AT274063B - Einrichtung zur Aufzeichnung und Wiedergabe von Informationen - Google Patents

Einrichtung zur Aufzeichnung und Wiedergabe von Informationen

Info

Publication number
AT274063B
AT274063B AT133466A AT133466A AT274063B AT 274063 B AT274063 B AT 274063B AT 133466 A AT133466 A AT 133466A AT 133466 A AT133466 A AT 133466A AT 274063 B AT274063 B AT 274063B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
disk
light
photocells
mirror
control
Prior art date
Application number
AT133466A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Minnesota Mining & Mfg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Minnesota Mining & Mfg filed Critical Minnesota Mining & Mfg
Priority to AT133466A priority Critical patent/AT274063B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT274063B publication Critical patent/AT274063B/de

Links

Landscapes

  • Optical Recording Or Reproduction (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Aufzeichnung und Wiedergabe von
Informationen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 schematische Darstellung einer Einrichtung zum Aufzeichnen von Informationen auf einer Scheibe und einer Vorrichtung zum Antreiben der Scheibe, Fig. 2 ein vergrössert gezeichneter Schnitt durch ein Speichermittel,   z.

   B.   durch die in der Fig. 1 dargestellte Scheibe, Fig. 3 eine schematische Darstellung der Spur der auf der Scheibe aufgezeichneten Signale, Fig. 4 eine schematische Darstellung einer Einrichtung zur Wiedergabe der zuvor auf der Scheibe aufgezeichneten Signale sowie eine schematische Darstellung der Vorrichtung, die die Spurverfolgung der Wiedergabeeinrichtung steuert, Fig. 5 eine schematische Darstellung von Einzelheiten der Wiedergabeeinrichtung in ihrer Anordnung in bezug auf die Scheibe und Fig. 6 ein Ausschnitt aus einer schaubildlichen Darstellung der Vorrichtung zum Steuern der Spurverfolgung der Wiedergabeeinrichtung. 
 EMI3.1 
 die Scheibe --10-- konvergieren. 



   Die Elektronenkanone --16-- weist ferner ein Gitter --22-- auf, das zwischen dem Heizfaden --18-- und der Scheibe --10-- angeordnet ist und sich in der Nähe des Heizfadens befindet. An das Gitter --22-- wird über den Schleifkontakt eines einen grossen Widerstand aufweisenden Potentiometers --24-- eine Vorspannung angelegt, die von einer Spannungsquelle   z. B.   einer   Batterie --26-- erzeugt   wird. Eine Anschlussklemme des   Potentiometers --24-- und   der positive Pol der Batterie können an ein geeignetes Bezugspotential z. B. Erde angeschlossen werden. Das   Gitter --22-- ist   in der Nähe des spitz zulaufenden Endes des Heizfadens-18-mit einer   Öffnung --28-- versehen,   die dem   Strahl --14-- geladener   Partikel eine bestimmte Form verleiht. 



   Die Elektronenkanone weist ferner eine Anode--30--auf, die mit einer den   Strahl--14--   geladener Partikel weiter beeinflussenden   Öffnung --32-- versehen   ist. Die   Anode --30-- ist   an 
 EMI3.2 
 Grössenordnung von +10000 Volt angelegt wird. 



   Ausser der den Elektronenstrahl bündelnden Öffnungen-28 und   32-- am Gitter --22-- und   an der   Anode --30-- kann   eine weitere Bündelung durch magnetische   Linsen-40   und 42-erfolgen. Die beiden magnetischen Linsen können aus je einem Permanentmagneten bestehen, der die Form eines hohlen Ringes aufweist. Die Achsen der Magnete-40 und   42-liegen   auf der sich durch die Mitte der   öffnungen --28   und 32-- erstreckenden Achsen. 
 EMI3.3 
 und 32-- und mit den Achsen der magnetischen   Linsen--40   und 42--zusammen. 



   Während die Scheibe --10-- sich dreht, wird sie von der Antriebsvorrichtung --56-- in radialer Richtung bewegt. Die Antriebsvorrichtung kann aus einer Leitspindel oder aus einer Anordnung mit Zahnstange und Ritzel bestehen, die dem   Motor--12--eine   radiale Bewegung erteilt. Der Motor --12-- steht mit der Scheibe --10-- in Verbindung und erteilt dieser eine Drehbewegung. Bei der Drehung der Scheibe --10-- zusammen mit deren radialer Bewegung wird auf der Scheibe--10- 
 EMI3.4 
 
Der   Elektronenstrahl --14-- fällt   auf die Scheibe --10-- und verändert deren Oberfläche. 



