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Galvanisches Primärelement
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einem aufwärts gebogenen, in den Kunststoff des Bodenteiles eingebetteten, geschlossenen oder stellenweise unterbrochenen Umfangsrand hat, wobei dieser Umfangsrand im Einbettungsbereich eine
Reihe von eng benachbarten, von thermoplastischem Kunststoff durchsetzten Ausnehmungen aufweist und die über den Bodenteil vorstehende freie Oberkante des Umfangsrandes ein Auflager für die
Bodenelektrode des galvanischen Elementes bildet.
Dadurch, dass das ausserhalb der Isolierhülle liegende, den Bodenkontakt bildende Metallplättchen mit der Bodenelektrode nur über Stegteile kleinen Querschnitts in galvanischer Verbindung steht, die überdies in jenem Bereich, in dem sie den Hüllenboden durchsetzen, allseitig in Isoliermasse eingebettet sind, ergeben sich an der Innenseite des Hüllenbodens nur Kontaktteile kleinen Querschnitts, an denen eine Elektro-chemische Korrosion der Becherelektrode durch Berührung mit der positiven Depolarisationsmasse eintreten kann. Durch elektro-chemischen Angriff können nur die über die Innenseite des Hüllenbodens vorstehenden Kontaktteile korrodiert werden.
Nach Abtragung dieser vorstehenden Teile kann sich der elektro-chemische Angriff auf die eingebetteten Kontaktteile nur höchstens noch in sehr geringem Masse fortsetzen, weil kaum noch positive Depolarisationsmasse zu dem in die Isoliermasse eingebetteten Metall vordringen kann. Durch entsprechend kleine Wahl der Querschnittsdimension der eingebetteten Kontaktteile kann nämlich erreicht werden, dass bei beginnender Korrosion der in Isoliermasse eingebetteten Kontaktteile nur ein sehr schmaler Spalt in der Isoliermasse erodiert wird, in dem nur noch mit grosser Schwierigkeit viskose Depolarisationsmasse eintreten kann, so dass dadurch und durch den Verbrauch allenfalls eingetretener Depolarisationsmasse die elektro-chemische Korrosion zum Stillstand kommt.
Die verbleibende normale, durch die Benetzung der eingebetteten Kontaktteile mit dem dünnflüssigen Elektrolyten verursachte chemische Korrosion verläuft um einige Grössenordnungen langsamer als die elektro-chemische Korrosion und tritt praktisch nicht mehr störend in Erscheinung.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der Umfangsrand des Metallplättchens nach oben divergierend geformt. Der Umfangsrand muss sich nicht über den gesamten Umfang des Metallplättchens erstrecken, vielmehr kann er durch mehrere in gleichen Winkelabständen angeordnete Randabschnitte gebildet sein.
Die Erfindung soll nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen an Ausführungsbeispielen genauer erläutert werden.
Fig. 1 zeigt schematisch im Querschnitt durch die Aussenhülle ein Primärelement gemäss der Erfindung. In den Fig. 2 bis 4 sind verschiedene Ausführungsformen des Bodenkontaktes perspektivisch veranschaulicht.
Das Primärelement nach Fig. 1 weist eine negative Becherelektrode--l--auf, aus der die positive Elektrode-2-, in der Regel ein Kohlestift, herausragt. Das gesamte Primärelement ist dicht in eine Aussenhülle --3-- eingeschlossen, die vorzugsweise aus Kunststoff besteht und in deren
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eingebettet ist.
Der Hüllenboden-6-besteht erSndungsgemäss zur Gänze aus Isolierstoff und ist beispielsweise an seinem Rand mit dem Mantel der Aussenhülle-3-verschweisst. An der Aussenseite des Hüllenbodens-6-befindet sich der Bodenkontakt --7-- in Form eines Metallplättchens, das gemäss Fig. 2 einen aufgebogenen Rand --7a-- aufweist, der als galvanischer Verbindungssteg zwischen dem Metallplättchen-7-und der vom Becher-l-gebildeten Bodenelektrode des Primärelementes dient.
Der Verbindungssteg ist allseitig dicht in den Hüllenboden-6-eingebettet und seine über die Innenseite des Hüllenbodens vorstehende Randkante-7b-dient als Auflager für
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Randteiles, die beim dargestellten Ausführungsbeispiel der Dicke des Hüllenbodens entspricht, wesentlich grösser als--d-ist.
