AT271937B - Tonbandgerät - Google Patents

Tonbandgerät

Info

Publication number
AT271937B
AT271937B AT991566A AT991566A AT271937B AT 271937 B AT271937 B AT 271937B AT 991566 A AT991566 A AT 991566A AT 991566 A AT991566 A AT 991566A AT 271937 B AT271937 B AT 271937B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
cassette
tape
motor
tape recorder
board
Prior art date
Application number
AT991566A
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Papst
Original Assignee
Georg Papst
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DEP37950A external-priority patent/DE1231453B/de
Priority claimed from DE1966P0039857 external-priority patent/DE1238231B/de
Priority claimed from DEP27577U external-priority patent/DE1945359U/de
Priority claimed from DE1966P0027718 external-priority patent/DE1946890U/de
Application filed by Georg Papst filed Critical Georg Papst
Priority to DE1967P0041572 priority Critical patent/DE1259111B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT271937B publication Critical patent/AT271937B/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/675Guiding containers, e.g. loading, ejecting cassettes
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B23/00Record carriers not specific to the method of recording or reproducing; Accessories, e.g. containers, specially adapted for co-operation with the recording or reproducing apparatus ; Intermediate mediums; Apparatus or processes specially adapted for their manufacture
    • G11B23/02Containers; Storing means both adapted to cooperate with the recording or reproducing means
    • G11B23/04Magazines; Cassettes for webs or filaments
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B25/00Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus
    • G11B25/06Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus using web-form record carriers, e.g. tape
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2801/00Application field
    • B65H2801/45Audio or video tape players, or related mechanism

Landscapes

  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Tonbandgerät 
Die Erfindung bezieht sich auf ein Tonbandgerät, bei welchem die Spule bzw. Kassette, welche das abzuspielende Tonband enthält, auf eine Platine aufsteckbar ist, die am Gehäuse des Gerätes parallel zu sich verschiebbar angeordnet ist. Die Erfindung bezweckt, eine Ausführungsform für derartige Tonbandgeräte anzugeben, bei denen die Bedienung vereinfacht und gleichzeitig die Herstellungskosten gegenüber den bisher üblichen vergleichbaren Ausführungsformen verringert werden und dadurch den Anwendungsbereich dieser Geräte zu erweitern. 



   Es sind bereits zahlreiche Antriebsanordnungen für Tonbandgeräte bekannt. In neuerer Zeit sind sogenannte Kassettengeräte bekanntgeworden, bei denen beide Tonbandspulen, nämlich die Vorratsspule und die Aufwickelspule, in einem Gehäuse vereinigt sind und dieses Gehäuse zusammen mit dem darin befindlichen Band auf das Tonbandgerät aufgesetzt wird. In diesen Kassetten ist das Band gut geschützt, und daher haben diese Geräte schnell allgemeine Anwendung gefunden. Bisher war es notwendig, nach dem Einlegen der Tonbandkassette noch Schalter zu bedienen, durch welche das Gerät in die einzelnen Betriebszustände, nämlich Aufnahme, Wiedergabe, schneller Vorlauf, schneller Rücklauf und Stillstand, gebracht wird. 



   In dem deutschen Gebrauchsmuster 1896300 sind Tonbandkassetten zur Verwendung in einem Tonbandgerät beschrieben, welche Öffnungen zum Hineinbringen der Bandabtastorgane und der Andruckrolle ausschliesslich in einer der Seitenflächen des Gehäuses besitzen, und bei denen in der Bodenfläche noch eine Öffnung zum Hineinbringen der Antriebswelle vorgesehen ist. Hiebei ist hinter dem Band in der mittelsten von drei Öffnungen ein federnd angeordnetes Druckplättchen, insbesondere ein Filzplättchen, angeordnet. 



   In der deutschen Auslegeschrift 1091773 sind ferner Möglichkeiten beschrieben, Schaltfunktionen am Tonband durch die Kassette zu betätigen. 



   Die Erfindung betrifft eine neuartige Ausführungsform, bei welcher die einzelnen Schaltfunktionen des Tonbandgerätes in neuartiger und besonders günstiger Weise betätigt werden. 