  Wie in der Fig. 2 dargestellt, weist die Scheibe --10-- eine Unterlage --100-auf, die üblicherweise aus einem lichtdurchlässigen Kunststoff besteht. Die Unterlage --100-- trägt eine photographische 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 Emulsion--102--. Diese Emulsion ist für die Energie des Elektronenstrahls --14-- empfindlich und wird an der Stelle belichtet, an der der Elektronenstrahl auftrifft. Die Stärke der Belichtung der photographischen   Emulsion --102-- in   jedem Zeitpunkt hängt von der Intensität ab, die der Elektronenstrahl in diesem Zeitpunkt aufweist. 



   Die Fig. 1 zeigt eine Schaltung, die eine Exzentrizität bei der Drehung der Scheibe-10sofort korrigiert. Die   Scheibe --10-- ist   am Umfangsrand mit einem   Metallbelag-60-versehen,   der für zwei Kondensatoren als ein gemeinsamer Belag dient. Die andern Kondensatorbeläge werden von zwei Elementen-62 und   64-gebildet,   die in bezug aufeinander um die   Scheibe --10-- herum   um 900 versetzt sind. 



   Bei jeder Exzentrizität der Drehung der   Scheibe --10-- wird   die Kapazität der von dem Belag --60-- und den Elementen-62 und 64-gebildeten Kondensatoren verändert. Der aus dem Belag --60-- und dem Element --62-- bestehende Kondensator ist an einen Frequenzmodulator - angeschlossen und verändert die Frequenz des Ausgangssignals des Modulators in Übereinstimmung mit dem veränderlichen Wert der Kapazität. Da der Wert der Kapazität sich mit einer zur Drehzahl der   Scheibe --10-- in   Beziehung stehenden Frequenz ändert, werden die vom   Modulator --66-- erzeugten   Signale mit einer Frequenz moduliert, die der Drehzahl der Scheibe   - -10-- entspricht.    



   Der   Frequenzmodulator-66-steht   mit einem   Frequenzdemodulator-68-in   Verbindung, der das frequenzmodulierte Signal demoduliert. Daher weist das Steuersignal aus dem Frequenzdemodulator --68-- in jedem Zeitpunkt eine Amplitude auf, die den Exzentrizitäten der   Scheibe --10-- entspricht,   sowie in jedem Zeitpunkt längs der von der Mitte der Scheibe-10zum   Element --62-- verlaufenden   radialen Linie, und eine Frequenz, die zur Drehzahl der Scheibe 
 EMI4.1 
 anfangs so eingestellt wird, dass der Elektronenstrahl ordnungsgemäss ausgerichtet wird und dass unveränderliche Fehler kompensiert werden, welche die Einrichtung an sich aufweisen kann.

   Das Steuersignal wird den Ablenkspulen-44 und   46zugeführt.   Dieses Signal zeigt alle Exzentrizitäten bei der Drehung der   Scheibe --10-- in   deren radialer Richtung an. Die   Spulen-44   und 46-bewirken eine sofortige Ablenkung des Elektronenstrahls in der radialen Richtung, wobei alle 
 EMI4.2 
 



   Ferner wird eine Exzentrizität der   Scheibe --10-- in   einer Richtung korrigiert, die im wesentlichen senkrecht zu der radialen Linie verläuft, auf die der   Elektronenstrahl --14-- gerichtet   wird. Diese letztgenannte Korrektur wird von dem   Element --64-- bewirkt,   das gegen das Element   - -62-- im wesentlichen   um   900 versetzt   angeordnet ist,

   so dass die Kapazität zwischen dem Element --64-- und dem   Element --60-- sich   mit der Exzentrizität der Scheibe in Richtung von der Mitte der   Scheibe --10-- zu   dem   Element --64-- ändert.   Da der von dem   Element --64-- und   dem   Element --60-- gebildete   Kondensator mit dem   Frequenzmodulator-72-in   Verbindung steht, bewirken Änderungen des Kapazitätswertes entsprechende Änderungen der Frequenz eines von dem   Modulator --72-- erzeugten   Signals. Dieses Signal wird von einem   Frequenzdemodulator-74--   demoduliert und ein Steuersignal erzeugt, dessen Stärke dem Grad der Exzentrizität entspricht. Die 
 EMI4.3 
 --74-- gleichtElektroncnstrahls --14-- in bezug auf die Scheibe--10--bewirken.

