AT270462B - Aufwickelvorrichtung - Google Patents

Aufwickelvorrichtung

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AT270462B
AT270462B AT523266A AT523266A AT270462B AT 270462 B AT270462 B AT 270462B AT 523266 A AT523266 A AT 523266A AT 523266 A AT523266 A AT 523266A AT 270462 B AT270462 B AT 270462B
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Vyzk Ustav Bavlnarsky
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Aufwickelvorrichtung 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 wandert bei Entfernung derselben nach dem Vollwickeln infolge der etwas geneigten Führungsschienen selbsttätig in die anfängliche Aufwickelstellung, für welche noch keine Abstützung durch eine zweiten miteingelegte Leerspule notwendig ist. Die Bedienung hat daher genügend Zeit, um diese zweite Leerspule auf die Führungsschienen aufzulegen. 



   In weiterer Ausbildung der Erfindung kann auch das selbsttätig erfolgende Abführen der vollgewickelten Spule erzielt werden. Hiezu ist dann die Ausgestaltung so getroffen, dass der kürzeste Abstand zwischen der Abstützstelle der in Wicklung befindlichen Spule an der gegen den Anschlag zurückgeschobenen zweiten leeren Spule und der lotrechten Längsmittelebene durch die Treibrolle entsprechend dem vorgesehenen fertigen Wickeldurchmesser kleiner als der Radius der vollen Wickelspule ist, wodurch sowohl die gerade in der Wickelstellung befindliche Spule nach Erreichen ihres grössten Durchmessers infolge   Überkippens   ihres Schwerpunktes über die erwähnte Längsmittelebene aus der Spulstelle abrollt als auch darauffolgend die zweite leere Spule selbsttätig in die Wickelstellung gelangt. 



   Ein Vorteil der Erfindung ist es, dass für das Abnehmen der vollen Spulen und Aufstecken der lerren Spulenhülsen keine beweglichen Mechanismen verwendet werden, sondern die Auswechselung der beiden durch einfache Ausnutzung der potentiellen Energie der beiden Spulen erfolgt. 



   Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen, in enen eine beispielsweise Ausführungsform dargestellt ist, beschrieben. Fig. 1 zeigt den Aufwickelmechanismus während des Spulvorganges, in Schrägansicht, und die Fig. 2 bis 6 stellen die einzelnen Phasen des Spulvorganges und des Spulenwechsels dar. 



   Ober der an sich bekannten Aufwickeleinrichtung, welche aus der angetriebenen Treibrolle --1-- bzw. der glatten Antriebswalze mit dem Verteiler, über den der aufzuwickelnde Faden--2geführt wird, gebildet ist, sind an dem   Gestell --3- der   Maschine in einer um etwas grösseren 
 EMI2.1 
 besitzen. An die Auflageflächen --8-- grenzen im scharfen Winkel die inneren Kanten--9--je eines   Leitfingers   an, dessen Umriss ausserdem noch von der an seinem oberen Ende sich befindenden Spitze --10-- und der daran anschliessenden   Rückseite --11-- gebildet   wird. Diese Rückseite mündet in den Ablageplatz-14--, z. B. eine Rinne, für die abrutschende volle Spule. 



   Die   Spitze --10-- reicht   bis in die Nähe der durch die Achse der   Treibtrommel-l--   gelegten lotrechten Mittelebene. Die schräge   Auflagefläche-8-endet   in einem Anschlag-12zum Festhalten der zweiten miteingelegten leeren   Spulenhülse --5--.   Seine Lage ist so gewählt, dass im Augenblick, als die Spule, auf die der Faden aufgewickelt wird, den gewünschten Durchmesser 
 EMI2.2 
 ausgehoben. 



   Fig. 2 stellt die Anfangsphase des Spulvorganges dar, in der sich die aufzuwickelnde   Spule-4-   mit ihren   Achszapfen --13-- während   ihrer Bewegung infolge des sich vergrössernden Durchmessers an die inneren Kanten --9-- der Leitfinger an den Auflageschienen--6, 7-- stützt und die Berührungsfläche der aufzuwickelnden Spule--4--mit der Treibrolle--l--eine zweite für die stabile Lage dieser Spule erforderliche Stützfläche bildet. 



