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Hohlraumtür
Die Erfindung betrifft eine Hohlraumtür aus einer Schale und einer damit verbundenen Abdeckung. Bei aus Eisen bestehenden Türen dieser Art wurde es bekannt, Schale und Abdeckung mittels Falzen zu verbinden. Eine derartige Verbindung ist aufwendig und praktisch auf Metalltüren beschränkt, da bei andern Werkstoffen Falze kaum als Verbindungselement anwendbar sind. Ausserdem sind Eisentüren in der modernen Architektur unerwünscht, weshalb ihre Verwendung nur dort erfolgt, wo dies, z. B. wegen Brandgefahr vorgeschrieben ist.
Durch die Erfindung werden die Nachteile der bekannten Hohlraumtür dadurch vermieden, dass die Schale und die Abdeckung aus glasfaserverstärktem Kunststoff bestehen und mittels eines, insbesondere Glasfasern enthaltendem, Kunststoffklebers verbunden sind, wobei Eisenteile zur Befestigung eines Türschlosses bzw. die Türbänder miteingegossen sind. Durch Anwendung der erfindungsgemässen Verbindungsart bei aus Kunststoff bestehender Schale und Abdeckung wird eine Hohlraumtür geschaffen, die nach der Verbindung als aus einem Guss hergestellt betrachtet werden kann, da die Klebstoffschicht praktisch keinen Fremdkörper darstellt und nach dem Zusammenfügen der beiden die Tür bildenden Teile auch bei einem nachträglichen Zersägen kaum sichtbar ist. Durch Falzen kann eine derartige, vollkommene Verbindung nicht erreicht werden.
Die erfindungsgemäss aus zwei Teilen hergestellte Kunststofftür wirkt somit hinsichtlich ihrer Festigkeit praktisch so, wie eine aus einem Stück bestehende Tür, weist aber einer solchen Tür gegenüber den Vorteil einer absoluten Formhaltigkeit auf und bietet gegenüber einer aus einem Stück bestehenden Tür die Möglichkeit, einen Hohlraum zu bilden, der an sich bereits gut isoliert, gemäss einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung jedoch auch zur Aufnahme von Isolationsmaterial bzw. von diagonal verlaufenden, z. B. aus Holz bestehenden Distanzleisten verwendet werden kann, welche die Abdeckung vom Schalenboden distanziert halten.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen Fig. l eine Vorderansicht einer erfindungsgemäss ausgebildeten Hohlraumtür, Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie
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Linie IV-IV in Fig. 1.
Die Hohlraumtür weist eine Schale-l-und eine Abdeckung --2-- auf, die aus glasfaserverstärktem Kunststoff bestehen und mittels eines Kunststoffklebers--6--verbunden sind.
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der Herstellung beigemengt werden, so dass ein späterer Anstrich der fertigen Hohlraumtür entfallen kann. Die eingemengte Farbe ist nämlich vor Witterungseinflüssen geschützt und damit praktisch unbegrenzt haltbar.
Durch seitliche Anordnung eines kleinen Loches (nicht dargestellt) können Druckänderungen im Hohlraum, die sich als Folgeerscheinung von Temperaturschwankungen einstellen könnten, vermieden werden. Dadurch wird die Formhaltigkeit der Hohlraumtür weiter erhöht.
Die Abdeckung --2-- kann vom Schalen boden --1a-- durch diagonal verlaufende, z. B. aus
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Holz bestehende Distanzleisten-5-und bzw. oder auch durch in den Hohlraum eingelegtes Isolationsmaterial im Abstand gehalten werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Hohlraumtür aus einer Schale und einer damit verbundenen Abdeckung, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Schale (1) und die Abdeckung (2) aus glasfaserverstärktem Kunststoff bestehen und mittels eines, insbesondere Glasfasern enthaltenden, Kunststoffklebers (6) verbunden sind, wobei Eisenteile (3) zur Befestigung eines Türschlosses bzw. die Türbänder (4) miteingegossen sind.
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