   Es ist daher bei einem Tonbandgerät, bei welchem die das abzuspielende Tonband enthaltende Spule bzw. Kassette auf eine Platine aufsteckbar ist, welche die Tonwelle und die Achsen für die Vorrats- und Aufwickelspule trägt und relativ zum Gehäuse des Gerätes parallel zu sich verschiebbar ist, wodurch das auf die Platine aufgesetzte Tonband in die Spielstellung verbracht wird, erfindungsgemäss die Platine zusammen mit dem aufgesteckten Tonband von einer Nullstellung aus in ihrer Längsrichtung nach links oder rechts verschiebbar, wobei die Kassette bzw.

   die Platine in der nach rechts oder links seitlich verschobenen Lage über das Gerät hinausragt, und die Platine, welche über Lenker oder Kulissen mit Zwischenrädern des Laufwerkantriebes gekuppelt ist, den schnellen Antrieb des Bandes in Richtung dieser Verschiebung einschaltet, während der normale Verlauf durch das Einschieben der Kassette 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 senkrecht zur Längserstreckung des Bandes eingeschaltet wird. 



   Hiedurch wird die Möglichkeit geschaffen, Kassettengeräte durch einfaches relatives Verschieben der Kassettenunterlage zu betätigen, was bei der Bedienung eine wesentliche Vereinfachung und damit eine Verbilligung des gesamten Gerätes darstellt. Denn, da die wesentlichen Funktionen des Gerätes durch einfaches Verschieben der Kassettenunterlage bwirkt werden, entfällt die bisher bei derartigen
Geräten üblicherweise verwendete Drucktastenanordnung mit der zugehörigen Verriegelungseinrichtung. 



   Es ist zweckmässig, wenn der Antriebsmotor in jeder Betriebsstellung des Gerätes mit seiner Welle unmittelbar an die Schwungmasse federnd angedrückt wird, jedoch bei Ruhe der Motor nicht in kraftschlüssiger Verbindung mit der Schwungmasse steht. Um dies zu erreichen trägt die verschiebbare Platine einen ins Innere des Tonbandgerätes ragenden Fortsatz, der in eine, einen bogenförmigen Verlauf aufweisende Ausnehmung eines Schwenkarmes eingreift, der den Antriebsmotor trägt und um eine zur Motorachse parallele Achse schwenkbar gelagert ist. Die bogenförmige Ausnehmung ist dabei derart angeordnet, dass bei Verschiebung der Platine in die Nullstellung der Fortsatz den Schwenkarm gegen die Wirkung einer Federkraft derart schwenkt, dass die   kraftschlüssige   Verbindung zwischen Motor und Schwungmasse unterbrochen wird. 



   Vorteilhafterweise ist die Länge der auf der Oberseite des Gerätes befindlichen verschiebbaren Platine bzw. der auf diese Platine aufsetzbaren flachen Tonbandkassette gleich der entsprechenden Dimension der Auflagefläche des Tonbandgerätes, und in Ruhestellung des Gerätes sind wenigstens zwei Seiten der Platine bzw. der Tonbandkassette bündig zu den zugeordneten vertikalen Seitenflächen des Gerätes. Inn zwei Betriebsstellungen ragt jedoch je nach der Laufrichtung des Tonbandes die eine oder die andere Schmalseite der Kassette bzw. der Platine über die zugeordnete vertikale Seitenfläche des Gerätes hinaus. 



   Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist auf der Oberseite des Gerätes je eine Aufnahmevorrichtung für eine grössere Tonbandkassette und eine weitere Aufnahmevorrichtung für eine kleinere Tonbandkassette vorgesehen und die Wickeldome beider Aufnahmevorrichtungen werden von demselben zum Antrieb der Tonwelle dienenden Motor angetrieben. 



   Eine besonders handliche kleine Ausführungsform ergibt sich, wenn die Vorrichtungen zur Aufnahme von Tonbandkassetten auf zwei einander gegenüberliegenden Flächen des Gerätes angeordnet sind, und die für den Antrieb der Tonbänder dienenden Tonwellen parallel zueinander aus diesen Flächen des Gehäuses heraustreten. 



   Hiebei ist es günstig, eine Sperrvorrichtung vorzusehen, beispielsweise einen zur Tonwelle parallel verschiebbaren Stift, welcher bei Auflegen einer Kassette auf eine Seite des Gerätes das Auflegen einer andern Kassette auf der entgegengesetzten Seite des Gerätes verhindert. 



