AT279862B - Betonfertigteil für Stützmauern - Google Patents

Betonfertigteil für Stützmauern

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AT279862B
AT279862B AT1152867A AT1152867A AT279862B AT 279862 B AT279862 B AT 279862B AT 1152867 A AT1152867 A AT 1152867A AT 1152867 A AT1152867 A AT 1152867A AT 279862 B AT279862 B AT 279862B
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precast concrete
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Josef Pagitz
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Josef Pagitz
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Description


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  Betonfertigteil für Stützmauern 
Die Erfindung bezieht sich auf einen Betonfertigteil für Stützmauern in Form eines Hohlsteines, wobei an eine vorzugsweise rechteckige Vorder-oder Rückwand im spitzen Winkel zu dieser gegeneinander zusammenlaufende Seitenwände anschliessen. 



   Stützmauern in Hangrutschungen, Ufer-,   Strassen-und   Wegsicherungen,   Längs-und  
Querwerksbauten in Bachgerinnen werden seit einigen Jahren erfolgreich aus Betonfertigteilen hergestellt. In der Regel sind es Kleinelemente, welche händisch verlegt werden müssen. Zum Beispiel
Betonbalken für Steinkästen u. ähnl. Da auch die Verfüllung meist nur von Hand aus möglich ist, kommen diese Bauwerke relativ teuer zu stehen. 



   Durch den verstärkten Einsatz von Baggern und Schubraupen beim Wehrbau gibt man immer mehr den grossen Fertigteilen den Vorzug. Sie ermöglichen weitestgehend maschinelle Verlegung und Verfüllung und können wegen ihres grossen Gewichtes bei Erdbewegungen nicht so leicht weggeschoben werden. 



   Bei Errichtung einer Stützmauer aus Betonfertigteilen der eingangs geschilderten Art ergibt sich der Nachteil, dass zusätzlich Betonfertigteile erforderlich sind, um die die Stützmauer bildenden Betonfertigteile in ihrer gegenseitigen Lage festzuhalten. Dabei müssen die Betonfertigteile ausserordentlich genau verlegt werden. Trotzdem besteht die Gefahr, dass bei einer fertiggestellten Stützmauer einzelne ihrer Teile durch den Hangdruck verschoben werden. 



   Die Erfindung geht nun aus von einem Betonfertigteil der eingangs erwähnten Art und sie besteht darin, dass die Vorder-oder Rückwand und die Seitenwände gleiche Höhe aufweisen, wobei die Vorder-oder Rückwand der Höhe nach zweckmässig nach oben gegenüber den Seitenwänden versetzt ist. Im Rahmen der Erfmdung können dabei an die Vorder-oder Rückwand zwei oder mehrere Paare je nach hinten zusammenlaufender Seitenwände anschliessen. 



   Der Vorteil der Erfindung liegt darin, dass eine unverrückbare Verankerung der einzelnen Betonfertigteile untereinander bei der Errichtung einer Stützmauer gegeben ist. Die einzelnen Betonfertigteile benötigen übereinandergereiht keine wie immer gearteten Abstandhalter, weil sich durch die Formgebung eine horizontale wie auch eine vertikale Ausrichtung von selbst ergibt. Die Vorderseite einer Stützmauer besitzt keine hervorstehenden Betonteile. Sie bildet eine solide glatte Fläche und kann daher zur Strassensicherung auch hangseitig verwendet werden. 



   Die Verfüllung kann händisch oder noch vorteilhafter durch den Einsatz von Baggern oder Schubraupen erfolgen und es ist jedes Material und jede Korngrösse dazu geeignet. Durch die Bauweise, Verfüllung ohne Bindemittel, bleibt das Bauwerk elastisch und passt sich den Sohlebewegungen an. 



   Die Sichtflächen der Betonfertigteile können bearbeitet, u. zw. gestockt, gekratzt, gespritzt, genoppt oder in Waschbeton hergestellt werden. 



   Der Aufbau eines Mauerwerkes geht wie folgt vor sich : Nach Herstellen der Fundierungssohle werden die Betonfertigteile aufgelegt und in eine Flucht gerichtet. Gleich darüber kann die zweite und dritte Schar im Verband eingerichtet und alle drei Scharen können gemeinsam,   1, 5   m Bauhöhe, verfüllt werden. Hilfskräfte müssen dabei sorgen, dass sich Holz, Wurzelwerk oder grössere Steine nicht verspiessen und das Bauwerk kompakt gefüllt wird. Die Betonfertigteile bilden so eine einwandfreie Versteifung untereinander, dass ein längeres Bauwerk auch stückweise ausgelegt und fertiggestellt werden kann. 

