AT279924B - Pankratisches Vorsatzobjektiv - Google Patents
Pankratisches VorsatzobjektivInfo
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Description
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Pankratisches Vorsatzobjektiv
Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, einen pankratischen,, mehr oder weniger afokalen Vorsatz mit etwa fünffachem Vergrösserungsbereich zu entwickeln, wobei unter Anwendung möglichst einfacher optischer und mechanischer Mittel ein streng konstanterBildort über den gesamten Variationsbereich gefordert war.
Bekannt sind einerseits die mechanisch kompensierten pankratischen Systeme, welche durch einen relativ geringen Aufwand an optischen Mitteln gekennzeichnet sind ; mindestens eine Wirkungsgruppe wird längs der optischen Achse zwecks Erzielung des Zoomeffektes verschoben, während eine zweite Wirkungsgruppe lediglich zur Konstanthaltung der Bildlage längs der optischen Achse in Abhängigkeit von der erstgenannten Wirkungsgruppe verschoben wird ; die Realisierung dieses Prinzips erfordert einen komplizierten und dementsprechend kostspieligenApparat. Anderseits sind die sogenannten optisch kompensierten pankratischen Systeme bekanntgeworden. L.
Bergstein hat in seiner"Allgemeinen Theorie der optischkompensiertenpankratischen Systeme" (Journal of theOpticalSociety of America, März 1958) nachgewiesen, dass bei einem pankratischen System aus n abwechselnd ortsfesten und verschiebbaren Wirkungsgruppen, welch letztere miteinander starr verbunden sind, das Bild während der Verschiebung der bewegbaren Wirkungsgruppen n mal am gleichen Ort entsteht ; dieses vergleichsweise einfache und billige mechanische Lösung muss also durch eine grosse Anzahl von Wirkungsgruppen erkauft werden, dennoch reicht die Abbildungsqualität der optisch kompensierten Systeme selbst bei beträchtlichem Aufwand an optischenMitteln an dieAbbildungsqualität mechanischkompensierter Systeme im allgemeinen nicht heran.
Im Stammpatent Nr. 244 623 ist eine weiterer Typus pankratischer Systeme beschrieben worden, welcher insoferne eine Mittelstellung zwischen den optisch und den mechanisch kompensierten Systemen einnimmt, als der prinzipielle Aufbau eine gewisse Verwandtschaft mit den von Gramatzki beschriebenen Transfokatoren aufweist ("Probleme der konstruktiven Optik", Berlin [1957], pg. 116 bis 118, ferner deutschePatentschriftenNr. 622046 und Nr. 676 946), die konstante Bildlage aber durch eine geringfügige Abweichung von der Linearität der Bewegung der zweiten verschiebbaren Wirkungsgruppe erzielt wird.
Die von Gramatzki beschriebenen Systeme sind aus vier Wirkungsgruppen aufgebaut, deren erste ortsfest und von positiver Brechkraft von einer verschiebbaren negativen Wirkungsgruppe gefolgt ist ; zu letztgenannter gegenläufig, jedoch in linearer Abhängigkeit bewegt wird eine positive Wirkungsgruppe, auf welche eine ortsfeste Wirkungsgruppe negativer Brechkraft folgt ; für heutige Verhältnisse unbefriedigend ist der geringe Variationsbereich der Vergrösserung : bei dem in der deutschen Patentschrift Nr. 676 946 bekannt gemachten System verhält sich die maximale zur minimalen Vergrösserung wie 4 :
I. Dieser theoretisch belegte vierfache Bereich ist jedoch praktisch kaum zu verwirklichen, da die der Synthese zugrunde gelegten unendlich dünnen Linsen infolge der heute üblichen hohen Anforderungen an Öffnung und Bildfeld durch mehrlinsige komplexe Wirkungsgruppen ersetzt werden müssen. Das erfindungsgemässe System ist nun in ähnlicher Weise aus vier Wirkungsgruppen aufgebaut, derart, dass zwischen einer dem Objekt zugewandten ortsfesten positiven und einer ortsfesten negativen Wirkungsgruppe eine negative
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und eine positive Wirkungsgruppe längs der optischen Achse gegenläufig verschoben werden ; die beiden verschiebbaren Glieder tragen in etwa gleichem Masse zur Variation der Vergrösserung bei ; dieser Umstand ist als kennzeichnende Eigenschaft optisch kompensierter pankratischer Systeme zu werten.
