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Die Erfindung betrifft einen Tisch bestehend aus einer Tischplatte und mindestens zwei Tischsäulen.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines bevorzugt aus Holz herstellbaren Tisches, der aus Einzelteilen zusammensetzbar und leicht wieder in seine Einzelteile zerlegbar ist und der sich je nach Wunsch und Bedarf in beliebiger Weise vergrössern sowie in einer Vielzahl von Konfigurationen aufstellen lässt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Tischplatte aus mindestens zwei Säulenplatten und mindestens einer Einhängplatte besteht, dass von den Säulenplatten jeweils eine auf einer von jeder Tischsäule getragenen Trägerplatte angeordnet und lösbar mit der Trägerplatte verbunden ist, und dass die Einhängplatte mit ihren jeweils eine Säulenplatte untergreifenden, in der Dicke der Einhängplatte abgesetzten Endstükken auf der Trägerplatte einer Tischsäule abgestützt und lösbar mit der Trägerplatte verbunden ist.
Auf diese vorteilhafte Weise lässt sich eine Tischkonstruktion mit variablen Aufstellungsformen erzielen, wobei sich abhängig von der gewählten Anzahl von Tischsäuleneinheiten und dazwischen angeordneten Einhängeplatten die gewünschte Tischgrösse ergibt. Ausserdem kann durch entsprechende Anordnung der Einhängplatte auf der Trägerplatte die Verlaufrichtung der Tischplatte zur Erzielung unterschiedlichster Aufstellungsformen geändert werden.
Gemäss eines weiteren Merkmals der Erfindung weisen entweder die Endstücke der Einhängplatte ein oder mehrere Dübel und die Trägerplatte Löcher, in die die Dübel einsteckbar sind, oder umgekehrt, zur Verbindung der Einhängplatte mit der Trägerplatte einer Tischsäule auf. Dabei sind erfindungsgemäss die Löcher oder die Dübel im äusseren Bereich der Trägerplatte auf einer Kreislinie, vorzugsweise in einem Winkelabstand von 22, 5 , und analog dazu jeweils zwei Dübel oder zwei Löcher an den Endstücken der Einhängplatte angeordnet.
In einer anderen Ausführungsform weisen erfindungsgemäss zur Verbindung der Einhängplatte mit der Trägerplatte einer Tischsäule die Endstücke der Einhängplatte eine Feder und die
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Trägerplatte eine Nut auf, in die die Feder einsteckbar ist.
Nach einem Merkmal der Erfinung ist vorgesehen, dass die Nut eine im äusseren Bereich der Trägerplatte zentrisch angeordnete Ringnut ist und die jeweils an den Endstücken der Einhängplatte vorgesehene Feder entsprechend kreisabschnittförmig ausgebildet ist.
Gemäss einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die Säulenplatten und die Trägerplatten kreisförmig und die Endstücke der Einhängplatte weisen spitzwinkelig zusammenlaufende Seitenkanten, konkav kreisbogenförmige freie Enden auf der einen Seite und konzentrisch hierzu verlaufende Dickenabsätze auf der anderen Seite auf.
Zur Fixierung der zusammengestellten jeweils einen Tisch bildenden Einzelteile in ihrer Lage ist erfindungsgemäss vorgesehen, dass die Trägerplatte eine in einer mittigen Ausnehmung angeordnete Zentrierschraubenmutter aufweist und dass die Säulenplatte mittig an der der Trägerplatte zugekehrten Seite mit einer Ankerplatte mit einem normal dazu abstehenden, zentriert angeordneten Schraubengewindebolzen versehen ist, der zur zentrierten Befestigung der Säulenplatte in die Zentrierschraubenmutter einschraubbar ist.
Um dem Tisch in jeder gewünschten Aufstellungsform auch eine ausreichend hohe Stabilität zu verleihen, ist gemäss eines weiteren Merkmales der Erfindung zwischen Säulenplatte und Trägerplatte in dem von dem (den) Endstück (en) freigelassenen Bereich mindestens ein insbesondere kreissegmentförmig ausgebildetes Distanzplattenstück, das vorzugsweise mit Löchern oder Dübeln oder Nut oder Feder zur Verbindung mit der Trägerplatte versehen ist, angeordnet.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch anhand zweier Ausführungsformen näher erläutert, worin Fig. 1 eine Draufsicht einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemässen Tisches, Fig. 2 eine explosionsartige Darstellung des linken Teils des Tisches gemäss Fig. l, Fig. 3 eine Draufsicht einer zweiten Ausführungsform eines erfindungsgemässen Tisches, Fig. 4 eine explosionsartige Darstellung des rechten Teils des Tisches gemäss Fig. 3 und Fig. 5 eine Schnittansicht eines Teiles des erfindungsgemässen Tisches, deren linke Hälfte
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die erste Ausführungsform und deren rechte Hälfte die zweite Ausführungsform betreffen, zeigen.
Der Tisch umfasst eine Tischplatte 1, die aus mindestens zwei Säulenplatten 2 und einer oder mehreren Einhängplatten 3 gebildet wird. Jede Säulenplatte 2 ist auf einer Trägerplatte 4 angeordnet, die von einer Tischsäule 5 getragen wird. Die Tischsäule 5 ist mit einer Bodenplatte 6 versehen. Zwischen zwei Säulenplatten 2 ist jeweils eine Einhängplatte 3 angeordnet, die mit ihren jeweils eine Säulenplatte 2 untergreifenden Endstücken 7, 8 auf der Trägerplatte 4 einer Tischsäule 5 abgestützt und lösbar mit der Trägperlatte 4 verbunden ist.
