AT276179B - Verfahren zur Herstellung von Skiern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Skiern

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Skiern 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Skiern, die aus zwei oder mehreren auf- einander liegenden, in nebeneinander liegende Längsstreifen geteilten Lamellen bestehen, welche durch
Zusammenleimen von Latten zu einem Block und Aufschneiden desselben senkrecht zu den Leimfugen hergestellt und mit ihren Breitflächen aufeinander geleimt werden, wobei einzelne Latten verzinkt sind. 



   Bei der Herstellung von Holzschichtenskiern werden in der Regel zunächst Latten gefertigt, diese zu Blöcken verpresst und sodann die so erhaltenen Blöcke in Lamellen aufgeschnitten. Die in sich aus mehreren Teilen verleimten Lamellen werden zum eigentlichen Skikörper verleimt. 



   Angelehnt an die allgemeine Holzverarbeitung ist in der Skiproduktion ein Verfahren zur Verwer- tung auch kurzer Holzlatten durch das sogenannte Zinken" bekanntgeworden. Nachdem beim Auf- schneiden der Stämme nicht nur lange Latten produziert werden, will man durch das Verzinken der an- fallenden kurzen Latten nunmehr lange Latten in den benötigten Dimensionen gewinnen. 



   Die Zinken werden nach den bisher bekannten Verfahren keilförmig in die Latte gefräst, u. zw. so, dass die gefrästen Flächen der Zinken senkrecht zur breiteten Fläche der Latten liegen. Die so verzinkten Latten werden in die benötigten Längen geschnitten und ähnlich wie bei unverzinkten Latten zu Blöcken verleimt, von denen schliesslich Lamellen abgetrennt werden. Nach dem Zusammenbau solcher Lamellen zum Skikörper liegen die gefrästen Flächen der Zinken parallel zur Skibreite bzw. horizontal in der Skilamelle Dieses Verfahren hat fertigungstechnische Nachteile und das Produkt konnte qualitativ nicht überzeugen. Der in der Ebene der gefrästen und beleimten Flächen der Zinken wirkende Druck bei der Verleimung der Latten zu Blöcken ergibt eine mangelnde Verleimung des in der Zinke verleimten Hirnholzes.

   Dieser Mangel vermehrt durch den weiteren Nachteil der Druckbeanspruchung der horizontal liegenden Stossfuge des Hirnholzes in der Zinke hat zur Folge, dass insbesondere dünn auslaufende Zinken sich an der Fuge bei Druckbeanspruchung lösen. In Anbetracht dieser Unzukömmlichkeit und unter Berücksichtigung der weiteren Tatsache, dass die Querfuge in der Skioberfläche selbst bei grösster Sorgfalt in der Verzinkung als ein schmaler Spalt auftritt, konnte man die nach dem bekannten Verfahren hergestellten verzinkten Lamellen nicht als Oberflächenmaterial verwenden. Es wurde infolge seiner geringen Festigkeit und seinen mangelhaften Aussehens nur in der neutralen Zone des Skis, also im Skikem eingesetzt. 



   Schliesslich sind auch Skier bekanntgeworden, bei welchen die Zinken in der Skilamelle vertikal angeordnet sind. Bei der Herstellung dieser Skier wurden die Latten nicht zu einem Block zusammengeleimt und dieser aufgeschnitten, vielmehr wurden   Holztelle   in der Breite des Skis aneinandergereiht und an mitKeilzinken ineinandergreifenden Stossstellen durch Leimen verbunden. Dabei wurden auch in der Querrichtung des Skis unterteilte Holzteile verwendet, die gegebenenfalls durch Feder und Nut oder durch Zapfen miteinander verbunden waren. Auch dieser Ski ist festigkeitsmässig nicht zufriedenstellend. 



   Um alle angeführten Nachteile der bekannter Skier zu vermeiden, wird ein Verfahren der eingangs erwähnten Art vorgeschlagen, bei welchem erfindungsgemäss die Schnittflächen der Zinken parallel zur breiteren Fläche der Latte geführt, die Zinken in der   Skilamelle   daher, wie an sich bekannt, vertikal angeordnet werden. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung und deren Vorteile werden an Hand der Zeichnungen näher 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 erläutert, in welcher die an sich bekannte Keilzinkverbindung der erfindungsgemässen gegenübergestellt ist. Es zeigen Fig. 1 die bekannte Keilzinkverbindung einer Latte, Fig. 2 den aus solchen Latten hergestellten Block, Fig. 3 eine aus diesem Block abgetrennte Lamelle, Fig. 4 das Verhalten derselben bei
Biegebeanspruchung, Fig. 5 eine erfindungsgemässe Keilzinkverbindung einer Latte, Fig. 6 den aus solchen Latten hergestellten Block und Fig. 7 die daraus abgetrennte Lamelle. 



   Bei der in Fig. l dargestellten Latte liegen die gefrästen   Flächen-l-der   Zinken senkrecht zur breiteren Fläche der Latte, infolgedessen die   Stossfugen --2-- des   Hirnholzes in der Zinke, wie Fig. 3 zeigt, waagrecht im Ski. 



   Nach dem erfindungsgemässen Verfahren werden, wie Fig. 5 zeigt, die Latten so verzinkt, dass die gefrästen   Flächen --1-- der Zinken --3-- nicht   senkrecht zur breiteren Fläche der Latten stehen, sondern parallel dazu liegen. Die verzinkten Latten werden abgelängt und zu   Blöcken --4-- verpresst.   Bei der Verleimung der Latten zu Blöcken wirkt der Pressdruck im wesentlichen senkrecht auf die gefrästen und beleimten Flächen der Zinken und erhöht damit ihre innige Verbindung. Nach dem Auftrennen des Blockes in die einzelnen Lamellen --5-- liegt die   Stossfuge --2-- des   Hirnholzes in der Zinke lotrecht. 



   Die durch das erfindungsgemässe Verfahren erzielte Verbesserung der Qualität der Lamelle ermöglicht es, diese auch als Skioberfläche zu verwenden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Herstellung von Skiern, die aus zwei oder mehreren aufeinander liegenden, in nebeneinander liegende Längsstreifen geteilten Lamellen bestehen, welche durch Zusammenleimen von Latten zu einem Block und Aufschneiden desselben senkrecht zu den Leimfugen hergestellt und mit ihren Breitflächen aufeinander geleimt werden, wobei einzelne Latten verzinkt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnittflächen der Zinken parallel zur breiteren Fläche der Latte geführt, die Zinken in der Skilamelle daher, wie an sich bekannt, vertikal angeordnet werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leimflächen der Zinken parallel zu den Kräften angeordnet werden, welche auf die Lamellen einwirken.
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