AT271999B - Einspritzpumpe für Einspritz-Brennkraftmaschinen - Google Patents

Einspritzpumpe für Einspritz-Brennkraftmaschinen

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AT271999B
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Authority
AT
Austria
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distributor
pump
injection
cam
shaft
Prior art date
Application number
AT1104466A
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English (en)
Inventor
Maximilian Ing Haubenhofer
Original Assignee
Friedmann & Maier Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einspritzpumpe für Einspritz-Brennkraftmaschinen 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einspritzpumpe für Einspritz-Brennkraftmaschinen, bei der der von einem Pumpenkolben geförderte Brennstoff auf verschiedene Auslässe verteilt wird, wobei jedem dieser Auslässe ein Verteilerelement zugeordnet ist, welches durch einen Stirnnocken betätigt wird. Solche sogenannte Einstempelpumpen sind an sich bekannt. Solche Pumpen sind hohen Beanspruchungen unterworfen, und da die Verteilung des geförderten Brennstoffes auf die einzelnen Zylinder genau erfolgen muss, muss die exakte Betätigung der Verteilerelemente gewährleistet sein.

   Die Verwendung eines Stirnnockens als Antriebselement für die einzelnen Verteilerelemente bietet in konstruktiver Hinsicht und wegen der besseren Raumausnutzung Vorteile, jedoch muss ein solcher Stirnnocken in Achsrichtung der Nockenwelle sorgfältig gelagert sein, damit nicht, beispielsweise durch Schrägstellung des Stirnnockens, eine ungleichmässige Brennstoffzuteilung durch die einzelnen Verteilerelemente erfolgt. Es muss daher der Stirnnocken sorgfältig in seiner Lage zum Gehäuseflansch des Verteilergehäuses eingestellt werden. Ausserdem wirken sich Abnutzungen der Nockenwellenlagerung in unvorteilhafter Weise auf die Lage vor allem in axialer Richtung des Stirnnockens aus. Des weiteren ist ein unkontrollierter Austausch eines Verteilers nicht möglich, da vor allem nach längerer Laufzeit ein eventueller Verschleiss des Nockens berücksichtigt werden muss. 



   Die Erfindung zielt nun darauf ab, diese Nachteile der bekannten Anordnungen mit Stirnnocken zu vermeiden, und besteht im wesentlichen darin, dass die Verteilerelemente mit dem Stirnnocken in einem in sich geschlossenen Bauelement gelagert sind, welches als solches mit dem Gehäuse der Einspritzpumpe lösbar verbunden ist.

   Es kann somit durch die erfindungsgemässe Ausbildung der Einspritzpumpe bei einem Verschleiss des Stirnnockens und vor allem bei der öfter auftretenden Unsymmetrie in der Lagerung des Stirnnockens nach längerer Betriebsdauer, welche, wie bereits erwähnt, zu einer ungleichmässigen Aufteilung des Brennstoffes auf die einzelnen Auslässe führt, das den Stirnnocken samt seiner Lagerung enthaltende, in sich geschlossene Bauelement als ganzes durch ein neues Bauelement ausgetauscht werden, bei welchem diese Fehler beseitigt sind, ohne dass es hiezu langwieriger Einstellungsarbeiten bedarf.

   Es ist lediglich notwendig, die Befestigungsorgane, mit welchen das Bauelement an das Einspritzpumpengehäuse angeschlossen ist, zu lösen und nach Entfernen des alten Bauelementes und Aufsetzen des neuen Bauelementes diese Befestigungsorgane wieder anzubringen, was auch von ungelernten Kräften in sehr kurzer Zeit erfolgen kann. Dadurch ist stets die Gewähr gegeben, dass in den eizelnen Auslässen gleichartige hydraulische Verhältnisse vorliegen und dass die Ausgangslagen und die Hubkurven der einzelnen Verteilerelemente gleichartig sind. 



   Es ist bereits eine Anordnung bekannt, bei welcher der Verteiler als Ganzes von der Einspritzpumpe gelöst werden kann. Die durch die erfindungsgemässe Anordnung, bei welcher die Verteilerelemente mit dem Stirnnocken ein Bauelement bilden, welches als Ganzes vom Gehäuse der Einspritzpumpe gelöst werden kann, erzielten Vorteile können jedoch bei dieser bekannten Anordnung, bei welcher lediglich der Verteiler allein als Ganzes von der Einspritzpumpe gelöst werden kann, nicht erzielt werden. 



   Eine weitere Erhöhung der Präzision kann gemäss der Erfindung dadurch erreicht werden, dass der 

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 Stirnnocken entgegen den auf ihn wirkenden Hubkräften in einem einzigen Wälzlager gelagert und durch eine zentrisch angreifende axiale Federkraft gegen die Wälzkörper gedrückt ist, wodurch jedes axiale Lagerspiel unmöglich gemacht wird. 



   Durch die Erfindung ist aber nicht nur die exakte Einstellung an sich gewährleistet, sondern es ist auch ermöglicht, bei einer Reparatur einfach den Verteiler auszutauschen, und wenn der Nocken in der richtigen Winkelstellung an die Pumpenwelle angeschlossen wird, so muss der Verteiler ordnungsgemäss funktionieren. 



   Dabei ist es vorteilhaft, den Stirnnocken des Verteilers mit der Pumpenwelle über ein Kupplungsglied zu verbinden, welches geringfügige Versetzungen der Pumpenachse und der Verteilerachse ausgleicht. 