   Infolge des sich vergrössernden Durchmessers der aufzuwickelnden   Spule --4-- gelangt   der in der Spulenachse liegende Schwerpunkt in die die Rotationsachse der   Treibtrommel--l--   durchlaufende Vertikalebene und die aufzuwickelnde Spule --4-- kippt nunmehr aus der in Fig. 3 dargestellten Lage in die in Fig. 4 gezeigte Stellung über. Hiebei bewegt sich die aufzuwickelnde Spule   --4--   aus dieser unstabilen Lage während des Spulvorganges in Richtung der zweiten leeren   Spulenhülse-5--, s. Fig. 4,   die gemeinsam mit dem die schräge Auflagefläche --8-- beendenden   Anschlag--12--eine   neue   Stützfläche für   die Endphase des Spulvorganges bildet. 



   In Fig. 5 ist die Lage, in welche der Schwerpunkt der aufzuwickelnden   Spule-4-am   Ende des Spulvorganges gelangt, dargestellt, wobei sich die aufzuwickelnde   Spule --4-- erneut   in einer unstabilen Lage lotrecht über der Rotationsachse der Treibtrommel befindet. In dieser Lage befindet sich die aufzuwickelnde Spule--4--mit ihren   Achszapfen -13-- jedoch   bereits ober den Spitzen --10-- der Leitfinger. 



   Nach Fig. 6 rutscht die nunmehr fertiggestellte   Spule --4-- durch   Eigengewicht die Treibtrommel entlang ab, wobei sich die zweite leere Spulenhülse --5-- selbsttätig gleichzeitig längs 

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 aufgewickelt wurde und von der Oberfläche der zweiten leeren Spulenhülse, die sich bereits in Arbeitsstellung befindet,   d. h.   bereits die Funktion der   Spule --4-- übernommen   hat, mitgezogen wird. 



   Während des weiteren Verlaufes des Spulvorganges wird das   Garn --2-- unter   Zugbeanspruchung zwischen der abgenommenen vollen Spule und der neu aufzuwickelnden Spule -   4-im Abschnitt-15-unterbrochen.   Auf die schräge   Auflagefläche-8-wird   eine neue zweite leere   Spulenhülse--5--gelegt   und der Spulprozess wiederholt sich, wie oben beschrieben. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Aufwickelvorrichtung mit einer Treibrolle, auf welcher die zu wickelnde Spule aufliegt, wobei die Spulenhülse oder Spulenkern mit vorstehenden Achszapfen versehen ist, welche in feste beidseits der Spulstelle gegenüber der Horizontale etwas geneigt angeordnete Führungen eingreifen, 
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 reichenden Auflageschiene (6, 7) bestehen, an derem freien höheren Ende ein Anschlag (12) für eine gleichfalls miteingelegte zweite leere Spulenhülse (5) ausgebildet ist, und dass am tieferen Ende der Auflageschienen (6, 7) je ein mit denselben einen spitzen Winkel einschliessender Leitfinger (9, 10, 11) angeordnet ist, dessen Spitze (10) bis'in die Nähe der lotrechten Längsmittelebene durch die Treibrolle   (1)   reicht, wobei die in der Wickelstellung befindliche Spule (4) während der Spulreise sich zuerst mit ihren Achszapfen (13)

   an der inneren Kante (9) der Leitfinger und der nachfolgend mit ihrem Umfang auf der miteingelegten zweiten leeren Spulenhülse (5) unter Zurückschieben derselben bis zu den Anschlägen (12) auf den Auflageschienen abstützt. 
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Claims (1)

  1. Abstand zwischen der Abstützstelle der in Wicklung befindlichen Spule (4) an der gegen den Anschlag (12) zurückgeschobenen zweiten leeren Spule (5) und der lotrechten Längsmittelebene durch die Treibrolle (1) entsprechend dem vorgesehenen fertigen Wickeldurchmesser kleiner als er Radius der vollen Wickelspule ist, wodurch sowohl die gerade in der Wickelstellung befindliche Spule (4) nach Erreichen ihres grössten Durchmessers infolge Überkippens ihres Schwerpunktes über die erwähnte Längsmittelebene aus der Spulstelle. abrollt als auch darauffolgend die zweite leere Spule (5) selbsttätig in die Wickelstellung gelangt.
AT523266A 1966-03-22 1966-06-02 Aufwickelvorrichtung AT270462B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CS190466 1966-03-22

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AT270462B true AT270462B (de) 1969-04-25

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ID=5354547

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AT523266A AT270462B (de) 1966-03-22 1966-06-02 Aufwickelvorrichtung

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