AT279973B - Auspufftopf - Google Patents

Auspufftopf

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AT279973B
AT279973B AT816867A AT816867A AT279973B AT 279973 B AT279973 B AT 279973B AT 816867 A AT816867 A AT 816867A AT 816867 A AT816867 A AT 816867A AT 279973 B AT279973 B AT 279973B
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AT
Austria
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wall
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AT816867A
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Patrick Joseph Conlin
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Patrick Joseph Conlin
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Auspufftopf 
Die Erfindung betrifft einen Auspufftopf für Verbrennungskraftmaschinen mit zwei für Ein-und Auslass der Verbrennungsgase bestimmten Kammern. 



   Bisher bekannte Auspufftöpfe dieser Art waren entweder in ihrem Aufbau zu kompliziert oder zu gross und konnten die Schwingungen der aus dem Motor geleiteten Auspuffgase und den dadurch verursachten Auspufflärm nicht wesentlich verringern. 



   Ziel der Erfindung ist es, einen Auspufftopf zu schaffen, der aus wenigen Teilen besteht, die gemeinsam zu einer konstruktiven Einheit vereinigt sind und für eine bestimmte Menge von Auspuffgasen vergleichsweise wesentlich kleiner ist als die gegenwärtig üblichen Auspufftöpfe. Ferner soll der Rückstau der Auspuffgase auf ein Minimum verringert werden und es sollen ausserdem die Schwingungen, welche den Lärm eines Verbrennungsmotors verursachen, im wesentlichen völlig vermieden werden indem die vom Motor übernommenen Auspuffgase zuerst asynchron auf zunehmende Frequenz gegeneinander verschoben werden und sodann, gleichfalls asynchron, gegeneinander auf eine abnehmende Frequenz verschoben werden, wobei diese Schwingungsstösse dazu neigen, einander fast völlig aufzuheben. 



   Diese Ziele werden dem wesentlichsten Merkmal der Erfindung zufolge dadurch erreicht, dass der Auspufftopf durch sich auswärts konisch verjüngende mittels einer zylindrischen Gehäusewand mitsammen verbundene Wandteile, eine Trennwand innerhalb des zylindrischen Teiles des Gehäuses, welche mit der einen Seite, einem Teil der zylindrischen Gehäusewand und einem der Abschlusswandteile die Einlasskammer und mit der andern Seite, dem Restteil der zylindrischen Gehäusewand und dem andern Abschlussteil die Auslasskammer bildet, ferner durch einen Einlassstutzen, der sich im wesentlichen tangential in das Gehäuse zu einer zwischen den Seitenwandteilen befindlichen Stelle erstreckt und mit der Einlasskammer in Verbindung steht, einen Auslassstutzen, der sich von diesem Gehäuse in der gleichen, zur Achse des Gehäuses senkrechten Ebene,

   in ebenfalls tangentialer Richtung wie der Einlassstutzen zu einer vom Einlassstutzen distanzierten Stelle erstreckt, sowie durch eine Leitung, die durch die genannte Trennwand in axialer Richtung des Gehäuses eine Verbindung zwischen den beiden Kammern herstellt, gekennzeichnet ist. 



   Weitere Erfindungsmerkmale werden der besseren Verständlichkeit halber an Hand der Zeichnungen, welche eine derzeit bevorzugte Ausführungsform der Erfindung darstellen, näher erläutert. 



   In den Zeichnungen, ist die Fig. l in einem kleineren Massstab eine axonometrische Ansicht des Auspufftopfes, die Fig. 2 zeigt wesentlich vergrössert eine Ansicht des Inneren eines Auspufftopfes nach Fig. l, der jedoch nach einer Ebene zerteilt ist, die längs der Achsen der Ein-und Auslassstutzen verläuft. Die Fig. 3 ist. ein mittiger Querschnitt nach einer durch die Achse 3-3 der Fig. l verlaufenden Ebene senkrecht zu den Achsen der Ein-und Auslassstutzen in einem geringfügig kleineren Massstab als Fig. 2. Die Fig. 4 ist ein Querschnitt im selben Massstab wie Fig. 3 nach der abgestuften Linie 4-4 der Fig. l und die Fig. 5 ist eine axonometrische Ansicht eines zentral angeordneten rohrförmigen Bestandteiles der Vorrichtung. 