   Weitere technische Besonderheiten der verschiedenen Ausführungsformen und deren spezielle Vorteile sind im Zusammenhang mit den Zeichnungen erläutert. 
 EMI2.1 
 Reibradgetriebe versehene Ausführungsform des Tonbandgerätes in Leerlaufstellung, Fig. 2 das Gerät in Arbeitsstellung für Aufnahme und Wiedergabe, Fig. 3 das Gerät in Wickelstellung für schnellen Vorlauf des Tonbandes, Fig. 4 die Seitenansicht des Laufwerkgetriebes, wobei der Motorbefestigungsbolzen, der besseren Übersicht wegen, um 900 gedreht gezeichnet wurde, Fig. 5 die Ausschaltvorrichtung für den Löschkopf, Fig. 6 bei einer andern Ausführungsform mit horizontal angeordnetem Motor die Draufsicht auf das Laufwerk in Betriebsstellung für Stillstand des Bandes, Fig. 7 die Seitenansicht des Laufwerkes, wobei der besseren übersicht wegen die beiden Reibräder mit Gestänge weggelassen wurden, Fig.

   8 eine spezielle, besonders zweckmässige und formschöne Ausführungsform des Tonbandgerätes, Fig. 9 ein für das Auflegen von zwei Tonbandkassetten geeignetes Gerät, Fig. 10 eine andere Variante eines Tonbandgerätes mit Aufnahmevorrichtungen für zwei Kassetten. 



   In den Fig. l bis 4 ist der die Antriebsanordnung tragende Teil eines   Tonbandgerätes   
 EMI2.2 
 Unterseite der Platine befindet sich, wie aus Fig. 4 deutlich erkennbar, der   Antriebsmotor --5--- mit   der Antriebswelle-6--. Diese treibt in der Stellung für Aufnahme bzw. Wiedergabe, schnellen Vorlauf und Rückkehr direkt die Schwungmasse--7--über einen am Umfang angeordneten elastischen   Reibbelag--8--an.   Zentral in der Schwungmasse befindet sich die Tonwelle --9--. 



  Diese ragt, wie in Fig. 4 gezeigt, in die strichpunktiert dargestellte Kassette--10--hinein. 



   Mittels der federnd schwenkbar angeordneten Andruckrolle--9- (Fig. 4) wird das Tonband   --11-- in   vorgegebener Geschwindigkeit transportiert. Das Wickeln bei Aufnahme bzw. Wiedergabe 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 erfolgt, wie in Fig. l, 2 zu sehen ist, von der an der Unterseite der   Schwungmasse-7-angedrehten  
Reibrolle --12-- über das doppelt schwenkbar gelagerte   Reibrad --13-- auf   die grosse Reibscheibe   - -14--.   Diese Reibscheibe ist über eine nicht dargestellte Reibkupplung mit dem Aufwickeldorn   --15-- verbunden.   Das   Gestänge--16   und 16'-- des Reibrades --13-- ist durch den Bolzen --17-- am Geräterahmen --1-- befestigt und wird, wie in den Fig.

   1, 2 und 4 schematisch angedeutet, durch die bewegliche   platine --2-- mittels   eines Führungsstiftes --18-- gesteuert, so dass das   Reibrad --13-- bei   schnellem Vor- und Rücklauf entkoppelt ist, jedoch in Aufnahme/Wiedergabestellung die Reibrolle --12-- mit der   Reibscheibe --14-- kraftschlüssig   verbindet. Bei dem in Fig. 3 dargestellten "Schnellen Vorlauf" erfolgt die kraftschlüssige Verbindung von der   Motorwelle --6-- über   den elastischen   Reibbelag --8-- auf   die Schwungmasse-7und weiter von der zylindrischen Mantelfläche --19-- der Schwungmasse --7-- mittels des   Reibrades --20-- auf   die   Reibscheibe --21--,   die mit dem   Wickeldorn --15-- starr   verbunden ist.

   Das Reibrad sitzt auf dem Gestänge --23 und 23'--. 



   Bei dem nicht   dargestellten "Schnellen Rücklauf" wird   die in der beweglichen Platine-2gelagerte   Schwungmasse -- 7 - - an   ein zurr Drehrichtungsumkehrung an dem   Geräterahmen-l--   befestigtes   Zwischenrad --22-- zur   Anlage gebracht. 