   Diese Korrektur erfolgt in Richtung der Spiralbahn auf der   Scheibe-10--,   so dass die Information trotz einiger Exzentrizitäten bei der Drehung der   Scheibe--10--mit   im wesentlichen gleichbleibender Geschwindigkeit in der Spur auf der   Scheibe --10-- aufgezeichnet   wird. 
 EMI4.4 
 auch durch andere Mittel bewirkt werden. Zum Beispiel kann die Ablenkung elektrostatisch durch Kondensatorplatten erfolgen. 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 



   Die Fig. 3 zeigt einen Teil des Oberflächenmusters auf der Scheibe --10--, das die aufgezeichnete Information darstellt. Der Elektronenstrahl wird so fokussiert, dass er auf die Scheibe   --10-- innerhalb   eines Bezirks mit einem Durchmesser von ungefähr 0,5   fällt, wobei die Intensität des Strahls bestimmt, ob der bestrahlte Bezirk hell oder dunkel ist. Die Fig. 3 zeigt die Wirkung einer verschieden starken Bestrahlung der photographischen Emulsion--102--. In den Bezirken, in denen der Strahl --14-- eine verhältnismässig starke Intensität aufweist, wird die photographische Emulsion --102-- am stärksten bestrahlt, und die Spur wird nach der Behandlung lichtdurchlässig, wie in Fig. 3 bei --110-- dargestellt.

   In andern Bezirken, in denen der Strahl eine verhältnismässig geringe Intensität aufweist, ist die Bestrahlung schwach, und die Spur wird an diesen Stellen verhältnismässig dunkel, wie in Fig.3 bei --112-- dargestellt. 
 EMI5.1 
 Bezirke eine verhältnismässig kleine Lichtmenge. Hiebei wird der Lichtstrahl so moduliert, dass ein die Information auf der Scheibe darstellendes Lichtsignal erzeugt wird. Die Scheibe --10-- stellt selbstverständlich nur ein Beispiel für das Speichermittel dar, und es können auch statt dessen Zylinder oder Bänder verwendet werden. 



   Die Fig. 5 zeigt in schematischer Darstellung den mechanischen Aufbau einer Einrichtung zum Wiedergeben der auf der Scheibe aufgezeichneten Information. Die   Scheibe --10-- wird   auf einen 
 EMI5.2 
 benutzt und enthält die Wiedergabeeinrichtung. Das U-förmige Glied wird von einer Anordnung mit Zahnstange und Ritzel parallel zur ebenen Seite der Scheibe bewegt, wie es in Fig. 5 durch die Pfeile 
 EMI5.3 
 Mit dieser Bewegung soll die Wiedergabe der in der Spiralspur auf der Scheibe aufgezeichnete Information durchgeführt werden. 



   Am U-förmigen Glied --204-- ist eine Lichtquelle--208--angebracht, die aus einer   Glühlampe --208a-- und   einem   Reflektor-208b-besteht,   der einen Lichtstrahl durch eine   Linse --210-- wirft.   Die   Linse --210-- fokussiert   das Licht aus der Lichtquelle auf einen Bezirk mit einem Radius von ungefähr   l ju   an der Oberfläche der   Scheibe-10-.   Der Lichtstrahl 
 EMI5.4 
 --10-- anPhotozellen-218 und   220-- reflektiert.   Die Photozellen erzeugen elektrische Signale, die der auf der   Scheibe --10-- aufgezeichneten   Information entsprechen.

   Die aus den Photozellen--218 und 220-empfangenen Signale werden miteinander verglichen und zum Steuern einer Antriebseinrichtung   -     benutzt.   Die Antriebseinrichtung --222-- bestimmt die Einstellung des Spiegels --216-- und steuert ferner eine Anordnung --206-- mit Ritzel und Zahnstange, wodurch die Informationsspur auf der Scheibe --10-- verfolgt wird. 



