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Einrichtung zur Einlass-und Auslasskontrolle für Anlagen mit zeitabhängiger Benutzungsgebühr
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Einlass-und Auslasskontrolle für Anlagen mit zeitabhängiger Benutzungsgebühr, umfassend eine Zahlvorrichtung und eine von dieser gesteuerte Ausgabevorrichtung für den Benutzern zugeordnete Kontrollelemente, weiterhin umfassend eine mittels jeweils eines Kontrollelementes beim Eintritt eines Benutzers in die Anlage betätigbare Steuereinrichtung und eine mit dieser gekoppelten Einlassvorrichtung und Auslassvorrichtung für die Benutzer.
Für Badeanstalten, Parkhäuser, öffentliche Verkehrsmittel, Ausstellungsräume u. dgl., deren Benutzungsgebühren von der Benutzungsdauer abhängen, wird zur Ausgabe und Kontrolle der Eintrittskarten, zur Kontrolle der Benutzungsdauer, zum Erheben von Nachgebühren u. dgl. zahlreiches Personal benötigt.
Insbesondere bei Badeanstalten ist es bekannt, zur Einsparung von Personal, die Umkleidekabinen mit Münzschlössern zu versehen, wodurch die Benutzung erst nach Entrichten einer bestimmten Gebühr erfolgen kann. Wird die höchstmögliche Badezeit überschritten, so lässt sich die Kabine nur noch durch eine Aufsichtsperson öffnen. Nachteilig bei dieser bekannten Vorrichtung ist, dass weiterhin Aufsichtspersonal vorhanden sein muss, insbesondere jedoch, dass durch missbräuchliche Benutzung grosse finanzielle Verluste zu befürchten sind, wenn z. B. eine Kabine durch mehrere Benutzer gleichzeitig belegt wird, oder wenn das Ingangsetzen des im Münzschl < ss eingebauten Zeitschaltwerkes durch Nichtschliessen der Kabinentür umgangen wird.
Ausserdem muss eine Änderung der maximalen Benutzungsdauer an jedem Münzschloss gesondert durchgeführt werden, was innerhalb kurzer Zeitabstände praktisch ausgeschlossen ist.
Es ist eine weitere Steuer-und Kontrollanlage bekannt, die mit einer Zahlvorrichtung, einer von
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bekannten Anlage, dass an jeder Einlassstelle eine Kennzeichnungs-bzw. Aufzeichnungsvorrichtung für die Kontrollelemente, z. B. ein in bestimmter Weise gesteuerter Drucker oder Kartenlocher, sowie an jeder Auslassstelle eine entsprechende Lesevorrichtung zur Auswertung der verschiedenen Aufzeichnungen eines jeden Kontrollelementes vorhanden sein müssen. Die Aufzeichnungen der Kontrollelemente müssen einem Rechner zugeführt werden, der z. B. die Eintrittszeit mit der jeweiligen Augenblickszeit vergleicht und hieraus eine eventuelle Zeitüberschreitung und Nachzahlung errechnet.
Ein derartiger Aufwand ist nicht vertretbar.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur Einlass- und Auslasskontrolle zu schaffen, die die Nachteile der bekannten Anlagen vermeidet und mit einem geringen Schaltungs- und Bauaufwand auskommt.
Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass die Steuereinrichtung eine Mehrzahl von
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Kontrolleinheiten mit je einem durch einen Benutzer mittels eines Kontrollelementes in Abhängigkeit von der Freigabe durch die Zahlvorrichtung bei gleichzeitiger Entriegelung der Einlassvorrichtung für einen Durchgang einschaltbaren Zähler aufweist, und dass die Auslassvorrichtung mittels eines jeden Kontrollelementes in Abhängigkeit von dem jeweiligen Zählerstand der zugehörigen Kontrolleinheit für den Durchgang des Benutzers entriegelbar ist.
Unter einem Kontrollelement wird hiebei ein Schlüssel herkömmlicher Art, ein Steckschlüssel, eine Lochkarte, eine mit entsprechenden Markierungen versehene Metall-oder Kunststoffplatte od. dgl. verstanden.
