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Die Erfindung betrifft eine Gleitvorrichtung, insbesondere einen Ski, wie im Oberbegriff des Anspruches 1 beschrieben.
Aus der DE 41 41 6R6 Al ist ein Ski mit einer Designschichte auf einem einer Oberfläche oder Lauffläche nächstliegenden transparenten Traggurt bekannt. Auf der vom Skikern abgewandten Oberfläche ist der Traggurt mit einer Decklackschichte versehen. Nachteilig dabei ist eine aufwendige Positionierung der zusätzlichen Designschichte, die eine geringe Stabilität aufweist und es dadurch zu fehlerhaften Teilen kommen kann.
Aufgabe der Erfindung ist es nunmehr, eine Deckschichte mit einer Oberflächenlage
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bunden werden kann und das Fertigungsverfahren vereinfacht und die sich durch eine hohe Dauerhaftigkeit auszeichnet.
Diese Aufgabe der Erfindung wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 erreicht. Der überraschende Vorteil dabei ist, dass durch das Eindringen des Materials der Schutzschichte und des Verbindungsmaterials, insbesondere des Klebers, in das saugfähige Material der Oberflächenlage ein Sandwichbauteil hoher Festigkeit und Dauerhaftigkeit erreicht wird, der auch gegen mechanische Beanspruchungen im Einsatz der Gleitvorrichtung widerstandsfest ist. Dabei ist die Aushärtezeit durch Abstimmung des entsprechenden Härteranteils auf die erforderliche Zeit zum Eindringen des Verbindungsmaterials in die Oberflächenlage festlegbar.
Darüber hinaus ist die Anwendung einer transparenten Oberflächenlage in Verbindung mit einem auf der Rückseite dieser aufgebrachten Druck möglich und wird ein sehr kontrastreiches Erscheinungsbild des Designs erreicht.
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lität der Oberflächenlage erreicht wird, durch die das Fertigungsverfahren beim Aufbringen der Oberflächenlage auf die Deckschichte vereinfacht und eine hohe Verarbeitungsqualität bei niederen Fertigungs- und Materialkosten erreicht wird.
Möglich ist eine Ausbildung nach Anspruch 3, wodurch sehr kostengünstige Materialien zur Herstellung einer Gleitvorrichtung Verwendung finden.
Gemäss einer vorteilhaften Weiterbildung, wie in Anspruch 4 beschrieben, ist es möglich, ein Oberflächendesign auf einer der Deckschichte zugewandten Oberfläche der Oberflächenlage aufzubringen, wodurch Beschädigungen des Designs beim Einsatz der Gleitvorrichtung dauerhaft vermieden werden.
Möglich ist aber auch eine Ausbildung nach Anspruch 5, wodurch eine sehr variable Ausgestaltung und besondere Effekte durch die Oberflächenlage erreicht werden und diese kostengünstig herstellbar ist.
Vorteilhaft ist auch eine Ausbildung nach Anspruch 6, wodurch Tiefenwirkungen erzielbar sind und das Design eine räumliche Wirkung erhält.
Gemäss vorteilhaften Weiterbildungen. wie in den Ansprüchen 7 und 8 beschrieben, kann unterschiedlichen Verfahren und einem unterschiedlichen Aufbau einer Gleitvorrichtung wirkungsvoll Rechnung getragen werden.
Eine vorteilhafte Weiterbildung beschreibt aber auch Anspruch 9, wodurch die Wirkung des Designs verstärkt wird.
Durch die vorteilhafte Ausbildung, wie in Anspruch 10 beschrieben, kommt es zu einer Einsparung an Gewicht, wodurch tragende Bauteile der Gleitvorrichtung, z. B.
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Gemäss einer vorteilhaften Weiterbildung, wie im Anspruch 12 beschrieben, ist auch die Anwendung für in Schalenbauweise hergestellter Gleitvorrichtungen möglich.