   Die Fig. 4 zeigt in schematischer Darstellung die elektrischen Einrichtungen zum Steuern der Verfolgung der Informationsspur auf der Scheibe-10-. Die Wiedergabeeinrichtung gleicht der in der Fig. 5 dargestellten Einrichtung und ist mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Die Signale aus den Photozellen-218 und 220-werden durch die Gleichstrom-Bildverstärker --300 bzw. 302-geleitet und hienach einem Differentialverstärker --304-- zugeführt, der ein Ausgangssignal erzeugt, dessen Amplitude einer Differenz der Amplituden der Signale aus den Photozellen --218 und 220-entspricht. 
 EMI5.5 
 Lichtstrahls zu den Photozellen-218 und 220--, dann steht der Spiegel genau in der Mitte des Lichtstrahls.

   Unter diesen Umständen erzeugt der Differentialverstärker --304-- kein Ausgangssignal, das anzeigen würde, dass die Wiedergabeeinrichtung in bezug auf die Spiralspur auf der Scheibe - eingestellt werden müsste. Da jedoch die Spur auf der Scheibe --10-- die Form einer 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 Spirale hat, ändert sich der radiale Ort der Spur ständig, wenn die Scheibe sich dreht. Hiebei erzeugt der   Differentialverstärker--304--beständig   ein Ausgangssignal, das dem Spurverfolgungsmotor --207-- zugeführt wird, der die eine Zahnstange und ein Ritzel umfassende Anordnung--206steuert.

   Die   Anordnung --206-- bewegt   daher die Wiedergabeeinrichtung mit der Lichtquelle   - -208--,   den   Linsen-210, 212- und   dem   Spiegel --214-- in   einer im wesentlichen parallel zur ebenen Seite der   Scheibe --10-- verlaufenden   Richtung. Diese Bewegung erfolgt in einem Sinne, bei 
 EMI6.1 
 zwei Trioden-306 und   308-vorgesehen,   denen die beiden Signale aus den Gleichstrom-Bildverstärkern --300 und 302-- zugeführt werden. Diese beiden Röhren werden aus einer Spannungsquelle-B+-über die   Widerstände-310, 312- mit   Anodenspannung versorgt.

   Die an den Anoden der Röhren auftretenden Ausgangsspannungen werden einer Antriebsvorrichtung   - -222-- zugeführt,   die die Bewegung des   Spiegels --216-- steuert.   Dieser Vorgang ist in der Fig. 6 dargestellt. 



   Die   Antriebsvorrichtung --222-- weist   zwei mechanische Steuerantriebe --400,402-- auf, die mit dem   Spiegel --216-- und   mit den Steuerantrieben --404,406--in Verbindung stehen. Die Steuerantriebe-404, 406- empfangen Signale von den Anoden der   Röhren --306, 308--,   wie in der Fig. 4 dargestellt. Die Steuerantriebe--400, 402-- bilden mit dem vom Spiegel --214-- zum Spicgcl --216-- verlaufenden Lichtstrahl einen spitzen Winkel und erstrecken sich ferner praktisch parallel zur ebenen Fläche der Scheibe--10--und praktisch senkrecht zu der durch die Pfeile   - -209-- angezeigten   Richtung. Die Steuerantriebe können auch aus elektrischen Mitteln bestehen, die auf Grund eines elektrischen Signals eine mechanische Bewegung erzeugen. Die Steuerantriebe können   z.

   B.   aus elektrostatischen, elektromagnetischen und aus andern geeigneten Mitteln bestehen. Die von den Anoden der   Röhren--306   und 308-abgeleiteten Signale bewirken eine Bewegung der Steuersignale-400 und 402-und damit eine Bewegung des   Spiegels-216-.   
 EMI6.2 
 



  Richtung gegenseitig auf, so dass auf den Spiegel--216--in der"Spurverfolgungsrichtung"keine Kraft ausgeübt wird. Sind jedoch die Amplituden der den   Steuerantrieben-404   und 406-zugeführten Signale nicht gleich, dann sind auch die von diesen auf den   Spiegel-216-ausgeübten   Kräfte nicht gleich, so dass der   Spiegel --216-- in   der Spurverfolgungsrichtung (Fig. 6) bewegt wird, wobei die Menge des von beiden Hälften des   Spiegels --216-- nach   den Fig. 5 und 6 empfangenen Lichtes beeinflusst wird. Daher empfangen die beiden Hälften des Spiegels die gleiche Lichtmenge, und der Strahl --14-- wird in bezug auf die Spiralspur auf der   Scheibe--10-eingemittet,   wenn die Scheibe sich dreht.

