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Gebäudekonstruktion aus vorfabrizierten Deckenplatten und Wandtafeln
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An und für sich ist es bekannt, Deckenplatten verschiedener Grössen zu verwenden, welche, aneinandergelegt, sich zu einem Quadrat ergänzen. Es ist jedoch, wie schon weiter oben dargestellt, ausserdem noch wesentlich, dass sowohl die Einzelplatten bei alleiniger Verwendung, wie auch die zusammengesetzten quadratischen Platten Abmessungen aufweisen, die zu vernünftigen, nicht zu grossen und daher unwirtschaftlichen, und anderseits auch nicht zu kleinen, nicht mehr praktisch verwendbaren Räumen führen. Dies schränkt die in Frage kommenden Abmessungen wesentlich ein.
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Durchschnittsbreite2, 25 und 2, 5 m ermittelt. Um zu zeigen, dass beispielsweise eine Überschreitung dieser Grösse bereits zu schweren Nachteilen führt, sei für a ein Wert von 10 cm über dem Maximalwert, also 2, 6 m, angenommen.
Dies ergäbe nach der Formel eine grössere Deckenplatte, deren Abmessungen b = 4, 2 m und c = 6, 8 m betragen. Bei einer üblichen Dicke von 16 cm ergibt sich daraus ein Plattengewicht von über 10 t, was mit den normalen Krananlagen nicht mehr bewältigt werden kann, so dass Spezialkrane eingesetzt werden müssen, was die Baukosten verteuert.
Anderseits ergibt eine Unterschreitung des Minimalwertes von a um 5 cm, also eine Abmessung von 2, 2 m. zwei Plattengrössen von 220 X 545 und 325 X 545 cm. Diese Werte von a und b ergeben aber viel zu kleine Räume. Es müssen 3 m bei der Wohnzimmerbreite und 2 m bei übrigen Räumen als Minimalwert angesehen werden (nach Abzug einer Wandstärke von 20 cm), weil sonst eine normale und sinnvolle Möblierung nicht mehr möglich ist, da auch die Inneneinrichtungen, wie Kücheneinrichtung, Badewanne, Schränke usw., heute ebenfalls in ihren Abmessungen weitgehend standardisiert werden.
Bei einem solchen Wert von a müssten daher fast alle Räume mit den grössten Plattenabmessungen, d. h. quadratisch gebaut werden, was dem durch die Erfindung gewährleisteten Prinzip der freizügigen Verwendung widersprechen würde.
In der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Diese zeigt ein Gebäude im Grundriss, wobei--X und Y-- zwei einzelne Deckenplatten unterschiedlicher Grösse sind, welche vorfabriziert werden. Die Deckenplatte-X-hat eine Längsseite--c--, eine Schmalseite --a-- sowie eine Dicke, welche nach den üblichen statischen Berechnungen, den Isolieran-
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zel aus a, so dass die oben erwähnte Formel gilt.
Die Grundmasse sind die theoretische Achsenmasse der Konstruktion und enthalten nicht die konstruktions-und fabrikationstechnisch bedingten kleinen Anpassungen für Fugen, Verbindungen, Schürzen usw. Diese Platten werden mit Vorzug aus einem einzigen Stück hergestellt. Die tragenden Innenwände kommen direkt auf die Fugen der Deckenplatten zu liegen. Natürlich kann bei einer gegebenen Plattengrösse eine weitere Unterteilung eines derart gebildeten Raumes durch nichttragende Zwischenwände erfolgen, die aus beliebigen Materialien, wie z. B. Holz, Glas, Gipsplatten, Schrankfronten usw., hergestellt werden und auch mobil angeordnet sein können.
Bei dem in der Zeichnung als Beispiel dargestellten schematischen Grundriss einer Wohnung oder eines Hauses ist folgende Aufteilung vorgesehen :
Elternzimmer l,
Kinderzimmer 2,
Bad 3,
Garderobe 3a,
Küche 4,
Essnische 4a,
Wohnzimmer 5,
Balkon 6.
Zwischen den Räumen 3 und 3a sowie 4 und 4a sind nichttragende Zwischenwände je nach Wunsch möglich. Diese werden auf die Platten aufgestellt und sind von den Plattenfugen unabhängig.
Zu diesen Deckenplatten können auch vorfabrizierte Wandtafeln vorgesehen werden. Diese haben eine einheitliche Höhe, welche der ortsüblichen Geschosshöhe entspricht. Die Stärke des Materials und die Ausführungsart dieser Wandtafeln richtet sich nach den üblichen Gegebenheiten und Erfordernissen,
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wie Tragfähigkeit, Isolation, Flachenbehandlung usw. Die Tafeln können sowohl als Aussen-oder Innen- wände verwendet werden. Sämtliche Montagefugen kommen in die Ecken der Räume zu liegen, so dass die Wandflächen fugenlos bleiben.
Durch die Verwendung derartiger vorfabrizierter Platten bzw. Tafeln können die Baukosten als Folge grösserer Serien niedrig gehalten und die Bauzeit kann stark verkürzt werden, da alle Elemente trocken montiert werden, und zudem die sonst übliche Austrocknungszeit wegfällt. Spannungsrisse in den Böden und Wänden werden zudem vermieden. Üblicherweise kann auch die Gipserarbeit wegfallen, die Wandund Bodenbeläge lassen sich eventuell auch im voraus auf den Platten bzw. Tafeln anbringen. Die elektrischen und sanitären Installationen und die Heizung lassen sich eventuell bei der Fabrikation der Platten direkt eingiessen oder bei der Montage gleichzeitig in die Fugen und Aussparungen verlegen. Allfällige Durchbrüche, wie für Fenster, Türen usw., kann man durch geeignete Kombination der Wandtafeln umgehen.
Auch Baugerüste lassen sich bei Verwendung von Kranen vermeiden, da die Rohrbaukonstruktionen sofort nach Aufrichten selbsttragend sind. Die verhältnismässig grossen Platten sind für die Starrheit des Gebäudes vorteilhaft. Die Spitz-und Zuputzarbeiten fallen weg. Zur Herstellung eines mit derartigen Bauelementen hergestellten Gebäudes sind weniger Arbeitskräfte notwendig im Vergleich zur konventionellen Bauart, oder wenn viele Sorten von vorfabrizierten Elementen vorhanden sind.