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Möbel
Die Erfindung bezieht sich auf eine weitere Ausgestaltung des Möbels nach dem österr. Patent Nr. 257871, bei dem Tragmittel, wie Platten, Rahmen, Tröge od. dgl., an einem. waagrechten Holm eines Gestelles mittels auf verschiedenen Seiten der Tragmittel liegender Lenkerpaare aus einer Versorgungslage, in der sie lotrecht übereinander liegen, in eine Gebrauchslage, in der sie sich, von oben gesehen, nebeneinander befinden, zu einer gegenläufigen Bewegung miteinander gekuppelt sind, so dass sie sich in jeder Lage im Gleichgewicht in bezug auf eine lotrechte Symmetrieebene des Möbels befinden, wobei die Lenker aus den Schenkeln eines U-förmigen Bügels gebildet sind,
dessen Basis parallel zur Schwenkachse liegt und vorzugsweise als Griff ausgebildet ist und die Schenkel der U-förmigen Bügel elastisch federnd ausgebildet und an ihren Lagern an dem waagrechten Holm des Gestelles Rastgesperre zur Sicherung der Versorgungs-bzw. Gebrauchslage der Tragmittel angeordnet sind.
Der Zweck der Erfindung besteht darin, die Wirkung des Rastgesperres dem Gewicht der Belastung anpassen und auch Abnutzungserscheinungen des Rastgesperres selbst oder ein Nachlassen der elastischen Federung der Schenkel der U-förmigen Bügel ausgleichen zu können.
Zur Erfüllung dieser Zweckbestimmung sieht die Erfindung vor, dass die Rastgesperre in Richtung senkrecht zu den Lenkern einstellbar und nachstellbar angeordnet sind.
Nach einer vorzugsweisen Ausführungsform der Erfindung ist achsgleich zu einem Schwenkzapfen für den Lenker im Holm des Gestells eine Stellschraube vorgesehen, die gegen eine am Holm verschiebbar angeordnete Rastplatte für den Lenker anliegt. Dabei ist erfindungsgemäss zwischen der mit einer Führungsnut versehenen Rastplatte und dem Holm eine Zwischenplatte vorgesehen, gegen welche sich das dem Lenker zugewendete Ende der Stellschraube anlegt.
Gemäss einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass das Ende des Holmes ein Querstück trägt, das mit einer oder mit zwei Gewindebohrungen zur Aufnahme von verstellbaren
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die Fig. 1 schematisch das Möbel in Seitenansicht und die Fig. 2 dieses in einer Vorderansicht dar. Die Fig. 3 zeigt im Schaubild und in auseinandergezogener Lage die Teile der Einrichtung zur Nachstellbarkeit der Rastwirkung und die Fig. 4 einen Querschnitt einer Ausführungsform. Die Fig. 5, 6 und 7 zeigen in Draufsicht, Ansicht und in einem teilweisen Schnitt eine andere Ausführungsform der Erfindung. Die Fig. 8 und 9 zeigen in Ansicht von der Seite der Lenker oder des Lenkers und in einer Seitenansicht eine weitere beispielsweise Ausführungsform der Erfindung.
Gemäss dem Stammpatent sind in dem Gestell-4, 6--, mit den Lenkrollen--5--durth die Lenker-3-die Rahmen-l-durch Zapfen-10-so schwenkbar gelagert, dass diese Rahmen, z. B. für Karteien aus einer übereinander angeordneten Lage in eine in Draufsicht nebeneinander vorgesehene Lage verschwenkt werden können. An einer Stelle bei-20- (Fig. l) ist
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eine Rasteinrichtung für die Lenker vorgesehen, die aber selbstverständlich, wenn notwendig, auch an und für den zweiten gleichgelagerten Lenker an der andern Gestellseite vorgesehen sein kann, also paarweise.
