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Gasreinigungsanlage, insbesondere für elektrische Rauchgasreinigung
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teils in den Längenabmessungen der Konstruktionsteile bewirkt, treten Formänderungen in dem Gehäuse gegenüber der dazugehörigen Tragkonstruktion auf, die durch Anordnung von Kompensatoren an den Filtereinrichtungen unschädlich gemacht werden sollen. Ferner soll das Auftreten turbulenter Gasströmungen verhindert und weiterhin eine unbeschränkte Anlagenbreite und-länge ermöglicht werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Tragkonstruktion so von dem Gehäuse und den Einrichtungen im Gehäuse zu trennen, dass eine Wärmeübertragung durch sogenannte Wärmebrücken nahezu ausgeschlossen ist, die im Gehäuse entstehenden Dehnungen zu kompensieren und im Gehäuse jene Einrichtungen zu beseitigen, die eine Turbulenz im Luftstrom bewirken. Gleichzeitig soll die Inneneinrichtung der grösseren Gehäusebreite entsprechend angeordnet werden.
Erfindungsgemäss werden diese Aufgaben bei einer Gasreinigungsanlage der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass das beispielsweise aus Rahmenriegeln und Rahmenstielen bestehende Haupttragwerk des Traggerüstes in an sich bekannter Weise ausserhalb des gasdichten, wärmeisolierenden Gehäuses angeordnet ist, dass weiters das Gehäuse aus unter Belassung von Dehnungsfugen zusammengefügten Platten besteht, dass ferner das Gehäuse nur an im Bereich der Plattenstösse liegenden Punkten am Haupttragwerk befestigt ist und dass schliesslich das Haupttragwerk in seiner Mitte durch innerhalb des Gehäuses angeordnete an sich bekannte Pendelstützen, die vorzugsweise Strömungsprofil aufweisen, abgestützt ist,
in deren Bereich die zur Halterung der Sprührahmen dienenden Tragrahmen geteilt und mit schräg zur Gehäuseachse liegenden Konsolen zur Aufnahme der Sprührahmen versehen sind.
Vorzugsweise sind die allseitig mit Dehnungsfugen aneinandergereihten Platten mittels Verbindungselementen, beispielsweise Schrauben, über Zwischenbleche unverschiebbar mit dem Haupttragwerk verbunden.
Die Dehnungsfugen sind nach einer bevorzugten Ausführung innenseitig durch an den Deckblechen angeordnete und einseitig befestigte Abdeckleisten überdeckt, wogegen sie aussenseitig Beilagen enthalten, die, beispielsweise durch Schweissnähte, mit den Platten verbunden sind, und wobei zur Erzielung eines gasdichten Abschlusses die Zwischenbleche mit den Gehäuseplatten in der Kehle, beispielsweise mittels Schweissnähten, verbunden sind.
Die erfindungsgemässe Lösung führt nicht nur zur Erhöhung der Funktionssicherheit und Lebensdauer von Gasreinigungsanlagen, sondern es wird gleichzeitig eine Typisierung in Projektierung und Ausführung sowie eine rationelle Vorfertigung durch Anwendung des Baukastenprinzips ermöglicht.
Darüber hinaus entsteht eine wesentliche Einsparung an Material. Durch den Wegfall von im Inneren des Gehäuses angeordneten Kreuzverbänden und Distanzstäben wird eine nahezu laminare Gasströmung erreicht, so dass auch die Abscheideleistung der Anlage erhöht wird. Die Erfindung ermöglicht weiterhin die Herstellung von bisher unausführbaren Grossgehäusen.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In den Zeichnungen zeigen : Fig. 1 eine Ansicht des Gehäuses in Richtung des Gasstromes ; Fig. 2 einen Schnitt
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l ; Fig. 3Fig. 5 den Querschnitt einer Dehnungsfuge und die Verbindungsstelle zweier Gehäuseplatten mit der Tragkonstruktion ; Fig. 6 eine schematische Draufsicht auf die Bunkerebene mit graphischer Darstellung der Ausdehnungsmöglichkeit und Fig. 7 die Einzelheit x aus Fig. 2 in grösserem Massstab.
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1Gasstromrichtung-7-angeordnet sind.
