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Photographischer Verschluss
Die Erfindung betrifft einen photographischen Verschluss mit einem auf die Sektoren einwirkenden, hin-und hergehendem Antriebsteil und einer elektronischen Zeitbildungseinrichtung, die einen unter der Wirkung einer Rückführfeder stehenden Magnetanker und einen von diesem beeinflussbaren, den
Sektorenantriebsteil für die Dauer der Zeitbildung blockierenden Sperriegel steuert, wobei dem Sektorenantrieb eine die Öffnungsbewegung verzögernde, der Kompensation von Zeitkonstanten der mechanischen Verriegelung dienende Einrichtung zugeordnet ist.
Bei Verschlüssen vorstehender Art mit einer die Öffnungs- und Schliessbewegung der Sektoren bewirkenden Antriebsfeder erfolgt die Zeitbildung in der Weise, dass der Verschlussantrieb in einer der
Offenstellung der Sektoren entsprechenden Lage mittels einer elektromagnetisch lösbaren Sperre blockiert und letztere in Abhängigkeit von einem elektronisch gebildeten Zeitintervall wieder gelöst wird, worauf die Antriebsfeder die Sektoren wieder schliesst. Vorzugsweise kann hiezu die Ausbildung der Sperre so getroffen sein, dass der Verschlussantrieb nicht durch den Magnetanker selbst, sondern durch einen besonderen Sperriegel abgefangen wird, der seinerseits vom abfallenden Magnetanker nach Spannungsloswerden der Magnetspule betätigt wird.
Hiezu steht der Magnetanker unter der Wirkung einer ihn in Abfallrichtung beeinflussenden Rückstellfeder, die jedoch schwächer als die Haltekraft des Magneten sein muss, so dass im Spannungszustand der Magnetspule der Anker gegen die Wirkung der Feder am Magnetkern in Anlage gehalten wird. Bei dieser Arbeitsweise kann die Lösung der Sperre nicht sofort in dem Augenblick erfolgen, in dem der Magnet spannungslos wird, sondern erst einige Millisekunden nach diesem Zeitpunkt. Der Grund dafür ist darin zu erblicken, dass der Magnetanker und der Sperriegel bestimmte Wegstrecken zurücklegen müssen, bevor letzterer am blockierten Verschlussantriebsteil, beispielsweise dem Sektorenantriebsring, ausser Eingriff kommt.
Um trotz des vorerwähnten, zwischen dem Spannungsloswerden des Magnets und dem Wirkungsloswerden der Sperre bestehenden Zeitintervalls eine von einem Photowiderstand gesteuerte, stetige und einer geometrischen Reihe folgende automatische Belichtungszeitbildung zu erzielen, hat man schon die Anordnung einer der Kompensation von Zeitkonstanten der mechanischen Verriegelung dienenden Einrichtung vorgeschlagen. Diese ermöglicht bei kürzester, also ausschliesslich vom mechanischen Verschlussantrieb abhängiger Belichtungszeit, z.
B. 1/500 sec, ein von der Sperre völlig unbeeinflusstes Ablaufen des Verschlussantriebes, da der für die Zeitbildung massgebliche Startkontakt durch den Verzögerungseffekt des Kompensationswerkes so frühzeitig in bezug auf das Erreichen der Volloffenstellung des Verschlusses geschlossen wird, dass bei voller Öffnung der Sektoren der Magnetanker bereits abgefallen ist und somit den Sperriegel an einem Einfall in den Verschlussantrieb hindert.
Nun hat es sich aber gezeigt, dass auch bei Anwendung eines Kompensationswerkes der vorerwähnten Art das gesteckte Ziel, nämlich eine gewisse Stetigkeit beim Zeitbildungsvorgang zu gewährleisten, nicht mit letzter Konsequenz erreicht werden konnte. Dies insbesondere bei kürzesten Belichtungszeiten von etwa 1/500 sec nicht, wo trotz der von der automatischen Steuerung an sich zu erwartenden stetigen Belichtungszeitbildung in diesem Zeitenbereich eine gewisse Unstetigkeit dadurch
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auftritt, dass nicht eine Zwischenzeit, beispielsweise ein zwischen 1/500 sec und 1/250 sec liegender Zeitwert, sondern alternativ entweder 1/500 sec oder 1/250 sec erzielt wird.
Bei der Untersuchung dieser Erscheinung ergab sich als Ursache, dass gewisse Abweichungen in der Bewegungszeit der im wesentlichen aus Magnetanker und Sperriegel bestehenden Sperrmechanik auftreten, u. zw. je nachdem, ob vor dem Lösen der Sperre der Sperriegel vom Verschlussantrieb belastet oder unbelastet ist. So hat es sich gezeigt, dass im Falle der Belastung des Sperriegels durch den Verschlussantrieb die Rückstell- bewegung der Sperrteile bis zum Augenblick des Wirkungsloswerdens mehr Zeit in Anspruch nimmt, als in jenem Falle, in dem sich die Teile ohne vorherige Belastung durch die Antriebskraft bewegen können. Bedingt ist das wieder dadurch, dass im belasteten Zustand der Sperre das Lösen derselben entgegen der zwischen Verschlussantrieb und Sperriegel bestehenden Reibungskraft bzw. dem vorherrschenden Flächendruck zu erfolgen hat.
