AT272475B - Vorrichtung für die Auskleidung der Innenfläche eines vorerwärmten, hohlen Metallkörpers, z.B. eines Rohres, mit einer Kunstharzschicht - Google Patents

Vorrichtung für die Auskleidung der Innenfläche eines vorerwärmten, hohlen Metallkörpers, z.B. eines Rohres, mit einer Kunstharzschicht

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AT272475B
AT272475B AT901166A AT901166A AT272475B AT 272475 B AT272475 B AT 272475B AT 901166 A AT901166 A AT 901166A AT 901166 A AT901166 A AT 901166A AT 272475 B AT272475 B AT 272475B
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AT
Austria
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synthetic resin
valve
remote
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pipe
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AT901166A
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Johannes Josephus Heilker
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Johannes Josephus Heilker
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Description


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   Vorrichtung für die Auskleidung der Innenfläche eines vorerwärmten, hohlen Metallkörpers,   z. B.   eines Rohres, mit einer Kunstharzschicht 
Das Stammpatent Nr. 249827 bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung für die
Auskleidung der Innenfläche eines vorgewärmten, hohlen Metallkörpers,   z. B.   eines Rohres, mit einer
Kunstharzschicht, bei dem durch den Hohlkörper ein Gemisch von Luft und fein verteiltem Kunstharz gesaugt oder geblasen wird. Als Kunstharzmaterial eignen sich besonders Superpolyamide, chlorierte
Polyester und Nylon. Bei dem im Stammpatent unter Schutz gestellten Verfahren findet das
Durchsaugen oder Durchblasen stossweise statt. 



   Die im Stammpatent Nr. 249827 unter Schutz gestellte Vorrichtung zur Durchführung des
Verfahrens, bei welcher der vorerwärmte Hohlkörper, insbesondere Rohr, mit einem Flansch auf einer Lochplatte mittels Klemmen befestigt wird und über diese Lochplatte mit einem Wirbelkasten für das
Luft-Kunstharzpulver-Gemisch, insbesondere Wirbelbett, in Verbindung steht, besteht im wesentlichen darin, dass auf dem oberen Flansch des Hohlkörpers ein Saugstück festgeklemmt ist, das durch eine biegsame Leitung mit einem Staubfänger-Vakuumbehälter in Verbindung steht und dass vor und hinter dem Hohlkörper ein Abschlusshahn vorgesehen ist. 



   Durch dieses Verfahren und durch diese Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens wurden in der Praxis bei der Auskleidung von Rohren od. dgl. hervorragende Ergebnisse erzielt. Vor allem wurde durch die stossweise Füllung und Leerung des Hohlkörpers mit dem Kunstharzpulver und durch den innigen Kontakt dieses Pulvers mit der vorerwärmten Wand des Hohlkörpers eine dichte Auskleidungsschicht erzielt, welche besonders korrosionsfrei und porenfrei ist und überall praktisch die gleiche Stärke aufweist. Ausserdem ist es durch Verwendung einer biegsamen Leitung zwischen dem oberen Saugstück und dem   Staubfänger-Vakuumbehälter   auch möglich, in bestimmten Grenzen Rohre mit einer beliebigen Länge sowie auch gekrümmte Rohre und Winkelstücke zu behandeln.

   Durch dieses Verfahren ist es weiters möglich, auch bereits mit Flanschen versehene Rohre auszukleiden, so dass es nicht notwendig ist, an bereits ausgekleidete Rohre nachträglich Flansche anzuschweissen, wodurch die Auskleidungsschicht beschädigt werden könnte. Dieses Verfahren ermöglicht die rasche Auskleidung einer grossen Anzahl von Rohren im Fliessbandverfahren, wobei keine schädlichen Gase in den Arbeitsraum austreten können. 



   Die Erfindung bezweckt nun, dieses bekannte Verfahren sowie die Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens in folgender Hinsicht zu verbessern. 



   Die Öffnung und Schliessung für die Zu-und Abfuhr des Luft-Kunstharzpulver-Gemisches erfordert ziemlich grosse Kräfte ; an erster Stelle bezweckt die Erfindung, solchen Kräften vorzubeugen und besonders ein neues Abschlussorgan zu schaffen, durch welches das Luft-Kunstharzpulver-Gemisch besonders schnell in das Rohr, welches behandelt werden soll, treten kann. 



   Weiters wird zur Erreichung einer schnelleren, aber vor allem gleichmässigeren Behandlung der Rohre vorgeschlagen, die aufeinanderfolgenden Arbeitsgänge zu automatisieren. 

