AT277538B - Halteeinrichtung für demontierbare, schalldämmende Bauelemente für Leichtbauwände und -decken - Google Patents

Halteeinrichtung für demontierbare, schalldämmende Bauelemente für Leichtbauwände und -decken

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AT277538B
AT277538B AT591968A AT591968A AT277538B AT 277538 B AT277538 B AT 277538B AT 591968 A AT591968 A AT 591968A AT 591968 A AT591968 A AT 591968A AT 277538 B AT277538 B AT 277538B
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Walter Dipl Ing Gindele
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Walter Dipl Ing Gindele
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Description


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  Halteeinrichtung für demontierbare, schalldämmende Bauelemente für Leichtbauwände und-decken 
Gegenstand des Stammpatentes Nr. 255720 ist ein demontierbares, schalldämmendes Bauelement für Leichtbauwände und-decken, bestehend aus zwei oder mehr in Abstand voneinander angeordneten
Schalen, dadurch gekennzeichnet, dass die gegebenenfalls in verschiedener Stärke ausgebildeten Schalen
Füllungen aus einem elastischen, schalldämmenden Isolierstoff, insbesondere Mineralwolle, aufweisen, die je Schale hinsichtlich des Materials verschiedenartig sind und bzw. oder einen verschiedenen
Stopfungsgrad besitzen, und dass vorzugsweise zwischen den mit Isolierstoff gefüllten Schalen eine biegeweiche Dämmfolie,   z. B.   aus Dachpappe, Textilmaterial, Filz, Kork, Kunststoff oder Metall, wie Aluminium oder Blei, vorgesehen ist. 



   Es hat sich gezeigt, dass die aus solchen Bauelementen gebildeten Leichtbauwände und-decken dann einen besonders hohen Wirkungsgrad der Schalldämmung erlangen, wenn man die Bauelemente in einer sie tragenden Halteeinrichtung lagert, die dem Wesen der Erfindung des Stammpatentes gemäss ebenfalls aus mindestens zwei voneinander isolierten Bauteilen bzw. Schalen besteht. 



   Die erfindungsgemässe Halteeinrichtung ist demnach dadurch gekennzeichnet, dass sie aus mindestens zwei voneinander durch eine vorzugsweise schalldämmende Zwischenschicht getrennten Profilteilen besteht, von denen jeder mindestens eine Schale des Bauelementes trägt. 



   Die Praxis hat gezeigt, dass die Wirtschaftlichkeit einer demontierbaren Leichtbaukonstruktion vor allem von der Art und Möglichkeit der Montage auf der Verlegungsstelle abhängt. Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung besteht daher darin, dass die Profilteile mit Widerlagern,   z. B.   



  Winkelstücken, Bolzen oder Schlitzen, versehen sind, an denen an den Schalen der Bauelemente befestigte Haken od. dgl. einhängbar sind. Gegenüber andern bekannten Vorrichtungen wird durch diese Ausbildung ein Optimum an Einfachheit und Perfektion der Montage erreicht, denn die Schalen der Bauelemente brauchen in die vorher verankerten Stützen der Halteeinrichtung nur ein-bzw. angehängt zu werden. Vorzugsweise sind die Haken mit einer keilförmig verlaufenden Innenseite versehen, so dass sich die Schalen der Bauelemente dicht an die Tragkonstruktion anpressen. 



   Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung verschiedener Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen Halteeinrichtung an Hand der Zeichnungen. 



  Es zeigen : Fig. 1 einen Horizontalschnitt durch eine Halteeinrichtung aus Holz, u. zw. für eine dreischalige Wand in der oberen und eine zweischalige Wand in der unteren Hälfte, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie   IIII   der   Fig. 1, Fig. 3   eine Darstellung ähnlich   Fig. l,   aber einer Halteeinrichtung aus Metallhohlprofilen, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie   IV-IV   der Fig. 2, die Fig. 5 und 6 Horizontalschnitte durch eine Halteeinrichtung aus Metallvollprofilen für eine drei-und eine zweischalige Wand, je in zwei Varianten der Aufhängung der Schalen der Bauelemente, Fig. 7 einen Horizontalschnitt durch eine Halteeinrichtung mit besonders geformten Metallprofilen, Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie VIII-VIII der   Fig. 7, Fig.

   9   einen Horizontalschnitt einer letzten Ausführungsform unter Verwendung eines Riegels, der in Fig. 10 im Schaubild dargestellt ist, und die Fig. 11 und 12 Schnitte nach den Linien XI-XI und XII-XII der Fig. 9. 

