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Faltschachtelunterteil
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Seitenwandungen sowie mit dem Restabschnitt zwischen dem unteren Rand der Verlängerungen und dem Bodenteil gehalten sowie durch eine Kante an einem Ansatz eines Umschlages an den beiden benachbarten Seitenwandungen zusätzlich fixiert sind.
Um dem Verbraucher den Überblick über das angebotene Pralinensortiment zu erleichtern, wurde eine Packung entwickelt, bei der gleiche Einzelstücke spaltenförmig angeordnet sind. Am Fusse einer jeden Spalte befindet sich ein genauer Hinweis auf die Art und Füllung der Einzelstücke und die Lasche an dem erfindungsgemässen Faltschachtelunterteil ist dafür vorgesehen, diese Hinweise aufzunehmen. Hiezu ist sichergestellt, dass die Lasche als Hinweisträger stets eine gleichbleibende Lage beibehält und möglichst so in den Packungsspiegel hineingeklappt ist, dass eine unmittelbare Verbindung zwischen den einzelnen, aus Pralinen gebildeten Spalten und dem entsprechenden Hinweis vorliegt.
Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung ist zur Vereinfachung des Aufstellens des Schachtelteils vorgesehen, dass benachbart der Lasche der Umschlag im Bereich der Seitenwandung um die Breite der Lasche bzw. der Zunge verkürzt ist und so den Ansatz bildet, der sich vom Boden der fertiggestellten Packung zu deren oberem Rand hin, d. h. dem Bereich der Lasche, verjüngt.
Die in dieser Weise gegenüber der übrigen Packung festgelegte Lasche bzw. deren freie Kante und die Seitenwandungen bzw. der Boden können zur Aufnahme von Warenhinweisen, Bedruckungen od. dgl. ausgebildet sein.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergegeben, das an Hand der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert wird. Es zeigen Fig. l einen fertiggestellten Faltschachtelunterteil, Fig. 2 die Abwicklung eines Packungszuschnittes mit unterlegter Bodenverstärkung und Fig. 3 die Teilansicht einer Eckenausbildung in perspektivischer Darstellung.
Als Ausführungsbeispiel zur Veranschaulichung des Erfindungsgedankens dient ein Unterkarton für eine Schachtelpackung, der in Fig. 1 dargestellt ist. Der Packungszuschnitt --10-- weist zwei sich jeweils gegenüberliegende Wandungspaare-11 bzw. 21--auf. Eine der senkrecht stehenden Wandungen--11-ist mit einer Lasche--12--versehen, die mittels der Faltkante--13-am oberen Rand des Unterkartons so abgewinkelt ist, dass sie unmittelbar oberhalb der Spiegelebene der fertiggestellten Packung liegt. Die Seitenwandung--11--weist an ihren freien Rändern Verlängerungen --14-- auf.
Parallel zu diesen Verlängerungen-14-sind an der Lasche-12- Zungen --15-- angeordnet, die länger sind als die Höhe der Wandung-11 bzw. 21--. Ein entsprechender Restabschnitt-16-kann um eine hiefür vorgesehene Faltlinie --17-- umgelegt werden. Die Lasche --12-- ist zur Aufnahme von Markierungen, einer Bedruckung od. dgl.-18-- ausgebildet, die jeweils auf die entsprechende Warenart hinweisen. Der vordere freie Rand--19-der Lasche --12-- kann entsprechende Profilierungen aufweisen.
Die Seitenwandung --21-- ist mit einem Umschlag --22-- und einem freien Endabschnitt --23-- versehen. Im Bereich der Lasche --12-- sind der Umschlag --22-- und der Endabschnitt --23-- um einen Betrag verkürzt ausgebildet, der der Breite der Lasche --12-- bzw. der der Zungen --15-- entspricht. In dem verkürzt ausgebildeten Bereich befindet sich an dem Umschlag
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ein Ansatz-24--,--15-- an der Lasche --12-- senkrecht nach unten und ist an der Faltlinie --17-- so umgeschlagen, dass sie zwischen dem unteren Rand der Verlängerung --14-- und dem Boden des Zuschnittes --10-- hindurchläuft, wobei sich der Restabschnitt --16-- parallel zum Boden ausrichtet.
Die in Fig. 3 noch in der Ausgangsstellung befindliche Seitenwandung --21-- wird anschliessend hochgeklappt, so dass sie senkrecht zum Boden stehend die Zunge --15--- nach aussen hin sichert. Der Umschlag --22-- wird dann nach innen geklappt, wobei die Ausnehmung oberhalb des Ansatzes --24-- es gestattet, diesen einwandfrei unter die Lasche --12-- zu schieben. Bei
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berücksichtigt werden und passen sich den Konturen des Zuschnittes in besonders geeigneter Weise an, wie dieses aus Fig. 2 ersichtlich ist.
Sollte es erforderlich sein, aus Platzersparnis oder Festigkeitsgründen die Zungen--15--aus einem andern Material herzustellen als den übrigen Packungszuschnitt, so können diese gesondert gefertigt werden und in den Randbereichen der Lasche--12--unterhalb von dieser durch Klebverbindungen oder in sonstiger Weise angebracht werden.
Herstellungstechnisch bringt der Erfindungsgegenstand insofern erhebliche Vorteile, als ohne zusätzliche Arbeitsgänge oder gesteigerten Materialaufwand eine einwandfreie Fixierung und Ausrichtung der Lasche --12-- sichergestellt ist. Weiterhin ist eine Sicherung für die Sortiereinlage gegeben, und auch bei mehrmaligem öffnen der Packung besteht nicht die Gefahr, dass sich die Lage des Hinweisträgers ändert. Die Bedruckungen auf der Lasche, den Seitenwandungen und dem Boden sind vorteilhafterweise in Anpassung an den benachbart angeordneten Inhalt aufeinander abgestimmt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Faltschachtelunterteil zur Aufnahme einer Sortiereinlage für Einzelstücke, wie Pralinen, mit sich an einen Bodenteil anschliessenden Seitenwandungen, von denen mindestens eine Seitenwandung an den Stirnseiten je eine umklappbare Verlängerung, die nach dem Aufrichten des Packungsunterteils die senkrecht stehende Seitenwandung in ihrer Lage halten und versteifen, und an der freien Längskante
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Lasche (12) an ihren freien Enden mit Zungen (15) versehen ist, die länger bemessen sind als die Höhe der Seitenwandungen (11, 21) und die zwischen den Verlängerungen (14) an der die Lasche (12) tragenden Seitenwandung (11) und der nach innen weisenden Oberfläche der dieser benachbarten Seitenwandungen (21) sowie mit dem Restabschnitt (16) zwischen dem unteren Rand der Verlängerungen (14) und dem Bodenteil (10) gehalten sowie durch eine Kante (25)
an einem Ansatz (24) eines Umschlages (22) an den beiden benachbarten Seitenwandungen (21) zusätzlich fixiert sind.