   Das   Reibrad-24-,   das ebenfalls an einem doppelt schwenkbar gelagerten gestänge --23 und 23'-befestigt ist (Fig. 1, 2 links), wird mittels Federzug zur kraftschlüssigen Anlage zwischen Reibscheibe --25-- und Zwischenrad --22-- gezwungen. Die   Reibscheibe --25-- ist   mit dem   Wickeldorn--26--starr   verbunden. Der   Antriebsmotor --5-- ist   am Motorbefestigungsbolzen - winkelrecht zur Fläche des geräterahmens --1-- schwingungsentkoppelt drehbar aufgehängt. Durch den   Führungsstift --28--,   der an der beweglichen   platine --2-- befestigt   ist und in eine   Kulisse-29--des Motorbügels-30--hineinragt,   werden die einzelnen Schaltfunktionen ausgeführt.

   Die   Zugfeder --31-- sorgt   für den erforderlichen Andruck der   Motorwelle --6-- an   den Reibbelag --8-- der Schwungmasse --7--. Wie aus den einzelnen Betriebsstellungen ersichtlich, liegt der   Führungsstift --28-- nur   in der Ruhestellung (Fig. l) an der Kulissenwand - 29-- des Motorbügels --30-- an und trennt somit Antriebswelle --6-- und Schwungmasse   - -7--.   Dies ist wichtig, weil bei nicht ausgekuppeltem   Antriebsrad--6--durch   längeres Verharren in der Ruhestellung bleibende Verformungen am Reibbelag entstehen, welche sich im Betrieb störend als sogenannte Rumpelgeräusche bemerkbar machen. 



   Die vorstehend beschriebene Antriebseinheit ist ein reines Reibradgetriebe und hat somit den Vorteil, dass nur die Reibräder, die für die einzelnen Betriebszustände benötigt werden, funktionell miteinander gekoppelt sind. 



   Um zu verhindern, dass ein bespieltes, in der Kassette befindliches Tonband versehentlich gelöscht wird, kann, wie in Fig. 5 angedeutet, in eine Ausnehmung der   Kassette --10-- ein   Anlaufnocken - eingesetzt werden, der beim Verschieben der Kassette über einen   Fühlstift --36-- den     Schalter --37--- öffnet   und dadurch den Löschkopf --38-- abschaltet. In analoger Weise wird gleichzeitig auch der Aufsprechkopf abgeschaltet. 



   Das beschriebene Gerät bietet für die Handhabung den besonderen Vorteil, dass, wie im vorstehenden dargelegt, die wichtigsten Funktionen durch Verschieben der Kassette mitsamt der Kassettenunterlage geschaltet werden. Damit ist die Kassette selbst Bedienungsgriff. 



   In manchen Fällen kann es zweckmässig sein, am Tonbandgerät einen Hebel vorzusehen, durch dessen Betätigung die aufgelegte Kassette mit der Platine in die jeweilige Betriebsstellung verschoben werden kann. 



   Bei der in den Fig. 6 und 7 dargestellten Ausführungsform ist der   Antriebsmotor --5-- auf   
 EMI3.1 
 
Zwischenplatte-40-schwingungsisoliertRiemenscheibe --42-- über einen Riemen --43-- angetrieben. Der Riemen --43-- wird mittels einer   Umlenkrolle --44- - in   die für ihn vorgegebene Bahn gebracht. Die in der Schwungmasse - zentral angeordnete   Tonwelle --9-- ist   in der   Platine --2-- gelagert   und reicht in die strichpunktiert angedeutete   Kassette --10-- hinein.   
 EMI3.2 
 angedrehten- über das Reibrad --13-- auf die mit einer Reibkupplung ausgestattete Reibscheibe --14--. die durch die Reibkupplung mit dem Wickeldorn --15-- verbunden ist. 



   Beim"Schnellen Vorlauf" wird die mit dem Antriebsmotor --5-- durch den   Riemen --43--   ständig gekuppelte   Schwungmasse--7-über   das Reibrad --20-- mit der am Wickeldorn--15-starr verbundenen   Reibrolle --21-- kraftschlüssig   in Eingriff gebracht. 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 



     Beim "Schnellen Rücklauf" wird   die   Schwungmasse --7-- über   das zur Drehrichtungumkehrung dienende   Zwischenrad --22-- und   das   Reibrad --24-- mit   dem Reibrad-25verbunden, das mit dem   Wickeldorn --26-- fest   verbunden ist. 