Vorteilhaft ist dabei eine Ausbildung, wie im Anspruch 13 beschrieben, wodurch
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reicht wird.
Die Erfindung betrifft aber auch ein Verfahren zur Herstellung einer Gleitvorrich-
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Verfahren zur Herstellung von Gleitvorrichtungen, insbesondere von Skis, sind bekannt, nach denen entsprechend einem Gesamtaufbau einer Gleitvorrichtung unterschiedliche Bauteile, wie Kerne, Traggurte, vorgefertigt und über Kleberschichten in einer Fertigungseinrichtung, wie z. B. Heizpresse, Vakuumkammer, etc., zu einer Einheit verbunden werden. Eine designmässig gestaltete Oberfläche wird dabei als oberste Lage verwendet, wobei dazu bedruckte Kunststoffolien, die zum Verbinden mit dem übrigen Bauteil eine bei Temperatureinwirkung aufschmelzende Zwischenschichte aufweisen, vorgesehen sind. Diese Verfahren erfordern aufwendige For-
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Materialien sind entsprechend kostenintensiv.
Aufgabe des erfindungsgemässen Verfahrens ist es, Vereinfachungen in der Fertigung und Reduzierungen im Produktionsaufwand und damit der Kosten herbeizuführen.
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Verfahrensschritte des Anspruches 14 erreicht. Der überraschende Vorteil dabei ist, dass die Anzahl der Verfahrensschritte reduziert wird und damit bei vorhandenen Fertigungskapazitäten der Ausstoss bei verbesserter Qualität der Produkte erhöht wird.
Schliesslich ist aber auch ein vorteilhaftes Verfahren im Anspruch 15 beschrieben, wodurch besonders widerstandsfähige Bauteile zur Gestaltung von Oberflächen erreicht werden, die dem Produkt eine langdauernde Qualität sichern.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgend wiedergegebenen Ausführungsbeispiele näher beschrieben.
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Es zeigen : Fig. 1 eine erfindungsgemässe Gleitvorrichtung, geschnitten, im rechten Winkel zu ihrer Längserstreckung ; Fig. 2 einen vergrösserten Ausschnitt der Deckschichte mit Oberflächenlage, ge- mäss Bereich II in Fig. 1 ; Fig. 3 einen vergrösserten Ausschnitt einer anderen Ausbildung der
Deckschichte mit der Oberflächenlage ; Fig. 4 eine weitere Ausbildung einer erfindungsgemässen Gleitvorrichtung, ge- schnitten, im rechten Winkel zu ihrer Längserstreckung ; Fig. 5 eine andere Ausbildung der erfindungsgemässen Gleitvorrichtung, ge- schnitten, im rechten Winkel zu ihrer Längserstreckung.
Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäss auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z. B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind bei einer Lageänderung sinngemäss auf die neue Lage zu übertragen. Weiters können auch Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispielen für sich eigenständige, erfinderische oder erfindungsgemässe Lösungen darstellen.
In den Fig. 1 und 2 ist eine Gleitvorrichtung 1, z. B. ein Ski 2, gezeigt. Dieser besteht aus einer Deckschichte 3 und einer Laufflächenschichte 4, die über Seitenwandteile 5,6 voneinander distanziert sind. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Deckschichte 3 als Schalenbauteil 7 ausgebildet und weist in einer zur Längserstreckung des Skis 2 senkrechten Ebene einen U-förmigen Querschnitt auf. Die Seitenwandteile 5,6 sind in der Laufflächenschichte 4 zugewandten Endbereichen 8,9 in bezug auf eine in senkrechter Richtung zur Laufflächenschichte 4 verlaufenden
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Mittelebene 10 mit in entgegengesetzter Richtung weisenden Schenkeln 11,12 versehen und über einen Kleber 13 mit der Laufflächenschichte 4 bewegungsfest verbunden.