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   Zum Schluss bezweckt die Erfindung noch die Anhaftung vom Kunstharzpulver an der Wand des
Rohres, welches behandelt werden soll, zu verbessern, was besonders von Bedeutung ist, um kleine
Unregelmässigkeiten auf der Innenfläche des Rohres komplett mit einer Pulverschicht zu bedecken. 



   Zur Erreichung der genannten Zwecke ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass das
Abschlussorgan in der Zufuhr des Luft-Kunstharzpulver-Gemisches aus einem ferngesteuerten Ventil mit einem Sitz und einem gegen diesen von unten auf- und abbewegbaren Teller besteht, der an einer Schubstange befestigt ist, welche durch einen losen Kolben läuft und in einem Doppelkragen endet, gegen welchen an der Oberseite eine starke Zugfeder und an der Unterseite eine schwächere Druckfeder anliegt, wobei der lose Kolben in einem Zylinder auf-und abbewegbar ist und der Raum über dem Kolben mit einer Druckluftzufuhrleitung verbunden ist, in welcher ein ferngesteuertes Ventil angeordnet ist und im Raum unter dem losen Kolben eine   Entlüftungsöffnung   angebracht ist. 



   Durch die besondere Konstruktion kann nach der Erfindung eine sehr schnelle Zufuhr des Luft-Kunstharzpulver-Gemisches erreicht werden, während die Kräfte, welche etwa für die Bedienung mit der Hand benötigt werden, auf ein Minimum beschränkt sind. 



   Ausserdem ist das vorgeschlagene Abschlussorgan besonders geeignet für eine vollständige Mechanisierung. Deshalb kann nach einem weiteren Kennzeichen der Erfindung die Vorrichtung mit vorzugsweise elektrisch arbeitendem Programmschalter versehen werden, der durch einen Motor antreibbar ist und eine elektrische Kupplung und einen Schalter zur Einstellung der Anzahl der Arbeitsvorgänge des Auskleidungszyklusses aufweist, wobei nach dem Einschalten des Programmschalters durch einen Kontakt-Vakuummesser beim Auftreten des erwünschten Vakuums im auszukleidenden Hohlkörper durch einen Kontakt die elektromagnetische Kupplung eingeschaltet wird, weiters durch eine Leitung das elektrisch gesteuerte Ventil für die Zufuhr von Druckluft zum Arbeitsraum des Kolbens, welcher das Ventil für die Zufuhr des Luft-Kunstharzpulver-Gemisches mit Hilfe der Zugfeder betätigt,

   geöffnet wird und dass nach Abschliessen des ersten Ventiles ein zweites ferngesteuertes Ventil für die Entlüftung des Zylinders betätigt wird, so dass das Zufuhrventil für das Luft-Kunstharzpulver-Gemisch durch die Druckfeder in die Schliessstellung bewegt wird, wonach durch eine andere Leitung ein ferngesteuertes Ventil am Vakuumbehälter betätigt wird, worauf der Auskleidungszyklus wiederholt werden kann. 



   Rohre, welche nach dem Verfahren nach der Erfindung behandelt worden sind, zeigen im allgemeinen eine glatte Auskleidungsschicht, welche porenfrei ist, wenn die   Innenfläche   des Hohlkörpers, der behandelt werden soll, vorher mit dem Sandstrahlgebläse genügend gereinigt und rostfrei gemacht ist. 



   In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der erfindungsgemässen Auskleidungsvorrichtung schematisch dargestellt. Fig. 1 zeigt einen schematischen Querschnitt der erfindungsgemässen Vorrichtung, Fig. 2 einen schematischen Querschnitt vom Luft-Kunstharzpulver-Gemisch-Zufuhrkasten für die elektrische Ladung des Pulvers und Fig. 3 ein Detail der Vorrichtung nach den Fig. 1 oder 2. 
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    --2-- Luft zugeführt,Membrane --24-- treten   kann. Oberhalb der   platte --24-- befindet   sich das Kunstharzmaterial   - -28-- in einer   sehr fein verteilten Pulverform, welches Pulver in geeigneter Weise schwebend gehalten wird.

   Der Kasten-l-ist mit einem   Auslass --5-- versehen,   um die überflüssige Luft 
 EMI2.2 
 durch   Klemmen --10-- auf   der   Platte --9-- vorzugsweise   in einer vertikalen Lage festgeklemmt. Auf dem oberen   Flansch --13-- des Rohres --11-- ist   durch Klemmorgane ein Saugstück - festgeklemmt, an dem eine biegsame   Leitung --17-- angeschlossen   ist, in der ein 
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    --18-- eingebautStaubfänger-Vakuumbehälter--20--angeschlossen   ist. Durch ein   Vakuumrohr--27-wird   der Druck im   Vakuumbehälter-20-reduziert.   