Die Endstücke 7,8 der Einhängplatte 3 sind in der Dicke gegenüber dem übrigen Teil der Einhängplatte 3 abgesetzt, so dass dadurch insgesamt eine ebene Tischplatte 1 unter Schaffung eines entsprechneden Niveauausgleichs zwischen den einzelnen Teilen der Tischplatte 1 erhalten wird, insbesondere dort, wo die Endstücke 7,8 der Einhängplatte 3 die Säulenplatten 2 untergreifen.
Die Trägerplatte 4 ist kreisförmig ausgebildet und ist gemäss der ersten Ausführungsform in ihrem äusseren Randbereich mit Löchern 9 versehen, die auf einem zum Umfang der Trägerplatte 4 konzentrischen Kreis 10 in einem Winkelabstand von 22, 5 angeordnet sind. Die Endstücke 7,8 sind mit zwei im entsprechenden Winkelabstand wie zwei Löcher 9 auf der Trägerplatte 4 angeordneten Dübeln 11 versehen. Auf diese Weise erfolgt eine einfach lösbare Steckverbindung der Einhängplatte 3 mit den Trägerplatten 4. Diese Anordnung der Löcher 9 auf der Trägerplatte 4 einerseits und der Dübel 11 auf den Endstücken 7,'8 der Einhängplatte 3 anderseits ermöglicht, dass zwei Einhängplatten 3, wie z. B. in Fig. 1 angedeutet, in unterschiedlichen Winkelstellungen zueinander mit einer Trägerplatte 4 verbunden werden können.
Selbstverständlich können in umgekehrter Weise die Dübel 11 auch auf der Trägerplatte 4 an Stelle der Löcher 9 und an den Endstücken 7,8 der Einhängplatte 3 entsprechende Löcher an Stelle der Dübel'vorgesehen werden.
Zwischen der Säulenplatte 2 und der Trägerplatte 4 sind in Fig. 2 gezeigte Distanzplattensegmente 12 eingelegt, die zur Verbindung mit der Trägerplatte 4 in entsprechender Weise mit Dübeln 11 (oder umgekehrt mit Löchern) versehen sind. Die
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Distanzplattensegmente 12 dienen dazu, eine möglichst vollflächige Auflage für die-Säulenplatte 2 zu schaffen.
Die Endstücke 7,8 der längsgestreckten Einhängplatte 3 weisen spitzwinkelig zusammenlaufende Seitenkanten 13, konkav kreisbogenförmige freie Enden 14 auf der einen Seite und konzentrisch hierzu verlaufende Dickenabsätze 15 auf der anderen Seite auf. Die in verschiedenen Abmessungen vorfertigbaren Distanzplattensegmente 12 sind dabei so geformt, dass sie in den von dem (den) Endstück (en) 7,8 freigelassenen Bereich genau passend auf der Trägerplatte angeordnet werden können.
Jede Säulenplatte 2 ist an der der Trägerplatte 4 zugekehrten Seite mit einer Ankerplatte 16 mit einem normal dazu abstehenden, zentriert angeordneten Schraubengewindebolzen 17 versehen. Die Trägerplatte weist ihrerseits eine in einer mittigen Ausnehmung 18 angeordnete Zentrierschraubenmutter 19 auf. Diese ist dabei auf einer für die Trägerplatte 4 dienenden Stützplatte 20 befestigt, die ihrerseits fest mit der Tischsäule 5 verbunden ist. Durch Einschrauben des Schraubengewindebolzens 17 in die Zentrierschraubenmutter 19 ist somit die Säulenplatte 2 zur Fixierung des Tisches bzw. Herstellung einer stabilen, unverrückbaren Verbindungskonstruktion in einer zentrierten Lage befestigbar.
Gemäss der in den Fig. 3 und 4 gezeigten zweiten Ausführungsform weist die kreisrunde, von der Tischsäule 5 getragene Trägerplatte 4 auf ihrer Oberseite eine im äusseren Bereich angeordnete, zu ihrem Umfang konzentrische Ringnut 21 auf, in welche auf den Endstücken 7, 8 der Einhängplatten 3 angeordnete kreisbogenförmige Federn 22 einsteckbar sind. Selbstverständlich können Nut und Federn auch in umgekehrter Weise angeordnet werden.
Der Vorteil dieser aus Nut und Federn gebildeten, einfach herzustellenden und leicht lösbaren Steckverbindung liegt auch darin, dass die Einhängplatten 3 in beliebigen Winkelstellungen zueinander auf der Trägerplatte 4 angeordnet werden können. Im übrigen sind die'Endstücke 7,8 wie bei der in Fig. 1 und 2 gezeigten ersten Ausführungsform ausgebildet.
Die zwischen Säulenplatte 2 und Trägerplatte 4 einlegbaren, in Fig. 4 gezeigten Distanzplattensegmente 12 sind zur Verbindung mit der Trägerplatte 4 in entsprechender Weise mit einer Feder 22 (oder umgekehrt mit einer kreisbogenförmigen Nut)
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versehen. Zur Fixierung der Nut-Feder Verbindung der Einhängplatte (n) 3 und des (der) Distanzplattenstücke (s) mit der Trägerplatte 4 in der gewünschten Lage wird die Säulenplatte 2 wiederum mittels Schraubengewindebolzen 17 und Zentrierschraubenmutter 19 auf der Trägerplatte 4 befestigt.