Auf der Laufflächenschichte 4 ist eine Gleitfläche 14, ausbildend einen Gleitbelag 15, angeordnet und in einem durch die Laufflächenschichte 4, Seitenwandteile 5,6 und Deckschichte 3 umhüllten Innenraum 16 ist ein Kern 17, z. B. aus in den Innenraum 16 unter Druck eingebrachtem Kunststoffschaum 18, vorgesehen.
Auf der Deckschichte 3 ist über ein Verbindungsmaterial 19, insbesondere einen Kleber 20, eine Oberflächenlage 21 angeordnet. Auf einer von der Deckschichte 3 abgewandten Oberfläche 22 der Oberflächenlage 21 ist eine Schutzschichte 23, z. B. aus einem transparenten Lack 24, aufgebracht. Die Oberflächenlage 21 ist aus einem saugfähigen, insbesondere zellstoffhaltigen, Material, z. B. Papier, Karton, gebildet und weist auf der Oberfläche 22 eine Bedruckung zu Bildung eines Designs 25 auf.
Wie nun besser der Fig. 2 zu entnehmen, welche eine Ausschnittsvergrösserung im Bereich der Deckschichte 3 wiedergibt, ist durch das saugfähige Material der Oberflächenlage 21 ein Eindringen sowohl des Verbindungsmaterials 19, insbesondere des Klebers 20, wie auch der Schutzschichte 23, insbesondere des Lacks 24, zumindest jeweils über einen Bereich einer Dicke 26 der Oberflächenlage 21 bei entsprechender Viskosität des Klebers 20 bzw. Lacks 24 erreichbar. Neben der Viskosität ist aber auch die Aushärtezeit von Bedeutung, die jedoch bei Zweikompontenmaterial durch die entsprechende Zudosierung des Härteanteils auf die Erfordernisse eingestellt werden kann.
Durch das Eindringen und gegebenenfalls durch Tränken der Oberflächenlage 21 mit dem Lack 24 bzw. Kleber 20 ist eine hohe Widerstandsfähigkeit der das Design 25 bestimmenden Oberflächenlage 21 gegeben. Andererseits ist bei der Vorbehandlung der Oberflächenlage 21 mit der Schutzschichte 23 nach dem Aushärten des Lacks 24 eine ausreichende Stabilität gegeben, die ein Aufbringen der Oberflächenlage 21 auf die Deckschichte 3 mittels des Verbindungsmaterials 19 erleichtert und damit ein Fertigungsverfahren vereinfacht.
Für die Oberflächenlage 21 wird bevorzugt, um das Eindringen des Verbindungsmaterials 19 und des Lacks 24 und damit eine hohe Endfestigkeit und Verschleisswiderstandsfähigkeit zu erreichen, ein saugfähiges Material, insbesondere zellulosehaltiges Material, z. B. Papier, Karton, etc., verwendet. Bevorzugt beträgt das Flächenge-
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wicht zwischen 100 g und 200 g, vorzugsweise 150 g, und weist eine Dicke von in etwa 0, 1 mm bis 0, 3 mm, bevorzugt 0, 15 mm, auf.
Es eignet sich weiters für das Material der Oberflächenlage 21 auch transparentes Papier, wodurch das Design 25, insbesondere ein Siebdruck, wie der Fig. 3 zu entnehmen ist, auf einer der Deckschichte 3 zugewandten Unterseite 27 angeordnet werden kann. Zur Erzielung eines besonderen Effektes bzw. zur Gestaltung eines besonders kontrastreichen Designs 25 ist die Überdeckung der Unterseite 27 mit einer Farbschichte 28 möglich. Bevorzugt wird ein Material für die Farbschichte 28 verwendet, welches ein Durchdringen des Verbindungsmaterials 19 in das Material der Oberflächenlage 21 ermöglicht.