   Nachdem der untere   Flansch --12-- des   auszukleidenden   Rohres --11-- durch   die   Klemmorgane --10-- auf   der   Platte --9-- festgeklemmt   ist und auch die biegsame Leitung   - 17-an den Vakuumbehälter   angeschlossen ist, wobei das   Ventil --6-- oder   das Zufuhrorgan für das Luft-Kunstharzpulver-Gemisch geschlossen sein sollen, wird nach dem bekannten Verfahren das   Ventil-18-geöffnet,   so dass in dem   Rohr-11-der   Druck reduziert wird.

   Danach wird das 

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 Ventil --18-- geschlossen und das   Zufuhrorgan --6-- für   das Luft-Kunstharzpulver-Gemisch plötzlich geöffnet, so dass sich das vorerwärmte Rohr mit einer Temperatur von 300 bis 3500C mit Kunstharzpulver vollsaugt, wodurch dieses mit der ganzen Fläche der Innenwand des Rohres in 
 EMI3.1 
 



   Es ist möglich, den beschriebenen Auskleidungszyklus mehrere Male zu wiederholen, so dass in dieser Weise die Stärke der Auskleidungsschicht eingestellt werden kann. 



   Bei händischer Bedienung der beschriebenen Ventile ist es natürlich nicht möglich, die Bedienungszeiten genau einzuhalten. Ausserdem sind die Kräfte für die Betätigung der Ventile, besonders des Luft-Pulvergemisch-Organes, relativ gross. 



   Deshalb schlägt die Erfindung die automatische Betätigung sämtlicher Ventile sowie die ganze 
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 ein Teller --29-- auf und abbewegbar ist, welcher mit einer   Schubstange --30-- verbunden   ist, die durch einen losen Kolben --31-- läuft und in einem Doppelkragen--35--endet, gegen welchen auf der Oberseite eine starke   Zugfeder-36-drückt,   welche mit dem Kolben-31verbunden ist, während gegen die Unterfläche des   Kragens --35-- eine   schwächere Druckfeder   --37-- drückt,   welche bestrebt ist, den   Teller --29-- in   die   Schliessstellung   zu drücken, in welcher der Teller von unten gegen den Sitz --4-- anliegt.

   Der Kolben --31-- kann sich in dem Zylinder - auf-und abbewegen und ist gegen diesen und gegen die   Schubstange --30-- durch   
 EMI3.3 
 und das Gemisch dem auszukleidenden Rohr --11- zugeführt werden soll, wird das Ventil-39geöffnet, wodurch aus dem   Behälter --47-- Druckluft   in den Raum über dem   Kolben --31--   strömt. Dadurch gleitet zuerst der lose   Kolben --31-- über   die   Schubstange --30-- und   spannt die Zugfeder-36-, während durch den   Kragen --35-- die   Druckfeder zusammengedrückt wird. 



  Sobald die Spannkraft der   Zugfeder --36-- die   Kraft in der   Druckfeder--37--vermehrt   durch den Druck gegen den   Teller --29-- übersteigt,   wird dieser   Teller --29-- plötzlich   von seinem Sitz - abgehoben, wodurch ein starker Strom Luft-Kunstharzpuler-Gemisch in das auszukleidende   Rohr --11-- hineingesaugt   wird. 



   Danach wird das ferngesteuerte   Ventil--39--geschlossen   und das ferngesteuerte Ventil - 41-- geöffnet, so dass die Druckluft im Raum über dem Kolben --31-- entweichen kann, wodurch der   Kolben--31--,   die Schubstange --30-- und der   Teller --29-- durch   die   Druckfeder --37-- in   die Schliessstellung zurückbewegt werden. In dieser Stellung ist die Zufuhr des Luft-Kunstharzpulver-Gemisches abgeschlossen. Für die Einstellung der Stärke der Bekleidungsschicht ist es möglich, den oben beschriebenen Zyklus beliebig oft zu wiederholen. 