   Es sei noch erwähnt, dass der   Antriebsmotor --5-- bei   allen Schaltstellungen immer den gleichen Drehsinn aufweist. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 befindet sich die im wesentlichen in Gestalt eines flachen Quaders ausgeführte   Tonbandkassette --10-- in   einer entsprechenden Ausnehmung des   Tonbandgerätes-51--, u. zw.   ist sie auf eine in dieser Ausnehmung befindliche Platine-2aufgesteckt. In der dargestellten Gebrauchsstellung des Gerätes sind drei Seiten der Tonbandkassette bündig zu den zugeordneten vertikalen Seitenflächen des Gerätes. In Fig. 8 ist deutlich zu sehen, dass die Seite--54--der Tonbandkassette bündig zur vertikalen   Seitenfläche-55-des   Tonbandgerätes und die   Seite --56-- der   Tonbandkassette bündig zur vertikalen   Seitenfläche --57-- des   Tonbandgerätes ist.

   Die flache   Oberseite --59-- der   Tonbandkassette und die   Oberseite --60-- des   an die Kassette anschliessenden Teiles des Tonbandgerätes liegen in derselben Ebene. 



   Das vorstehend beschriebene Gerät besitzt folgende Vorteile :
1. Die Kassette füllt mit ihrem Volumen den Restraum des Gerätes aus, so dass sich ein ästhetisch besonders ansprechendes Äusseres des Gerätes ergibt. 



   2. Beim seitlichen Verschieben der Kassette zum Zwecke des Vor- oder Rückspulens wird eine vertikale Stirnfläche der Kassette über die in Ruhestellung bündig damit verbundene vertikale Seitenfläche des Gerätes herausgeschoben. Dadurch ist der Umriss des Tonbandgerätes wesentlich verändert. Der jeweilige Betriebszustand lässt sich sowohl über den Gesichtssinn als auch über den Tastsinn leicht erkennen. Das Bedienen des Gerätes ist daher auch im Dunkeln oder durch Blinde leicht möglich. 



   3. Der vom Ruhezustand und vom normalen Betriebszustand der Tonwiedergabe abweichende Zustand des schnellen Bandvorlaufs oder des Bandrücklaufs wird durch den von der normalen Geräteform abweichenden Umriss augenfällig. 



   Die   Rückführung   des Gerätes vom schnellen Vorlauf oder vom Rücklauf in die Ruhestellung wird dadurch erleichtert, dass lediglich die übereinander befindlichen Stirnflächen von Tonbandgerät und Kassette zum Fluchten gebracht werden müssen. 



   Die in Fig. 9 dargestellte Ausführungsform beruht auf der überlegung, dass es für den allgemeinen Gebrauch sehr nützlich wäre, ein Tonbandgerät zu haben, welches für die beiden wichtigsten derzeit auf dem Markt befindlichen Arten von Tonbandkassetten geeignet ist. Leider sind in Deutschland zwei verschiedene Systeme von Tonbandkassetten auf dem Markt, die sich sowohl durch die räumlichen Abmessungen der Tonbandkassetten als auch durch eine verschiedene Abspielgeschwindigkeit der Tonbänder unterscheiden. 



   Fig. 9 zeigt ein   Tonbandgerät --51-- mit   einer grösseren   Tonbandkassette-62-und   einer 
 EMI4.1 
 



   Dieses Gerät bietet den Vorteil, dass der Benutzer beide jetzt im Handel befindlichen Arten von Tonbandkassetten abspielen kann und sich nicht jeweils vor dem Abspielen einer Kassette vergewissern muss, dass sie zu seinem Gerät passt bzw. andernfalls das Tonband auf eine für sein Gerät passende Tonbandkassette umspielen muss. 



   Der zum Abspielen der einen Tonbandkassette vorgesehene Antriebsmotor dient auch dazu, die andere Tonbandkassette abzuspielen. Die elektronische Einrichtung, also insbesondere Wiedergabekopf, Verstärker und eingebauter Lautsprecher, können wahlweise beim Abspielen jeder der beiden Arten von Tonbandkassetten benutzt werden. Es ist also überhaupt kein elektronischer Mehraufwand erforderlich. 



   Eine besonders zweckmässige und formschöne Ausführungsform ergibt sich, wenn die Oberseiten der beiden Kassetten in derselben Ebene liegen. 