Das der Erfindung zugrundeliegende Problem besteht nun darin, eine gewisse Stetigkeit im Funktionsablauf der der Belichtungszeitbildung dienenden Einrichtung auch im kürzesten Belichtungszeitenbereich des Verschlusses, also hin bis zur kürzesten Belichtungszeit, ohne nennenswerten zusätzlichen baulichen Aufwand bei Verschlussanordnungen der eingangs erwähnten Gattung zu erreichen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass zwischen dem Magnetanker und dem den Sektorenantriebsteil blockierenden Sperriegel ein auf letzteren einwirkender, unter dem Einfluss einer relativ starken Feder stehender Betätigungshebel angeordnet ist, der durch den Magnetanker freigebbar und zur augenblicklichen Betätigung des Sperriegels dient. Auf diese Weise ist erreicht, dass die zur Entriegelung erforderliche Bewegungszeit sowohl für den vom Verschlussantrieb belasteten als auch unbelasteten Sperriegel praktisch ein und dieselbe Grösse aufweist, so dass, begonnen von der kürzesten bis herunter zur längsten Belichtungszeit des Verschlusses, eine stetige und kontinuierlich abfallende Zeitbildung gewährleistet ist.
Zur Erzielung einer relativ einfachen, den baulichen Gegebenheiten einer Verschlusskonzeption mit elektronischer Zeitbildungseinrichtung leicht anzupassenden Ausführung eines Federrelais wird femer vorgeschlagen, dass der Betätigungshebel zweiarmig ausgebildet ist, dessen einer Hebelarm mittels einer durch den Ankerhebel aus der Sperrlage herausbewegbaren Sperrklinke blockierbar ist und dessen anderer Hebelarm mit dem Sperriegel zusammenarbeitet. In baulicher Hinsicht kann diese Anordnung noch dadurch vereinfacht werden, dass der zweiarmige Betätigungshebel achsgleich mit dem Ankerhebel gelagert ist.
Um eine möglichst einfache Bedienung eines mit Federrelais ausgerüsteten Verschlusses mit elektronischer Zeitbildungseinrichtung zu gewährleisten, wird in Weiterbildung der Erfindung ferner vorgeschlagen, dass ein beim Spannvorgang des Verschlusses zwangsläufig mitbewegter Spannarm vorgesehen ist, mittels dessen der Betätigungsteil in Spannlage und der Magnetanker an dem ihm zugeordneten Magnet zur Anlage gebracht wird.
Weiter ist zur Gewährleistung eines störungsfreien, durch etwaige fertigungstechnische Ungenauigkeiten nichtnachteilig beeinflussbaren Funktionsablaufs vorgesehen, dass der Spannarm aus zwei achsgleich gelagerten, mittels einer Überzugsfeder kraftschlüssig gegeneinander abgestützen Hebeln gebildet wird, von denen einer mit einem beweglichen Teil des Verschlussantriebsmechanismus und der andere mit dem Betätigungshebel des Federrelais und dem Ankerhebel zusammenarbeitet.
Die Erfindung ist nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispieis naner beschrieben und in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 einen mit Kompensationswerk ausgerüsteten Elektronik-Verschluss in Gespanntlage, wobei die der Auslösung des Verschlusses dienende Mechanik mit strichpunktierten Linien sowie durch den kameraseitigen Auslöseknopf lediglich angedeutet ist, Fig. 2 eine teilweise Darstellung der in Fig. 1 veranschaulichten Verschlusskonzeption, dessen Schubkurbeltrieb die Sektoren in Offenstellung bewegt hat und wobei die der Verriegelung des Sektorenrings dienende Mechanik sich noch in der Sperrstellung befindet, Fig.
3 wieder eine teilweise Darstellung des Sektorenantriebsmechanismus sowie die zu dessen Blockierung in Offenstellung der Sektoren dienende Verriegelungsmechanik, die in der gegebenen Darstellung den Sektorenantrieb nach erfolgtem Abfall des Magnetankers gerade zu der die Sektoren in Schliessstellung überführenden Rücklaufbewegung freigegeben hat, Fig. 4 in schematischer Darstellung die Aufteilung des Zeitintervalls, das zwischen dem Spannungsloswerden des Magnets der Zeitbildungseinrichtung und dem Aussereingriffkommen des den Sektorenantrieb in Offenstellung haltenden Sperriegels der Verriegelungsmechanik benötigt wird und schliesslich Fig. 5 einen Teilschnitt durch den Elektronik-Verschluss, gemäss der in Fig. 2 angedeuteten Schnittlinie I - I.