Die Gehäuseplatten --4-- bestehen, wie aus Fig. 4 und 5 ersichtlich, aus dem Deckblech - -8--, welches zur Gewährleistung der Elastizität aus einem zu einem C-Profil gebogenen Plattenstreifen hergestellt ist. Nach der Gehäuseaussenseite zu ist eine Isolierschicht--9-aufgebracht, die durch ein Verkleidungsblech --10-- geschützt wird. Es ist auch möglich, die Luft als Isolator heranzuziehen.
Zwischen den Gehäuseplatten --4-- befinden sich, wie Fig. 5 zeigt, allseitig Dehnungsfugen
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Die Platten --4-- sind, wie in Fig. 5 dargestellt, mittels Schrauben --13-- über Zwischenbleche--14--an der Tragkonstruktion-5, 6-- befestigt. Aussenseitig sind zwischen den
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Dehnungsfugen zur Distanzierung Beilagen --15-- angeordnet, die mit den Gehäuseplatten - 4-verschweisst sind. Zur Erzielung eines gasdichten Abschlusses sind die Zwischenbleche--14ebenfalls mit den Gehäuseplatten-4-in der Kehle-16-verschweisst.
Das Gehäuse --3-- ist, wie Fig. 1 und 3 zeigen, nach unten durch die Bunker-17abgeschlossen.
Wie die Fig. 1 zeigt, sind die Rahmenriegel --5-- durch Pendlstützen --18-- abgestützt, die Strömungsprofil besitzen.
Die Bunkerebene --19-- (Fig. 1, 3) ist durch Aneinanderfügen einer beliebigen Anzahl von Bunkern-17-gebildet, die untereinander im Bereich der oberen Öffnung fest und gasdicht verbunden sind, so dass flächenmässig ein unterer Abschluss des Filtergehäuses entsteht. Dadurch wird gleichzeitig eine Aussteifung in den Eckpunkten des Gehäuses erreicht. Die Bunkerebene --19-entspricht auf Grund ihrer Isolierung und gasdichten Ausbildung mehr oder weniger einer starren Scheibe, die der Wärmestrahlung des Gases ausgesetzt ist.
Die damit verbundene Wärmedehnung muss zur Vermeidung von Zwangsspannungen durch eine entsprechende Anordnung und Ausführung der Lager erfasst werden, auf welchen die Gesamtheit der Bunker aufruht. Die Lager-20- (Fig. l und 6) bestehen beispielsweise aus Walzen, die sich auf einer festen, ebenen Unterlage abwälzen können und auf denen die Bunkerebene--19--aufruht. Die Walzen--20--sind so angeordnet, dass sie eine vom Festpunkt--21--ausgehende Wärmeausdehnung in Richtung der Strahlen-27- (Fig. 6) gestatten. Die Bunkerebene-19-- wird dabei als Zug-und Druckband zur Tragwirkung herangezogen.
Wie aus Fig. 7, die die Einzelheit x aus Fig. 2 vergrössert darstellt, ersichtlich, sind an den Tragrahmen --22-- im Bereich der Pendelstützen--18--Konsolen--23--schräg angebracht,
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--24-- derPATENTANSPRÜCHE :
1. Gasreinigungsanlage, insbesondere für elektrische Rauchgasreinigung, mit einem gasdichten, wärmeisolierenden Gehäuse mit beweglich gelagertem Traggerüst sowie mit von Tragrahmen gehaltenen
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Rahmenstielen (6) bestehende Haupttragwerk des Traggerüstes in an sich bekannter Weise ausserhalb des gasdichten, wärmeisolierenden Gehäuses angeordnet ist, dass weiters das Gehäuse aus unter Belassung von Dehnungsfugen zusammengefügten Platten (4) besteht, dass ferner das Gehäuse nur an im Bereich der Plattenstösse liegenden Punkten am Haupttragwerk befestigt ist und dass schliesslich das Haupttragwerk in seiner Mitte durch innerhalb des Gehäuses angeordnete an sich bekannte Pendelstützen (18), die vorzugsweise Strömungsprofil aufweisen, abgestützt ist, in deren Bereich die zur Halterung der Sprührahmen (25) dienenden Tragrahmen (22)
geteilt und mit schräg zur Gehäuseachse liegenden Konsolen (23) zur Aufnahme der Sprührahmen (25) versehen sind.
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