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Halteeinrichtung für demontierbare, schalldämmende Bauelemente für Leichtbauwände und-decken
Gegenstand des Stammpatentes Nr. 255720 ist ein demontierbares, schalldämmendes Bauelement für Leichtbauwände und-decken, bestehend aus zwei oder mehr in Abstand voneinander angeordneten
Schalen, dadurch gekennzeichnet, dass die gegebenenfalls in verschiedener Stärke ausgebildeten Schalen
Füllungen aus einem elastischen, schalldämmenden Isolierstoff, insbesondere Mineralwolle, aufweisen, die je Schale hinsichtlich des Materials verschiedenartig sind und bzw. oder einen verschiedenen
Stopfungsgrad besitzen, und dass vorzugsweise zwischen den mit Isolierstoff gefüllten Schalen eine biegeweiche Dämmfolie, z. B. aus Dachpappe, Textilmaterial, Filz, Kork, Kunststoff oder Metall, wie Aluminium oder Blei, vorgesehen ist.
Es hat sich gezeigt, dass die aus solchen Bauelementen gebildeten Leichtbauwände und-decken dann einen besonders hohen Wirkungsgrad der Schalldämmung erlangen, wenn man die Bauelemente in einer sie tragenden Halteeinrichtung lagert, die dem Wesen der Erfindung des Stammpatentes gemäss ebenfalls aus mindestens zwei voneinander isolierten Bauteilen bzw. Schalen besteht.
Die erfindungsgemässe Halteeinrichtung ist demnach dadurch gekennzeichnet, dass sie aus mindestens zwei voneinander durch eine vorzugsweise schalldämmende Zwischenschicht getrennten Profilteilen besteht, von denen jeder mindestens eine Schale des Bauelementes trägt.
Die Praxis hat gezeigt, dass die Wirtschaftlichkeit einer demontierbaren Leichtbaukonstruktion vor allem von der Art und Möglichkeit der Montage auf der Verlegungsstelle abhängt. Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung besteht daher darin, dass die Profilteile mit Widerlagern, z. B.
Winkelstücken, Bolzen oder Schlitzen, versehen sind, an denen an den Schalen der Bauelemente befestigte Haken od. dgl. einhängbar sind. Gegenüber andern bekannten Vorrichtungen wird durch diese Ausbildung ein Optimum an Einfachheit und Perfektion der Montage erreicht, denn die Schalen der Bauelemente brauchen in die vorher verankerten Stützen der Halteeinrichtung nur ein-bzw. angehängt zu werden. Vorzugsweise sind die Haken mit einer keilförmig verlaufenden Innenseite versehen, so dass sich die Schalen der Bauelemente dicht an die Tragkonstruktion anpressen.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung verschiedener Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen Halteeinrichtung an Hand der Zeichnungen.
Es zeigen : Fig. 1 einen Horizontalschnitt durch eine Halteeinrichtung aus Holz, u. zw. für eine dreischalige Wand in der oberen und eine zweischalige Wand in der unteren Hälfte, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie IIII der Fig. 1, Fig. 3 eine Darstellung ähnlich Fig. l, aber einer Halteeinrichtung aus Metallhohlprofilen, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 2, die Fig. 5 und 6 Horizontalschnitte durch eine Halteeinrichtung aus Metallvollprofilen für eine drei-und eine zweischalige Wand, je in zwei Varianten der Aufhängung der Schalen der Bauelemente, Fig. 7 einen Horizontalschnitt durch eine Halteeinrichtung mit besonders geformten Metallprofilen, Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie VIII-VIII der Fig. 7, Fig.
9 einen Horizontalschnitt einer letzten Ausführungsform unter Verwendung eines Riegels, der in Fig. 10 im Schaubild dargestellt ist, und die Fig. 11 und 12 Schnitte nach den Linien XI-XI und XII-XII der Fig. 9.