In den Zeichnungen bedeutet --1-- die Grundplatte eines photographischen Verschlusses, welcher in einem Verschlussgehause --2-- angeordnet und mit einem Rohrstutzen --la-- versehen ist. Die
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Grundplatte --1-- dient der Lagerung des Verschlussantriebsmechanismus, bestehend aus einer Spannund Antriebswelle --4--, einer mit dieser drehfest verbundenen Antriebsscheibe --5--, einer auf diese einwirkenden Antriebsfeder --6-- sowie einer an der Antriebsscheibe angelenkten Treibklinke --7--, deren freies Ende mit dem als Ring ausgebildeten, und mit einem Lappen --8a-- versehenen Antriebsteil --8-- der Sektoren --9-- derart zusammenarbeitet, dass beim Ablauf der Antriebsscheibe --5-- in Pfeilrichtung der Sektorenring-8-und die Sektoren --9-- eine hin-und hergehende Bewegung ausführen.
Zur Verriegelung der Antriebsscheibe --5-- in der in Fig. l dargestellten Gespanntlage dient ein zweiarmiger Sperrhebel --10--, an dessen einem Hebelarm derjenige eines weiteren, in Fig. 1 ebenfalls nur angedeuteten zweiarmigen Auslösehebels --11-- angreift. Die Betätigung dieses Hebels erfolgt mittels des in Fig. l gleichfalls nur angedeuteten Kameraauslösers --12--, der mit dem Hebel über geeignete Zwischenglieder, die in der zeichnerischen Darstellung nur durch eine strichpunktierte Linie veranschaulicht sind, in Wirkungsverbindung steht.
Um die Sektoren --9-- des Verschlusses für die Dauer der durch eine nachstehend noch näher be-
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stellung der Verschlussblätter, wie in Fig. 2 und 5 gezeigt, durch einen federbelasteten Sperriegel--14-- blockierbar ist. Dieser Riegel ist hiezu gemäss Darstellung in Fig. 5 mit einem Mitnehmerstift --14a und einem seitlich abgebogenen Lappen-14b-versehen, der mittels einer auf den Riegel einwirkenden Feder --15-- in den Bewegungsbereich des am Sektorenring-8-vorgesehenen Lappens-8b- hinein und durch einen auf der Grundplatte --1-- drehbar gelagerten, unter der Wirkung einer relativ starken Feder --16-- stehenden Betätigungshebel--17-- aus der Sperrlage herausbewegbar ist.
Der auf einem Zapfen --13-- sitzende Betätigungshebel --17-- wieder, der zwei Arme --17a und 17b-- be- sitzt, ist durch eine Sperrklinke-18-in Gespanntlage verriegelbar. Achsgleich zu dem als Federrelais ausgebildetenBetätigungshebel--17--lagert aufdem Zapfen--13-- ein einarmiger Hebel--19--, an dessen freiem Ende ein Anker --20-- gelenkig angeordnet ist. Mit dem Anker --20-- arbeitet ein im Stromkreis einer elektronischen Zeitbildungseinrichtung liegender Elektromagnet --21-- zusammen.
Die Zeitbildungseinrichtung ihrerseits weist eine in den Zeichnungen im Detail nicht weiter veranschaulichte, in an sich bekannter Weise ausgebildete Verzögerungsschaltung --23-- auf. Vorzugsweise kann diese als Triggerschaltung ausgebildet, d. h. mit mehreren rückkoppelbaren Transistoren ausgestattet sein.
Im Stromkreis einer Batterie-B-liegen neben dem Elektromagnet --21-- und der elektronischen Verzögerungsschaltung --23-- die zeitbestimmenden, aus Photowiderstand-R-- und Kondensator--C-- bestehenden Glieder. Ausser diesen RC-Gliedern befindet sich im Stromkreis der Batterie --B-- ein
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mit Beginn der Anlaufbewegung des Sektorenrings-8-von einem Drebspulmesswerk--I--auf die
Schaltung der Zeitbildungseinrichtung umlegender Schalter --S3--.
Der Ladestartkontakt --S2-- schliesst in der in Fig. l veranschaulichten Schaltstellung den Kondensator --C-- kurz, während die Schaltzunge des Schalters --S3-- eine elektrische Verbindung zwischen Photowiderstand --R-- und dem Drehspul- messwerk --1-- herstellt. Mit dem Anlaufen des Sektorenringes-8-, wobei die beiden den Stiften - 8c und 8d-nachlaufenden Schaltzungen an dem weiteren, ihnen zugeordneten Kontakt zur Anlage kommen, wird durch den Schalter --S3--der Photowiderstand --R-- in den Stromkreis der elektronischen
Zeitbildungseinrichtung umgelegt und durch den Schalter --S2-- der Kurzschluss im Kondensator-Caufgehoben und damit die Zeitbildung eingeleitet.
Was die zur Verriegelung des Federrelais --16, 17-vorgesehene, unter dem Einfluss einer Feder --25-- stehende Sperrklinke --18-- anbetrifft. so ist deren Ausbildung und Anordnung so getroffen, dass sie stets an der Bewegung des Ankerhebels --19-- beteiligt ist, wozu letzterer mit einem der Klinke als Abstützung dienenden Mitnehmerstift --27-- versehen ist.