   Den Zeichnungen zufolge umfasst die Konstruktion des   Auspufftopfes--l-ein   zylindrisches   Gehäuse-2-,   welches von einer ringförmigen   Blechgehäusewand --3-- gebildet   wird und eine 

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 ovale   Öffnung --4-- aufweist,   die quer hindurch verläuft. Ein Einlassstutzen --5-- erstreckt sich tangential in bezug zur Wand --3-- von einer ausserhalb der Gehäusewand --3-- befindlichen Stelle in einer Länge, die ausreicht, um eine einem Motor zugeordnete Auspuffleitung anzuschliessen. 



  Dieser Einlassstutzen --5-- erstreckt sich durch die Gehäusewand --3-- zu einer Stelle innerhalb des Auspufftopfgehäuses --2--, die verhältnismässig nahe jener Mittelebene des   Gehäuses-2-ist,   welche in einer senkrechten Richtung zur Achse des   Stutzens-5-verläuft.   An einer diametral gegenüberliegenden Stelle ist die   Gehäusewand-3-mit   einer der Öffnung --4-- ähnlichen   Öffnung --6-- versehen,   durch die sich ein   Auslassstutzen-7-gleichermassen tangendal   wie der Einlassstutzen --3-- erstreckt Dieser   Stutzen --7-- erstreckt   sich von einer innerhalb des Auspufftopfgehäuses --2-- befindlichen Stelle, die verhältnismässig nahe der erwähnten Ebene in bezug zum inneren Ende des durch die Wand --3-- verlaufenden Stutzens --5-- ist,

   ausserhalb der   Gehäusewand --3-- in   einer Länge, die ausreicht, um bedarfsweise eine Auspuffleitung   od. dgl.   anzuschliessen. Die Stutzen-5 und 7-sind durch Schweissung oder Lötung starr mit der Gehäusewand--3--verbunden. 



   Die Inneneinbauten des Auspufftopfgehäuses --2-- werden vervollständigt durch einander gegenüberliegende, sich nach aussen verjüngende konische Abschlusswandteile --8 und 9--, die mit Randflanschen die Ränder der zylindrischen Gehäusewand --3-- überlappen. Diese   Abschlusswandteile --8   und 9-sind mit der   Gehäusewand-3-verlötet   oder verschweisst, um mit dieser Gehäusewand eine Gehäuseeinheit zu bilden. Alle oben genannten, das Gehäuse --2-bildenden Teile sind aus geeigneten Blechzuschnitten geformt und Teile von Rohren ; bemerkenswerterweise sind alle diese Teile von einfacher, gewöhnlicher Art, so dass die Herstellungskosten auf einem Minimum gehalten werden können. 



   Das Innere des   Gehäuses-2-ist   durch einen zentralen Wandteil --10--, der aus einer Metallscheibe von annähernd ovaler Gestaltung besteht, in zwei Kammern von im wesentlichen identer Form unterteilt. Dieser zentrale   Wandteil--10--ist   innerhalb der   Gehäusewand-3-in   bezug zum inneren Ende des Einlassstutzens --5-- derart angeordnet, dass er sich an jener Seite befindet, die der Abschlusswandung --9-- benachbart ist. In bezug zum inneren Ende des Auslassstutzens - 7-- befindet sich dieser zentrale   Wandteil --10-- an jener   Seite, die der Abschlusswandung   --8-- benachbart   ist.

   Insbesondere den Fig. 3 und 4 ist zu entnehmen, dass die inneren Enden der 
 EMI2.1 
 zentrale Wandteil --10-- ist an verschiedenen Punkten seiner Peripherie durch Punktschweissung mit der Gehäuswand --3-- verbunden. Zur besseren Verständlichkeit ist die von dem Wandteil --10--, von einem Teil der   Gehäusewand --3-- und   von dem Abschlusswandteil --8-- gebildete Kammer, die mit dem inneren Ende des   Einlassstutzens-5--in   Verbindung steht, als   Einlasskammer   - bezeichnet. Die zugeordnete Kammer, die mit dem   Auslassstutzen-7-in   Verbindung steht, soll als Auschsskammer --12-- bezeichnet sein. 