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   Wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich, besteht die Halteeinrichtung aus den   Holzprofilteilen-l   und 2--, von denen jeder winkelförmig, nämlich in Form eines L mit einem längeren und einem kürzeren Schenkel, ausgebildet ist. In der zwischen den   Teilen--1, 2-- verbleibenden   Längsfuge ist eine schalldämmende   Zwischenschicht--3--angeordnet.   Die Winkelprofilteile werden durch die längeren Schenkel des Winkelprofils durchsetzende Schraubbolzen-4-mit Muttern-5zusammengehalten. 



   An jedem der   Profilteile-1, 2-   sind Winkelstücke --6-- befestigt, z.B. durch Schrauben   --7--.   Wie aus Fig. 2 hervorgeht, bilden die Oberkanten der freien Schenkel dieser Winkelstücke 
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 verschiedenartigem Material abdecken. Die Haken --8-- weisen, wie aus Fig. 2 deutlich ersichtlich, eine keilförmig ausgebildete Innenfläche --29-- auf, so dass sich die Schalen--9--der Elemente an die Profilteile--1, 2-- der Tragsteher anpressen ; an dieser Stelle können gewünschtenfalls noch zusätzlich dämmende Zwischenschichten --30-- vorgeschen werden. 



   Bei der dreischaligen Ausbildung nach   Fig. l,   obere Hälfte, ist zwischen den beiden äusseren 
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   Die Ausbildung nach den Fig. 3 und 4 unterscheidet sich von jener nach den Fig. 1 und 2 im wesentlichen dadurch, dass an Stelle von   Holzprofilteilen-1, 2--   solche aus Metallhohlprofilen verwendet werden ; dabei ergibt sich der Vorteil, dass wie aus der oberen Hälfte der Fig. 4 ersichtlich, die   Haken-8-an   den   Schalen --9-- auch   in   Schlitzen --31-- gelagert   werden können, die in den Hohlprofilen-1, 2- ausgebildet sind. Die   Haken --8-- sind   durch diese   Schlitze --31-- in   das Innere der Hohlprofile einführbar und darin verankerbar, so dass sie in den Profilteilen eingehängt sind. 



   Bei der Ausführung nach den Fig. 5 und 6 für eine Halteeinrichtung aus Metallvollprofilen liegt der Unterschied zur vorbeschriebenen im wesentlichen darin, dass die Profilteile--1, 2-- aus T-Schienen bestehen, die durch die Zwischenschichte--3--voneinander getrennt sind, wobei weitere 
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 tragenden   Winkelstücken--13--in Fig. 5   angeordnet sind. Die Widerlager für die   Haken--8-der     Schalen --9-- sind   im Falle der rechten Hälften der Fig. 5 und 6 ebenso wie die Widerlager für die   Schalen --12-- in Fig.

   S   als   Bolzen --23-- ausgebildet,   die an den   Winkelstücken-13-   angebracht sind und runden, eckigen oder flachen Querschnitt aufweisen können ; im Falle der linken Hälften der Fig. 5 und 6 sind die Fussteile der T-Schienenprofile --1,2-- mit Schlitzen --31-versehen, durch welche die   Haken--8--hindurchtreten   können, wie bei Fig. 4 beschrieben wurde. 



   Wenn erforderlich, können auch alle Teile der Halteeinrichtung in feuersicherer oder feuerhemmender Ausführung ausgebildet werden, wobei nicht brennbare oder schwer entflammbare Stoffe zur Anwendung kommen, z. B. Metall, Asbest, Asbestzement, Stein, Kunststein u. dgl., sowie Füllungen mit hochfeuerfesten Werkstoffen, z. B. Hüttensteinwolle, Asbest, Glaswolle od. dgl. 



   Ein Beispiel einer solchen aussen ganz aus Metall bestehenden Trennwand und der Halteeinrichtung ihrer Schalen veranschaulicht Fig. 7. In der linken oberen Hälfte ist eine dreischalige Ausführung dargestellt, bestehend aus den metallischen   Schalen --9-- mit   einer   Füllung-10-   und einer massiven Mittelschale-12--, bestehend aus einer   Innenplatte-15-aus   Holz, Eternit, Stahl, Gips usw. in einer Metallhalterung--16--, wobei eine Dämmschicht --17-- zwischen der Innenplatte --15-- und der Metallhalterung--16--liegt. Die linke untere Hälfte dieser Figur zeigt eine dreischalige feuerhemmende Ausbildung, bei der alle Teile aus nicht brennbaren Stoffen bestehen ; die   Dämmschichten--18--der Mittelschale--12--und   der Füllung --11-- sind dabei aus Asbest.

