AT280U1 - Schultisch - Google Patents
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Description
<Desc/Clms Page number 1>
Meine Erfindung bezieht sich auf die Konstruktionsart von Schultischen deren Arbeitsplatte in eine Ablage= platte und eine Schreibplatte geteilt ist, wobei die Ablageplatte und Schreibplatte gelenkig verbunden sind.
Nach dem'Stand der Technik erfolgt diese Verbindung in geringem Abstand (kleiner 5mm) durch Scharniere, die aneinanderliegenden Plattenkanten sind hierbei gerundet ausgeführt, um eine Gelenkigkeit der Platten zueinander zu ermöglichen. Von dieser Scharnierverbindung wird bei den bekannten Schultischen lediglich die Anforderung der gelenkigen Verbindung von Arbeitsplatte und Schreibplatte erfüllt. Es ist daher bei diesen Tischen ein vergleichs= weise aufwendiger Halte-u. Auslösemechanismus der Neigungsverstellung der Arbeitsplatte erforderlich. Dies bedingt höhere Fertigungskosten, einen höheren Reparatur= aufwand im Störfalle, sowie aufgrund notwendiger Gestänge zur Fixierung der Neigungsverstellung und deren Anordnung auch eine meist kompliziertere Handhabung für den Benützer.
Ich möchte hier auf den von Ihnen aufgezeigten Stand der Technik hinweisen und zwar im speziellen auf die Patent= schrift CH-A-146 815 (Hirzel), welche zwar eine neigbare Schreibplatte aufweist, wo jedoch die Höhe der Platten= vorderkante bei Neigungsverstellung wesentlich verändert wird, was den heutigen ergonomischen Anforderungen an einen Schultisch nicht entspricht (siehe ÖNORM A 1650).
Ebenso weisen die weiteren angeführten Patente nicht die Merkmale der vorliegenden Erfindung auf.
Besonders für die Anwendung des Baumaterials Holz in fast allen Teilen des Schultisches (ausser Scharniere und Schrauben) eignen sich die bisher nach dem Stand der Technik angewendeten Neigungsmechanismen nicht, da hier Schwinden und Quellen des Materials Holz bei Luftfeuchte= schwankungen einen negativen Einfluss auf die Leichtgängig= keit der Neigungsverstellung bilden und das Entstehen einer Klemmgefahr im Bereich der Verbindung der Schreib= platte mit der Arbeitsplatte durch ein Verziehen der Platten trotz (punktweise) Scharnierverbindung durch unerwünschte Spaltbildung möglich sein kann.
Da aber in jüngster Zeit, z. B. aus dem Umweltschutzgedanken (Vermeidung von Sondermüll) Holz vermehrt auch für Schul= möbel Verwendung findet, jedoch die Anforderungen der neigbaren Schreibplatte mit waagrecht bleibender Ablage= platte erfüllt werden sollen, habe ich nachstehende Konstruktionsart nach folgenden Anforderungsstellungen entwickelt :
<Desc/Clms Page number 2>
Anforderungen, welche durch vorliegende Erfindung erfullt werden :.
1) Einfache und geräuscharme Verstellmöglichkeit, ohne dass viele Bewegungsabläufe vom Benützer koordiniert werden müssen, d. h. :
Die Tätigkeit der Neigung der Schreibplatte erfolgt bei meiner Konstruktionsart durch 1 Schüler (bei
Einzeltischen) oder 2 Schüler gleichzeitig (bei
Doppeltischen). Der oder die Benutzer müssen dazu nicht die Benützerseite verlassen, es ist lediglich vod Vorteil vom Sitzen aufzustehen. Sodann wird im
Bereich der Griffe, jedoch an der Kante der Schreib= platte diese mit der Hand umfasst und in die gewünschte
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mit der Ablageplatte u. Einrastvorrichtung zum Ein= rasten kommt. Das Zurückstellen in die waagrechte
Schreibplattenposition erfolgt in ähnlicher Weise, hier wird jedoch mit der Hand des Benützers auch der
Griff (und Schreibplatte) umfasst.
Sodann wird der
Griff mit der Schreibplatte zusammengedrückt und die gesamte Arbeitsplatte unter anhaltendem Drücken manuell in die Waagrechtstellung gebracht. Hierbei wird durch die manuelle Aufhebung der Spannung durch
Biegung der Verbindung Ablageplatte-Schreibplatte in Hochstellung, die Einrastvorrichtung am Gegenstück welches jeweils an den Seitenzargen befestigt ist, vorbeigeführt.
2) Ausschliessung der Klemmgefahr in der gelenkigen Ver= bindung der Ablageplatte mit der Schreibplatte durch einen ausreichenden Abstand der Plattenkanten zueinander.
3) Vereinfachung der Halte- und Auslösemechanismen zur
Neigungsverstellung um auch eine Ausführung in Holz . unter Berücksichtigung des Schwinden und Quellens dieses Materials unter Luftfeuchteeinfluss zu gewähr= leisten.
4) Eine einfache Austauschmöglichkeit der Verschleissteile im Reparaturfall zu schaffen.