Mit dem Sektorenantriebsring-8-arbeitet eine Zeitkonstanten der vorerwähnten mechanischen Verriegelung kompensierende Einrichtung zusammen, die im wesentlichen aus einem unter der Wirkung einer Feder-28-stehenden Bremshebel-29-sowie einer getrieblich mit diesem verbundenen, drehbar gelagerten massiven Scheibe --30-- gebildet wird.
Was die Bedeutung des vorbeschriebenen, aus Feder--16-- und Betätigungshebel --17-- bestehenden Federrelais in Verbindung mit dem vorerwähnten Kompensationswerk-28 bis 30-- anbetrifft, so besteht der Zweck dieser Einrichtungen darin, eine stetige Zeitbildung auch im kürzesten Belichtungszeitenbereich des Verschlusses zu erzielen, u. zw. unabhängig davon, ob eine Verriegelung des Sektoren- ringes-8-in Offenstellung erfolgt ist oder nicht. Das Lösen des Sperriegels --14-- geschieht damit
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nicht mehr wie bisher üblich unmittelbar durch den Magnetanker, sondern durch das zwischen diesem und dem auf den Sektorenring --8-- einwirkenden Sperriegel--14-- angeordneten Federrelais --16, 17--.
Dieses betätigt nach Freigabe mit grösstmöglicher Kraft den Sperriegel--14--, um zu erreichen, dass die Bewegungszeit für diesen Riegel bis zum Augenblick des Aussereingriffkommens am Lappen --8b-des Sektorenringes-8-- annähernd gegen Null geht. Die zur Bewegung des Sperriegels --14-- erforderliche Zeitspanne ist bei Belastung durch den Verschlussantrieb die gleiche, wie diejenige, wenn der Riegel unbelastet aus der Sperrlage herauszubewegen ist. Zweckmässig wird hiezu die Antriebskraft des Federrelais --16, 17-- so gross wie möglich bemessen. Abgesehen von einem bestimmten maximalen Spannmoment ist die Antriebskraft des Federrelais --16, 17-- indirekt begrenzt durch die Haltekraft des Elektromagnets --21--. Diese muss stets grösser sein als die Rückführkraft der auf den Ankerhebel - 19-- einwirkenden Rückstellfeder --31--.
Anderseits muss die Rückstellkraft dieser Feder jedoch so gross sein, um die Verriegelung des Federrelais --16, 17-- durch die Klinke-18-- möglichst ohne Zeitverlust aufzuheben.
Unter der Voraussetzung, dass die Bewegungszeit des Sperriegels --14-- sowohl im belasteten als auch im unbelasteten Zustand nahezu einheitlich gross ist, kann wie Fig. 4 veranschaulicht, das gesamte, zwischen dem Spannungsloswerden des Elektromagnets-21-und dem Aussereingriffkommen des Sperriegels --14-- mit dem Sektorenring --8-- vorhandene Zeitiintervall --T-- durch das Kompensationswerk --28 bis 30-- ausgeglichen werden.
Dieses Zeitintervall --T-- gliedert sich in folgende Zeitabschnitte auf : tl = Bewegungszeit des Magnetankers --20-- vom Verlassen des Elektromagnets --21-- bis zum
Freigeben des Federrelais --16, 17-- durch die Sperrklinke --18--. t = Anlaufzeit des Federrelais--16, 17-- bis zum Auftreffen auf den Sperriegel--14--. ts = Bewegungszeit des Sperriegels --14-- bis zum Aussereingriffkommen am Lappen-8b-des
Sektorenringes --8--.
Aus dieser Darstellung ist ersichtlich, dass die Zeitabschnitte-t und t-völlig unabhängig davon sind, ob der Sperriegel --14-- belastet ist oder nicht. Sie können also für alle Zeitbildungen vollständig und eindeutig mittels des Kompensationswerkes--28 bis 30-- berücksichtigt werden. Der einzige Unterschied zwischen belastetem und unbelastetem Sperriegel-14-- kann nur noch bezüglich des Zeitabschnitts --ts-- bestehen. Mit dem Federrelais --16, 17--, das unter Zuhilfenahme einer relativ grossen Betätigungskraft (starke Feder --16--) diesen Zeitabschnitt gegen Null gehen lässt, können nennenswerte Abweichungen vermieden werden, gleichgültig ob der Sperriegel-14-in belastetem oder unbelastetem Zustand aus der Sperrlage herauszubewegen ist.
Somit lässt sich auch der Zeitabschnitt-t-mittels des Kompensationswerkes --28,30-- berücksichtigen, wodurch wieder ein wirkungsvoller Ausgleich des aus den vorerwähnten drei Zeitabschnitten --tl bis t3-- bestehenden gesamten Zeitintervalls --T-- erzielbar ist.
Um abhängig vom Spannvorgang sowohl dasFederrelais-16, 17-als auch den Ankerhebel --19-entgegen der Wirkung der an diesen Teilen angreifenden Federn-16 bzw. 31-- in die entsprechende, vor Funktionsablauf des Verschlusses einzunehmende Ausgangslage bewegen zu können, ist ein auf einer Achse --34-- gelagerter Spannarm vorgesehen, der aus zwei achsgleich gelagerten Hebein --35 und 36-gebildet wird. Diese Hebel wieder sind mittels einer Überzugsfeder --37-- und einem seitlich abgebogenen Lappen --35a-- kraftschlüssig gegeneinander abgestützt.