   Die Verbindung zwischen den Kammern-11 und 12-wird durch ein Rohr --13-hergestellt, das im wesentlichen gleichen Durchmesser wie die Ein- und Auslassstutzen --5 und 7-aufweist und sich axial zum Auspufftopfgehäuse --2-- durch eine Öffnung --13'-- des zentralen Wandteiles --10-- erstreckt und mit diesem ortsfest verschweisst ist. 



   Jenes Ende --14-- dieses Rohres --13--, welches sich in der   Einlasskammer-11-   befindet, ist an einander gegenüberliegenden Seiten schräg angeschnitten, um ein Paar von diametral einander gegenüberliegenden Schenkeln --16-- zu bilden, die mit der Innenseite des Abschlusswandteiles --8-- verschweisst sind. Im Bereich der Mündung des   Rohrendes --14-- ist   die Wandung des   Rohres --13-- mit   einer Vielzahl kleiner Öffnungen --17-- versehen. 



   Das gegenüberliegende Auslassende --18-- des Rohres --13-- endet in der Auslasskammer --12-- in einiger Entfernung von der Innenseite des   Abschlusswandteiles-9--,   wie dies am besten die Fig. 3 und 4 zeigen. Im Bereich des Rohrendes --18-- des Rohres --13-- ist dessen Wandung mit einer Vielzahl kleiner Öffnungen --19-- versehen, ähnlich wie die   Öffnungen --17-- am   gegenüberliegenden Ende --14-- dieses Rohres --13--. 



   Es sei festgehalten, dass das Innere des   Auspufftopfes-l-im   wesentlichen bloss fünf verschiedene Teile enthält, da ja die beiden   Abschlusswandteile-8 und 9-sowie   die Stutzen-5 und 7-gleich sind. Alle Bestandteile sind im einzelnen von einfacher, üblicher Gattung und sind wirtschaftlich herstellbar. Ferner sei festgestellt, dass alle Bestandteile mitsammen zu einem kompakten Gefüge verschweisst sind, welches in jeder Hinsicht als einheitlich anzusprechen ist. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist wie folgt : 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
Das Auspuffgas gelangt durch den   Einlassstutzen-5-in   die   Einlasskammer-11-und   muss durch das   Rohr-13-zur Auslasskammer--12--austr ! : en ;   von dort gelangt das Gas durch den   Auslassstutzen-7-in   die Atmosphäre. Da das Gas in das   Auspufftopfgehäuse-2-tangential   
 EMI3.1 
 Annäherung zu dem mit geringerem Durchmesser ausgebildeten Scheitel des konischen Abschlusswandteiles --8-- allmählich asynchron zu. Da das Gas vom Motor, bedingt durch dessen Arbeitsweise, pulsierend (stossweise) einlangt, werden die Schwingungsstösse innerhalb der   Einlasskammer -11-- einander   überlagert und neigen dabei dazu, einander aufzuheben.

   Darüber hinaus neigen diese Schwingungsstösse auch noch deshalb dazu einander aufzuheben, und gegeneinander zu wirken, weil das Auspuffgas in das   Rohr --13-- durch   die   Öffnungen--17--an   einander gegenüberliegenden Seiten eintritt. Die Fortbewegung des Gases, welches durch das Rohr-13strömt, wird von einer intensiven Wirbelbildung begleitet, die aus der Art des Eintrittes des Gases in die 
 EMI3.2 
 des Ausmasses der Wirbelbildung des Gases und vervollständigt jedenfalls die Ausschaltung der Schwingungsstösse des Gases ; es wird eine   gleichförmige,   stetige und geräuschlose Abgabe des Gases aus dem   Auspufftopf-l-gewährleistet.   



   Hinsichtlich der Öffnungen-14 und   19-ist   die Art, in der das Vorhandensein dieser Öffnungen sich auf das wirbelnde Gas auswirkt, zugegebenermassen nicht genau bekannt. Wiederholte Versuche haben immerhin gezeigt, dass die zusätzliche Anordnung dieser Öffnungen messbar zu der durch den Auspufftopf bewirkten Geräuschverminderung beiträgt. Vielfältige Theorien sind entwickelt worden und die wahrscheinlichste scheint zu sein, dass die   Öffnungen --14-- dadurch   die Geschwindigkeit der Rotation des Gases zu vermindern vermögen, dass sie einem Teil des Gases 
 EMI3.3 
 ermöglichen.

