AT277691B - Befestigung für Griffknöpfe, insbesondere von Armaturen sanitärer Anlagen - Google Patents

Befestigung für Griffknöpfe, insbesondere von Armaturen sanitärer Anlagen

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AT277691B
AT277691B AT605467A AT605467A AT277691B AT 277691 B AT277691 B AT 277691B AT 605467 A AT605467 A AT 605467A AT 605467 A AT605467 A AT 605467A AT 277691 B AT277691 B AT 277691B
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Seidl Karl
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  • Preventing Unauthorised Actuation Of Valves (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description


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  Befestigung für Griffknöpfe, insbesondere von Armaturen sanitärer Anlagen 
Die Erfindung betrifft eine Befestigung für Griffknöpfe, insbesondere von Armaturen sanitärer Anlagen, bei der der hohle Griffknopf auf den Zapfen der Ventilspindel drehungsfest aber abziehbar aufgesteckt ist und im Griffknopf sowie im Ventiloberteil Nuten vorgesehen sind, in welche eine Ringfeder eingreift. Bisher ist es bekannt, den Griffknopf aus Metall herzustellen, mit einer zentralen Bohrung zu versehen, auf den Mehrkant des Gewindezapfens der Ventilspindel aufzustecken und mit einer Sicherungsschraube auf der Ventilspindel zu befestigen. Es gibt aber auch eine Befestigungsart für Griffknöpfe, bei der die Ventilspindel einen mit einer Kerbverzahnung versehenen Spindelzapfen besitzt, auf den der Griffknopf aufgesteckt wird.

   Obwohl diese Griffknöpfe durch eine Sicherung am Führungsstück des Ventiloberteiles an einer zweiten Stelle gehalten sind, ist es bisher nicht gelungen, ohne sehr teure Bearbeitung mit enger Passung eine Steckverbindung spielfrei zu gestalten. 



   Bei einem andern bekannten Griffknopf dieser Art lässt die in eine Nut eingreifende Ringfeder eine spielfreie Betätigung des Knopfes kaum zu. 



   Demgegenüber besteht die Erfindung darin, dass die Ringfeder von einer elastischen Einlage umgeben ist, die aus einem an einer Stelle unterbrochenen Ring aus elastischem oder schmiegungsfähigem aber Wasser nicht aufnehmenden Material, vorzugsweise einem Kunststoff, selbstschmierender Art, mit einem zur Ventilspindel hin offenen   U- Profil   besteht, in dessen Rille die Ringfeder sitzt, welche die in der Ringnut des Spindelführungsstückes drehbar sitzende elastische Einlage mit ihrer Umfangsfläche gegen die Ringrille in der hohlzylindrischen Wandung des Griffknopfes drückt. Dadurch ist sowohl die Fixierung des Knopfes in axialer Richtung, als auch dessen Drehung ohne nennenswerten Widerstand gewährleistet. 



   Ausserdem besteht die Erfindung darin, dass die elastische ringförmige Einlage an z. B. drei Stellen ihres Umfanges Ausschnitte in der Form eines Kreisausschnittes besitzt, die den Durchtritt der Ringfeder an diesen drei Stellen freigibt. Dadurch wird die Gleitwirkung der Einlage noch gesteigert. 



   In der Zeichnung ist die erfindungsgemässe Befestigung für Griffknöpfe an Armaturen sanitärer Anlagen in einer beispielsweisen Ausführungsform in Fig. 1 im Aufriss bei im Vertikalschnitt dargestellten
Griffknopf und elastischer Einlage und in Fig. 2 im Aufriss um   900 verdreht   veranschaulicht. Die Fig. 3 und 4 zeigen die ringförmige elastische Einlage samt der Ringfeder in Front- und Seitenansicht. 



   Der Ventiloberteil besteht bekannter Weise aus einem, einen Sechskant aufweisenden Führungs- stück 1 für die Ventilspindel 2, einem am Führungsstück vorgesehenen Gewindestutzen 3 und einem am unteren Ende der Ventilspindel 2 angebrachten Ventilteller 4. Das Führungsstück 1 hat in seinem
Bund 5 eine Ringrille 6 und der Zapfen 7 der Ventilspindel 2 besitzt eine Kerbverzahnung oder einen
Mehrkant. 



   Der Griffknopf 8 besitzt eine um ein geringes Mass in der lichten Weite grösser als der Aussendurch- messer des Bundes 5 des Führungsstückes 1 bemessene hohlzylindrische Wandung 9 und eine dem
Spindelzapfen im Durchmesser und hinsichtlich der Kerbverzahnung oder des Vierkants entsprechenden
Sitz 10. Ausserdem hat der Griffknopf 8 nahe dem unteren Rande seiner hohlzylindrischen Wandung 9 eine Ringrille   11,   in die eine elastische ringförmige Einlage 12 aus einem Wasser nicht aufnehmenden aber selbstschmierenden Kunststoffmaterial einschnappt, wenn der Griffknopf 8 auf den Zapfen 7 der
Ventilspindel 2 aufgesteckt sitzt. 