Wird das dritte Glied in linearer Abhängigkeit von der Stellung des zweiten Gliedes verschoben, so entsteht das reelle Zwischenbild hinter dem dritten Glied zweimal am gleichen Ort im Verlauf der Vergrösserungsvariation.
Bei einem pankratischen Objektiv dieses Typs mit einem Verhältnis der Brennweiten des zweiten und dritten Gliedes : fz : f3 = 1:-1, 25 würde sich, eine lineare Verschiebung dieser Glieder mit Verschiebewegen gemäss dem Verhältnis s : s = 1 : 0, 5177 vorausgesetzt, eine maximale Abweichung des Bildortes von 5% von --fa -- von jenem Bildort ergeben, welche bei der Brennweiteneinstellung zweimal erreicht wird.-sz--bezeichnet den Weg des zweiten Gliedes, nämlich den Zuwachs des Abstandes --d1-- zwischen den beiden dünnen Linsen --L1 und Lz--, - bezeichnet den Weg des dritten Gliedes, nämlich den Zuwachs des Abstandes --d3-- zwischen den beiden dünnen Linsen --L3 und L4--,
Erfährt nun die Bewegung des dritten Gliedes gemäss dem Stammpatent eine geringfügige, mechanisch leicht realisierbare Korrektur, dann kann der ideale Bildort des im wesentlichen schon optisch kompensierten pankratischen Systems mit einfachen Mitteln über den ganzen Variationsbereich hin streng eingehalten werden. Die Ausgleichsbewegung hängt von der Brennweite des dritten Gliedes ab und ist als eine Funktion zweiter Ordnung darstellbar.
Naturgemäss ist es auch möglich, die Korrekturbewegung des Verstellbewegung des zweiten Gliedes zu überlagern.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen in fünf verschiedenen Einstellungen (I bis V) die Auswirkung der nichtlinearen Verschiebung eines der beiden Objektivglieder veranschaulicht.
Die Brennweite des zweiten Gliedes fz = -1, 00000 die des dritten Gliedes fs = + 1, 25116.
Mit --az-- ist der Abstand zwischen der Linse --L2-- von dem von der Linse --L1-- entworfenen
EMI2.1
Die Abstände --a3 bzw. bus--bezeichnen die Objekt- bzw. Bildabstände der Linse --L3--. --B3-- bezeichnet das von-LL-- entworfene Bild.
EMI2.2
EMI2.3
<tb>
<tb>
--L2i <SEP> n <SEP> m <SEP> iv <SEP> v <SEP>
<tb> S2 <SEP> 0 <SEP> 0, <SEP> 31395 <SEP> 0, <SEP> 62791 <SEP> 0, <SEP> 94186 <SEP> 1, <SEP> 25133 <SEP>
<tb> s3 <SEP> 0 <SEP> 0,16253 <SEP> 0,32506 <SEP> 0,48759 <SEP> 0,64780
<tb> a2 <SEP> +3,25133 <SEP> +2,93738 <SEP> +3,62342 <SEP> +2,30947 <SEP> +2,00000
<tb> b2 <SEP> -1,44418 <SEP> -1,51616 <SEP> -1,61598 <SEP> -1,76367 <SEP> -2,00000
<tb> d <SEP> 2,40145 <SEP> 1,92497 <SEP> 1,44849 <SEP> 0,97201 <SEP> 0,50232
<tb> a3 <SEP> -3,84563 <SEP> -3,44113 <SEP> -3,06447 <SEP> -2,73568 <SEP> -2,50232
<tb> b3 <SEP> +1,85452 <SEP> +1,96597 <SEP> +2,11445 <SEP> +2,30566 <SEP> +2,50232
<tb> b3 <SEP> - <SEP> s3 <SEP> 1,85452 <SEP> 1,80344 <SEP> 1,78939 <SEP> 1,8107 <SEP> 1,85452
<tb>
EMI2.4
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b) Die Bewegung von --L3-- erfolgt nach einer Funktion zweiter Ordnung der Verschiebung von.
--L2-- (vgl.Kurve--B--).