Wenn die über die Innenseite des Hüllenbodens-6-vorstehenden Teile des Kontaktstückes durch elektro-chemischen Korrosionsangriff abgetragen worden sind und sich im Hüllenboden-6-- infolge des Korrosionsangriffes auf das eingebettete Metall ein Spalt mit der Spaltbreite-dauszubilden sucht, so kann in diesen Spalt, besonders wenn er sehr schmal gewählt wird, nur noch sehr schwer positive Depolarisationsmasse eindringen, so dass der elektro-chemische Angriff auf den eingebetteten Stegteil --7a-- stark verzögert bzw. zum Stillstand gebracht wird und nur noch eine wesentlich langsamer verlaufende Korrosion durch die Elektrolytflüssigkeit möglich ist.
Durch die Ausnehmungen --7c-- im aufgebogenen Randteil --7a-- des Metallplättchens - -7--, die bei der Einbettung des Stegteiles, wie Fig. l erkennen lässt, von Isoliermasse durchdrungen werden, wird die korrosionsfähige Querschnittsfläche innerhalb der Einbettungszone noch weiterhin vermindert.
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Eine besondere Ausführungsform der Erfindung, bei welcher statt schlitzförmiger Ausnehmungen - Ausnehmungen in Form von kleinen Löchern --7d-- im aufgebogenen Randteil des Metallplättchens angewendet werden, ist in Fig. 3 dargestellt. Da diese Löcher rings um den Randteil - -7a-- in kleinen Abständen angeordnet sind, ergibt sich bei der Einbettung in den Hüllenboden - -6-- gemäss Fig. 1 eine Durchdringung der Löcher durch nietartige Kunststoffteile, die infolge der Verwendung eines thermoplastischen Kunststoffes, der bei seiner Verfestigung schrumpft, die Tendenz haben, sich zu verkürzen, wodurch die beiderseits des Stegteiles-7a-an diesen anliegenden Flächen des Hüllenbodens fest gegen den Stegteil --7a-- gezogen werden und dadurch eine besonders gute Abdichtung sichern.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ist nicht der gesamte Rand des Metallplättchens-7-- aufgebogen, sondern es sind in gleichen Winkelabständen liegende aufgebogene Randteile-7e- vorhanden, über deren Breite sich je eine Lochreihe --7d-- erstreckt, deren Zweck bereits an Hand von Fig. 3 erläutert worden ist.
Die Randkanten-7b-der aufgebogenen Randteile-7e-bilden wieder eine Auflage für die Becherelektrode.
Allen beschriebenen Ausführungsbeispielen sind die Vorteile gemeinsam, dass das Bodenkontaktstück dem korrodierenden Angriff eine möglichst kleine Fläche darbietet ; dass ferner innerhalb des Einbettungsbereiches des Bodenkontaktstückes ein elektro-chemischer Angriff verhindert bzw. zumindest stark behindert wird, indem der Zugang von positiver Depolarisationsmasse in die eingebetteten Teile verhindert bzw. sehr stark erschwert wird, und dass schliesslich die Einbettungslänge dieser Teile gross ist, wodurch sich ein langer Korrosionsweg ergibt, wodurch das Eindringen von Depolarisationsmasse zu den eingebetteten metallischen Teilen weiterhin erschwert wird.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Galvanisches Primärelement mit einer gegen Elektrolytaustritt abgedichteten Aussenhülle, deren Bodenteil aus thermoplastischem Kunststoff besteht und von einem in diesen eingebetteten
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Aussenkontakt die Form eines an der Aussenseite des Bodenteiles (6) angeordneten Metallplättchens (7) mit einem aufwärts gebogenen, in den Kunststoff des Bodenteiles eingebetteten, geschlossenen oder stellenweise unterbrochenen Umfangsrand (7a bzw. 7e) hat, wobei dieser Umfangsrand im Einbettungsbereich eine Reihe von eng benachbarten, von thermoplastischem Kunststoff durchsetzten Ausnehmungen (7c ; 7d) aufweist und die über den Bodenteil (6) vorstehende freie Oberkante (7b) des Umfangsrandes ein Auflager für die Bodenelektrode des galvanischen Elementes bildet.
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