   Fig. 10 zeigt eine Ausführungsform eines Tonbandgerätes, bei welcher die beiden Kassetten auf entgegengesetzten Seiten des Gerätes aufgesetzt werden. Die beiden verschieden grossen Tonbandkassetten-62 und 63-sind je auf einer in bezug auf den   Geräterahmen-l   bzw.   1'---   verschiebbaren   Platine--2   bzw. 2'--aufgesetzt. Die   Tonwelle--9--ragt,   wie aus den Zeichnungen deutlich ersichtlich, in die Kassette-62-, während die   Tonwelle-9'-in   die Kassette-63hineinragt. Mit der   Tonwelle --9-- ist   die   Schwungmasse --7-- verbunden,   mit der Tonwelle 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 -   9'--die Schwungmasse-7'-.

   Alf   der   Zwischenplatte --40-- ist   der Antriebsmotor-S-montiert, auf dessen   Motorwelle --41-- die Riemenscheibe --42-- befestigt   ist. Diese Riemenscheibe treibt den Riemen --43-- an, der über eine Umlenkrolle --44-- die Schwungmassen antreibt. In dem Tonbandgerät ist ein   Schaltstift --70-- angeordnet,   der parallel zur Richtung der Tonwelle--9 bzw. 9'--verschiebbar gelagert ist. Beim Auflegen einer Kassette wird der Stift in axialer Richtung verschoben und verhindert ein Auflegen einer Kassette auf der 
 EMI5.1 
 des Schaltstiftes--70--, so dass dieser in den beiden Betriebsstellungen einrastet. Eine Haltefeder   --72-- bewirkt,   dass die aufgesetzte Kassette auf der Platine sicher gehalten wird. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Tonbandgerät, bei welchem die das abzuspielende Tonband enthaltende Spule bzw. Kassette auf eine Platine aufsteckbar ist, welche die Tonwelle und die Achsen für die Vorrats- und Aufwickelspule trägt und relativ zum Gehäuse des Gerätes parallel zu sich verschiebbar ist, wodurch das auf die Platine aufgesetzte Tonband in die Spielstellung verbracht wird,   d a d u r c h g e k e n n -     zeichnet,   dass die Platine (2) zusammen mit dem aufgesteckten Tonband von einer Nullstellung aus in ihrer Längsrichtung nach links oder rechts verschiebbarr ist, wobei die Kassette bzw.

   die Platine in der nach rechts oder links seitlich verschobenen Lage über das Gerät hinausragt und dass die Platine, welche über Lenker oder Kulissen mit Zwischenrädern des Laufwerkantriebes gekuppelt ist, den schnellen Antrieb des Bandes in Richtung dieser Verschiebung einschaltet, während der normale Vorlauf durch das Einschieben der Kassette senkrecht zur Längserstreckung des Bandes eingeschaltet wird.

Claims (1)

  1. 2. Tonbandgerät nach Anspruch 1, bei welchem in jeder Betriebsstellung des Gerätes der Motor mit seiner Welle unmittelbar an die Schwungmasse federnd angedrückt wird, jedoch bei Ruhe der Motor EMI5.2 net, dass die verschiebbare Platine (2) einen ins Innere des Tonbandgerätes ragenden Fortsatz (28) trägt, der in eine, einen bogenförmigen Verlauf aufweisende Ausnehmung (29) eines Schwenkarmes (30) eingreift, welcher den Antriebsmotor (5) trägt und um eine zur Motorachse parallele Achse (27) schwenkbar gelagert ist, wobei die bogenförmige Ausnehmung derart angeordnet ist, dass bei Verschiebung der Platine (2) in die Nullstellung der Fortsatz (28) den Schwenkarm gegen die Wirkung einer Federkraft (31) derart schwenkt, dass die kraftschlüssige Verbindung zwischen Motor und Schwungmasse unterbrochen wird (Fig.
    1, 2, 3). EMI5.3 der Oberseite des Gerätes befindlichen verschiebbaren Platine (2) bzw. der auf diese Platine aufsetzbaren flachen Tonbandkassette (10) gleich ist der entsprechenden Dimension des Tonbandgerätes (51), und dass in Ruhestellung des Gerätes wenigstens zwei Seiten der Platine bzw. der Tonbandkassette bündig zu den zugeordneten vertikalen Seitenflächen (55, 57) des Gerätes sind, jedoch in zwei Betriebsstellungen je nach der Laufrichtung des Tonbandes die eine oder die andere Schmalseite der Kassette bzw. der Platine über die zugeordnete vertikale Seitenfläche des Gerätes hinausragt (Fig.
    9). EMI5.4 Oberseite je eine Aufnahmevorrichtung für eine grössere Tonbandkassette (62) und eine weitere Aufnahmevorrichtung für eine kleinere Tonbandkassette (63) hat, und die Wickeldorne (64, 65, 66, 67) beider Aufnahmevorrichtungen von demselben zum Antrieb der Tonwelle dienenden Motor angetrieben werden (Fig. 9).
    5. Tonbandgerät, bei dem die Betriebszustände (z. B. Aufnahme, Wiedergabe, schneller Vor- bzw.
    Rücklauf und Stop) durch Betätigungsvorrichtungen einschaltbar sind, nach Anspruch 4, EMI5.5 zwei einander gegenüberliegenden Flächen des Gerätes angeordnet sind (Fig. 10).
    6. Tonbandgerät nach Anspruch 5, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h eine Sperrvorrichtung, vorzugsweise einen zur Tonwelle parallel verschiebbaren Stift (70), welche bei Auflegen einer Kassette auf eine Seite des Gerätes das Auflegen einer andern Kassette auf der gegenüberliegenden Seite des Gerätes verhindert (Fig. 10).
AT991566A 1965-10-25 1966-10-24 Tonbandgerät AT271937B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1967P0041572 DE1259111B (de) 1966-10-24 1967-03-08 Tonbandgeraet fuer kassettierte Tonbaender

