des Gefässes ein Deckel aus Asbest oder aus einem sonstigen mit einer wärmedämmenden Schicht belegten Material notwendig war. 



   Zur Behebung dieser   übelstände   wurde als Material für den Kerzenbecher Kunststoff vorgeschlagen, der mit einem gleichfalls aus Kunststoff bestehenden, zumeist mit dem Becher verschweissten Deckel verschlossen war. Beim Gebrauch wurde der Deckel abgetrennt, konnte also nicht zum Zurückhalten der Wärme auf den Becher aufgesetzt werden und ausserdem brannte der Kunststoff vielfach an, so dass die Kerze praktisch frei stand und nicht wie gewünscht einem ruhigen Abbrand bis zu ihrem Ende zugeführt werden konnte, selbst dann nicht, wenn der Kerzendurchmesser nur verhältnismässig klein war, weil der geschmolzene Bodenteil der Kerze im Endstadium des Abbrandes weder im Becher noch im noch festen Bestandteil der Kerze zurückgehalten wurde und auseinanderfloss,

   was neben den schon geschilderten Unzukömmlichkeiten noch eine Verschmutzung der Umgebung des abbrennenden Kerzenkörpers zur Folge hatte. 



   Ein bekannter Vorschlag sieht die Anordnung von Randwulsten an zylindrisch ausgebildeten Kerzentüllen zum Zwecke der Befestigung einer Kerze mittels gegengleicher Wulstanordnung vor. Da die Kerzentülle jedoch aus unelastischem Material besteht, kann die Kerze nur so in diese eingesetzt werden, dass deren in Sektoren mit zwischenliegenden Aussparungen aufgeteilter Wulst in den korrespondierend ausgebildeten Wulst der Tülle eingeschoben wird, wobei die Wulstsektoren der Kerze auf die Lücken in der Tülle treffen. Nach bajonettartigem Verdrehen der Kerze kommt der Wulstsektor von ihr unter einen solchen der Tülle zu liegen, wodurch die Kerze festgehalten wird.

   Für Kerzenbecher aus Kunststoff wäre die Fixierung eines aus gleichem Material bestehenden Deckels in gleicher Weise möglich, doch käme die Anordnung von Sektoren in Wulsten am Oberrand des Bechers bzw. am Unterrand des Deckels wegen der notwendigen Vermehrung der Arbeitsschritte verhältnismässig teuer. 



   Es ist somit die Aufgabe gestellt, einen Kerzenbecher zu schaffen, der die geschilderten Nachteile vermeidet, der somit bruch- und brennsicher ist, wenig kostet und während des Abbrandes der Kerze mit einem Deckel zur Wärmestauung im Gefäss verschliessbar ist, wobei auch dieser aus unbrennbarem 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Material bestehen muss. 



   Die Erfindung nützt die Unbrennbarkeit geeigneter Kunststoffe sowie deren Elastizität aus und löst die gestellte Aufgabe durch Vorschlag eines Bechers, der auf seinem Oberrand einen Wulst aufweist, auf dem oder in dem der korrespondierend ausgebildete steifelastische Wulst des Deckels auf-bzw. einschiebbar und einrastend zu befestigen ist. Vorzugsweise ist der Becher der Form der einzusetzenden
Kerze angepasst als Zylinder ausgebildet, wobei der Wulst über die Zylinderwand vorspringt. Ein solcher
Wulst könnte auch nach innen gewölbt verlaufen, wobei der gleichfalls nach innen gewölbte Wulst des
Deckels einrastend mit dem Wulst lösbar zu verbinden ist. Als Material für den Becher und den Deckel wird ein unbrennbarer Kunststoff verwendet. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung werden nachstehend an Hand der Figuren der Zeichnungen näher erläutert, doch soll sie nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt bleiben. Auch die in den angeschlossenen Patentansprüchen verwendeten Bezugszeichen sollen keine Einschränkung bedeuten ; sie dienen nur dem erleichterten Auffinden der bezogenen Teile in den Figuren der
Zeichnungen. 



   Fig. l zeigt in Ansicht einen   erfindungsgemässen   Becher mit abgehobenem Deckel (der aufgesetzte
Becher ist strichliert angedeutet), Fig. 2 zeigt in Ansicht einen Becherrohling wie er der Form entnommen wird und Fig. 3 einen Becher von der Bodenseite gesehen. 



   Der aus thermoplastischem transparentem Kunststoff bestehende   Kerzenbecher-l-weist   an seinem oberen Ende einen   Randwulst --2-- auf,   der mit einem gleichartigen   Wulst-3-am   Deckel --4-- korrespondiert. Infolge der Elastizität der Ränder des   Wulstes-3-lässt   sich dieser über den Wulst --2-- schieben und rastet in diesem ein, so dass der   Deckel --4-- lösbar   festgehalten ist. 



   In der Mitte weist der Deckel --4-- eine kreisrunde Brennöffnung --5-- auf, durch die dem brennenden Docht --7-- der Kerze --6-- im Becher --1-- die zur Verbrennung notwendige Luft zugeführt wird. Die   Kerze-6-ist   in den Becher-l-einfach hineingestellt und brennt in üblicher Weise ab, wobei der Becher --1-- den geschmolzenen Kerzenstumpf zusammenhält. Das   Halteplättchen -8-- am   unteren Ende der   Kerze --6-- sorgt   in bekannter Weise dafür, dass der Docht --7-- auch bei vollständig verflüssigter Kerzenmasse aufrecht stehen bleibt. 