Auch bei dieser Ausbildung ist die Oberflächenlage 21 auf der Oberfläche 22 mit der Schutzschichte 23 aus dem Lack 24 versehen, der ebenfalls in das Material der Oberflächenlage 21 eindringt und damit dem Material der Oberflächenlage 21 Festigkeit und Widerstandsfähigkeit verleiht.
In der Fig. 4 ist eine weitere Ausführung der Gleitvorrichtung 1, insbesondere des Skis 2 gezeigt. Dieser weist einen mit in Längsrichtung verlaufenden Kanten 29 versehenen mehrlagigen Untergurt 30 auf. Auf diesem aufgesetzt und über den Kleber 13 längs den Kanten 29 befestigt ist die Deckschichte 3 als der Schalenbauteil 7 mit in etwa U-förmigem Querschnitt angeordnet. Die Oberflächenlage 21, die über das Verbindungsmaterial 19 auf der Deckschichte 3 befestigt ist, weist ebenfalls den Uförmigen Querschnitt auf und bedeckt somit die Deckschichte 3 auch im Bereich der in etwa senkrecht zur Gleitfläche 14 verlaufenden Seitenwandteile 5,6 der Deckschichte 3. Die Oberfläche 22 der Oberflächenlage 21 ist mit der Schutzschichte 23 versehen.
Bei dieser Ausbildung ist es möglich, durch entsprechendes Bedrucken auch die Seitenwandteile 5,6 in ein Gesamtdesign einzubeziehen, um damit das Aussehen der Gleitvorrichtung 1 besonders wirkungsvoll zu gestalten. Es ist weiters einfach möglich, die Oberflächenlage 21 in einem ebenen Zustand mit dem entsprechenden Design 25 zu versehen und in einer entsprechenden Formpresse in den Uförmigen Querschnitt umzuformen und in dieser Lage durch Aufbringen der Schutzschichte 23 nach dem Aushärten zu stabilisieren und so das Fertigungsverfahren zu vereinfachen.
Der vom Untergurt 30 und der Deckschichte 3 umschlossene Innenraum 16 ist z. B. mit dem Kunststoffschaum 18 gefüllt.
Möglich ist jedoch auch, den Kern 17 in anderer Ausbildung, z. B. als Holzkern, Wa-
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bengeflecht, etc., vorzusehen.
In der Fig. 5 ist eine weitere Ausbildung der Gleitvorrichtung 1, insbesondere des Skis 2, gezeigt. Bei dieser sind auf den Untergurt 30 zur seitlichen Begrenzung Sei-
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Auf dem Kern 17 und auf vom Untergurt 30 abgewandten Stirnflächen 34 der Seitenwände 31 ist die Deckschichte 3 angeordnet und mit diesen über eine Kleberschichte 35 bewegungsfest verbunden. Auf der Deckschichte 3 ist über das Verbindungsmaterial 19 die Oberflächenlage 21 aus dem saugfähigen Material und auf dieser die Schutzschichte 23 angeordnet. Bevorzugt ist bei dieser Ausführung eine Breite 36 der Oberflächenlage 21 geringer als eine Distanz 37 der Deckschichte 3.
Damit wird eine Beschädigung der mit dem Design 25 versehenen Oberflächenlage 21 im kritischen Oberkantenbereich verhindert.
Selbstverständlich sind auch bei dieser Ausführung die zuvor beschriebenen Möglichkeiten der Gestaltung der Oberflächenlage 21 mit dem Design 25 mit dem Druck auf der Ober- oder Unterseite möglich. Die Stabilität der Oberflächenlage 21 wird auch bei dieser Ausführung durch das Eindringen des Verbindungsmaterials 19 und des Lacks 24 der Schutzschichte 23 in das Material der Oberflächenlage 21 erreicht.
