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An photographische Kameras ansetzbares Selbstauslösegerät
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können ohnehin vorhandene Teile des Triebwerks eines Selbstauslösegeräts kostensparend zur
Ausstattung desselben mit einer Voranzeige des Kameraauslösezeitpunkts herangezogen werden und damit die Abmessungen des Geräts auf die ohnehin für die Unterbringung der mechanischen
Triebwerksteile erforderliche Grössenordnung beschränkt bleiben.
Nach einem weiteren Vorschlag kann in zweckmässiger Weise als Betätigungsmechanismus für die
Signalfahne eine mit wellenförmiger Steuerfläche versehene Leiste dienen, die auf einer mit dem
Triebwerk synchron ablaufenden Spannscheibe sitzt, welche einen konzentrisch zu ihrer Drehachse angeordneten zylindrischen Ansatz aufweist, von dem aus eine Federweiche zur Leiste führt. Damit sind auch für jene Selbstauslösegeräte, deren Hauptantriebswelle einen Spannweg von mehr als 3600
Umdrehung aufweist, die Voraussetzungen dafür geschaffen, die ein mehrmaliges und verfrühtes
Erscheinen der Signalfahne, welche Irritierungen des Photographierenden zur Folge haben kann, verhindern.
Eine konstruktiv einfache, sich auch in funktioneller Hinsicht vorteilhaft erweisende
Ausbildung und Anordnung ergibt sich dadurch, dass die Federweiche aus einer einenends an der Leiste befestigten Blattfeder gebildet ist.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung kann als Betätigungsmechanismus für die Anzeigefahne auch eine zur Spannscheibe des Triebwerks koaxial gelagerte sowie in einem bestimmten Winkelbereich relative Drehbewegungen zu dieser zulassende Nockenscheibe vorgesehen sein, die mit einer Mitnehmerklinke zusammenarbeitet, welche auf einem der übertragung der Antriebskräfte dienenden Teil einseitig ausweichbar gelagert ist.
Die Erfindung ist nachfolgend an Hand zweier Ausführungsbeispiele näher beschrieben und in den
Zeichnungen dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 ein Selbstauslösegerät mit einer eine Federweiche aufweisenden Signaleinrichtung und in Ruhelage befindlichen Triebwerksteilen, Fig. 2 das gleiche Gerät, dessen Triebwerksteile in Spannlage überführt werden, Fig. 3 wieder das Gerät, kurz vor der Beendigung der Ablaufbewegung seiner Triebwerksteile, wobei die Anzeigefahne bereits ausgefahren ist, welche im weiteren Verlauf intermittierende Bewegungen ausführt, Fig. 4 eine Aussenansicht des Geräts in perspektivischer Darstellung, Fig. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Selbstauslösegeräts, welches statt einer Federweiche mit relativ verdrehbarem Nockenträger ausgestattet ist, in Ruhelage, Fig. 6 das Gerät während der Spannoperation und schliesslich Fig.
7 das Gerät während der letzten Phase der Ablaufbewegung, die Signalfahne hiebei hin-und herbewegend.
In den Zeichnungen ist das Gehäuse des Selbstauslösegeräts mit--l--bezeichnet. In diesem Gehäuse ist eine mit den Triebwerksteilen in getriebliche Verbindung stehende sowie synchron mit diesen ablaufende Spannscheibe-2-drehbar gelagert, die mit dem Spannknopf-3-gemäss Fig. 4 drehfest verbunden ist. Die Spannscheibe--2--steht unter der Wirkung einer beispielsweise als Spiralfeder ausgebildeten Antriebsfeder--4--. Zwischen der Spannscheibe--2--bzw. deren Spannachse und einer Zahnstange --5-- besteht eine in den Zeichnungen lediglich mit einer strichpunktierten Linie--6--und einem Zahnritzel--7--angedeutete getriebliche Verbindung.
Diese wieder steht unter der Hemmwirkung einer aus Steigrad-8-und Anker-9-gebildeten, gleichmässige Ablaufbewegungen über die gesamte Wegstrecke der Zahnstange --5-- gewährleistenden Verzögerungseinrichtung, welche über die ebenfalls nur durch eine strichpunktierte Linie-10angedeuteten Getriebeteile mit dem Ritzel 7 in Treibverbindung steht. Was die Übersetzungsverhältnisse des Laufwerks anbetrifft, so sind diese zweckmässig so gewählt, dass die Zahnstange --5-- beim Ablauf (Fig. 3) aus der einen Endlage, die sie in gespanntem Zustand des Geräts einnimmt, in die andere durch den Anker--9--in der Weise verzögert wird, dass eine für Selbstauslöseraufnahmen geeignete Vorlaufzeit, in der Grössenordnung von zirka 7 bis 10 sec erreicht wird.
Mit--11--ist eine als Wippschalter ausgeführte Einschalttaste bezeichnet. In der Stellung gemäss Fig. 2 ist das Laufwerk--6 bis 10--dadurch am Ablauf gehindert, dass die Nase--Ha-- Druck auf den Anker--9--ausübt, der dadurch sperrend in das Steigrad--8--eingreift. Beim Ablauf schiebt die Zahnstange wie aus Fig. 3 ersichtlich, einen Auslösestift --12-- aus dem Anschraubnippel--13--des Selbstauslösegeräts heraus, wodurch am Ende die Kamera, an die das Gerät angeschlossen ist, zur Auslösung gebracht wird. Zwischen der Zahnstange--5--und dem Auslösestift--12--ist eine Kupplung vorgesehen, die in den Zeichnungen der Einfachheit halber nicht dargestellt ist.
