AT276518B - Galvanisches Primärelement - Google Patents

Galvanisches Primärelement

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AT276518B
AT276518B AT1032765A AT1032765A AT276518B AT 276518 B AT276518 B AT 276518B AT 1032765 A AT1032765 A AT 1032765A AT 1032765 A AT1032765 A AT 1032765A AT 276518 B AT276518 B AT 276518B
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AT
Austria
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edge
embedded
parts
primary element
metal plate
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Application number
AT1032765A
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English (en)
Inventor
Ernst Dipl Ing Dr Karobath
Original Assignee
Kapsch Telephon Telegraph
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Galvanisches Primärelement 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 einem aufwärts gebogenen, in den Kunststoff des Bodenteiles eingebetteten, geschlossenen oder stellenweise unterbrochenen Umfangsrand hat, wobei dieser Umfangsrand im Einbettungsbereich eine
Reihe von eng benachbarten, von thermoplastischem Kunststoff durchsetzten Ausnehmungen aufweist und die über den Bodenteil vorstehende freie Oberkante des Umfangsrandes ein Auflager für die
Bodenelektrode des galvanischen Elementes bildet. 



   Dadurch, dass das ausserhalb der Isolierhülle liegende, den Bodenkontakt bildende Metallplättchen mit der Bodenelektrode nur über Stegteile kleinen Querschnitts in galvanischer Verbindung steht, die überdies in jenem Bereich, in dem sie den Hüllenboden durchsetzen, allseitig in Isoliermasse eingebettet sind, ergeben sich an der Innenseite des Hüllenbodens nur Kontaktteile kleinen Querschnitts, an denen eine   Elektro-chemische   Korrosion der Becherelektrode durch Berührung mit der positiven Depolarisationsmasse eintreten kann. Durch elektro-chemischen Angriff können nur die über die Innenseite des Hüllenbodens vorstehenden Kontaktteile korrodiert werden.

   Nach Abtragung dieser vorstehenden Teile kann sich der elektro-chemische Angriff auf die eingebetteten Kontaktteile nur höchstens noch in sehr geringem Masse fortsetzen, weil kaum noch positive Depolarisationsmasse zu dem in die Isoliermasse eingebetteten Metall vordringen kann. Durch entsprechend kleine Wahl der Querschnittsdimension der eingebetteten Kontaktteile kann nämlich erreicht werden, dass bei beginnender Korrosion der in Isoliermasse eingebetteten Kontaktteile nur ein sehr schmaler Spalt in der Isoliermasse erodiert wird, in dem nur noch mit grosser Schwierigkeit viskose Depolarisationsmasse eintreten kann, so dass dadurch und durch den Verbrauch allenfalls eingetretener Depolarisationsmasse die elektro-chemische Korrosion zum Stillstand kommt.

   Die verbleibende normale, durch die Benetzung der eingebetteten Kontaktteile mit dem dünnflüssigen Elektrolyten verursachte chemische Korrosion verläuft um einige Grössenordnungen langsamer als die elektro-chemische Korrosion und tritt praktisch nicht mehr störend in Erscheinung. 



   Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der Umfangsrand des Metallplättchens nach oben divergierend geformt. Der Umfangsrand muss sich nicht über den gesamten Umfang des Metallplättchens erstrecken, vielmehr kann er durch mehrere in gleichen Winkelabständen angeordnete Randabschnitte gebildet sein. 



   Die Erfindung soll nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen an Ausführungsbeispielen genauer erläutert werden. 



   Fig. 1 zeigt schematisch im Querschnitt durch die   Aussenhülle   ein Primärelement gemäss der Erfindung. In den Fig. 2 bis 4 sind verschiedene Ausführungsformen des Bodenkontaktes perspektivisch veranschaulicht. 



   Das Primärelement nach Fig. 1 weist eine negative   Becherelektrode--l--auf,   aus der die positive   Elektrode-2-,   in der Regel ein Kohlestift, herausragt. Das gesamte Primärelement ist dicht in eine   Aussenhülle --3-- eingeschlossen,   die vorzugsweise aus Kunststoff besteht und in deren 
 EMI2.1 
 eingebettet ist.

   Der   Hüllenboden-6-besteht erSndungsgemäss   zur Gänze aus Isolierstoff und ist beispielsweise an seinem Rand mit dem Mantel der   Aussenhülle-3-verschweisst.   An der Aussenseite des   Hüllenbodens-6-befindet   sich der   Bodenkontakt --7-- in   Form eines Metallplättchens, das gemäss Fig. 2 einen aufgebogenen   Rand --7a-- aufweist,   der als galvanischer Verbindungssteg zwischen dem   Metallplättchen-7-und   der vom Becher-l-gebildeten Bodenelektrode des Primärelementes dient.

   Der Verbindungssteg ist allseitig dicht in den   Hüllenboden-6-eingebettet   und seine über die Innenseite des Hüllenbodens vorstehende Randkante-7b-dient als Auflager für 
 EMI2.2 
 Randteiles, die beim dargestellten Ausführungsbeispiel der Dicke des Hüllenbodens entspricht, wesentlich grösser als--d-ist. 