   Für eine fortlaufende Behandlung einer grossen Anzahl von Rohren nacheinander schlägt die Erfindung die Automatisierung des beschriebenen Verfahrens vor. In diesem Falle ist ein vorzugsweise elektrisch arbeitender Programmschalter --45-- vorgesehen, welcher durch einen Elektromotor - angetrieben wird. Der Programmschalter weist eine eingebaute elektrische Kupplung und einen Schalter für die Einstellung der Anzahl der Arbeitsvorgänge auf. Nachdem die Vorrichtung in Betrieb gesetzt und der Motor --46-- durch das Einschalten eines   Schalters --46'-- eingeschaltet   ist, wird die elektromagnetische Kupplung über die   Leitung --40-- durch   einen Kontakt-Vakuummesser --38-- eingeschaltet, so dass sich die Walze des Programmschalters --45-zu drehen beginnt.

   Jetzt wird über die   Leitung --62-- das   ferngesteuerte   Ventil-39-betätigt,   wodurch der   Teller --29-- plötzlich   von seinem   Sitz --4-- gezogen   und das Luft-Kunstharzpulver-Gemisch stossartig dem Rohr --11-- zugeführt wird. Nach einer vorbestimmten Zeit wird das Ventil --39-- wieder geschlossen und über die   Leitung --42-- das   ferngesteuerte Entlüftungsventil --41-- geöffnet, so dass der Druck über dem   Kolben --31-- abgebaut   und der Teller --29-- wieder durch die   Druckfeder --37-- gegen   seinen   Sitz --4-- gedrückt   wird.

   Zum Schluss wird über die   Leitung --43-- das   ferngesteuerte Ventil --18-- betätigt, das das Rohr - mit dem   Vakuumbehälter --20-- in   Verbindung bringt, wodurch das überflüssige Pulver abgesaugt wird. Der Beschichtungszyklus kann nun beliebig oft wiederholt werden. 



   Bei der Ausführungsform der Vorrichtung nach Fig. 2 besteht der   Zufuhrkasten--l-ganz   aus 

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 einem Isoliermaterial und ist an seiner Innenseite mit einem leitenden, aber isolierten Material--51-versehen, das über eine Leitung--50--mit dem positiven Pol eines Gleichrichters--48-verbunden ist. Der negative Pol des Gleichrichters steht über eine   Leitung --53-- mit   einer Kette --52-- oder einem ähnlichen Organ in Verbindung, die bzw. das um das   Rohr --11-- geschlungen   wird. Bei dieser Ausführungsform der Vorrichtung werden also die Kunstharzteilchen, bevor sie in das zu behandelnde Rohr geführt werden, positiv geladen, so dass sie bei der Annäherung an das negativ geladene   Rohr-11-von   dessen Wand angezogen werden.

   Auf diese Weise können eingebuchtete und herausragende Stellen der Rohrwand ebenfalls mit einer Harzschicht bedeckt werden. 
 EMI4.1 
 Fernschalter abgeschaltet, welches über eine   Leitung --44-- durch   den Programmschalter-45-gesteuert wird. 



   In Fig. 3 ist ein weiteres Detail der erfindungsgemässen Vorrichtung gezeigt, welches die Absaugung des im zu behandelnden Rohr vorhandenen Kunstharzpulvers nach dem Absenken des 
 EMI4.2 
 sich ein Filter-60--. Soll jetzt aus dem Rohr nach einer Auskleidung das überflüssige Pulver abgesaugt werden, dann wird zuerst das   Ventil --58-- geschlossen,   so dass das Pulver nicht länger schwebend gehalten wird, sondern abfällt. Jetzt wird das   Ventil--61-- geöffnet,   während das Ventil - geschlossen ist. Wenn darauf das   Ventil --39-- geöffnet   wird und daher der Teller - von seinem   Sitz --4-- abgehoben   wird, kann das noch im   Rohr --11-- vorhandene   Kunstharzpulver aus dem   Wirbelkasten-l-gesaugt   werden. 



   Im Bereich der Erfindung können bei den beschriebenen Ausführungsformen der erfindungsgemässen Vorrichtung mehrere Änderungen vorgesehen werden. So ist bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform ein plattenartiger Ventilteller --29-- vorgesehen, während bei der Ausführungsform nach Fig. 2 dieser Teller eine konische Form aufweist, wodurch das Pulver nach öffnung des Ventiles nach unten in den Kasten-l-fällt. Der   Teller --29-- kann   jedoch auch noch andere Formen besitzen. 



   Weiter ist es technisch äquivalent, den positiven Pol des Gleichrichters an das Rohr zu legen und das Pulver negativ aufzuladen. 



