AT2709U1 - Stufenlos einstellbares lärmschutz- und belüftungsventil für eine otoplastik - Google Patents

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AT2709U1
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AT28697U
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Schinko Neuroth Gmbh
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    • A61F11/00Methods or devices for treatment of the ears or hearing sense; Non-electric hearing aids; Methods or devices for enabling ear patients to achieve auditory perception through physiological senses other than hearing sense; Protective devices for the ears, carried on the body or in the hand
    • A61F11/06Protective devices for the ears
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Abstract

Stufenlos einstellbares Lärmschutz- und Belüftungsventil für eine Otoplastik, mit einem Ventilgehäuse (1) aus Kunststoff und einem in diesem angeordneten Ventilkörper (2) aus Metall, wobei in den Außenmantel des kegelstumpfförmigen Ventilgehäuses nahe der größeren Basis eine Umfangsrinne (3) eingearbeitet ist, die in Verbindung mit einer in die Basis übergehenden Umfangsrippe (3) eine Fingerangriffseinrichtung bildet, und wobei nahe der kleineren Basis in den Außenmantel des Ventilgehäuses mehrere einander benachbarte Umfangsrinnen (4) eingearbeitet sind, welche Klebstoffaufnahmen zum formschlüssigen Einkleben des Ventilgehäuses in einen Kanal der Otoplastik bilden.

Description

AT 002 709 Ul
Die Erfindung betrifft ein stufenlos einstellbares Lärmschutz- und Belüftungsventil für eine Otoplastik, mit einem Ventilgehäuse aus Kunststoff und einem in diesem angeordneten Ventilkörper aus Metall.
Zum Herstellen einer Gehörschutzeinrichtung wird zunächst ein Silikonabdruck des Gehörganges gemacht. An Hand dieses Abdruckes wird im Labor ein Ohrpaßstück, Otoplastik genannt, gefertigt. Dieses wird aus Acrylat gegossen und anschließend verglast. In der Otoplastik wird eine Bohrung ausgebildet, in welche das Ventil dauerhaft eingeklebt werden muß. Das Ventil hat grundsätzlich 3 Funktionen: für die ständige Belüftung des Gehörganges zur Vermeidung eines Hitzestaus im Ohr bzw. für einen Druckausgleich zu sorgen, eine stufenlose Regulierung des Schalleintrittes, d.h. der Dämmung, zu ermöglichen und das Ein-und Absetzen des Gehörschutzes zu ermöglichen, wobei die Otoplastik am Ventil ergriffen wird.
Bei den bisher bekannten Ventilen hat sich die Verankerung des Ventiles in der Otoplastik als unbefriedigend erwiesen und auch zu Problemen beim Entfernen der Otoplastik aus dem Ohr geführt .
Die Erfindung schafft nun eine Abhilfe für das vorstehend geschilderte Problem dadurch, daß in den Außenmantel des kegelstumpfförmigen Ventilgehäuses nahe der größeren Basis eine Umfangsrinne eingearbeitet ist, die in Verbindung mit einer in die Basis übergehenden Umfangsrippe eine Fingerangriffseinrichtung bildet und daß nahe der kleineren Basis in den Außenmantel 2 AT 002 709 Ul des Ventilgehäuses mehrere einander benachbarte Umfangsrinnen eingearbeitet sind, welche Klebstoffaufnahmen zum formschlüssigen Einkleben des Ventilgehäuses in einen Kanal der Otoplastik bilden. Auf diese Weise wird einerseits eine einwandfreie Verbindung des glatten Ventilgehäuses mit der Otoplastik gesichert und zugleich das sichere Entfernen der Otoplastik aus dem Ohr ermöglicht und erleichtert.
Die Erfindung wird nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert, in welchen die Fig. 1 und 2 jeweils einen Teilaxialschnitt durch ein Ventilgehäuse gemäß der Erfindung mit einem in dieses ein-geschaubten Ventilteil in zwei unterschiedlichen Ventilstellungen zeigt.
Das in Fig. 1 gezeigte Ventil ist für eine nicht gezeigte Otoplastik bestimmt, die in den Gehörgang eines menschlichen Ohres eingesetzt wird, um dieses vor Schäden durch Lärmeinwirkung zu schützen. Der Frequenzgang des Ventils dämpft die für das Gehör gefährlichen hohen Frequenzen stärker ab als die tiefen Frequenzen. Bei einer Einstellung für Lärmpegel von 90 bis 100 dB (A) liegt die Schalldämmung - bei einer Frequenz bis 1000 Hz - zwischen 21 und 25 dB. Über 1000 Hz liegt die Schalldämmung zwischen 35 und 38 dB. Bei einer maximalen Einstellung für Lärmpegel von annähernd 120 dB(A) kann eine Schalldämmung bis 40 dB erreicht werden. Zwischen den Grenzen der Ventileinstellung ist eine Dämpfung für Lärmpegel von 80 bis 120 dB (A) stufenlos möglich.
Die Otoplastik ist aus Kunststoff gegossen und der Form des Gehörganges angepaßt. Im Inneren der Otoplastik ist ein Ventil gemäß der Erfindung angeordnet, das aus einem in einen 3 AT 002 709 Ul
Kanal der Otoplastik formschlüssig eingesetzten Ventilgehäuse 1 aus Kunststoff und aus einem in dieses eingeschraubten Ventilkörper 2 aus Metall besteht.
Wie die Zeichnung zeigt, ist das Ventilgehäuse im wesentlichen kegelstumpfförmig ausgebildet. Das Innere des Ventilgehäuses 1 weist einen zylindrischen Abschnitt 1' und einen daran anschließenden kegelförmigen Abschnitt 1" auf. In ein Schraubgewinde des zylindrischen Abschnittes 1' ist der Ventilkörper 2 eingeschraubt, der einen Gewindeeinschraubteil 2' mit einem 0-Ring 2" und einen in den kegelförmigen Abschnitt 1" ragenden konischen Teil 2"' hat, welcher mit der kleineren Kegelbasis des Ventilgehäuses 1 einen einstellbaren Öffnungs-Luftspalt 1'*’ bildet. Im Gewindeeinschraubteil 2 sind zwei nicht gezeigte, axial verlaufende Bohrungen für den Luftdurchtritt (zur Belüftung des Gehörganges und für den Schalleintritt) zum Öff-nungs-Luftspalt l’’’ ausgebildet.
Der glatte Außenmantel des Ventilgehäuses 1 ist nahe der größeren Basis mit einer Umfangsrinne 3 versehen, an die eine in die Basis übergehende Umfangsrippe 3' anschließt. Die Rinne 3 und die Umfangsrippe 3' bilden eine Fingerangriffseinrichtung zur Erleichterung des Einsetzens und Herausnehmens der Otopla-stik aus dem Ohr.
Nahe der kleineren Basis sind in geringem Abstand von dieser drei kleinere, einander benachbarte Umfangsrinnen 4 ausgebildet, die zur Aufnahme von Klebstoff dienen, mit welchem das Ventilgehäuse 1 in die Otoplastik eingeklebt werden kann. Es versteht sich, daß die Anzahl der Umfangsrinnen 4 von der dargestellten Ausführungsform abweichen kann. 4 AT 002 709 Ul
Durch die gezeigte Konstruktion wird eine sichere Befestigung des Ventilgehäuses in der Otoplastik erzielt und zugleich dessen Entfernung aus dem Ohr erleichtert. 5