   In Fig. 1 ist strichliert angedeutet, wie der   Deckel-4-auf   den Becher-l-aufgesetzt ist. 



  Falls der   Wulst--2--,   was im Rahmen der Erfindung möglich ist, nach innen gewölbt ausgebildet wird, kann auch der   Wulst     Deckel-4--eine   korrespondierende Ausbildung zeigen, wobei er entweder von aussen in die konkave Wölbung des Wulstes eingeschoben oder im Becherinneren auf diesen Wulst --2-- aufgeschoben wird, da auch die Ränder des   Wulstes --2-- elastisch   sind. Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass auch der   Deckel-4--gemäss   der Ausbildung nach Fig. 1 von innen in die konkave Wölbung des   Wulstes --2- eingeschoben   wird. 



   Wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich, wird ein   erfindungsgemässer   Becher --1-- vorteilhaft aus einem Kunststoffschlauch --9-- hergestellt, dessen Ende durch eine Schweissnaht --10-verschlossen wird, worauf er in bekannter Weise bis zur Plastifizierung erwärmt und in eine Form eingebracht wird, in der er nach Einblasen von Druckluft die Form von Fig. 2 erhält. Nach Abtrennung des   Schlauches --9-- in   Höhe des Pfeiles A und Durchschneidung des Doppelwulstes --2,3-- wie durch Pfeil B angedeutet, erhält man in einfachster Weise einen erfindungsgemässen Becher-l-mit dazu passendem Deckel-4--, der in seiner Mitte die gewünschte Brennöffnung --5-- aufweist. 



   Im Rahmen der Erfindung sind verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten gegeben, die alle im Schutzumfang inbegriffen sein sollen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Kerzenbecher aus thermoplastischem transparentem Kunststoff mit einem den Becher abschliessenden, eine Brennöffnung aufweisenden Deckel, vorzugsweise zum Gebrauch auf Friedhöfen 
 EMI2.1 
 Oberrand einen Wulst (2) aufweist, auf dem oder in dem der korrespondierend ausgebildete steifelastische Wulst (3) des Deckels (4) auf-bzw. einschiebbar und einrastend zu befestigen ist. 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. Form der einzusetzenden Kerze (6) angepasst als Zylinder ausgebildet ist, wobei der Wulst (2) über die Zylinderwand vorspringt. EMI2.3 <Desc/Clms Page number 3> innen gewölbt verläuft, wobei der gleichfalls nach innen gewölbte Wulst (3) des Deckels (4) einrastend mit dem Wulst (2) lösbar zu verbinden ist. EMI3.1
AT541867A 1967-06-12 1967-06-12 Kerzenbecher AT269025B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT541867A AT269025B (de) 1967-06-12 1967-06-12 Kerzenbecher
DEM59183U DE1967706U (de) 1967-06-12 1967-06-23 Kerzenbecher aus thermoplastischem transparentem kunststoff.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT541867A AT269025B (de) 1967-06-12 1967-06-12 Kerzenbecher

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT269025B true AT269025B (de) 1969-03-10

Family

ID=3575581

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT541867A AT269025B (de) 1967-06-12 1967-06-12 Kerzenbecher

Country Status (2)

Country Link
AT (1) AT269025B (de)
DE (1) DE1967706U (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DE1967706U (de) 1967-09-07

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT269025B (de) Kerzenbecher
DE8220122U1 (de) Blumenkasten
DE1962947A1 (de) Klapp-UEbertopf aus Kunststoff fuer Topfblumen
DE2009936A1 (de) Behälter, insbesondere für die &#39;Kultur von Champignon-Myzel. Anms Societe Blancs de Semis le Lion, Varrains (Frankreich)
AT79439B (de) Vorrichtung zur Verhütung des Abtropfens brennender Kerzen.
DE640756C (de) Pflanzenschutzhaube
DE680407C (de) Schlauchfoermige Zierhuelle fuer Blumentoepfe aus Gummi
US1287683A (en) Tombstone.
AT277909B (de) Blumensteckschale mit Kerzenhalter
DE531871C (de) Sturmlaterne mit Einfuellstutzen
AT309356B (de) Kerzenförmiger Leuchtkörper
DE102021122690A1 (de) Kraftfahrzeug mit einem Dekorgegenstand
DE579473C (de) Mehrteilige Abschlussscheibe fuer Gas- oder Fluessigkeitsbehaelter
DE1189487B (de) Zerlegbarer Lampenschirm
CH164660A (de) Beleuchtungskörper.
US1259237A (en) Illuminated sign.
DE1850807U (de) Wachsleuchte.
DE384842C (de) Schutzvorrichtung fuer den Glaszylinder bei Beleuchtungslampen
AT154156B (de) Zierhülle für Blumentöpfe.
DE1698901U (de) Lampenschirm.
DE9205565U1 (de) Opferlicht zum Aufstellen in Kirchen, Gedenkstätten o.dgl.
DE1858480U (de) Saatgefaess.
DE202017101300U1 (de) Bestattungsurne aus Glas mit fächerartiger Außenwand
DE7030747U (de) Blumenvase oder -schale.
DE1789725U (de) Auffangbecken bzw. -schale einer raumfontaene.