   Die Einmittung des Strahls wird von den als Feinsteuerung wirkenden   Steuerantrieben-404   und   406-bewirkt.   



   Das den Steuerantrieben --404 und   406--zugeführte   Signal bewirkt ferner, dass auf den Spiegel--216--eine Kraft in Richtung der mit "Zeit" bezeichneten Pfeile (Fig. 6) ausgeübt wird. Diese Richtung entspricht einer Kreisbahn auf der ebenen Seite der Schcibe --10-- und weiterhin einer Richtung, die senkrecht zu der mit "Spurverfolgung" bezeichneten Richtung und senkrecht zur Richtung der Bewegung der Anordnung --206-- mit Zahnstange und Ritzel verläuft. Diese Kraft wird auf den Spiegel --216-- in der Richtung "Zeit" durch die sich addierenden Kräfte der Steuerantriebe--404 und 406--in dieser Richtung und durch die gegenseitige Auslöschung der Kräfte in der Spurverfolgungsrichtung ausgeübt.

   Durch die in der   Richtung "Zeit" ausgeübte   Kraft soll mit Sicherheit erreicht werden, dass die Information in der Spiralspur auf der Scheibe --26-- mit im wesentlichen gleichbleibender Geschwindigkeit wiedergegeben wird, ungeachtet kurzzeitiger Abweichungen der Drehzahl des Motors--202--. 



   Die Fig. 4 zeigt die Schaltung, mit der die auf den Spiegel --206-- in der "Zeit"-Richtung einwirkende Kraft erzeugt wird. Die Schaltung enthält einen Addierkreis--314--, welcher die beiden Signale aus den   Gleichstrom-Bildverstärkern--300   und   302--empfängt   und ein Ausgangssignal erzeugt, das die Summe der beiden Eingangssignale darstellt. Das Ausgangssignal des Addierkreises   --314-- stellt   daher in der Auswirkung den Durchschnitt der beiden zugeführten Signale dar. Da das Ausgangssignal aus dem Addierkreis als Bildsignal bei der Wiedergabe der auf der Scheibe aufgezeichneten Information benutzt wird, so ist die Benutzung des Durchschnittswertes der beiden 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 
 EMI7.1 
 Wiederholungsfrequenz der Synchronisierungsimpulse im Bildsignal aus dem Addierkreis --314-- ist.

   Der Ausgang aus dem   phasendetektor --318-- wird   zu einem Integrierkreis --321-- geleitet, der 
 EMI7.2 
 --321Torschaltung--316--zugeführt. 



   Der Torschaltung --316-- wird das gesamte Bildsignal zugeführt. Die Torschaltung sperrt Signale aus, deren Amplituden unterhalb eines bestimmten Wertes liegen, wie bei dem Bildsignal durch die unterbrochene Linie --362-- dargestellt. Auf Grund dieser Tatsache leitet die Torschaltung nur die Synchronisierungsimpulse --360-- weiter und dies nur dann, wenn der Torschaltung ein Leitimpuls aus dem Impulsformungskreis-323-zugeführt wird.

   Der von der Torschaltung 
 EMI7.3 
 Phasendifferenz zwischen dem Synchronisierungsimpuls aus der   Torschaltung--316--und   der Sinuswelle aus dem Oszillator --320-- entspricht, Der Ausgang aus dem Phasendetektor-318weist eine Polarität auf, die die Richtung der Phasendifferenz aus dem Zusammenhang zwischen dem Synchronisierungsimpuls aus der   Torschaltung --316-- und   der Sinuswelle aus dem Oszillator   -     darstellt.   Das Signal aus dem Phasendetektor --318-- durchläuft den Integrierkreis   - -321-- und beeinflusst   die Vorspannung, die der   Steuerröhre--322--von   dem Kreis --321-her zugeführt wird. Wegen der grossen Zeitkonstante des Integrierkreises --321-- kann sich die der Steuerröhrc --322-- zugeführtc Vorspannung nur langsam ändern.

   Dies hat zur Folge, dass die Frequenz des   Oszillators --320-- sich   langsam ändert und mit der durchschnittlichen Wiederholungsfrequenz der Synchronisierungsimpulse --316-- aus dem Addierkreis --314-aufrechterhalten wird. 