   Diese elastische ringförmige Einlage 12 besitzt ein nach innen bzw. gegen den Grund der Ringrille 6 des Ventiloberteiles zu offenes   U-Profil   und beispielsweise an drei über den Umfang im Kreis um 120   versetzten Stellen Ausschnitte 13 in Form von Kreisabschnitten, die tief in den Nutquerschnitt reichen. 



   Diese ringförmige Einlage 12 ist an einer Stelle   14,   vorzugsweise in der Mitte eines Ausschnittes 13 unter- brochen, damit sie in die Ringnut 6 eingesetzt werden kann. Eine an einer Stelle unterbrochene Ring- feder 15 sitzt in der Ringrille des U-Profils der elastischen Einlage 12 mit einer gewissen Vorspannung und drückt daher die zwischen den Ausschnitten 13 verbleibenden vollen Umfangsabschnitte 16 etwas nach aussen. Eine solcher Art ausgebildete elastische ringförmige Einlage 12 wird samt ihrer Ringfeder 15 

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 in die Ringnut 6 eines Führungsstückes 1 eingesetzt und wird infolge seiner Schmiegungsfähigkeit und Elastizität satt in der Ringnut 6 des Ventiloberteiles jedoch leicht drehbar sitzen.

   Wenn die ringförmige Einlage 12 in der Ringnut 6 sitzt, überragen die vollen Umfangsabschnitte 16 den Bund 5 des Führungsstückes 1 des Ventiloberteiles soweit, dass sie beim Aufsetzen bzw. Aufstecken des Griffknopfes 8 auf den Spindelzapfen 7 von der hohlzylindrischen Griffwandung entgegen der Spannung der Ringfeder 15 zurückgedrückt werden. Wie der Griffknopf 8 seinen vollen satten Sitz am Spindelzapfen 7 erreicht, greift sein unteres Ende ein Stück über den Bund 5 des Führungsstückes 1 hinaus und findet an der Einlage 12 eine satte, spielfreie Auflage. Da durch den vom Griffknopf auf die Einlage 12 radial nach innen ausgeübten Druck die Einlage 12 auch fest in die Ringnut 6 gedrückt wird, ergibt sich eine dauerhafte aber drehbare Verbindung zwischen dem Griffknopf und dem Ventiloberteil.

   Dabei schnappt die Einlage 12 unter dem elastischen Druck der Ringfeder 15 in die Ringrille 11 der hohlzylindrischen Wandung 9 des Griffknopfes 8 ein und hält dadurch diesen auch in axialer Richtung fest. Solche Griffknöpfe unter Anwendung der   erfindungsgemässen   Steckverbindung können überall angebracht werden, wo Drehspindeln oder Hahnküken u. dgl. von Hand aus betätigt werden soll. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Befestigung für Griffknöpfe, insbesondere von Armaturen sanitärer Anlagen, bei der der hohle Griffknopf auf den Zapfen der Ventilspindel drehungsfest aber abziehbar aufgesteckt ist und im Griffknopf sowie im Ventiloberteil Nuten vorgesehen sind, in welche eine Ringfeder eingreift, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringfeder   (15)   von einer elastischen Einlage   (12) umgeben   ist, die aus einem an einer Stelle unterbrochenen Ring aus elastischem oder   schmiegungsfähigem   aber Wasser nicht aufnehmenden Material, vorzugsweise einem Kunststoff selbstschmierender Art, mit einem zur Ventilspindel   (2)   hin offenen   U-Profil   besteht, in dessen Rille die Ringfeder   (15)   sitzt, welche die in der Ringnut   (6)

     des Spindelführungsstückes   (1)   drehbar sitzenden elastische Einlage (12) mit ihrer Umfangsfläche gegen die Ringrille   (11)   in der hohlzylindrischen Wandung   (9)   des Griffknopfes   (8)   drückt.

Claims (1)

  1. 2. Befestigung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische ringförmige Einlage (12) an z. B. drei Stellen ihres Umfanges Ausschnitte (13) in der Form eines Kreisausschnittes besitzt, die den Durchtritt der Ringfeder (15) an diesen drei Stellen freigibt.
AT605467A 1967-06-29 1967-06-29 Befestigung für Griffknöpfe, insbesondere von Armaturen sanitärer Anlagen AT277691B (de)

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DE1968S0064309 DE1988002U (de) 1967-06-29 1968-03-11 Befestigung fuer griffknoepfe, insbesondere von armaturen sanitaerer anlagen.

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DE1988002U (de) 1968-06-20

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