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Wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich, besteht die Halteeinrichtung aus den Holzprofilteilen-l und 2--, von denen jeder winkelförmig, nämlich in Form eines L mit einem längeren und einem kürzeren Schenkel, ausgebildet ist. In der zwischen den Teilen--1, 2-- verbleibenden Längsfuge ist eine schalldämmende Zwischenschicht--3--angeordnet. Die Winkelprofilteile werden durch die längeren Schenkel des Winkelprofils durchsetzende Schraubbolzen-4-mit Muttern-5zusammengehalten.
An jedem der Profilteile-1, 2- sind Winkelstücke --6-- befestigt, z.B. durch Schrauben --7--. Wie aus Fig. 2 hervorgeht, bilden die Oberkanten der freien Schenkel dieser Winkelstücke
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verschiedenartigem Material abdecken. Die Haken --8-- weisen, wie aus Fig. 2 deutlich ersichtlich, eine keilförmig ausgebildete Innenfläche --29-- auf, so dass sich die Schalen--9--der Elemente an die Profilteile--1, 2-- der Tragsteher anpressen ; an dieser Stelle können gewünschtenfalls noch zusätzlich dämmende Zwischenschichten --30-- vorgeschen werden.
Bei der dreischaligen Ausbildung nach Fig. l, obere Hälfte, ist zwischen den beiden äusseren
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Die Ausbildung nach den Fig. 3 und 4 unterscheidet sich von jener nach den Fig. 1 und 2 im wesentlichen dadurch, dass an Stelle von Holzprofilteilen-1, 2-- solche aus Metallhohlprofilen verwendet werden ; dabei ergibt sich der Vorteil, dass wie aus der oberen Hälfte der Fig. 4 ersichtlich, die Haken-8-an den Schalen --9-- auch in Schlitzen --31-- gelagert werden können, die in den Hohlprofilen-1, 2- ausgebildet sind. Die Haken --8-- sind durch diese Schlitze --31-- in das Innere der Hohlprofile einführbar und darin verankerbar, so dass sie in den Profilteilen eingehängt sind.
Bei der Ausführung nach den Fig. 5 und 6 für eine Halteeinrichtung aus Metallvollprofilen liegt der Unterschied zur vorbeschriebenen im wesentlichen darin, dass die Profilteile--1, 2-- aus T-Schienen bestehen, die durch die Zwischenschichte--3--voneinander getrennt sind, wobei weitere
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tragenden Winkelstücken--13--in Fig. 5 angeordnet sind. Die Widerlager für die Haken--8-der Schalen --9-- sind im Falle der rechten Hälften der Fig. 5 und 6 ebenso wie die Widerlager für die Schalen --12-- in Fig.
S als Bolzen --23-- ausgebildet, die an den Winkelstücken-13- angebracht sind und runden, eckigen oder flachen Querschnitt aufweisen können ; im Falle der linken Hälften der Fig. 5 und 6 sind die Fussteile der T-Schienenprofile --1,2-- mit Schlitzen --31-versehen, durch welche die Haken--8--hindurchtreten können, wie bei Fig. 4 beschrieben wurde.
Wenn erforderlich, können auch alle Teile der Halteeinrichtung in feuersicherer oder feuerhemmender Ausführung ausgebildet werden, wobei nicht brennbare oder schwer entflammbare Stoffe zur Anwendung kommen, z. B. Metall, Asbest, Asbestzement, Stein, Kunststein u. dgl., sowie Füllungen mit hochfeuerfesten Werkstoffen, z. B. Hüttensteinwolle, Asbest, Glaswolle od. dgl.
Ein Beispiel einer solchen aussen ganz aus Metall bestehenden Trennwand und der Halteeinrichtung ihrer Schalen veranschaulicht Fig. 7. In der linken oberen Hälfte ist eine dreischalige Ausführung dargestellt, bestehend aus den metallischen Schalen --9-- mit einer Füllung-10- und einer massiven Mittelschale-12--, bestehend aus einer Innenplatte-15-aus Holz, Eternit, Stahl, Gips usw. in einer Metallhalterung--16--, wobei eine Dämmschicht --17-- zwischen der Innenplatte --15-- und der Metallhalterung--16--liegt. Die linke untere Hälfte dieser Figur zeigt eine dreischalige feuerhemmende Ausbildung, bei der alle Teile aus nicht brennbaren Stoffen bestehen ; die Dämmschichten--18--der Mittelschale--12--und der Füllung --11-- sind dabei aus Asbest.