Nach dem erfindungsgemässen Verfahren zur Herstellung der Gleitvorrichtung wird die Oberflächenlage, bestehend aus einem saugfähigen Material, z. B. Papier, Karton, etc., entweder als streifenförmiger Zuschnitt in einer für die Gleitvorrichtung erforderlichen Grössenordnung oder in Rollenform auf einer Oberfläche mit dem Design bedruckt, wofür sich insbesondere ein Siebdruckverfahren bei Einzelblättern oder ein Offsetdruckverfahren für die Rolle eignet. In einem anschliessenden Verfahren wird auf die Oberfläche der Oberflächenlage ein transparenter Lack in einem Sprüh- oder Walzverfahren aufgebracht. Die Aushärtezeit des Lacks ist dabei durch entsprechende Zudosierung eines Härters so eingestellt, dass ein Eindringen des Lacks über einen Bereich einer Dicke der Oberflächenlage erreicht wird.
Das Aushärten wird unter Temperatureinwirkung erreicht, wodurch der Lack der Oberflächenlage die entsprechende Stabilität gibt und auf der Oberfläche eine Schutzschichte ausbildet.
In einem weiteren Verfahrensschritt wird in eine beheizbare Formpresse ein aus der Laufflächenschichte und der Deckschichte und gegebenenfalls dem Kern bestehen-
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des Halbfabrikat der Gleitvorrichtung eingelegt, wobei auf der Deckschichte das Verbindungsmaterial, z. B. ein Zweikomponentenkleber, bevorzugt aus transparentem Material aufgebracht ist. Auf dieses Verbindungsmaterial wird nunmehr die vorbereitete und mit dem Lack beschichtete und getränkte Oberflächenlage aufgelegt. Zum Schutz vor Verunreinigungen oder Beschädigungen während des Pressverfahrens ist auf der Schutzschichte eine insbesondere selbstklebende Schutzfolie aufgeklebt.
Nach dem Schliessen der Pressform durch Auflegen eines Formoberteils wird das Verbindungsmaterial unter Druck- und Temperatureinwirkung ausgehärtet, wobei die Aushärtezeit durch entsprechende Dosierung des Härters des Verbindungsmaterials dermassen eingestellt ist, dass das Verbindungsmaterial vor Erzielung der Endhärte in die Oberflächenlage zumindest über einen Teilbereich der Dicke eindringen kann. Nach erfolgtem Aushärten und Entnahme der Gleitvorrichtung aus der Formpresse wird die Schutzfolie von der Schutzschichte abgezogen und damit die erfindungsgemässe Gleitvorrichtung erzielt.
Möglich ist auch das Aufbringen der Oberflächenlage auf die Deckschichte noch vor deren Verbindung mit der Laufflächenschichte. Damit wird zur Bildung der erfindungsgemässen Gleitvorrichtung als Vorprodukt der Schalenbauteil, bestehend aus der Deckschichte mit den Seitenwandteilen und der bereits aufgebrachten Oberflächenlage mit der Schutzschichte, erzielt.
Bei einem derartigen Verfahren wird in einer Heizpressvorrichtung die Laufflächenschichte eingebracht und in dieser mit dem Schalenbauteil, bestehend aus der Deckschichte mit Seitenwandteilen und der Oberflächenlage mit der Schutzschichte über den Kleber verbunden und gegebenenfalls der Innenraum während des Heiz- und Pressvorganges zur Bildung des Kerns mit Kunststoffschaum unter Druckeinwirkung befüllt und nach vorgegebener Druck- und Temperatureinwirkung und Ablauf der Presszeit die fertige Gleitvorrichtung erzielt.
Der Ordnung halber sei abschliessend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus der Gleitvorrichtung l diese bzw. deren Bestandteile teilweise unmassstäblich und/oder vergrössert und/oder verkleinert dargestellt wurden.
Vor allem können die einzelnen in den Fig. l, 2 ; 3 ; 4 ; 5 gezeigten Ausführungen den Gegenstand von eigenständigen, erfindungsgemässen Lösungen bilden. Die diesbezüglichen erfindungsgemässen Lösungen sind den Detailbeschreibungen dieser Figuren zu entnehmen.