EMI3.1
<tb>
<tb>
I <SEP> 11 <SEP> in <SEP> iv <SEP> v <SEP>
<tb> s2 <SEP> 0 <SEP> 0,31395 <SEP> 0,62791 <SEP> 0,94186 <SEP> 1,25138
<tb> Ss <SEP> 0 <SEP> 0, <SEP> 08788 <SEP> 0, <SEP> 20727 <SEP> 0, <SEP> 37966 <SEP> 0, <SEP> 64780 <SEP>
<tb> d <SEP> 2,40145 <SEP> 1,99962 <SEP> 1,56628 <SEP> 1,07993 <SEP> 0,50232
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<tb> bs <SEP> +1,85452 <SEP> +1,94241 <SEP> +2,06179 <SEP> +2,23419 <SEP> +2,50232
<tb> s+d <SEP> + <SEP> @+b3 <SEP> 4,25597 <SEP> 4,25598 <SEP> 4,25598 <SEP> 4,25598 <SEP> 4,25597
<tb>
Während das als Ausführungsbeispiel zum Stammpatent Nr. 244 623 beschriebene Objektivsystem nur einen Verzögerungsbereich von 1; 2 aufweist, ist es ein Ziel der Erfindung, einen Verzögerungsbereich mit dem Faktor 5 oder grösser zu erreichen.
Dieses Ziel wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass das objektseitige, verschiebbare Glied aus einem freistehenden negativen Meniskus, dessen Radien konvex gegen das einfallende Licht sind und aus einer Bikonkavlinse aufgebaut ist, welche mit einem positiven Meniskus verkittet. ist, wobei für die Brechkraft --#II1-- des negativen Meniskus folgende Ungleichung gilt :
EMI3.2
EMI3.3
Komponente und der letzten Fläche dieses Gliedes folgende Ungleichung gilt
EMI3.4
und die Brechkraft--n-der Kittfläche folgende Bedingung erfüllt :
EMI3.5
EMI3.6
die dans-1, 25flache der Brennweite--des zweiten Gliedes beträgt und aus zwei positiven Linsen nahezu gleicherssrechktaft besteht, deren eine, dem Glied-n-benachbarte, bikonvex ist, wobei für die Krümmungsradien dieser Linse folgende Bezeichnung gilt :
EMI3.7
während die zweite Linse als positiver Meniskus mit gegen das einfallende Licht gekrümmten Flächen ausgebildet ist, deren Krümmungsradien folgende Ungleichung erfüllen : 3 g < r < 5 rig.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung zweier typischer Ausführungsbeispiele, wobei auf die Zeichnungen Bezug genommen wird.
Die im folgenden beschriebenen Ausführungsbeispiele betreffen einen im wesentlichen afokalen Vorsatz, der in Verbindung mit einem Grundobjektiv zur Verwendung an Schmalfilmkameras vorgesehen
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ist. Die kürzeste Brennweite der Kombination soll den Weitwinkelbereich ( 23 ) erfassen und kontinuierlich auf das etwa fünffache vergrössert werden, das Öffnungsverhältnis bleibt für den Gesamtbereich 1 : I, 8 konstant.
Wie aus der Beschreibung des geometrischen Aufbaues hervorgeht, sind die verschiebbaren Glieder
EMI4.1
die einen ortsfesten Rahmen um die verschiebbaren Glieder bilden, die absolute Grösse der Brennweite des Gesamtsystems bestimmen. Dabei ist die Brennweite des Gliedes --1-- der Brennweite des Gliedes - direkt, der Brennweite des Gliedes--V-- (= Grundobjektiv) jedoch verkehrt proportional. Die gewünschte Brennweite des Gesamtsystems kann also jeweils durch eine beliebige Kombination von Brenn weiten der Glieder --1, IV und V-- erreicht werden. Dementsprechend unterscheiden sich die beiden
Ausführungsbeispiele vor allem durch die Brennweite des Gliedes --1-- und die Brennweite des Grund- objektivs.
B e i s p i e l I: Glied I(--r1 bis r5--) ist in an sich bekannter Weise aus einem negativen und aus einem positiven Meniskus, die miteinander verkittet sind, und aus einem freistehenden positiven Meniskus aufgebaut. Alle Radien sind konvex gegen das einfallende Licht, die Brechkraft der ersten Fläche ist etwa 1, 5 mal so stark wie die der vierten Fläche : ole 1,5 , wobei der vierte Radius die Bedingung 0S7 fI < r4 < 0, 9 fI und der zerstreuende Kittradius die Bedingung
0, 45 fl < r2 < 0, 6 fl erfüllen soll.