   Die rechte obere Hälfte der Figur zeigt eine zweischalige Ausführung, gestopft mit Steinwolle   --10-   als Füllmaterial für die   Schale--9-- ;   die rechte untere Hälfte ist eine Variante mit Holz --11-- als Füllmaterial der Schale --9--. 



   Die Verbindung der Bauelemente--9--untereinander erfolgt, wie aus Fig. 8 hervorgeht, mit Hilfe von Winkelhaken --24-- aufweisenden Profilteilen --1,2-- die hier paarweise jeder der beiden Schalen --9-- zugeordnet und an dieser befestigt sind. Jedes der benachbarten Profilpaare 
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 -1, 2--Schlitze -- 25--, in die weitere   Doppelriegel --23'-- zum   Zusammenhalten gegenüberliegender Schalen --9-- eingreifen. Zwischen die einander zugekehrten Teile der Profile-1, 2- ist ebenfalls eine   Dämmschicht-14-eingelegt.   



   Die Abdeckung der   Profilteile-1, 2-   zur Aussenseite der   Schalen --9-- hin   erfolgt durch eine einsteckbare U-Schiene-32--, die mit einer   Nut-33-an   einer   Vorragung-34-der   Schale ----9-- verankert ist. An Stelle einer solchen Vorragung-34-kann auch, wie in Fig. 7 rechts unten angedeutet, eine   Schraube --35-- mit   pyramidenartigem Kopf für diesen Zweck angeordnet werden. 



   Die Ausbildung nach Fig. 9 zeigt eine Anordnung ähnlich Fig. 7 unter Einbindung einer Zwischenwand. Die   Schalen --9-- bestehen   aus Metall und werden durch besonders geformte Riegel   --36-   zusammengehalten, von denen einer in Fig. 12 schaubildlich dargestellt ist und die an den   Profilteilen--1, 2--   angreifen. Der   Riegel--36--besitzt   an seinem   Stegteil --37-- beidseits   je einen sich nach unten erstreckenden, winkelförmigen   Schenkel --38-- und   an den Enden des   Stegteiles --37-- einen   nach unten bzw. oben weisenden Haken--39 bzw. 40--. 



   Die   Profilteile-1, 2--   sind als Z-Profilwinkel ausgebildet und so angeordnet, dass sich ihre freien   Schenkel -- 41-- parallel   zueinander und nebeneinander unter Zwischenlage einer Isolierschicht --3-- erstrecken (Fig. 9). In diesen   Schenkeln --41-- sind   rechteckige Aussparungen-42vorgesehen, durch welche die winkelförmigen   Schenkel --38-- des Riegels --40-- hindurchtreten   können   (Fig. 11).   



   Bei der Montage werden daher die   Profilteile--1, 2-   mit ihren Aussparungen--42-fluchtend angeordnet, worauf der   Riegel --36-- mit   seinen   Schenkeln --38-- durch   die Aussparungen --42-- hindurchgeführt und abgesenkt wird, wodurch die Sperrung bzw. Festlegung der   Schalen--9--erfolgt.   



   Soll, wie in Fig. 9, obere Hälfte, angedeutet, noch zusätzlich eine ebenfalls aus Schalen --9-bestehende Zwischenwand eingebunden werden, dann weist diese in ähnlicher Weise die Profilteile 
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2-- mit--43-- über den sich nach oben erstreckenden   Hakenteil --40-- geschoben,   worauf die Schiene --   32--zur   Verriegelung abgesenkt wird. 



   Im Rahmen der Erfindung sind mannigfaltige Abänderungen an den beschriebenen beispielhaften Ausführungsformen möglich. Insbesondere besteht volle Freiheit in der Wahl der Querschnittsform der Profilteile je nach den statischen Erfordernissen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Halteeinrichtung für demontierbare, schalldämmende Bauelemente für Leichtbauwände und 
 EMI3.2 
 vorzugsweise schalldämmende Zwischenschicht (3) getrennten Profilteilen (1, 2) besteht, von denen jedes mindestens eine Schale (9) des Bauelementes trägt. 
 EMI3.3 


Claims (1)

  1. 2)(1, 2) aus zwei winkelförmigen, vorzugsweise L-Querschnitt aufweisenden Holzprofilen bestehen (Fig. 1, 2). EMI3.4 <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1
AT591968A 1968-06-20 1968-06-20 Halteeinrichtung für demontierbare, schalldämmende Bauelemente für Leichtbauwände und -decken AT277538B (de)

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