Zur Beeinflussung des Spannarmes - 35 bis 37-- weist die Antriebsscheibe --5-- seitlich einen Betätigungsstift --5a-- auf, der so angeordnet ist, dass beim Spannvorgang des Verschlusses auf das freie Ende des Spannarmes Druck ausgeübt wird, der über einen am Hebel vorgesehenen Stift --35b-- sowohl auf den Betätigungshebel --17-- als auch auf den Ankerhebel --19-- übertragen wird.
Die Arbeitsweise der vorbeschriebenen Verschlussanordnung ist im einzelnen wie folgt :
Beim Drücken des Kameraauslösers --12-- wird der Auslösehebel-11-und der mit diesem bewegbare Sperrhebel --10-- betätigt, was zur Folge hat, dass der Hauptschalter-s-geschlossen und der Verschlussantrieb zum Ablauf freigegeben wird. Während durch das Schliessen des Schalters-S1-der Elektromagnet --21-- an der Batterie an Spannung gelegt ist, werden die Sektoren--9-- unter Verzögerung der Öffnungsbewegung des Sektorenringes --8-- durch das Kompensationswerk --28 bis 30-und gleichzeitiger Betätigung der Schalter-S, und S3-- in Offenstellung bewegt.
Mit Erreichen der Offenstellung legt sich der Sperriegel--14--, wie in Fig. 2 veranschaulicht, vor den Lappen-8b-des Sektorenringes --8-- und blockiert damit das gesamte Antriebssystem. Dies solange, bis die Zeitbildungseinrichtung das im Elektromagnet --21-- bestehende Magnetfeld aufhebt und infolgedessen der Anker--20-- freigegeben wird.
Der Ankerhebel-19-setzt sich nun unter dem Einfluss der Feder--31--
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in Bewegung und bringt dabei vermittels Angriff am Stift --27-- die Sperrklinke--18-- am Feder- relais --16, 17-- ausser Eingriff. Der somit freigewordene Betätigungshebel--17-- führt nun unter dem Einfluss der relativ starken Feder --16-- auf seinem Lagerzapfen-13-- eine Drehbewegung im Uhrzeigersinn aus, schlägt dabei mit dem Arm --17b-- den auf dem Sperriegel--14-- angeordneten Stift --14b-- an, was zur Folge hat, dass der Sperriegel augenblicklich aus der Sperrlage herausbewegt wird.
Dies hat zur Folge, dass sich, wie in Fig. 3 veranschaulicht, das Antriebssystem wieder in Bewegung zu setzen und die Sektoren-9-- in Schliessstellung zu überführen vermag.
Das vorstehend beschriebene, zwischen Magnetanker --20-- und Sperriegel--14-- angeordnete Federrelais --16, 17-- ist in Kombination mit dem Kompensationswerk --28 bis 30-- nicht auf die spezielle Verwendung bei Elektronik-Verschlüssen mit aus mehreren Sektoren gebildeten Verschlussblattsystemen beschränkt. Diese Kombination kann überall dort Anwendung finden, wo ein Verschlussblattsystem vorgesehen ist, dessen Antriebsteil zum Öffnen und Schliessen des Objektivdurchgangs eine hin-und hergehende Bewegung ausführt. So könnte das Federrelais --16, 17-- auch bei einem solchen Elektronik-Verschluss zum Einbau kommen, dessen Verschlussblattsystem lediglich aus einem einzigen Sektor besteht. Wichtig ist nur, dass sein Antriebsteil zum Öffnen und Schliessen des Objektivdurchgangs eine oszillierende Bewegung ausführt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Photographischer Verschluss mit einem auf die Sektoren einwirkenden, hin-und hergehenden Antriebsteil und einer elektronischen Zeitbildungseinrichtung, die einen unter der Wirkung einer Rückführfeder stehenden Magnetanker und einen von diesem beeinflussbaren, den Sektorenantriebsteil für die Dauer der Zeitbildung blockierenden Sperriegel steuert, wobei dem Sektorenantrieb eine die Öffnungsbewegung verzögernde, der Kompensation von Zeitkonstanten der mechanischen Verriegelung dienende Einrichtung zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Magnetanker (20) und dem den Sektorenantriebsteil (8) blockierenden Sperriegel (14) ein auf letzteren einwirkender, unter dem Einfluss einer relativ starken Feder (16) stehender Betätigungshebel (17) angeordnet ist,
der durch den Magnetanker freigebbar und zur augenblicklichen Betätigung des Sperriegels dient.
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Photographic shutter
The invention relates to a photographic shutter with a reciprocating drive part acting on the sectors and an electronic timing device which has a magnet armature under the action of a return spring and a magnet armature which can be influenced by this
Sector drive part for the duration of the timing blocking locking bolt controls, the sector drive being assigned a device which delays the opening movement and serves to compensate for time constants of the mechanical locking.