Zweckmässig ist diese so ausgeführt, dass der Stift--12--nach Ausübung seiner Funktion, d. h. Auslösung des Kameraverschlusses an der Zahnstange--5--augenblicklich ausser Eingriff kommt und damit ungehindert in die Ausgangslage zurückkehren kann. Weiter muss die
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ortsfest gelagerten zweiarmigen Hebel --16-- getragen wird. An diesem Hebel greift einenends eine Feder-17-andernends eine mittels des Stiftes --15-- gelenkig angeschlossene Schubstange --18-- an. Die Schubstange ihrerseits ist an ihrem freien Ende mit einer im Gehäuse-l-axial verschiebbar geführten Anzeigefahne --19-- gelenkig verbunden.
Diese kann zwecks besserer Erkennbarkeit mit einem Farbanstrich mit hoher Leuchtkraft, gegebenenfalls auch mit einem Lichtstrahlen reflektierenden Farbstoff versehen sein. Zur Betätigung der vorbeschriebenen, an der
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--19---14--aufliegt.
Will man das Selbstauslösegerät aus der in Fig. l veranschaulichten Ruhelage in Spannlage überführen, muss hiezu der Spannknopf-3-und mit diesem die Spannscheibe--2-im Uhrzeigersinn gedreht werden. Dabei läuft nach einem bestimmten Drehwinkelbereich von etwa 90 die Federweiche-19--, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist, am Stift --15-- auf. Im weiteren Verlauf der Drehbewegung gleitet die Federweiche über diesen hinweg, um sich anschliessend mit dem freien Ende wieder auf die Umfangsfläche des zylindrischen Ansatzes --14-- aufzulegen. Am Ende der Spannbewegung nimmt'die Leiste --20-- eine Lage ein, die gegenüber der in Fig.
2 gezeigten um etwa 3600 versetzt ist, was bedeutet, dass die Federweiche --21-- beinahe wieder am Stift --15-- zur Anlage kommt. Nunmehr jedoch mit der dem zylindrischen Ansatz --14-- zugekehrten Innenseite.
Zweck der vorbeschriebenen Einrichtung ist es zu verhindern, dass beim Spannvorgang die Anzeigefahne --19-- aus der in Fig. 1 veranschaulichten Ruhelage herausbewegt wird.
Bei der nun folgenden Auslösung des Selbstauslösers, die durch eine Drehbewegung der Einschalttaste--11--bewirkt wird, wird der Anker --9-- frreiegeben. Die Spannscheibe --2-dreht sich nun unter dem Einfluss der Antriebsfeder --4-- im Gegenuhrzeigersinn. über die
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3 veranschaulichten PfeilrichtungAnschraubnippel--13--hervortritt. Nach einer etwa vollen Umdrehung der Spannscheibe --2-nähert sich die Federweiche --21-- mit ihrem auf dem zylindrischen Ansatz --14-- aufliegenden Ende dem Stift--15-, untergreift diesen im weiteren Verlauf der Drehbewegung und bewegt damit das Gestänge --16, 18-- entgegen der Wirkung der Feder--17--in die in Fig. 3 veranschaulichte Lage.
Kommt nun in der Endphase des Bewegungsablaufs der Stift-15-in den Wirkungsbereich der wellenförmigen Steuerfläche der Leiste-20--, führt die bereits aus dem Gehäuse --1--
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--20-- wiederaufeinander abgestimmt, dass sich die intermittierenden Bewegungen der Anzeigefahne --19-- kurz vor der Auslösung des Kameraverschlusses einstellen.
Das weitere in Fig. 5 bis 7 veranschaulichte Ausführungsbeispiel stimmt mit der vorbeschriebenen Konzeption weitgehend überein. Identische Teile sind in den Zeichnungen daher auch mit gleichen Bezugszeichen versehen. Abweichende Elemente finden lediglich bei der Mechanik Anwendung, die das Hervortreten der Anzeigefahne sowie deren intermittierende Bewegungen bewirken. Zu diesem Zweck ist auf der Spannscheibe --2-- eine Nockenscheibe --22-- angeordnet. Diese weist einen bogenförmigen Schlitz --22a-- auf, in den ein auf der Spannscheibe befestigter Stift --2a-eingreift. Damit kann die Nockenscheibe --22-- gegenüber der Spannscheibe --2-- relative Drehbewegungen in einem durch die Stift-Schlitzverbindung begrenzten Drehwinkelbereich ausführen.
Mit den Nocken --22b,22c und 22d-- der Nockenscheibe --22-- arbeitet eine Klinke--23-
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Spannt man das Auslösegerät der vorbeschriebenen Konzeption durch Drehen des Spannknopfes --3-- bzw. der Spannscheibe --2-- gegen die Wirkung der Spannfeder --4-- im Uhrzeigersinn, dann wandert zunächst der Stift --2a-- aus der in Fig. 5 veranschaulichten Lage im konzentrischen Schlitz --22a-- an dessen anderes Ende. Ist dieses erreicht, dreht sich die Nockenscheibe-22mit, während die Klinke-23--, den einzelnen Nocken --22b bis 22d-- ausweichend (Fig.6), in diesem Bereich verdrängt wird.
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