Wie aus den Fig. 3 bzw. 4 hervorgeht, ist in dem oberen Gestellholm-4-ein Muttergewinde --21-- vorgesehen, in welches von der dem Lenker --3-- abgewendeten Seite her eine Stellschraube -19- mit einem aussen vorgesehenen Sechskantloch --22-- und an dem andern Ende mit einem Lagerloch -23-- für den Drehzapfen --10-- einschraubbar ist.
Die Rastplatte --8-- weist an der dem Lenker --3-- zugewendeten Seite zwei Vorsprünge24 auf, die der elastischen Ausbiegung des Lenkers bei der Verstellung aus der einen in die andere
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und dem Holm-4-ist ein Plättchen-28-vorgesehen, das vom Zapfen --10-- durchsetzt wird, der auch noch in die Ausnehmung der Schraube eintritt. Das Plättchen-28-legt sich in die Führungsnut-25-ein. Gegen dieses Plättchen drückt die Schraube, wenn diese zur Erhöhung der Rastwirkung in das Muttergewinde eingeschraubt wird. Der Zusammenhalt der Teile wird durch die elastische Wirkung des Holmes --3-- erzielt.
Wenn die Schraube mit dem Sechskantloch in das Muttergewinde des Holmes --4-- eingeschraubt wird, drückt das Plättchen-28-die Rastplatte --8-- in Richtung des Lenkers-3--, so dass diese elastisch eine grössere Spannung erhält und daher in den Raststellungen stärker einrastet. Damit können die eingangs genannten Vorteile erreicht werden.
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Um zur Einstellung der federnden Spannung des Lenkers --3-- die Rastplatte zu diesem oder von diesem verstellen zu können, wird die Schraube --32-- so weit herausgeschraubt, dass die Rastplatte frei wird, worauf diese nach Bedarf verdreht wird u. zw. jeweils um 3600, bis die Muttergewinde wieder in die achsgleiche Lage gekommen sind, worauf die Schraube --32-- zur Fixierung wieder festgezogen wird.
Bei der Ausführungsform gemäss den Fig. 8 und 9 handelt es sich um eine solche, bei der die Rastplatte --8-- durch Rastzapfen ersetzt ist. Der Holm --4-- weist ein T-förmig angesetztes
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dargestellten Lage, an die diesem zugewendeten Rastzapfen anlegen kann. Diese Rastzapfen-35sind mit Gewinde versehen, in den Bohrungen --34- durch die an den Zapfen angesetzten Sechskantköpfe oder Flügelköpfe verstellbar und weisen an den dem Lenker zugewendeten Ende bombierte Ansätze-36-auf bzw. es können die Bolzen auch selbst aus einem harten Kunststoff ausgeführt sein, wie die Ansätze --36--. Mit dieser Ausbildung wird eine analoge Wirkung erzielt, wie bei den Ausführungsformen nach den Fig. l bis 7.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Möbel, bei dem Tragmittel, wie Platten, Rahmen, Tröge od. dgl., an einem waagrechten Holm eines Gestelles mittels auf verschiedenen Seiten der Tragmittel liegender Lenkerpaare aus einer Versorgunglage, in der sie lotrecht übereinander liegen, in eine Gebrauchslage, in der sie sich, von oben gesehen, nebeneinander befinden, zu einer gegenläufigen Bewegung miteinander gekuppelt sind, so dass sie sich in jeder Lage im Gleichgewicht in bezug auf eine lotrechte Symmetrieebene des Möbels befinden, wobei die Lenker aus den Schenkeln eines U-förmigen Bügels gebildet sind,
dessen Basis parallel zur Schwenkachse liegt und vorzugsweise als Griff ausgebildet ist und die Schenkel der U-förmigen Bügel elastisch federnd ausgebildet und an ihren Lagern an dem waagrechten Holm des Gestelles Rastgesperre zur Sicherung der Versorgungs-bzw. Gebrauchslage der Tragmittel angeordnet sind, nach Patent Nr.257871, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastgesperre (8, 35) in Richtung senkrecht zu den Lenkern (3) einstellbar und nachstellbar angeordnet sind.
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