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   Werden Wasserausläufe in der Stützmauer verlangt, müssen die Betonfertigteile in entsprechendem Abstand aufgelegt werden. Bei Uferschutzbauten und Gefällestufen in reissenden Gebirgsbächen können Rammpfähle, 100 cm im Abstand, in den Boden getrieben werden. Die Betonfertigteile werden nun darübergesetzt und mit Schüttmaterial verfüllt. Durch diese Pfähle erhält die Anlage eine zusätzliche Versteifung sowie Schutz gegen Unterwaschungen, bleibt aber trotzdem elastisch. 



   Durch Ausfüllen der Betonfertigteile mit Beton an Ort und Stelle erhält man Betonblöcke von 1, 2 t, welche an besonderen Schwerpunkten ausgelegt, durch Hochwasser und starke Strömungen nicht so leicht weggerissen werden können. 



   Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen erläutert, welche einige Ausführungsformen von Betonfertigteilen und von aus diesen hergestellten Stützmauern beispielsweise und schematisch veranschaulichen. Es zeigt : Fig. 1 einen Grundriss und Fig. 2 eine Seitenansicht einer ersten Ausführungsform eines Betonfertigteiles, Fig. 3 im Grundriss und Fig. 4 in Seitenansicht einen Betonfertigteil als Halbstein, Fig. 5 im Grundriss und Fig. 6 in Seitenansicht eine weitere Ausführungsform eines Betonfertigteiles, Fig. 7 eine Vorderansicht einer dreischarigen Stützmauer, Fig. 8 eine dreischarige Stützmauer mit Wasserdurchlässen und Fig. 9 einen Querschnitt durch eine dreischarige Stützmauer, Fig. 10 eine zweischarige Stützmauer in Vorderansicht, Fig. 11 einen Querschnitt durch diese Stützmauer und Fig. 12 eine Draufsicht auf diese Stützmauer. 



   Die Betonfertigteile nach der Erfindung sind als Hohlsteine ausgebildet. Sie besitzen eine Vorderwand die bei einer hangseitigen Verlegung zur Sicherung einer Böschung auch als Rückwand dienen kann. Die   Vorder-oder Rückwand-l-ist   vorzugsweise rechteckig ausgebildet ; an sie schliessen im spitzen Winkel   Seitenwände-2-an,   die gegeneinander zusammenlaufen, so dass sich eine dreieckige oder trapezförmige Grundrissform ergibt. Dabei hat der Betonfertigteil im Grundriss zweckmässig die Form eines gleichschenkeligen, rechtwinkeligen Dreieckes oder eines durch eine parallel zur   Wand --1-- liegende Wand --3-- begrenzten   gleichschenkeligen Trapezes. Aus den Fig. 3 und 4 ist ein Halbstein zu entnehmen, der zur Errichtung einer Stützmauer aus voll auf Fug versetzten Betonfertigteilen erforderlich ist.

   Bei der Ausführungsform nach den Fig. 5 und 6 sind zwei Paare schräg liegender Seitenwände-2-an die Wand angeschlossen, so dass ein Zwillingsstein entsteht. 
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Rückwand-l-ist2-beim Versetzen der Betonfertigteile gegenseitig ab, wie dies die Fig. 9 und 11 veranschaulichen. 



   Wenn die Betonfertigteile so verlegt werden, dass die   Wand-l-als   Vorderwand zu liegen kommt, dann wird ihre Aussenseite als Sichtfläche ausgebildet. 



   Die Fig. 7 veranschaulicht eine dreischarige Stützmauer, bei der die Betonfertigteile gegeneinander versetzt mit seitlich aneinander anstossenden   Wänden-l-verlegt   sind. Fig. 8 veranschaulicht, dass zwischen den   Wänden-l-Zwischenräume-4-freigelassen   werden können, um Wasserdurchlässe zu bilden. 



   Eine zweischarige Stützmauer mit aneinandergestossenen   Wänden-l-ist   in den Fig. 10 bis 12 veranschaulicht. 



   Naturgemäss ist es auch möglich, höhere Stützmauern durch eine entsprechende Anzahl von Scharen von Betonfertigteilen zu errichten. Eine erhöhte Festigkeit kann durch Anordnung von Rammpfählen oder durch Ausfüllen der Hohlräume der Fertigteile mit Beton erzielt werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Betonfertigteil für Stützmauern in Form eines Hohlsteines, wobei an eine vorzugsweise 
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 zweckmässig nach oben gegenüber den Seitenwänden versetzt ist.

Claims (1)

  1. 2. Betonfertigteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an die Vorderoder Rückwand zwei oder mehrere Paare je nach hinten zusammenlaufender Seitenwände anschliessen.
AT1152867A 1967-12-20 1967-12-20 Betonfertigteil für Stützmauern AT279862B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT387807B (de) * 1986-01-27 1989-03-28 Schmaranz Ing Rudolf Bauelementsystem
AT409002B (de) * 1997-11-14 2002-05-27 Schmaranz Klaus Dipl Ing Rahmenförmiges bauelement

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AT387807B (de) * 1986-01-27 1989-03-28 Schmaranz Ing Rudolf Bauelementsystem
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