In the case of closures of the above type with a drive spring effecting the opening and closing movement of the sectors, the time is generated in such a way that the closure drive is in one of the
Open position of the sectors corresponding position is blocked by means of an electromagnetically releasable lock and the latter is released again depending on an electronically formed time interval, whereupon the drive spring closes the sectors again. For this purpose, the lock can preferably be designed in such a way that the locking drive is not intercepted by the magnet armature itself, but by a special locking bolt, which in turn is actuated by the falling magnet armature after the magnet coil has been de-energized.
For this purpose, the magnet armature is under the action of a return spring which influences it in the direction of fall, but which must be weaker than the holding force of the magnet so that when the magnet coil is in tension, the armature is held against the action of the spring on the magnet core. With this method of operation, the lock cannot be released immediately at the moment the magnet is de-energized, but only a few milliseconds after this point in time. The reason for this is to be seen in the fact that the magnet armature and the locking bolt have to cover certain distances before the latter disengages from the blocked locking drive part, for example the sector drive ring.
In order to achieve a continuous automatic exposure time formation controlled by a photoresistor and following a geometric series, despite the above-mentioned time interval between the de-energization of the magnet and the inactivity of the lock, the arrangement of a device serving to compensate for time constants of the mechanical lock has already been proposed . This enables the shortest exposure time, which is exclusively dependent on the mechanical shutter drive, e.g.
B. 1/500 sec, a running of the lock drive completely unaffected by the lock, since the start contact, which is decisive for the time formation, is closed so early in relation to the reaching of the fully open position of the lock due to the delay effect of the compensation mechanism that when the sectors are fully open the The magnet armature has already fallen off and thus prevents the locking bolt from falling into the lock drive.
However, it has now been shown that even with the use of a compensation mechanism of the aforementioned type, the set goal, namely to ensure a certain continuity in the time formation process, could not be achieved with ultimate consequence. This is particularly not the case with the shortest exposure times of about 1/500 sec, where, despite the constant exposure time formation to be expected from the automatic control, a certain discontinuity as a result in this time range
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occurs that not an intermediate time, for example a time value between 1/500 sec and 1/250 sec, but alternatively either 1/500 sec or 1/250 sec is achieved.
When examining this phenomenon, the cause was found to be that certain deviations occur in the movement time of the locking mechanism consisting essentially of magnet armature and locking bolt, u. or depending on whether the locking bolt is loaded or unloaded by the lock drive before the lock is released. It has been shown that if the locking bolt is loaded by the locking drive, the return movement of the locking parts takes more time until the moment of ineffectiveness than in the case in which the parts move without prior loading by the drive force can. This is again due to the fact that in the loaded state of the lock, it has to be released against the frictional force existing between the lock drive and the locking bolt or the prevailing surface pressure.
The problem on which the invention is based is to achieve a certain degree of continuity in the functional sequence of the device used to generate the exposure time, even in the shortest exposure time range of the shutter, i.e. up to the shortest exposure time, without significant additional structural effort in shutter arrangements of the type mentioned above.
This object is achieved according to the invention in that between the magnet armature and the locking bolt blocking the sector drive part there is arranged an actuating lever that acts on the latter and is under the influence of a relatively strong spring, which can be released by the magnet armature and is used for instantaneous actuation of the locking bolt. In this way it is achieved that the movement time required for unlocking is practically the same size for both the locking bolt loaded by the lock drive and unloaded, so that, starting from the shortest to the longest exposure time of the lock, a steady and continuously decreasing time formation is guaranteed.
In order to achieve a relatively simple design of a spring relay that can be easily adapted to the structural conditions of a locking concept with an electronic timing device, it is further proposed that the actuating lever be designed with two arms, one lever arm of which can be blocked by means of a pawl that can be moved out of the blocking position by the armature lever and the other lever arm with the locking bolt cooperates. In structural terms, this arrangement can be simplified by the fact that the two-armed actuating lever is mounted on the same axis as the armature lever.
In order to ensure the simplest possible operation of a shutter equipped with a spring relay with an electronic timing device, it is further proposed in a further development of the invention that a clamping arm is provided which is inevitably moved during the clamping process of the shutter, by means of which the actuating part is in the clamping position and the magnet armature on the magnet assigned to it is brought to the plant.
Furthermore, to ensure a trouble-free function sequence that cannot be adversely affected by any manufacturing inaccuracies, the tensioning arm is formed from two levers, which are mounted on the same axis and supported against each other by means of a cover spring, one with a movable part of the lock drive mechanism and the other with the actuating lever of the Spring relay and the armature lever cooperates.
The invention is described below with reference to a Ausführungsbeispieis naner and shown in the drawings. The figures show: FIG. 1 an electronic lock equipped with a compensation mechanism in a tensioned position, the mechanism used to release the lock being merely indicated by dash-dotted lines and by the release button on the camera side, FIG. 2 a partial representation of the lock concept illustrated in FIG. 1, whose crank mechanism has moved the sectors into the open position and the mechanism used to lock the sector ring is still in the blocking position, Fig.