Applications Claiming Priority (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP37950A DE1231453B (de) 1965-10-25 1965-10-25 Tonbandgeraet fuer kassettierte Tonbaender
DE1966P0039857 DE1238231B (de) 1966-07-02 1966-07-02 Tonbandgeraet fuer kassettierte Tonbaender
DEP27577U DE1945359U (de) 1966-07-08 1966-07-08 Tonbandgeraet mit einer auf die oberseite des geraetes aufsetzbaren tonbandkassette.
DE1966P0027718 DE1946890U (de) 1966-07-27 1966-07-27 Tonbandgeraet fuer kassettierte tonbaender.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT271937B true AT271937B (de) 1969-06-25

Family

ID=30003861

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT991566A AT271937B (de) 1965-10-25 1966-10-24 Tonbandgerät

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT271937B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69030979T2 (de) System zur Gewährleistung eines stabilen Bandlaufs in Aufzeichnungs- und/oder in Wiedergabegeräten
DE68911948T2 (de) Vorrichtung zum Antrieb von Spulenträgern.
DE2843336A1 (de) Magnetisches kassetten-aufzeichnungs/wiedergabegeraet
DE2658586A1 (de) Magnetband-kassette
DE1800650B1 (de) Tonbandaufnahme- und -wiedergabegeraet
DE2946419A1 (de) Kassettenrekorder
DE3032650C2 (de) Vorrichtung zur Erzeugung einer Bandspannung zwischen der Bandabwickelspule und der Bandantriebsrolle eines Magnetbandgerätes
DE1229750B (de) Ton- und Bild-Wiedergabegeraet und Ton-Bild-Traeger zur Verwendung mit einem solchen Geraet
DE2549908C2 (de) Kassettentonbandgerät
DE2844566A1 (de) Magnetisches aufzeichnungs- und wiedergabegeraet vom kassettentyp und zugehoeriger adapter
DE69031208T2 (de) Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät mit Drehkopf
DE2916164C3 (de) Vorrichtung zum Umschalten der Betriebsart eines Kassetten-Tonbandgerätes
DE69023537T2 (de) Antriebssystem für ein Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät.
DE69116201T2 (de) Bandkassette
DE1128165B (de) Kassetten-Magnettongeraete mit bandfoermigem Aufzeichnungstraeger
DE1293466B (de) Bandkassette fuer Aufnahme und/oder Wiedergabe eines bandfoermigen Traegers, insbesondere eines Magnetbandes
DE69228955T2 (de) Bandaufnahmegerät
DE2941437A1 (de) Kassettenbandgeraet mit automatischem ruecklauf
DE2122795A1 (de) Betriebsart-Umstellvorrichtung für ein Miniatur-Kassettentonbandgerät
DE69321992T2 (de) Aufnahme- und Wiedergabe kopfvorrichtung für Bandwiedergabegerät
DE2365797C3 (de)
DE2718137A1 (de) Kassettengeraet
DE1913507C3 (de) Kassettenadapter
DE1913731B2 (de) Tonbandkassettenadapter
EP0139778A1 (de) Anordnung zum Betrachten von Bildkarten und koordinierten Aufzeichnen und/oder Abspielen von Toninformationen