   Bei einer abgewandelten Ausführungsform von Fig. 3 ist es auch möglich, das Rohr--59--mit dem   Ventil-61--dem Druckluftbehälter-47-und   einem Punkt vor dem Ventil-18anzuschliessen, wodurch es möglich ist, das sich noch im Rohr befindliche Pulver unter Druck aus dem   Rohr-11--zu   blasen, wenn das Ventil--18-- geschlossen und das   Zufuhrventil-4-geöffnet   wird. 



   Es wird besonders hervorgehoben, dass für das Schwebend-Halten des Kunstharzpulvers auch andere Mittel statt des Mischens mit Luft verwendet werden können, es kann dies beispielsweise auch durch Ultraschall- oder mechanische Schwingungen erreicht werden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens für die Auskleidung der Innenfläche eines vorerwärmten, hohlen Metallkörpers, z. B. eines Rohres, mit einer Kunstharzschicht, bei dem durch den Hohlkörper ein Gemisch von Luft und feinverteiltem Kunstharz gesaugt oder geblasen wird, wobei das Durchsaugen oder Durchblasen stossweise stattfindet, nach Stammpatent Nr.
    249827, mit einem Wirbelkasten für die Mischung und für das Erreichen eines Schwebezustandes des Kunstharzpulvers sowie mit Befestigungsorganen für den auszukleidenden, vorerwärmten hohlen Metallkörper auf einer Lochplatte, deren Loch unter Zwischenschaltung eines Abschlussventiles mit dem Wirbelkasten in Verbindung steht, und mit einer am andern Ende des auszukleidenden hohlen Metallkörpers befestigten, ein Abschlussventil aufweisenden und mit einem Vakuumbehälter verbundenen biegsamen Leitung, EMI4.3 Gemisches aus einem ferngesteuerten Ventil mit einem Sitz (4) und einem gegen diesen von unten aufund abbwegbaren Teller (29) besteht, der an einer Schubstange (30) befestigt ist, welche durch einen losen Kolben (31) läuft und in einen Doppelkragen (35) endet, gegen welchen an der Oberseite eine <Desc/Clms Page number 5> starke Zugfeder (36)
    und an der Unterseite eine schwächere Druckfeder (37) anliegt, wobei der lose Kolben (31) in einem Zylinder (33) au± und abbewegbar ist und der Raum über dem Kolben (31) mit einer Druckluftzufuhrleitung (55) verbunden ist, in welcher ein ferngesteuertes Ventil (39) angeordnet ist, und dass im Raum unter dem losen Kolben (31) eine Entlüftungsöffnung (34) angebracht ist.
    EMI5.1 elektrisch arbeitender Programmschalter (45) vorgesehen ist, der durch einen Motor (46) antreibbar ist und eine elektrische Kupplung und einen Schalter zur Einstellung der Anzahl der Arbeitsvorgänge des Auskleidungszyklusses aufweist, wobei nach dem Einschalten des Programmschalters (45) durch einen Kontakt-Vakuummesser (38) beim Auftreten des erwünschten Vakuums im auszukleidenden Hohlkörper durch einen Kontakt die elektromagnetische Kupplung eingeschaltet wird, weiters durch eine Leitung (41) das ferngesteuerte Ventil (39) für die Zufuhr von Druckluft zum Arbeitsraum des Kolbens (31), welcher das Ventil (4) für die Zufuhr des Luft-Kunstharzpulver-Gemisches mit Hilfe der Zugfeder (36) betätigt, geöffnet wird, und dass nach Abschliessen des ersten Ventiles (39) ein weiteres ferngesteuertes Ventil (41) für die Entlüftung des Zylinders (33) betätigt wird,
    und dass schliesslich nach einer vorbestimmten Zeit ein ferngesteuertes Ventil (18) am Vakuumbehälter (20) geöffnet wird, worauf der Auskleidungszyklus wiederholt werden kann. EMI5.2 eines Schwebezustandes des Kunstharzpulvers versehen ist, in welcher Zufuhrleitung ein ferngesteuertes Ventil (58) angeordnet ist und dass der Wirbelkasten (1) unter Zwischenschaltung eines weiteren ferngesteuerten Ventiles (61) über eine Rohrleitung (59), in welcher vorzugsweise ein Filter (60) angeordnet ist, mit dem Vakuumbehälter (20) verbunden ist.
AT901166A 1966-09-26 1966-09-26 Vorrichtung für die Auskleidung der Innenfläche eines vorerwärmten, hohlen Metallkörpers, z.B. eines Rohres, mit einer Kunstharzschicht AT272475B (de)

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