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Einrichtung zum Füllen von fahrbaren Güllefässern
Fahrbare Güllefässer werden meist über einen an eine Pumpe angeschlossenen Schlauch von der
Güllegrube aus gefüllt. Es sind auch Güllefässer bekannt, bei welchen innerhalb eines Fasses durch eine
Pumpe ein Unterdruck erzeugt wird, durch welchen über einen an das Güllefass angeschlossenen
Schlauch die Gülle aus der Grube gesaugt wird. Bei solchen Güllefässern muss der Schlauch händisch an das Güllefass angeschlossen werden, was eine nicht angenehme Arbeit darstellt und wobei die Bedienungsperson den Traktor verlassen muss. Der Raum zwischen Traktor bzw. fahrbarem Güllefass und dem Rand der Güllegrube ist meist klein, so dass die Bedienungsperson bei der Arbeit behindert ist.
Die Erfindung bezieht sich nun auf eine solche Einrichtung zum Füllen fahrbarer Güllefässer von der Güllegrube aus, bei welcher die Förderung durch einen vorzugsweise in Güllefass selbst erzeugten Unterdruck erfolgt. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass aus der Güllegrube eine stationäre Fülleitung bis zur Höhe des Füllanschlusses des Fasses geführt ist und dass die Mündung der stationären Fülleitung oder der Füllanschluss des Fasses, vorzugsweise der letztere, einen Fangtrichter aufweist, in welchem eine das eingesteckte Leitungsende umschliessende Ringdichtung vorgesehen ist, wobei die Verbindung der stationären Fülleitung mit dem Füllanschluss des Fasses durch Einstecken der Fülleitung bzw. des Füllanschlusses in den Fangtrichter erfolgt.
Auf diese Weise ist es möglich, den Füllanschluss des Fasses an die Mündung der Fülleitung anzuschliessen, ohne dass die Bedienungsperson den Führersitz des Traktors verlassen muss. Für die Verbindung von zwei Leitungsteilen, beispielsweise für die Verbindung von Gartenschläuchen, ist es bereits bekannt, ein Leitungsende, das mit einem Dichtungsring versehen sein kann, in einen trichterförmig erweiterten Teil des andern Leitungsendes einzuschieben. Bei der bekannten Anordnung soll damit der Vorteil erzielt werden, dass Schläuche verschiedener Dimensionen auf einfache Weise verbunden werden können.
Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung kann die Anordnung so getroffen sein, dass der Füllanschluss des Fasses und die Mündung der stationären Fülleitung parallel zur Fahrtrichtung abgewinkelt sind und wenigstens einer dieser beiden Teile elastisch nachgiebig gelagert ist. In diesem Falle kann der Traktorfahrer einfach das fahrbare Güllefass an den Anschluss heranfahren und dadurch, dass wenigstens einer der beiden zusammenzuschliessenden Teile elastisch nachgiebig gelagert ist, können einerseits Ungenauigkeiten beim Heranfahren, welche den Fangdurchmesser des Trichters nicht übersteigen, ausgeglichen werden und es wird anderseits der Fehler ausgeglichen, wenn der Traktorfahrer etwas zu weit fährt.
Es kann aber auch die Mündung der stationären Fülleitung allseits beweglich an einem vom Führersitz des Traktors aus bedienbaren stationären Gestänge aufgehängt sein. In diesem Falle muss der Traktorfahrer lediglich in den Bereich des Gestänges fahren und kann da mit Hilfe des Gestänges Fangtrichier und Mundstück zusammenschliessen.
Auch der Abschlussschieber für den Füllanschluss des Fasses kann ein vom Führersitz des Traktors bedienbares Gestänge aufweisen.
In den Zeichnungen ist die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen schematisch erläutert.
Fig. l bis 3 zeigen in Seitenansicht, Draufsicht und Rückansicht ein fahrbares Güllefass in der Anschlussstellung an die Fülleitung. Fig. 4 bis 6 zeigen gleichfalls wieder in Seitenansicht, Draufsicht und Rückansicht eine abgewandelte Ausführungsform.
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Bei der Ausführungsform nach Fig. 1, 2 und 3 ist das fahrbare Güllefass--l--über eine Deichsel --2-- an den nicht dargestellten Traktor angeschlossen. --3-- stellt den Füllanschluss dar, welcher durch einen Schieber --4-- abgeschlossen ist. Dieser Füllanschluss --3-- läuft in einen Fangtrichter - aus. In der Jauchegrube-6-ist eine stationäre Fülleitung --7-- vorgesehen, deren Mündung --8-- abgewinkelt ist. Der den Trichter --5-- aufweisende Füllanschluss --3-- und die Mündung-8-sind parallel zur Fahrtrichtung abgewinkelt, u. zw. so, dass sich die Mündung-8- bei Vorwärtsfahrt einfach in den Trichter-5-hineinschiebt, wobei der Traktorfahrer lediglich entsprechend vorsichtig manipulieren muss.
An der Stelle --9-- ist im Trichter --5-- eine Ringdichtung vorgesehen, u. zw. beispielsweise ein oder mehrere Rundschnurringe.
In der Fülleitung-7, 8- ist ein elastischer Rohrteil --10-- eingeschaltet und unter Vermittlung eines ebenso elastischen Rohrteiles --11-- ist der Füllanschluss --3-- am Güllefass - l-angeschlossen, wodurch eine gewisse Anpassung der Teile-5 und 8-beim Einfahren der
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zur Fahrtrichtung stehenden Trichter --5-- aus. Der Füllanschluss--3'--ist bei dieser Ausführungsform nicht elastisch aufgehängt. Die stationäre Fülleitung-7'--ist von einem biegsamen Schlauch gebildet, dessen Mündung-8'-abgewinkelt ist.
Dieser Schlauch --7'-- liegt auf einer Stange --17-- eines Gestells --18-- auf. An einem Querbalken --19-- dieses Gestells ist ein Handhebel --23-- angelenkt, welcher auf einem Querbalken --20-- aufliegt und an welchem die Mündung --8-- der Fülleitung --7'-- unter
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allseits so bewegen, dass er sie in den Trichter-5-einführen kann, in welchem wieder bei-9eine Ringdichtung vorgesehen ist.
- 4-- stellt wieder den Füllschieber dar, welcher über ein Gestänge --12-- und einen Handhebel --13-- betätigbar ist.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zum Füllen von fahrbaren Güllefässem von einer Güllegrube aus, durch
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Fangtrichter (5) aufweist, in welchem eine das eingesteckte Leitungsende umschliessende Ringdichtung (9) vorgesehen ist, wobei die Verbindung der stationären Fülleitung (7, 7') mit dem Füllanschluss (3, 3') des Fasses (1), wie für die Verbindung von Leitungsteilen an sich bekannt, durch Einstecken der Fülleitung bzw. des Füllanschlusses in den Fangtrichter (5) erfolgt.
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