Claims (1)

  1. AT 002 709 Ul Anspruch: Stufenlos einstellbares Lärmschutz- und Belüftungsventil für eine Otoplastik, mit einem Ventilgehäuse aus Kunststoff und einem in diesem angeordneten Ventilkörper aus Metall, dadurch gekennzeichnete, daß in dem A.ußenmantel des kegelstumpf förmigen Ventilgehäuses (1) nahe der größeren Basis eine Umfangsrinne (3) eingearbeitet ist, die in Verbindung mit einer in die Basis übergehenden Umfangsrippe (3') eine Fingerangriffseinrichtung bildet, und daß nahe der kleineren Basis in den Außenmantel des Ventilgehäuses (1) mehrere einander benachbarte Umfangsrinnen (4) eingearbeitet sind, welche Klebstoffaufnahmen zum formschlüssigen Einkleben des Ventilgehäuses (1) in einen Kanal der Otoplastik bilden. 6
AT28697U 1997-05-09 1997-05-09 Stufenlos einstellbares lärmschutz- und belüftungsventil für eine otoplastik AT2709U1 (de)

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DE29808468U DE29808468U1 (de) 1997-05-09 1998-05-11 Stufenlos einstellbares Lärmschutz- und Belüftungsventil für ein Otoplastik

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AT2709U1 true AT2709U1 (de) 1999-03-25

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ITRM20070130U1 (it) * 2007-06-06 2007-09-05 Andrea Angeloni Dispositivo intrauricolare

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