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Verfahren zur Herstellung von Bikomponentenfäden oder-fasern
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Es wurde gefunden, dass die genannten Polyamide insofern eine Sonderstellung einnehmen, als sie beim gemeinsamen Verspinnen mit Polyäthylenterephthalat zu Bikomponentenfasern oder-fäden eine wesentlich bessere Haftung der beiden Komponenten aneinander ergeben als andere Polyamide.
Als Erklärung hiefür kann angenommen werden, dass der Sequenzreihe der Polyäthylenterephthalatkette, welche Sequenzreihe aus abwechselnden Struktureinheiten des Terephtha1s urerestes, gemessen von
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und des Äthylenglykolrestes, wieder gemessen von
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-C-gegenüberstehen kann.
Diese grosse Häufung der Sequenzgleichheit der zur Wasserstoffbrückenbildung befähigten Gruppen kann Kristallgittergleichheit und damit die Ursache für Cokristallisation über mehrere Sequenzlängen ergeben.
Die Herstellung der erfindungsgemässen Bikomponentenfäden oder -fasern erfolgt, wie bekannt, derart, dass die beiden Polymeren getrennt voneinander gleichzeitig einer gemeinsamen Spinndüsengruppe zugeführt, ausgepresst und die entstehenden Fäden oder Fasern verstreckt werden. Vorzugsweise werden die beiden Komponenten in einem Verhältnis von 50 : 50 Gew. 4a eingesetzt, doch kann die Menge des Polyamids von 20 bis 80 Gew. ""/0 variiert werden.
Die Bikomponentenfäden kräuseln sich spontan nach dem Verstrecken, wenn sie von der Streckspule abgenommen werden, also nach Aufhebung der Fadenspannung. Das Ausmass dieser räumlichen, spiralförmigen Kräuselung ist, ausser von den gewählten Komponenten, weitgehend von dem bei der Verstrekkung angewandten Streckverhältnis abhängig. Die Filamente zeigen in diesem Zustand naturgemäss beträchtlichen Kochschrumpf.
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chung definiert :
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wobei LS die Länge des Fadens im gestreckten Zustand, unter einer Spannung von 200 mp/den bedeutet (200 mp/den ist die Spannung, unter der die Kräuselung bereits ausgezogen, die "Substanz" jedoch noch nicht wesentlich belastet ist). LK ist dieLänge des gekräuselten Fadens unter einer minimalen definierten Spannung, nämlich von 2 mp/den.
Der"Kochschrumpf', abgekürzt Kg, ist die Änderung der Länge des Filaments oder Fadens in 0/0. bezogen auf die ursprüngliche Länge, bei einer 1/2stündigen, spannungslosen Behandlung desselben im Sattdampf von 100 C. Er ist ein Mass für den Fixierungszustand des vorliegenden Fadenmaterials. Die verstreckten Bikomponentenfäden können anschliessend nach an sich bekannten Methoden zum Zweck der Fixierung einer Nachbehandlung, wie z. B. einer Wärmebehandlung durch Heissluft oder Sattdampf oder Einwirkung von eine Fixierung bewirkenden Medien, wie z. B. Methylenchlorid usw., unterworfen werden.
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Alle diese Fixiermethoden, die kontinuierlich am laufenden Faden oder diskontinuierlich am Strang angewandt werden können, bewirken je nach der dabei angewandten Spannung eine Erhöhung oder Er-
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auf Falschzwirn - oder Stauchkräuse1maschinen erhaltenen Endlosgamen weitgehend entsprechen.
Unter"mechanischer Kräuselbeständigkeit"KB , ist das Verhältnis der Einkräuselung nach einer Belastung des Filaments zu der Einkräuselung vor dieser Belastung, in 0/0, zu verstehen. Als Belastungen zwischen den beiden Messungen der Einkräuselung können Werte'wie 0, 6, 0, 8, 1, 0 oder 1, 2 p/den gewählt werden. Die Belastungsdauer sowie die Zeit für die Erholung der belasteten Faser vor der zweiten Messung der Einkräuselung beträgt 1 min. Auch betreffend die Kräuselbeständigkeit sind die erfindunggemässen Bikomponenten-Endlosgarne durchaus mit den nach dem Falschdraht- oder Stauchkräuse1ver- fahren hergestellten, mechanisch texturierten Endlosgamen vergleichbar und zum Teil sogar überlegen.
Die Prüfung und Beurteilung der Haftfähigkeit der beiden Komponenten im Bikomponentenfaden wurde auf folgende Art vorgenommen :
Betrachtet man einen Faserquerschnitt von Bikomponentenfäden, so kann man die beiden Kompo-
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B.und 10/0 getrennte Fäden beobachtet.
Bei den Beispielen 1 bis 4 wurden nach einer diskontinuierlichen Fixierung des Fadenmaterials im Strang bei 1300C im Sattdampf unter verschiedener Spannung Einkräuselungswerte zwischen 3 und 3 o und ausgezeichnete mechanische Kräuselbeständigkeit erhalten.