   Wenn die über die Innenseite des   Hüllenbodens-6-vorstehenden   Teile des Kontaktstückes durch elektro-chemischen Korrosionsangriff abgetragen worden sind und sich im   Hüllenboden-6--   infolge des Korrosionsangriffes auf das eingebettete Metall ein Spalt mit der Spaltbreite-dauszubilden sucht, so kann in diesen Spalt, besonders wenn er sehr schmal gewählt wird, nur noch sehr schwer positive Depolarisationsmasse eindringen, so dass der elektro-chemische Angriff auf den eingebetteten   Stegteil --7a-- stark   verzögert bzw. zum Stillstand gebracht wird und nur noch eine wesentlich langsamer verlaufende Korrosion durch die Elektrolytflüssigkeit möglich ist. 



   Durch die   Ausnehmungen --7c-- im   aufgebogenen   Randteil --7a-- des   Metallplättchens   - -7--,   die bei der Einbettung des Stegteiles, wie Fig. l erkennen lässt, von Isoliermasse durchdrungen werden, wird die korrosionsfähige Querschnittsfläche innerhalb der Einbettungszone noch weiterhin vermindert. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Eine besondere Ausführungsform der Erfindung, bei welcher statt schlitzförmiger Ausnehmungen - Ausnehmungen in Form von kleinen   Löchern --7d-- im   aufgebogenen Randteil des Metallplättchens angewendet werden, ist in Fig. 3 dargestellt. Da diese Löcher rings um den Randteil   - -7a-- in kleinen   Abständen angeordnet sind, ergibt sich bei der Einbettung in den Hüllenboden   - -6-- gemäss Fig. 1   eine Durchdringung der Löcher durch nietartige Kunststoffteile, die infolge der Verwendung eines thermoplastischen Kunststoffes, der bei seiner Verfestigung schrumpft, die Tendenz haben, sich zu verkürzen, wodurch die beiderseits des Stegteiles-7a-an diesen anliegenden Flächen des Hüllenbodens fest gegen den   Stegteil --7a-- gezogen   werden und dadurch eine besonders gute Abdichtung sichern. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ist nicht der gesamte Rand des   Metallplättchens-7--   aufgebogen, sondern es sind in gleichen Winkelabständen liegende aufgebogene   Randteile-7e-   vorhanden, über deren Breite sich je eine   Lochreihe --7d-- erstreckt,   deren Zweck bereits an Hand von Fig. 3 erläutert worden ist. 



   Die   Randkanten-7b-der   aufgebogenen   Randteile-7e-bilden   wieder eine Auflage für die Becherelektrode. 



   Allen beschriebenen Ausführungsbeispielen sind die Vorteile gemeinsam, dass das Bodenkontaktstück dem korrodierenden Angriff eine möglichst kleine Fläche darbietet ; dass ferner innerhalb des Einbettungsbereiches des Bodenkontaktstückes ein elektro-chemischer Angriff verhindert bzw. zumindest stark behindert wird, indem der Zugang von positiver Depolarisationsmasse in die eingebetteten Teile verhindert bzw. sehr stark erschwert wird, und dass schliesslich die Einbettungslänge dieser Teile gross ist, wodurch sich ein langer Korrosionsweg ergibt, wodurch das Eindringen von Depolarisationsmasse zu den eingebetteten metallischen Teilen weiterhin erschwert wird. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Galvanisches Primärelement mit einer gegen Elektrolytaustritt abgedichteten Aussenhülle, deren Bodenteil aus thermoplastischem Kunststoff besteht und von einem in diesen eingebetteten 
 EMI3.1 
 Aussenkontakt die Form eines an der Aussenseite des Bodenteiles (6) angeordneten Metallplättchens (7) mit einem aufwärts gebogenen, in den Kunststoff des Bodenteiles eingebetteten, geschlossenen oder stellenweise unterbrochenen Umfangsrand (7a bzw. 7e) hat, wobei dieser Umfangsrand im Einbettungsbereich eine Reihe von eng benachbarten, von thermoplastischem Kunststoff durchsetzten Ausnehmungen (7c ; 7d) aufweist und die über den Bodenteil (6) vorstehende freie Oberkante (7b) des Umfangsrandes ein Auflager für die Bodenelektrode des galvanischen Elementes bildet. 
 EMI3.2 


Claims (1)

  1. Umfangsrand (7e) des Metallplättchens (7) durch mehrere in gleichen Winkelabständen angeordnete Randabschnitte gebildet ist. EMI3.3 die Ausnehmungen im Umfangsrand (7a bzw. 7e) des Metallplättchens (7) kreisförmige Löcher (7d) sind.
AT1032765A 1965-11-16 1965-11-16 Galvanisches Primärelement AT276518B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2226441A1 (de) * 1971-08-05 1973-02-15 Pilas Secas Jupiter S A Bodenverschluss fuer elektrochemische trockenbatterien

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