   Das Signal aus dem   phasen detektor --318-- wird   ferner als Abweichungssignal dem Gitter einer   Röhre --324-- zugeführt,   die von einer Spannungsquelle-B+--aus über einen Widerstand   - -326-- mit Anodenspannung   versorgt wird. Die Stärke des durch die   Röhre-324-fliessenden   Stromes hängt von der Grösse der Amplitude des dem Gitter der Röhre zugeführten Abweichungssignals ab. Die Stärke des durh die   Röhre-324-fliessenden   Stromes bestimmt die Speisespannungen für die Röhren --306 und 308--, da die drei   Widerstände --310, 312   und   326-an   einem gemeinsamen Punkt miteinander verbunden sind.

   Daher werden die Amplituden der Signale in dem gleichen Ausmass verändert, die den Steuerantrieben --404 und 406--in der X-Y-Antriebsvorrichtung   - 222-zugeführt   werden. 



   Es sei nochmals auf die Fig. 6 verwiesen, aus der zu ersehen ist, dass der Einfluss, den die Röhre --324-- auf die Amplituden der Signale ausübt, die zu den   Steuerantrieben-404   und 406-geleitet werden, nur eine Einstellung des   Spiegels--216--in der"Zeit"-Richtung,   nicht jedoch in der "Spurverfolgungs"-Richtung bewirkt, u. zw. aus dem Grunde, weil Änderungen bei den Signalen sich 
 EMI7.4 
 eine Folge des Umstandes, dass Schwankungen der Drehzahl des   Motors --202-- entsprechende   Veränderungen der Geschwindigkeit der Wiedergabe der Information in der Spiralspur der Scheibe bewirken.

   Die Änderungen der Einstellung des   Spiegels-216-in der"Zeit"-Richtung   beeinflussen 
 EMI7.5 
 "Zeit"-Richtung beeinflussen die Wiedergabegeschwindigkeit, da die Breite des Spiegels in der   --Zeit"-Richtung   kleiner ist als die Breite des Strahlquerschnittes, der vom Spiegel --214-- zum   Spiegel --216-- reflektiert   wird. 



   Der Spiegel --216-- kann von einer Feder --440-- in der "Zeit" Richtung beeinflusst 

 <Desc/Clms Page number 8> 

 
 EMI8.1 
 



   Wie leicht einzusehen ist, kann an Stelle einer lichtdurchlässigen Scheibe auch eine lichtreflektierende Scheibe verwendet werden. In diesem Falle kann die   Unterlage --100-- der     Scheibe --10-- reflektierend   ausgebildet werden, während die   Lichtquelle --208-- und   die Abtasteinrichtung mit den   Spiegeln--214   und   216--auf   derselben Seite der Scheibe--10angeordnet werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Einrichtung zur Aufzeichnung von Informationen, die mit Hilfe eines Elektronenstrahls auf ein 
 EMI8.2 
 empfangenen Informationen dem Steuergitter (22) einer Elektronenkanone (16) zugeführt werden, deren Elektronenstrahl (14) nach Modulation durch die Videosignale auf eine lichtempfindliche Schicht (102) einer rotierenden Scheibe (10) gerichtet wird, die zwecks Aufzeichnung der Videosignale in einer Spiralspur in radialer Richtung verschoben wird. 
 EMI8.3 


Claims (1)