Die Brennweite des Gliedes --1-- ist grösser als das 3, 5fache der Brennweite des Gliedes
Glied II (-ruz bis r'--) ist aufgebaut aus einem freistehenden negativen Meniskus, dessen Radien konvex gegen das einfallende Licht sind und aus einer Bikonkavlinse, welche mit einem positiven Me- niskus verkittet ist.
Die Brechkraft des negativen Meniskus liegt zwischen dem 2fachen und dem 3, 5fachen der Brechkraft der verkitteten Komponente
EMI4.2
der zerstreuende Radius des negativen Meniskus verhält sich zum sammelnden gemäss der Bedingung 6 rg < r8 < 10 rg, wobei der Meniskus aus einem Glas mit nd > 1, 69
EMI4.3
hat, derart zusammengesetzt, dass die Brechkraft der dem freistehenden Meniskus zugekehrten Fläche grösser als die Brechkraft der letzten Fläche des Gliedes --II-- gemäss der Bedingung
EMI4.4
ist.DA das Öffnungsverhältnis des Gliedes --II-- sehr nahe an l : l heranreicht, kommt dem sammelnden Kittradius bei der Fehlerkorrektur besondere Bedeutung zu :
Liegt die Brechkraft dieser Fläche innerhalb
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der Grenzen
EMI5.1
so ist eine Behebung der sphärischen Aberration bei gleichzeitiger anastigmatischer Bildfeldebnung über den gesamten Verstellbreich möglich.
EMI5.2
--fIIr-, wieBrennweite --fII-- beträgt, besteht aus zwei positiven Linsen von nahezu gleicher Brechkraft, deren eine, dem Glied --II-- benachbarte bikonvex ist, derart, dass
EMI5.3
während die Form der zweiten, eines positiven Meniskus mit konvex gegen das einfallende Licht gekrümmten Flächen, durch die Ungleichung 3 ris < r16 < 5 r15
EMI5.4
die zur stärker gekrümmten durch die Bedingung
EMI5.5
in Beziehung gebracht wird, dem oben beschriebenen Glied --III-- zu und besteht aus einem Glas mit nd > 1, 60 d
EMI5.6
Ihm fällt die Aufgabe zu,
ein auf Glied --1-- auftreffendes achsparalleles Bündel, welches aus Glied -- konvergent austritt, derart zu zerstreuen, dass es im wesentlichen wieder achsparallel verläuft.
EMI5.7
Zwischen Glied--IV--und dem Grundobjektiv Glied--V-befindet sich üblicherweise ein Teilungsprisma (--r19,r20--) und die Aperturblende ; dieser Umstand bedingt unter anderem die relativ grossen Durchmesser der vorderen Linsengruppen.
Die Radien, Abstände und Glasdaten des Vorsatzobjektivs (Glieder --I bid IV--) sind imPatentanspruch 7 angegeben ; die entsprechenden Daten des Grundobjektivs (Glied --V--) im Anspruch 8. Das zwischen den beiden Objektiv- Komponenten angeordnete Teilungsprisma umfasst zwei Planflächen --r19 und r20--, die Dicke --d19-- beträgt 0,51, der Brechungsindex 1, 569, die Abbe'sche Zahl 56, 1. Der Abstand --d20-- zwischen den Flächen --r20 und r2C- ist 0, 32. Die Vereinigung der beiden ObjektivKomponenten ergibt ein pankratischesObjektiv mit einerMinimalbrennweite von 0, 535 und einerMaximalbrennweite von 2, 5. Das relative Öffnungsverhältnis beträgt 1 : 1, 8.
Die bildseitige Schnittweite ist 0, 76.
EMI5.8
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der schiefen Bündel bietet natürlich auch wesentliche Vorteile bei der Korrektur der Abbildungsfehler, da ja die objektseitige Linsengruppe nicht in derart extremen Randpartien beansprucht wird, wie dies in
EMI6.1
DieBrechkraft des Grundobjektivs, Glied-V-, ist nunmehr nur mehr 2, 8 mal so gross wie die des
Gliedes
Glied I (--rl bis r7--) : Da infolge der um 20% kürzeren Brennweite --f1-- der Abstand zwischen dem bildseitigen Hauptpunkt des Gliedes --1-- und dem objektseitigen Hauptpunkt des Gliedes wel- ches ebenso wie Glied-III-in bezug auf Brennweite und Stellung im Strahlengang unverändertundvon
Beispiel I übernommen wird, zu klein, unter Umständen sogar negativ wird, muss Glied --1-- nach Art der Weitwinkelobjektive so beschaffen sein, dass die bildseitige Schnittweite länger als die Brennweite
EMI6.2
Gliedes --1-- ist.