   Ferner gestatten die   Löcher --19-- einem   Teil des Gases, welches das Rohr--13durchströmt, den radialen Austritt in die   Auslasskammer-12--und   tragen somit weiterhin dazu bei, die Wirbelströmung des Gases in dieser Auslasskammer zu verringern. Schliesslich ist es wahrscheinlich, dass die   Locher-14   und   19-- (insbesondere   die   Löcher-14--)   dazu dienen, jedwede Tendenz zur Bildung eines Vakuumsackes im Gasstrom zu verhindern, wenn dieser seine Bewegungsrichtung ändert, sobald er um die scharfe Kante des   Rohres --13-- mit   hoher Geschwindigkeit eintritt. 



   So wie auch bei der Ausführungsform nach der eingangs erwähnten älteren Patentschrift des Erfinders gibt es keine Stauwand oder ein anderes Hindernis im Strömungsweg des Auspuffgases, so dass die Möglichkeit eines schädlichen Rückstaues der Auspuffgase praktisch ausgeschaltet ist. 



   Wenngleich in der vorausgehenden erläuternden Beschreibung eine gegenwärtig bevorzugte Ausführungsform der Erfindung beschrieben wurde, ist die Erfindung doch nicht auf die bestimmten Einzelheiten dieser als Ausführungsbeispiel geoffenbarten konstruktiven Lösung beschränkt und selbstverständlich umfasst die Erfindung ebensogut alle Abänderungen und Abwandlungen von Teilen der Gesamtkonstruktion als auch die Kombination und Anordnung solcher Teile im Rahmen der nachstehenden Patentansprüche.

Claims (1)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Auspufftopf für Verbrennungskraftmaschinen mit zwei für Ein-und Auslass der Verbrennungsgase bestimmten Kammern, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h sich auswärts konisch verjüngende mittels einer zylindrischen Gehäusewand (3) mitsammen verbundene Wandteile (8, 9), einer Trennwand (10) innerhalb des zylindrischen Teiles des Gehäuses (2), welche mit der einen Seite, einem Teil der zylindrischen Gehäusewand (3) und einem der Abschlusswandteile (8 oder 9) die Einlasskammer (11) und mit der andern Seite, dem Restteil der zylindrischen Gehäusewand (3) und dem andern Abschlussteil (9 oder 8) die Auslasskammer (12) bildet, ferner durch einen Einlassstutzen (5), der sich im wesentlichen tangential in das Gehäuse (2) zu einer zwischen den Seitenwandteilen (8, 9) befindlichen Stelle erstreckt und mit der Einlasskammer (11) in Verbindung steht,
    einen Auslassstutzen (7), der sich von diesem Gehäuse (2) in der gleichen, zur Achse des Gehäuses (2) senkrechten Ebene, in <Desc/Clms Page number 4> ebenfalls tangentialer Richtung wie der Einlassstutzen (5) zu einer vom Einlassstutzen (5) distanzierten Stelle erstreckt, sowie durch eine Leitung (13), die durch die genannte Trennwand (10) in axialer Richtung des Gehäuses (2) eine Verbindung zwischen den beiden Kammern (11, 12) herstellt. EMI4.1 durch eine flache Platte verkörpert wird, die an die Innenwandung des zylindrischen Teiles des Gehäuses unmittelbar anschliesst und sich von einer Seite des Einlassstutzens (5) zur entgegengesetzten Seite des Auslassstutzens (7) erstreckt.
    EMI4.2 Trennwand (10) verlaufende Leitung aus einem Rohr besteht, dessen Einlassöffnung dem Scheitel des die Einlasskammer (11) begrenzenden konischen Abschlusswandteiles und dessen Auslassöffnung dem Scheitel des die Auslasskammer begrenzenden Abschlusswandteiles benachbart ist. EMI4.3 mit dem die Einlasskammer begrenzenden konischen Abschlusswandteil fix verbunden ist, dass der Mittelteil dieses Rohres in der Trennwand befestigt ist und dass das innerhalb der Auslasskammer befindliche Rohrende von dem die Auslasskammer begrenzenden konischen Abschlusswandteil distanziert ist.
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