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Gerät zur Messung des Grundumsatzes
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verbrauchten Luft nach dem Abschluss der Messung durch Öffnung nach aussen. Dabei wird durch das
Gebläse Frischluft bei einem Ventil angesaugt, durch das ganze Rohrsystem hindurch geführt und bei geöffnetem Zwischenventil durch das geöffnete zweite Ventil wieder ausgeblasen, ohne die
Höhenstellung des Spirometers zu verändern. In dieser Stellung der Ventile kann auch ein neuer Patient mit dem Mundstück an das Atmen mit Geräteanschluss gewöhnt werden, ohne dass die Messung bereits eingeleitet wird. Durch Schliessen des Zwischenventiles kann sodann die Spirometerglocke in ihre höchste Stellung angehoben und so das Gerät mit maximalem Volumen an regenerierter Luft für den nächsten Messversuch vorbereitet werden.
Da bei derartigen hochwertigen Geräten elektrische Steuerung der Ventile gefordert wird, kann bei Verwendung von Magnetventilen durch blossen Schalterdruck zur Steuerung der beiden Zweiwegventile und des Zwischenventiles die jeweilige oben beschriebene Funktion des Gerätes erreicht werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Schema dargestellt :
Das Atmungsrohrsystem besteht aus einer ringförmigen Leitung, an welche die Lunge-L-der betreffenden Versuchsperson durch ein Mundstück --10-- angeschlossen wird. In dem Rohrsystem sind folgende Gerätschaften eingebaut : Zwei Zweiwegventile--l und 2--zur An-und Abschaltung bzw.
Entlüftung des Rohrsystems, der mit Natronkalk gefüllte Kohlendioxydabsorber-3--, ein die Zirkulationsrichtung des Rohrsystems bestimmendes Gebläse-4-für den Strömungsumlauf, dessen Motor eine unabhängige Kühlluftleitung besitzt, so dass durch den Gebläsemotor keine Erwärmung der das Gebläse durchströmenden Atmungsluft hervorgerufen wird, ein Rieselturm--5--, der durch eine Pumpe --11-- Wasser bestimmter Temperatur im Gegenstrom zur Atmungsluft einführt und die Temperatur und den Feuchtigkeitsgehalt derselben reduziert ; ein Tank --6-- hoher Wärmeleitfähigkeit (z.
B. aus Stahl) für die Luftfüllung mit einem Volumen für mindestens 10 min Atmungsluft ; ein Spirometer --7-- mit einer Selbstschreibeeinrichtung-8-und ein Sperrventil --9-- zur Speisung des Spirometers.
Die Wirkung des Gerätes ist folgende : Vor dem Anschluss des Mundstückes --10-- der Versuchsperson an das Rohrsystem werden die beiden Zweiwegventile --1 und 2-- geöffnet und der Motor des Gebläses --4-- eingeschaltet, so dass Zimmerluft beim Ventil --2-- angesaugt im Sinne der eingezeichneten Pfeilrichtungen durch das Rohrsystem hindurchgeblasen wird und bei geöffnetem Ventil--9--durch das Ventil--l--wieder austritt. Durch die umlaufende Wasserpumpe--11-wird Wasser bestimmter Temperatur (Raumtemperatur) im Gegenstrom durch den Rieselturm-S-- im Kreislauf geleitet. Der Speisetank-6-wird dadurch, ebenso wie der Glockenraum-7-des Spirometers, mit angefeuchteter Frischluft vollgefüllt.
Bei der Grösse des Volumens des Speisebehälters - von etwa 40 bis 80 I ist der Anschluss des Rohrsystems an den bisher üblichen Sauerstoffdruckbehälter überflüssig.
Nachdem das Gerät solcherart für die Messung des Grundumsatzes einer Versuchsperson
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der Versuchsperson an die neuen Atmungsverhältnisse abgewartet.
Danach werden die beiden Ventile-l und 2-und damit das Rohrsystem des Gerätes geschlossen, so dass nunmehr die ausgeatmete Luft über die beiden Ventile-l und 2-in den
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durch die Wassertemperatur des Rieselwassers bestimmte konstante Temperatur gebracht wird. Vom Rieselturm gelangt das Ausatmungsgemisch in den luftgefüllten Tank-6-, von diesem in den Spirometer-7--, dessen gewichtsentlastete Glocke nunmehr um den in der Lunge-L-- verbrauchten Sauerstoffgehalt nach abwärts sinkt, welche Bewegung durch den Schreibstift auf der Selbstschreibevorrichtung--8--festgehalten wird.
Vom Spirometer --7-- gelangt das Gemisch über das geöffnete Ventil-9--zum Mundstück-10-zurück, um durch den nächsten Atemzug der Versuchsperson wieder in die beschriebene Umlaufrichtung gebracht zu werden.
Nach Beendigung des Messvorganges, der etwa 6 bis 10 min erfordert, werden das Mundstück --10-- von der Versuchsperson abgenommen, die beiden Zweiwegventile--l und 2-- geöffnet, durch Umlauf des Gebläses --4-- wieder Frischluft durch das Ventil --2-- angesaugt und die Durchspülung des Speisebehälters --6-- und des Spirometers--7--mit Frischluft bewirkt. Zur Anhebung des Spirometers auf sein Ausgangsvolumen wird sodann das Ventil --9-- geschlossen, wodurch eine Druckerhöhung in der Spirometerglocke--7--entsteht und diese wieder auf ihre Ausgangsstellung zum entsprechenden Volumen angehoben wird, worauf das Gerät für einen
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