Dieser EffektEs ist vorteilhaft, das Glied --1-- derart auszubilden, dass die negative Komponente aus einer bikonkaven und einer bikonvexen Linse zusammengesetzt ist, wobei der Kittradius ebenfalls negative Brechkraft hat :
EMI6.3
Die Bikonkavlinse soll aus einem Glas mit
EMI6.4
60worin -- < r2, 1-- dieBrechkraft der Bikonvexlinse und die Brechkraft des Meniskus in der positiven Komponente des Gliedes --I-- bezeichnen; beide Linsen sollen aus einem Glas mit
EMI6.5
21,60bestehen.
Bezüglich aller folgenden Glieder gilt die in Beispiel I gegebene Beschreibung.
Claims (1)
- Die Radien, Abstände und Glasdaten des Vorsatzobjektivs (Glieder --I bis IV--) sind im Patent- anpruch9 angegeben, die des zugehöringen Grundobjektivs im Patentanspruch 10. Das zwischen den beiden Objektiv-Komponenten angeordnete Teilungsprisma ist durch zwei Planflächen --r19 und r20-- begrenzt. Die Dicke --d19-- = 0, 51, der Brechungsindex 1,569, die Abbe'sche Zahl 56,1. Der Abstand zwischen denFlächen --r20 und r21--beträgt 0,32. Die Vereinigung der beidenObjektiv-Komponenten ergibt ein pankratisches Objektiv mit einer Minimalbrennweite von 0, 535 und einer Maximalbrennweite von 2, 496.Die Öffnung beträgt 1 : 1, 8, die bildseitige Schnittweite 0, 96.PATENTANSPRÜCHE : 1. Pankratisches Vorsatzobjektiv mit stetig veränderbarer Vergrösserung, das nach Art eines Gelilei'schen Fernrohres aufgebaut ist gemäss Patent Nr. 244623, dadurch gekennzeichnet, dass das objektseitige, verschiebbare Glied aus einem freistehenden negativen Meniskus, dessen Radien konvex gegen das einfallende Licht sind und aus einer Bikonkavlinse aufgebaut ist, welche mit einem positiven Meniskus verkittet ist, wobei für die Brechkraft (sil) des negativen Meniskus folgende Ungleichung gilt :<Desc/Clms Page number 7> EMI7.1 in welcher fi2 dite Brechkraft der verkitteten Komponente dieses Gliedes darstellt und der Radius der zerstreuenden Fläche des negativen Meniskus sich zu dem der positiven gemäss der Bedingung 6r9 < r8 < 10r9 verhält, während für die Brechkräfte der dem freistehenden Meniskus zugekehrten Fläche der verkitteten Komponente und der letzten Fläche dieses Gliedes folgende Ungleichung gilt : EMI7.2 und die Brechkraft < Pll der Kittfläche folgende Bedingung erfüllt :EMI7.3 in welcher #II die Brechkraft des gesamten Gliedes bezeichnet, sowie d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass das an dritter Stelle stehende verschiebbare Glied eine Brennweite (fIll) besitzt, die das --1, 25fache der Brennweite (fn) des zweiten Gliedes beträgt und aus zwei positiven Linsen nahezu gleicherBrechkraft besteht, deren eine, dem Glied (H) benachbarte, bikonvex ist, wobei für die Krümmungsradien dieser Linse folgende Beziehung gilt : EMI7.4 während die zweite Linse als positiver Meniskus mit gegen das einfallende Licht gekrümmten Flächen ausgebildet ist, deren Krümmungsradien folgende Ungleichung erfüllen : 3 rls 16 < 5 H' EMI7.5 sind.3. Pankratisches Vorsatzobjektiv nach Anspruch 1 oder2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass für die Brechungsindizes nd und die Abbe'schen Zahlen vd der beiden positiven Linsen des dritten Gliedes folgende Beziehungen gelten : EMI7.6 4. Pankratisches Vorsatzobjektiv nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem das Frontglied einen negativen und einen positiven Meniskus umfasst, die miteinander verkittet sind, ferner einen freistehenden Meniskus, wobei alle Flächen konvex gegen das einfallende Licht gekrümmt sind, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass folgende Beziehungen gelten, in welchen (bol und ) die Brechkräfte der ersten und vierten Fläche, (r1 und r4) die zugehörigen Radien und (fI,fII) die Brennweiten des Frontgliedes und des zweiten Gliedes bezeichnen :#1¯1,5#4 <Desc/Clms Page number 8> EMI8.1 das eine an erster Stelle stehende Komponente negativer Brennweite und eine positive Komponente aufweist, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass die Brennweite der positiven Komponente zirka 0. 9 fi. die Brennweite der negativen Komponente zirka -4,6 fI und der Abstand zwischen den zugehörigen Hauptpunkten der beidenKomponenten etwa 0, 4 f beträgt, wobei (fr) die Gesamtbrennweite des Frontgliedes darstellt und die negative Komponente aus einer bikonkaven und einer bikonvexen Linse zusammengesetzt ist, wobei die Kittfläche negative Brechkraft besitzt und folgender Ungleichung genügt :EMI8.2 während die positive Komponente aus einer im wesentlichen gleichseitig bikonvexen Linse und einem positiven Meniskus besteht, dessen Flächen konvex gegen das einfallende Licht sind und folgende Bedingung erfüllen, in welcher t 2 l die Brechkraft der Bikonvexlinse, #I2, 2, 2 die Brechkraft des Meniskus bezeichnen : EMI8.3 sind.7. Pankratisches Vorsatzobjektiv nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch folgende Daten, verstanden mit einer Abweichung der Krümmung einzelner Flächen bis zu : I : 10'10 der Brechkraft des entsprechenden Gliedes, der Dicken bis zu 10% der Brennweite des entsprechenden Gliedes, der Brechzahlen bis :0, 03 und der Abbe'schen Zahlen bis 5 : EMI8.4 <tb> <tb> r1 <SEP> +3,407 <SEP> d1 <SEP> 0,11 <SEP> /1,762/26,5 <SEP> #1=+0,22366 <tb> r2 <SEP> +1,888 <SEP> d2 <SEP> 0,50 <SEP> /1,620/60,3 <tb> r3 <SEP> +22,487 <SEP> d3 <SEP> 0,01 <tb> r4 <SEP> +3,256 <SEP> d4 <SEP> 0,28 <SEP> /1,525/64,7 <SEP> #4=+0,16124 <tb> r5 <SEP> +30,204 <SEP> d5 <SEP> 0,03-1,28 <tb> r8 <SEP> +1,123 <SEP> d8 <SEP> 0,08 <SEP> /1,691/54,7 <tb> r9 <SEP> +0,885 <SEP> d9 <SEP> 0,31 <tb> r10 <SEP> -2,052 <SEP> d10 <SEP> 0,05 <SEP> /1,624/36,8 <SEP> #10=-0,30409 <tb> r11 <SEP> +0,999 <SEP> d11 <SEP> 0,22 <SEP> /1,755/27,6 <SEP> #11=+0,13113 <tb> r12 <SEP> +10,052 <SEP> d12 <SEP> 1,96-0,07 <SEP> #12=-0,07511 <tb> r13 <SEP> +4,396 <SEP> d13 <SEP> 0,19 <SEP> /1,65/50,9 <tb> <Desc/Clms Page number 9> EMI9.1 <tb> <tb> r14.