   Zweckmässig ist das den Verteiler bildende Bauelement in an sich bekannter Weise an dem dem Pumpenantrieb abgewendeten Ende des Pumpengehäuses an dieses angeschlossen, wodurch der Vorteil des leichten Austauschers des Verteilers im Falle von Störungen gegeben ist, ohne dass es erforderlich ist, die Einspritzpumpe vom Motor zu demontieren. 



   In den Zeichnungen ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles schematisch erläutert. 



  Fig. 1 und 2 zeigen eine Ausführungsform einer   erfindungsgemässen   Einspritzpumpe, wobei Fig. 1 einen 
 EMI2.1 
 



   2Fig. 3 zeigt den Verteiler in grösserem Massstab im Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 1. Fig. 4 und 5 stellen den den Verteiler aufweisenden Teil einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemässen Einspritzpumpe dar, wobei Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 5 und Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 4 zeigt. 
 EMI2.2 
    l stellt-l-dasNockenteiles-4--bewirkt   einen Hub des Kolbens --6--. Dié Ansaugung in den Arbeitsraum --8-- des Kolbens --6-- erfolgt aus dem   Ansaugraum --9-- der   Einspritzpumpe über ein Saugventil--10--. Die Fördermengenregelung erfolgt durch eine schräge   Steuerkante--11--im   verdrehbaren Kolben--6--, welche mit einer Überströmbohrung --12-- zusammenwirkt.

   Der Brennstoff wird über einen Druckkanal --13--, ein Druckventil --14-- und eine Leitung-15- 
 EMI2.3 
 entspricht.--18--ist ein Vorfilter,--19--der Arbeitsraum der Zubringerpumpe,--20--der Drehzahlregler und--21--der Spritzversteller. 
 EMI2.4 
 Die Verteilerschieber --22-- sind durch   Federn --23-- gegen   einen Stirnnocken-24gedrückt, welcher in einem   Kugellager--25--gelagert   ist. Es ist ein einziges von dem Kugellager --25-- gebildetes Wälzlager vorgesehen, durch welches der Stirnnocken --24-- entgegen den auf ihn wirkenden Hubkräften abgestützt ist.

   Gegen die Wälzkörper dieses   Wälzlagers-25-ist   der   Stirnnocken --24-- durch   eine   Kugel --27- gedrückt,   welche in einer axialen   Führung-28-   geführt und durch eine   Feder --29- belastet   ist.

   Diese   Kugel--27--wirkt   zentral über eine   Scheibe--37--auf   den   Stirnnocken --24- und   gewährleistet daher die Anlage an die Wälzkörper des   Kugellagers-25--.   Wie die Zeichnungen zeigen, sind die   Federteller --30-- der   Federn --23-- in der Endlage gegen die Stirnfläche --31-- des Schiebergehäuse --32-- abgestützt, so dass die Kräfte der   Federn --23- nur   dann auf den Stirnnocken--24--wirken, wenn die Rollen 
 EMI2.5 
 in eine Innenverzahnung des Stirnnockens --24-- eingreifen.

   Das Zahnspiel des Antriebs ist so gross gewählt, dass geringfügige Versetzungen der Achse des Verteilers --16-- gegenüber der Achse der 

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   Pumpenwelle--3-,   wie sie bei der Montage unvermeidlich sind, ausgeglichen werden können. 



   Bei der in den Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführungsform ist das   Schiebergehäuse--32--   mittels einer Schraube--38--, die den   Verteiler --16-- nach aussen   abschliesst, im Verteilergehäuse   --16--   befestigt. Der   Stirnnocken--24--ist   hier gleitgelagert, so dass die   Wälzlager--25--   entfallen. 



   Die Enden der   Welle--33-,   über die der Antrieb des Stirnnockens--24--erfolgt, weisen 
 EMI3.1 
 Spiel ist wieder so gross gewählt, dass ein nachgiebiger, Herstellungsfehler u. dgl. ausgleichender Antrieb des   Stirnnockens--24--gewährleistet   ist. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Einspritzpumpe für Einspritz-Brennkraftmaschinen, bei der der von einem Pumpenkolben geförderte Brennstoff auf verschiedene Auuslässe verteilt wird, wobei jedem dieser Auslässe ein Verteilerelement zugeordnet ist, welches durch einen Stirnnocken betätigt wird,   dadurch ge-     k e n n z e i c h n e t,   dass die Verteilerelemente (22) mit dem Stirnnocken (24) in einem in sich geschlossenen Bauelement gelagert sind, welches als solches mit dem Gehäuse   (1')   der Einspritzpumpe lösbar verbunden ist. 
 EMI3.2 


Claims (1)

  1. (24) des Verteilers mit der Pumpenwelle (3) über ein Kupplungsglied (34, 36 bzw. 39, 41 bzw. 40, 42) verbunden ist, welches geringfügige Versetzungen der Pumpenachse und der Verteilerachse ausgleicht. EMI3.3 Kupplungsglied von einer Welle (33) gebildet ist, deren unrund, beispielsweise mit einem Zweikant (39, 40) oder mit einer Aussenverzahnung (34) ausgebildete Enden mit Spiel in ein entsprechend unrundes Gegenprofil (41, 42, 36) der Pumpenwelle (3) und der Verteilerwelle eingreifen. EMI3.4 der Stirnnocken (24) entgegen den auf ihn wirkenden Hubkräften in einem einzigen Wälzlager (25) gelagert und durch eine zentrisch angreifende axiale Federkraft (29) gegen die Wälzkörper gedrückt ist.
    EMI3.5 das den Verteiler bildende Bauelement in an sich bekannter Weise an dem dem Pumpenantrieb abgewendeten Ende des Pumpengehäuses (1) an dieses angeschlossen ist.
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