3 again shows a partial illustration of the sector drive mechanism and the locking mechanism used to block it in the open position of the sectors, which in the given illustration has just released the sector drive after the magnet armature has dropped to the return movement transferring the sectors into the closed position, FIG. 4 in a schematic illustration Division of the time interval that is required between the de-energization of the magnet of the timing device and the disengagement of the locking mechanism of the locking mechanism holding the sector drive in the open position, and finally FIG. 5 shows a partial section through the electronic lock, according to the section line I - I indicated in FIG. 2 .
In the drawings --1-- means the base plate of a photographic shutter, which is arranged in a shutter housing --2-- and is provided with a pipe socket --la--. The
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Base plate --1-- is used to mount the lock drive mechanism, consisting of a tensioning and drive shaft --4--, a drive pulley connected to it in a rotationally fixed manner --5--, a drive spring --6-- acting on this, and one on the drive pulley hinged drive pawl --7--, the free end of which cooperates with the drive part --8-- of the sectors --9-- designed as a ring and provided with a tab --8a-- in such a way that when the drive pulley runs off - 5-- in the direction of the arrow of sector ring-8- and sectors -9- execute a back and forth movement.
To lock the drive pulley --5-- in the tensioned position shown in Fig. 1, a two-armed locking lever --10-- is used, one lever arm of which is engaged by that of a further two-armed release lever --11--, also only indicated in Fig. 1 . This lever is actuated by means of the camera release --12 -, which is also only indicated in FIG. 1, which is operatively connected to the lever via suitable intermediate elements, which are only illustrated by a dash-dotted line in the drawing.
To keep sectors --9-- of the lock for the duration of the
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position of the shutter blades, as shown in Fig. 2 and 5, can be blocked by a spring-loaded locking bolt - 14--. For this purpose, as shown in Fig. 5, this bolt is provided with a driver pin -14a and a laterally bent tab -14b-which, by means of a spring acting on the bolt, -15- moves into the range of motion of the tab provided on the sector ring -8 -8b- can be moved into and out of the blocking position by an actuating lever - 17-- which is rotatably mounted on the base plate --1-- and is under the action of a relatively strong spring --16--.
The actuating lever --17-- sitting on a pin --13-- again, which has two arms --17a and 17b-- can be locked in the tensioned position by a pawl -18-. A one-armed lever - 19--, at the free end of which an armature --20-- is articulated, is mounted on the pin - 13-- on the same axis as the actuating lever - 17 - designed as a spring relay. An electromagnet --21-- located in the circuit of an electronic timing device works together with the armature --20--.
The timing device for its part has a delay circuit --23 - which is not illustrated in detail in the drawings and is designed in a manner known per se. This can preferably be designed as a trigger circuit, i. H. be equipped with several feedback transistors.
In the circuit of a battery-B-, in addition to the electromagnet --21-- and the electronic delay circuit --23--, the time-determining elements consisting of photoresistor-R-- and capacitor - C-- are located. In addition to these RC elements, there is a --B-- circuit in the battery
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with the start of the starting movement of the sector ring-8-from a Drebspulmesswerk - I - to the
Switching of the time-forming device by flipping switch --S3--.
In the switching position shown in Fig. 1, the charging start contact --S2-- briefly closes the capacitor --C--, while the tongue of the switch --S3-- is an electrical connection between the photoresistor --R-- and the moving-coil measuring mechanism --1-- manufactures. When the sector ring -8- starts up, whereby the two switching tongues that follow the pins -8c and 8d-come into contact with the other contact assigned to them, the switch -S3 - switches the photoresistor -R- into the Circuit of electronic
The timing device is turned over and the short circuit in the capacitor C is canceled by the switch --S2 - and the timing is initiated.
As for the locking pawl --18-- provided for locking the spring relay --16, 17 - under the influence of a spring --25--. its design and arrangement is such that it is always involved in the movement of the armature lever --19--, for which purpose the latter is provided with a driving pin --27-- serving as a support for the pawl.
A time constant of the above-mentioned mechanical locking compensating device works together with the sector drive ring-8-which essentially consists of a brake lever-29-under the action of a spring-28-as well as a rotatably mounted massive disc -30- connected to it by a gear mechanism. - is formed.
As far as the significance of the above-described spring relay consisting of spring - 16 - and operating lever - 17 - in connection with the aforementioned compensation mechanism - 28 to 30 - is concerned, the purpose of these devices is to ensure a constant time formation even in the shortest possible time To achieve exposure time range of the shutter, u. or regardless of whether the sector ring 8 has been locked in the open position or not. The release of the locking bar --14 - is done with it
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no longer directly through the armature, as was previously the case, but through the spring relay --16, 17-- arranged between this and the locking bolt --14-- acting on the sector ring --8--.
After being released, this actuates the locking bolt - 14 - with the greatest possible force, in order to ensure that the movement time for this bolt until the moment of disengagement on the tab --8b- of the sector ring -8-- is almost zero. The period of time required to move the locking bolt --14-- is the same when the lock drive is under load as when the bolt is to be moved out of the locked position without load. For this purpose, the driving force of the spring relay --16, 17 - is expediently dimensioned as large as possible. Apart from a certain maximum tightening torque, the driving force of the spring relay --16, 17-- is indirectly limited by the holding force of the electromagnet --21--. This must always be greater than the return force of the return spring --31-- acting on the armature lever - 19--.