<SEP> - <SEP> 2, <SEP> 567 <SEP> d14 <SEP> 0, <SEP> 01 <tb> r15 <SEP> + <SEP> 1,260 <SEP> d15 <SEP> 0,19 <SEP> /1,658/50,9 <tb> r16 <SEP> +5,026 <SEP> d16 <SEP> 0,10-0,75 <tb> r17 <SEP> -5. <SEP> 658 <SEP> d17 <SEP> 0, <SEP> 06/I, <SEP> 620/60, <SEP> 3 <SEP> <tb> r18 <SEP> +1,283 <SEP> d18 <SEP> 0,12 <tb> EMI9.2 EMI9.3 <tb> <tb> :<SEP> 4. <SEP> r21 <SEP> +1,093 <SEP> d21 <SEP> 0,23 <SEP> /1,643/58,0 <tb> r22 <SEP> -3,925 <SEP> d22 <SEP> 0,19 <tb> r23 <SEP> -1,003 <SEP> d23 <SEP> 0,30 <SEP> /1,847/23,8 <tb> r24 <SEP> +1,003 <SEP> d24 <SEP> 0,13 <tb> r25 <SEP> +31,898 <SEP> d25 <SEP> 0,21 <SEP> /1,641/60,1 <tb> r26 <SEP> -0,784 <SEP> d26 <SEP> 0,01 <tb> r27 <SEP> +0,829 <SEP> d27 <SEP> 0,17 <SEP> /1,641/60,1 <tb> r28 <SEP> -4,365 <tb> EMI9.4 EMI9.5 <tb> <tb> Vorsatzobjektivri <SEP> d1 <SEP> 0,11 <SEP> /1,805/25,4 <SEP> #1=-0,20135 <tb> r2 <SEP> d, <SEP> 0,44 <SEP> /1,522/59,5 <SEP> #2=-0,05322 <tb> 43 <SEP> -3,020 <SEP> d3 <SEP> 0,33 <tb> r4 <SEP> + <SEP> 9'54 <SEP> d4 <SEP> 0, <SEP> 22/1, <SEP> 652/44, <SEP> 9 <SEP> <tb> r5 <SEP> -9,854 <SEP> d5 <SEP> 0,01 <tb> r6 <SEP> +2,773 <SEP> d6 <SEP> 0,28 <SEP> /1,650/39,2 <tb> r7 <SEP> +22,525 <SEP> d7 <SEP> 0,02-1,27 <tb> r8 <SEP> +5,895 <SEP> d8 <SEP> 0,08 <SEP> /1,720/50,4 <tb> r9 <SEP> + <SEP> ' <SEP> dg <SEP> 0, <SEP> 28 <SEP> <tb> r10 <SEP> -2,100 <SEP> d10 <SEP> 0,07 <SEP> /1,624/36,8 <SEP> #10=-0,29714 <tb> r11 <SEP> +0,999 <SEP> d11 <SEP> 0,19 <SEP> /1,755/27,6 <SEP> #11=+0,13113 <tb> r12 <SEP> +8,237 <SEP> d12 <SEP> 2,00-0,100 <SEP> #12=-0,09166 <tb> r13 <SEP> + <SEP> 4, <SEP> 396 <SEP> d <SEP> 0, <SEP> 19/1, <SEP> 658/50, <SEP> 9 <SEP> <tb> r14 <SEP> -2,567 <SEP> d14 <SEP> 0,01 <tb> r15 <SEP> +1,260 <SEP> d15 <SEP> 0,19 <SEP> /1,65/50,9 <tb> r16 <SEP> +5,026 <SEP> d16 <SEP> 0,16-0,81 <tb> <Desc/Clms Page number 10> EMI10.1 <tb> <tb> r17 <SEP> -3,162 <SEP> d17 <SEP> 0,06 <SEP> /1,620/60,3 <tb> r18 <SEP> +1,349 <SEP> d18 <SEP> 0,12 <tb> EMI10.2 EMI10.3 <tb> <tb> :<SEP> 4, <SEP> r21 <SEP> +1,294 <SEP> d21 <SEP> 0,27 <SEP> /1,643/58,0 <tb> r22-4. <SEP> 670 <SEP> d22 <SEP> 0, <SEP> 23 <tb> r23 <SEP> -1,188 <SEP> d23 <SEP> 0,06 <SEP> /1,847/23, <tb> r24 <SEP> +1,250 <SEP> d24 <SEP> 0, <SEP> 16 <tb> r25 <SEP> +37, <SEP> 697 <SEP> d <SEP> 0 <SEP> /1, <SEP> 641/60, <SEP> 1 <SEP> <tb> r26 <SEP> -0, <SEP> d26 <SEP> 0. <SEP> 01 <tb> r27 <SEP> d27 <SEP> 0,20 <SEP> /1,641/60,1 <tb> r23 <SEP> -3, <SEP> 298 <tb>
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT567068A AT279924B (de) | 1968-06-12 | 1968-06-12 | Pankratisches Vorsatzobjektiv |
| DE19691929719 DE1929719A1 (de) | 1968-06-12 | 1969-06-11 | Pankratisches Vorsatzobjektiv |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT244623D | |||
| AT567068A AT279924B (de) | 1968-06-12 | 1968-06-12 | Pankratisches Vorsatzobjektiv |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT279924B true AT279924B (de) | 1970-03-25 |
Family
ID=25602399
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT567068A AT279924B (de) | 1968-06-12 | 1968-06-12 | Pankratisches Vorsatzobjektiv |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT279924B (de) |
-
1968
- 1968-06-12 AT AT567068A patent/AT279924B/de not_active IP Right Cessation
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