  1. lichtempfindlichen Schicht (102) versehene Scheibe (10) lichtdurchlässig ist.
    3. Einrichtung zur Wiedergabe von mit einer Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2 EMI8.4 aufgezeichneten, in Form von Schwärzungsunterschieden vorliegenden Informationen auf der Scheibe mit Hilfe einer lichtoptischen Einrichtung (204 bis 222) abgetastet werden und die lichtoptische Einrichtung senkrecht zur optischen Achse des Lichtstrahls in radialer Richtung der Scheibe bewegbar ist. EMI8.5 auf einen Doppelspiegel (216) gelenkt wird, der den Abtastlichtstrahl in zwei getrennte Strahlengänge aufteilt und zwei Photozellen (218, 220) zuleitet, deren Ausgänge mit einem Differentialverstärker (304) verbunden sind.
    EMI8.6 beiden Photozellen (218, 220) an einen Addierkreis (314) geschaltet sind, aus welchem das Videosignal entnehmbar ist, das über eine von einem Impulsformer (323) gesteuerte Torschaltung (316) einem von einem frequenzgesteuerten Oszillator (320) beaufschlagten Phasendetektor (318) zugeführt wird, dessen Ausgang mit der Steuerröhre (322) des frequenzgesteuerten Oszillators (320) verbunden ist.
    6. Einrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, gekennzcichnct durch eine Grobsteuerung mit einem Spurverfolgungsmotor (207), der aus dem Differentialverstärker (304) gespeist wird und über ein, beispielsweise aus Zahnstange und Ritzel bestehendes, Getriebe (206) die Wiedergabeeinrichtung mit der Lichtquelle (208), den Linsen (210, 212) und dem Spiegel (216) in einer im wesentlichen parallel zu der Oberfläche der Scheibe (10) verlaufenden Richtung bewegt (Fig. 5).
    7. Einrichtung nach Anspruch 6, gckennzeichnet durch eine Feinsteuerung für die Spurverfolgung (222) mit zwei mechanischen Kraftübertragungsgliedern (400, 402), die einerseits mit dem Doppelspiegel (216) und anderseits mit Steuerantrieben (404, 406) in Verbindung stehen, die ihre Signale aus Verstärkerröhren (306, 308) empfangen, an deren Steuergitter die Photozellen (218, 220) angeschlossen sind (Fig. 4 und 6).
    EMI8.7 (404, 406) elektrostatische, elektromagnetische oder andere Elemente sind, die im Anodenkreis der Röhren (306, 308) liegen und eine Bewegung der mechanischen Übertragungsglieder (400, 402) und EMI8.8 <Desc/Clms Page number 9> die den erwähnten Addierkreis (314) enthält, dessen beide Eingänge an die Ausgänge von Gleichstrombildverstärkern (300, 302) angeschlossen sind, wobei die Eingänge der Gleichstrombildverstärker mit den Photozellen (218, 220) verbunden sind (Fig. 4).
AT133466A 1966-02-14 1966-02-14 Einrichtung zur Aufzeichnung und Wiedergabe von Informationen AT274063B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT133466A AT274063B (de) 1966-02-14 1966-02-14 Einrichtung zur Aufzeichnung und Wiedergabe von Informationen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT133466A AT274063B (de) 1966-02-14 1966-02-14 Einrichtung zur Aufzeichnung und Wiedergabe von Informationen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT274063B true AT274063B (de) 1969-09-10

Family

ID=3511646

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT133466A AT274063B (de) 1966-02-14 1966-02-14 Einrichtung zur Aufzeichnung und Wiedergabe von Informationen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT274063B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1499774A1 (de) UEbertragungseinrichtung
DE2811230C2 (de)
DE2504570A1 (de) Optisches lesegeraet
DE1191119B (de) Einrichtung zur Bestimmung der Winkelabweichung einer einfallenden Strahlung gegenueber einer Bezugsrichtung
DE2803865A1 (de) Belichtungs- und entwicklungssteuereinrichtung fuer ein elektrostatisches kopiergeraet
DE2604288A1 (de) Informationsaufzeichnungs- und -wiederauffindungs-vorrichtung
DE1437771A1 (de) Einrichtung zum Aufzeichnen von Bildinformationssignalen
DE2453364A1 (de) Automatische fokussiereinrichtung
AT274063B (de) Einrichtung zur Aufzeichnung und Wiedergabe von Informationen
DE2508376B2 (de)
DE1279466B (de) Elektrographisches Kopiergeraet
DE2521695B2 (de) Signalaufzeichnungsvorrichtung
DE1935709B2 (de) Verfahren zur holographischen Aufnahme der Bildinformation eines Gegenstandes
DE2443379A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur optischen abtastung von zeilenweise aufgezeichneten signalen
DE2536285C3 (de) Abtasteinrichtung zur Wiedergabe optischer Tonspuren
DE2003057A1 (de) Audiovisuelles Signal-Aufzeichnungs- und Wiedergabesystem
DE2248977A1 (de) System zum automatischen fokussieren eines gegenstands in einer kamera oder dergleichen
DE2353808B2 (de) Informationsignalen
DE1797473C3 (de) Verfahren zur Herstellung einer Hologranunkopie
DE2911740C2 (de)
DE2165831B2 (de)
DE1111744B (de) Schaltung einer Speicherroehre
DE2738954A1 (de) Signalverarbeitendes system
DE674952C (de) Verfahren zur photographischen Herstellung von Lochscheiben bzw. Lichtmodulatoren
DE2066017C2 (de) Optische Abtastvorrichtung, insbesondere für ein Aufzeichnungs- und Wiedergabesystem