Ist das Kontrollelement in Form einer Lochkarte od. dgl. ausgebildet, so besitzt die Steuereinrichtung lediglich eine einzelne Öffnung, in der das Kontrollelement nach Entrichten der Benutzungsgebühr erscheint und entnommen werden kann. Bei Verwendung herkömmlicher Schlüssel ist die Steuereinrichtung mit einer Vielzahl unter sich verschiedener Einzelschlösser und ebenso vielen jeweils zu einem der Schlösser passenden Schlüssel ausgestattet. Hiedurch ist es möglich mit Hilfe der bereitgestellten Schlüsselzahl die Zahl der Benutzer zu begrenzen und fortwährend einen Überblick über die momentane Belegung der Anlage zu gewinnen.
Je nach Art des verwendeten Kontrollelementes wird die Augenblickszeit seiner Freigabe in der Steuereinrichtung durch Ingangsetzen eines an sich zentralgesteuerten zu jedem Einzelschloss gehörigen Zeitmesswerkes bzw. Schrittschaltwerkes oder durch eine entsprechende Markierung an dem Kontrollelement, z. B. einer Lochung in der Lochkarte festgehalten. Die mit Einzelschlössern versehene Steuereinrichtung kann durch gleichgestaltete Anbaueinheiten beliebig erweitert und damit die Anlage vergrössert werden. Mit Hilfe eines Kontrollelementes kann eine innerhalb der Anlage befindliche Einrichtung, wie z. B. eine Kabine, eine Autobox od. dgl. benutzt werden.
Sofern diese Einrichtungen zusätzlich gebührenpflichtig sind, wird die Gebühr beim Eintritt in die Anlage zusammen mit der Eintrittsgebühr am Eingangsmünzautomat entrichtet, wodurch ein entsprechend markierter Schlüssel ausgegeben wird. wird.
Nachfolgend wird eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung an Hand der Zeichnung erläutert, die schematisch die Funktion der erfindungsgemässen Einrichtung darstellt.
Im Rahmen des Ausführungsbeispiels soll als Kontrollelement ein Schlüssel herkömmlicher Art mit Bart oder mit Steckschlüssel Verwendung finden.
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Schlüssel freigegeben. Zur Kennzeichnung des freigegebenen Schlüssels leuchtet eine neben dem Schloss befindliche Kontrollampe auf. Gleichzeitig mit der Freigabe des Schlüssels wird ein ebenfalls in der Steuereinrichtung untergebrachtes an sich bekanntes zentral-impulsgesteuertes Zeitmesswerk in Gang gesetzt. Der gekennzeichnete Schlüssel wird nun aus dem Schloss entnommen.
Durch das Herausziehen
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seinem Schlüssel bezeichneten Umkleidekabine-4--, oder falls es sich um Wechselkabinen handelt, schliesst er seine Kleider in dem seinem Schlüssel entsprechenden Aufbewahrungsschrank-5-ein. Während der Benutzung der Badeanstalt kann sich der Badegast beliebig oft zu seiner Umkleidekabine bzw. seinem Schrank begeben und diesen öffnen und schliessen.
Will der Badegast innerhalb der vorgeschriebenen Badezeit die Badeanstalt verlassen, so steckt er den Schlüssel in seine ursprüngliche Öffnung in der Steuereinrichtung-2-zurück, wodurch wieder über eine Kontrolleinheit, die z. B. als Drehkreuz ausgebildete Auslassvorrichtung-7-, für eine einzelne Person freigegeben und der Schlüssel in seinem Schloss so lange arretiert wird, bis ein neuer Besucher ihn nach Entrichten der Eintrittsgebühr wieder entnehmen kann.
Wird die vorgeschriebene Badezeit überschritten, so löst das in der Steuereinrichtung-2befindliche Zeitmesswerk einen Sperrkontakt aus, wodurch die Schlossöffnung zunächst gesperrt ist und der Schlüssel somit nicht mehr zurückgesteckt werden kann. Erst nach Entrichten einer bestimmten Nachgebühr an der Nachzahlvorrichtung --6-- unter Einstellung der Bezeichnung des Schlosses, für welches die Gebühr bestimmt ist, wird die Sperre im Schloss wieder freigegeben, und der Badegast kann die Anlage verlassen.
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