AT270521B - Verstellbarer Schraubenschlüssel - Google Patents

Verstellbarer Schraubenschlüssel

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AT270521B
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AT
Austria
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handle
jaw
wrench
toggle lever
adjustable wrench
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Application number
AT203567A
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English (en)
Inventor
Franz Auracher
Original Assignee
Franz Auracher
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Description


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  Verstellbarer Schraubenschlüssel 
Die Erfindung betrifft einen verstellbaren Schraubenschlüssel mit einem endseitig eine feste
Maulbacke bildenden Schaftteil, der ein Flachgewinde aufweist und in einem eine Schraubenmutter enthaltenden Griffstück geführt ist, und einer auf dem Schaftteil verschiebbaren Maulbacke, die mit dem Griffstück durch einen mittels eines Handgriffes zu betätigenden Kniehebel verbunden ist, wobei durch Drehen der Schraubenmutter im Griffstück die öffnungsweite der Maulbacken einstellbar ist. 



   Ein Schraubenschlüssel dieser Art ist bereits bekannt. Die Anordnung des Kniehebels dient dazu, die von Hand auszuübende Schliesskraft auf die Griffstücke und von diesen über eine Maulbacke auf die
Schraube oder Mutter zu vergrössern. Trotzdem kommt es vor, dass bei festsitzenden oder verrosteten
Schrauben die Schliesskraft nicht ausreicht und die Maulbacken des Schraubenschlüssels abrutschen und die Seitenflächen der Mutter oder des Schraubenkopfes beschädigen. 



   Die Erfindung bezweckt die Vermeidung dieser Nachteile und Schwierigkeiten und hat die
Schaffung eines Schraubenschlüssels zum Ziel, mit dem sehr grosse   Schliesskräfte   ausgeübt werden können, ohne dass die Gefahr eines Abrutschens besteht. Dieses Ziel ist erfindungsgemäss bei einem
Schraubenschlüssel der eingangs definierten Art dadurch gelöst, dass der Kniehebel mit gleichen
Schenkeln ausgebildet und über seine Strecklage hinaus durchdrückbar ist. Die Ausbildung des Kniehebels mit gleichen Schenkeln hat den Vorteil, dass diese bei Betätigung des Werkzeuges, also beim Erfassen einer Mutter od. dgl., einen flachen Winkel miteinander einschliessen, wodurch die Gefahr, dass ein Schenkel einknickt, vermieden wird. 



   Die Durchdrückbarkeit des Kniehebels über seine Strecklage hinaus hat den Vorteil, dass in dieser Stellung eine Selbsthemmung eintritt, wobei die Schliesskraft mit zunehmendem Drehmoment wächst. 



  Auf diese Weise tritt eine dynamische Klemmwirkung ein. 



   Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die verschiebbare Maulbacke und das Griffstück mit einer Zugfeder verbunden. Die Zugwirkung der Feder verhindert ein Verkanten der Maulbacke, wenn beim Lösen des Klemmschlusses der Handgriff aus der Klemmstellung zurückgeschwenkt wird. 



   Die Erfindung ist in den Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert, wobei weitere Einzelheiten beschrieben sind. Fig. 1 zeigt den Erfindungsgegenstand in der geschlossenen Klemmstellung, wobei auch die Backen geschlossen sind ; Fig. 2 zeigt den Schlüssel mit offenem Maul und geöffneter Klemmeinrichtung.   Mit --1-- ist   der Schaftteil bezeichnet, der am oberen Ende die feststehende   Backe --2-- aufweist.   Dieser Schaft trägt ein seitliches Flachgewinde --3-- und ist im   Griffstück--4--,   das U-förmiges Profil haben kann, geführt. In einer Ausnehmung des Griffstückes ist die Schraubenmutter --5-- eingesetzt, die das Flachgewinde des Schaftes umgreift.

   Zwischen dem Griffstück und der oberen festen Backendes Schaftes ist ein Führungsstück oder   Käfig-6--   vorgesehen, der mit der verschiebbaren   Maulbacke --7 -- starr   verbunden ist. Das Führungsstück - kann wieder U-förmigen Querschnitt aufweisen. 



   Die verschiebbare   Maulbacke --7-- ist   mit dem   Griffstück --4-- durch   einen Kniehebel verbunden, der als Klemmeinrichtung wirkt. Der Kniehebel besteht aus etwa gleich langen Hebelarmen   - 8   und   9--,   wobei der   Hebelarm-8-- zu   einem Griffstück oder   Handgriff --10- - verlängert   

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 ist.

   Die Drehpunkte des Kniehebelsystems sind mit--11--an der verschiebbaren   Backe-7-und     mit--12 bzw. 13- am Griffstück-10 bzw. 4-- bezeichnet.   Der   Handgriff --10-- erstreckt   sich parallel zur Verbindungslinie der   Drehpunkte-11, 12-,   also exzentrisch, und er besitzt beim   Drehpunkt --12-- einen   stumpfwinkeligen   Knick-15-.   Eine   Zugfeder --14-- verbindet   das   Führungsstück-6-und   damit die verschiebbare   Maulbacke--7-mit   dem   Griffstück --4--.   



   Die Funktion des   erfindungsgemässen   Schraubenschlüssels ist die folgende : Durch öffnen des   Handgriffes --10-- in   die in Fig. 2 gezeigte Stellung erfährt die eingestellte Maulweite W eine geringe Öffnung um die   Strecke #   W. Beim Schliessen des   Handgriffes --10-- erfolgt   zunächst ein Anzug, bis in der Strecklage die drei   Hebeldrehpunkte--11, 12   und   13-fluchten.   Aus Fig. 1 ist zu erkennen, dass der   Handgriff --10-- über   diese Fluchtlage der Drehpunkte hinaus schliessbar ist, in welcher Lage eine Selbsthemmung entsteht,   d. h.   die Schliesskraft wächst mit zunehmendem Drehmoment ; es tritt eine dynamische Klemmwirkung ein.

   Diese Funktion machht den Schraubenschlüssel gemäss der Erfindung auch zu einem universell verwendbaren Klemmgerät, was rechtfertigt, ihn als Klemmzangenschlüssel zu bezeichnen. Um beispielsweise zwei oder mehrere Teile zusammenzuhalten, müssen dieselben bloss mit dem Arbeitsgerät bei passender Stellschraubenstellung und offenem Handgriff zusammengefasst und der Handgriff bis über die Strecklage des Kniehebels geschlossen werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verstellbarer Schraubenschlüssel mit einem endseitig eine feste Maulbacke bildenden Schaftteil, der ein Flachgewinde aufweist und in einem eine Schraubenmutter enthaltenden Griffstück geführt ist, und einer auf dem Schaftteil verschiebbaren Maulbacke, die mit dem Griffstück durch einen mittels eines Handgriffes zu betätigenden Kniehebel verbunden ist, wobei durch Drehen der Schraubenmutter 
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 dass der Kniehebel mit gleichen Schenkeln ausgebildet und über seine Strecklage hinaus durchdrückbar ist. 
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Claims (1)

  1. verschiebbare Maulbacke (7) und das Griffstück (4) durch eine Zugfeder (14) miteinander verbunden sind.
AT203567A 1967-03-03 1967-03-03 Verstellbarer Schraubenschlüssel AT270521B (de)

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