Die rechte obere Hälfte der Figur zeigt eine zweischalige Ausführung, gestopft mit Steinwolle --10- als Füllmaterial für die Schale--9-- ; die rechte untere Hälfte ist eine Variante mit Holz --11-- als Füllmaterial der Schale --9--.
Die Verbindung der Bauelemente--9--untereinander erfolgt, wie aus Fig. 8 hervorgeht, mit Hilfe von Winkelhaken --24-- aufweisenden Profilteilen --1,2-- die hier paarweise jeder der beiden Schalen --9-- zugeordnet und an dieser befestigt sind. Jedes der benachbarten Profilpaare
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-1, 2--Schlitze -- 25--, in die weitere Doppelriegel --23'-- zum Zusammenhalten gegenüberliegender Schalen --9-- eingreifen. Zwischen die einander zugekehrten Teile der Profile-1, 2- ist ebenfalls eine Dämmschicht-14-eingelegt.
Die Abdeckung der Profilteile-1, 2- zur Aussenseite der Schalen --9-- hin erfolgt durch eine einsteckbare U-Schiene-32--, die mit einer Nut-33-an einer Vorragung-34-der Schale ----9-- verankert ist. An Stelle einer solchen Vorragung-34-kann auch, wie in Fig. 7 rechts unten angedeutet, eine Schraube --35-- mit pyramidenartigem Kopf für diesen Zweck angeordnet werden.
Die Ausbildung nach Fig. 9 zeigt eine Anordnung ähnlich Fig. 7 unter Einbindung einer Zwischenwand. Die Schalen --9-- bestehen aus Metall und werden durch besonders geformte Riegel --36- zusammengehalten, von denen einer in Fig. 12 schaubildlich dargestellt ist und die an den Profilteilen--1, 2-- angreifen. Der Riegel--36--besitzt an seinem Stegteil --37-- beidseits je einen sich nach unten erstreckenden, winkelförmigen Schenkel --38-- und an den Enden des Stegteiles --37-- einen nach unten bzw. oben weisenden Haken--39 bzw. 40--.
Die Profilteile-1, 2-- sind als Z-Profilwinkel ausgebildet und so angeordnet, dass sich ihre freien Schenkel -- 41-- parallel zueinander und nebeneinander unter Zwischenlage einer Isolierschicht --3-- erstrecken (Fig. 9). In diesen Schenkeln --41-- sind rechteckige Aussparungen-42vorgesehen, durch welche die winkelförmigen Schenkel --38-- des Riegels --40-- hindurchtreten können (Fig. 11).
Bei der Montage werden daher die Profilteile--1, 2- mit ihren Aussparungen--42-fluchtend angeordnet, worauf der Riegel --36-- mit seinen Schenkeln --38-- durch die Aussparungen --42-- hindurchgeführt und abgesenkt wird, wodurch die Sperrung bzw. Festlegung der Schalen--9--erfolgt.
Soll, wie in Fig. 9, obere Hälfte, angedeutet, noch zusätzlich eine ebenfalls aus Schalen --9-bestehende Zwischenwand eingebunden werden, dann weist diese in ähnlicher Weise die Profilteile
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2-- mit--43-- über den sich nach oben erstreckenden Hakenteil --40-- geschoben, worauf die Schiene -- 32--zur Verriegelung abgesenkt wird.
Im Rahmen der Erfindung sind mannigfaltige Abänderungen an den beschriebenen beispielhaften Ausführungsformen möglich. Insbesondere besteht volle Freiheit in der Wahl der Querschnittsform der Profilteile je nach den statischen Erfordernissen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Halteeinrichtung für demontierbare, schalldämmende Bauelemente für Leichtbauwände und
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vorzugsweise schalldämmende Zwischenschicht (3) getrennten Profilteilen (1, 2) besteht, von denen jedes mindestens eine Schale (9) des Bauelementes trägt.
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