On the other hand, however, the restoring force of this spring must be so great that the locking of the spring relay --16, 17 - by the pawl -18-- can be released without losing time.
Assuming that the movement time of the locking bolt --14-- is almost uniform in both the loaded and the unloaded state, the entire time between the de-energization of the electromagnet 21 and the disengagement of the locking bolt can, as FIG. 4 illustrates --14-- with the sector ring --8-- existing time interval --T-- can be compensated by the compensation mechanism --28 to 30--.
This time interval --T-- is divided into the following time segments: tl = movement time of the armature --20-- from leaving the electromagnet --21-- to
The spring relay --16, 17-- is released by the pawl --18--. t = start-up time of the spring relay - 16, 17-- until it hits the locking bar - 14--. ts = movement time of the locking bolt --14-- until the tab-8b-des disengages
Sector ring --8--.
From this illustration it can be seen that the time segments - t and t - are completely independent of whether the locking bolt --14-- is loaded or not. They can therefore be fully and clearly taken into account for all time formations by means of the compensation mechanism - 28 to 30 -. The only difference between loaded and unloaded locking bolt-14-- can only exist with regard to the time period --ts--. With the spring relay --16, 17--, which with the aid of a relatively large actuating force (strong spring --16--) allows this period to go to zero, significant deviations can be avoided, regardless of whether the locking bolt -14-is loaded or is to be moved out of the blocked position in an unloaded state.
Thus the time segment t can also be taken into account by means of the compensation mechanism --28,30--, whereby an effective compensation of the entire time interval --T-- consisting of the aforementioned three time segments --tl to t3-- can be achieved.
In order to be able to move both the spring relay -16, 17- and the armature lever -19-against the action of the springs -16 and 31- acting on these parts, depending on the tensioning process, into the corresponding starting position to be assumed before the locking mechanism functions a clamping arm supported on an axis --34-- is provided, which is formed from two axially supported lifting legs --35 and 36-. These levers are again supported against each other in a non-positive manner by means of a cover spring --37-- and a tab --35a-- bent to the side.
To influence the tensioning arm - 35 to 37 - the drive pulley --5-- has an actuating pin --5a-- on the side, which is arranged in such a way that pressure is exerted on the free end of the tensioning arm during the tensioning process of the lock a pin --35b-- provided on the lever is transferred to the actuating lever --17-- as well as to the armature lever --19--.
The method of operation of the above-described closure arrangement is as follows:
When the camera release --12-- is pressed, the release lever -11- and the locking lever -10- that can be moved with it are actuated, which means that the main switch-s-is closed and the shutter drive is released to run. While the electromagnet --21-- on the battery is connected to voltage by closing the switch-S1-, the sectors - 9-- are decelerated by the compensation mechanism - 28 to - with a delay in the opening movement of the sector ring - 8 30 - and simultaneous actuation of switches-S, and S3- moved to open position.
When the open position is reached, the locking bolt - 14 -, as illustrated in FIG. 2, lies in front of the tabs - 8b - of the sector ring - 8 - and thus blocks the entire drive system. This continues until the timing device cancels the magnetic field in the electromagnet --21-- and as a result the armature - 20-- is released.
The armature lever-19-now settles under the influence of the spring - 31--
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in motion and by engaging the pin --27-- disengages the pawl - 18-- on the spring relay --16, 17--. The actuating lever - 17-- thus freed up now, under the influence of the relatively strong spring --16-- on its bearing pin-13--, performs a clockwise rotary movement, striking the locking bolt with the arm --17b-- --14-- located pin --14b--, which has the consequence that the locking bolt is immediately moved out of the locked position.
As a result, as illustrated in FIG. 3, the drive system is set in motion again and is able to transfer sectors -9- to the closed position.
The spring relays --16, 17-- arranged between the magnet armature --20-- and the locking bar - 14--, in combination with the compensation mechanism --28 to 30--, are not specifically designed for use with electronic locks Limited shutter blade systems formed from several sectors. This combination can be used wherever a shutter blade system is provided, the drive part of which executes a reciprocating movement to open and close the lens passage. The spring relay --16, 17 - could also be installed in such an electronic lock, the shutter blade system of which consists of only a single sector. It is only important that its drive part executes an oscillating movement to open and close the lens passage.
PATENT CLAIMS:
1. Photographic shutter with a reciprocating drive part acting on the sectors and an electronic timing device which controls a magnet armature under the action of a return spring and a locking bolt which can be influenced by this and which blocks the sector drive part for the duration of the timing, the sector drive a device which delays the opening movement and serves to compensate for time constants of the mechanical locking is assigned, characterized in that between the magnet armature (20) and the sector drive part (8) blocking a locking bolt (14) acting on the latter, under the influence of a relatively strong Spring (16) standing actuating lever (17) is arranged,
which can be released by the magnet armature and serves for the instantaneous actuation of the locking bolt.