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Vorrichtung zur Staubabscheidung, sogenanntes Schlauchfilter
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Staubabscheidung, sogenanntes Schlauchfilter, mit einem Rohgaseinlass und einem Reingasauslassventil, wobei alle Filterschläuche an einem gemeinsamen, als Rüttelrahmen ausgebildeten und federnd gelagerten Hängeeisen vorgesehen sind, der über ein einziges starres und deckenseitig aus dem Filtergehause herausgeführten Rüttelgestänge mit einem Pendelrüttler zusammenwirkt.
Solche bekannten Schlauchfilter haben sich in der Praxis durchaus bewährt, sind jedoch den unterschiedlichen Betriebsbedingungen nicht voll gewachsen, denen derartige Schlauchfilter unterliegen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Gattung zu verbessern, u. zw. in Richtung auf eine möglichst weitgehende Anpassbarkeit an die verschiedensten Betriebsverhältnisse und Stäube.
Erreicht ist dieses Ziel erfindungsgemäss in vorteilhafter Weise dadurch, dass die Ventilkappen sowohl des Reingasventiles als auch eines Spülluftventiles an einer gemeinsamen durch einen gemeinschaftlichen Antrieb, z. B. durch einen Pneumatik-Antrieb, abhängig voneinander gesteuerten Schaltwelle sitzen, wobei die Betätigung des Schaltwellen-Steueraggregates einerseits und die des Pendelrüttlers anderseits durch ein beiden Abreinigungs-Aggregaten gemeinsames, hinsichtlich Rüttelkraft, Rüttelzeiten und/oder Pausenzeiten einstellbares Programmschaltwerk in Abhängigkeit voneinander gesteuert ist.
Durch die praktische Verwirklichung der Erfindung ist es gelungen, und darin wird die Bedeutung des Erfindungsgegenstandes gesehen, ein Schlauchfilter zu schaffen, das nicht nur insbesondere im Hinblick auf seine Abreinigung hervorragend arbeitet, sondern darüber hinaus eine ausserordentlich gute Anpassungsfähigkeit an die verschiedenen Entstaubungsprobleme einerseits und an die Staubeigenschaften anderseits besitzt, weil die Rüttelzeit, die Rüttelkraft und die entsprechenden Pausenzeiten, sowohl nach der Abreinigung aller Kammern als auch nach Abreinigung einer jeden einzelnen Kammer, auf den optimalen Wert eingestellt werden können.
Weiterhin zeichnet sich der Erfindungsgegenstand auch noch durch seine baulich verblüffende Einfachheit bei zuverlässigster Wirkung gegenüber vorbekannten Schlauchfilter besonders aus und stellt damit in der Praxis eine höchst brauchbare, besonders praktische Lösung sowohl in baulicher als auch in funktionstechnischer Hinsicht dar, die allen Anforderungen gerecht wird. Durch die Mittel der Erfindung wird hier praktisch eine Vibrationsdecke gebildet, die eine äusserst zuverlässige Abreinigung der Schlauchfilter und eine vielseitige Anpassung an die unterschiedlichsten Betriebsverhältnisse gestattet.
Im übrigen verstehen sich der Aufbau und die Wirkungsweise dieses neuen Filters am besten an Hand der nachfolgenden Beschreibung eines in den Zeichnungen im Prinzip dargestellten Ausführungsbeispieles ; dabei zeigen : Fig. l eine Vorderansicht des oberen Bereiches eines solchen Schlauchfilters, und Fig. 2 eine entsprechende Draufsicht hiezu.
In einem Filtergehäuse --10-- ist ein Rüttelrahmen --11-- an beispielsweise vier Hängebolzen --12-- federnd aufgehängt. Die Filterschläuche --13-- sind leicht auswechselbar im
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