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Der Schultisch besteht aus Arbeitsplatte, Fachkorpus und Fussgestell.
Der'Fachkorpus wird aus Seitenzargen (N), Mittelzarge (n), einer Hinterzarge (W), dem Fachbrett (Z) und der Armauf= lageleiste (K) gebildet, wobei diese Konstruktionsteile fest miteinander verbunden sind.
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Die Scharnierverbindung ist gegenüber der Schreibplatten= vorderkante in einem Abstand angeordnete Seitenzargen und Mittelzarge sind am ihren Oberkanten im Bereich der Scharnier= verbindung -ab dem Drehpunkt des Scharniers- und der Arm=
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Vorderkante in den Bereich der Ausklinkung ein. Durch dieses Absenken der Schreibplattenvorderkante (A1) wird von der Armauflageleiste ein Anschlag für Hefte und Schreib= geräte gebildet, da diese in ihrer starren Position ver= bleibt und keine unmittelbare Verbindung der Schreibplatte mit der Armauflageleiste besteht.
Die gelenkige Verbindung zwischen Ablageplatte (B) und Schreibplatte (A) wird durch ein biegbares Verbindung= glied (C) gebildet, welches bei Neigungsverstellung der Schreibplatte und deren Positionierung in geneigter Stellung einen Spanndruck auf die Einrastvorrichtung (D) der Ablage= platte bewirkt. Die Einrastvorrichtung ist jeweils an der Unterseite der Ablageplatte parallel zu den Innenflächen der Seitenzargen in fester Verbindung angebracht. Die platten= artigen Einrastvorrichtungen weisen jeweils eine Führungs= fräsung (D1) auf, in welcher Einrastkerben (E, F) vorgesehen sind. Die jeweilige Einrastkerbe riegelt am Gegenstück (G), welches an der Seitenzarge befestigt ist, bei Neigung der Schreibplatte ein.
Im Bereich der kurzen Ablageplattenseiten sind Griffe (I) in fester Verbindung angebracht, um eine manuelle Bewegung der Ablageplatte und Einrastvorrichtung zum Zwecke der Ent= riegelung der geneigt positionierten Schreibplatte zu erleichtern.
Claims (3)
- Ansprüche 1) Schultisch mit einer geteilten Arbeitsplatte, welche . aus einer waagrechten Ablageplatte (B) und eine mit dieser gelenkig verbundenen Schreibplatte (A) besteht, die im Bereich der benützerseitigen Schreibplatten= vorderkante (AI) mittels Scharnieren (H) mit den Seitenzargen (N) und der Mittelzarge (n) verschwenkbar verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein biegbares Verbindungsglied (C) zwischen der Ablage= platte (B) und der Schreibplatte (A) angeordnet ist, welches beim Verstellen der Schreibplatte (A) einen Spanndruck auf die Einrastvorrichtung (D) bewirkt, und dass die Scharnierverbindung (H) in einem Abstand von der Schreibplattenvorderkante (AI) angeordnet ist.
- 2) Schultisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenzargen (N) und die Mittelzarge (n) an ihren Oberkanten im Bereich der Scharnierverbindung (H) und der Armauflageleiste (K) ausgeklinkt sind und dass die Armauflageleiste (K) mit den Seitenzargen (N) und der Mittelzarge (n) fest verbunden ist. <Desc/Clms Page number 5>FIG. 1 Ansicht des Schultisches von Vorne, das heisst von der Benützerseite aus, wobei die verdeckten Kanten der Einrastvorrichtung (D) strichliert dargestellt sind.FIG. 2 Ansicht des Schultisches von der Benützer= seite aus gesehen von Links.(Seitenansicht des Schultisches) Auf die Darstellung des Fussgestells wurde verzichtet, gegenüber FIG. 1 vergrösserte massstäbliche Darstellung.Verdeckte Kanten der Einrastvorrichtung (D), Hinterzarge (W) und des Fachbretts (Z) wurden strichliert dargestellt.FIG.
- 3 wie FIG. 2, jedoch Schnittdarstellung in geneigtem Zustand der Schreibplatte (A).Die strichlierten Linien bezeichnen wieder verdeckte Kanten und zwar die verdeckte Ober= kante der Seitenzarge (N) und die durch die Einrastvorrichtung (D) verdeckte Kante des Griffs (I).Übersicht der angeführten Bezeichnungen : A...... Schreibplatte B...... Ablageplatte C...... Biegbares Verbindungsglied D...... Einrastvorrichtung E...... Einrastkerbe (Neigungsposition 1) F...... Einrastkerbe (Neigungsposition 2) G...... Gegenstück H...... Scharnier M...... Drehpunkt des Scharniers I...... Griffe N...... Seitenzarge n...... Mittelzarge EMI5.1 W...... Hinterzarge Z...... Fachbrett Dl..... Führungsfräsung der Einrastvorrichtung N1..... Ausklinkung der Seitenzargen bzw. Mittelzarge A1..... Schreibplattenvorderkante
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0001694U AT280U1 (de) | 1994-04-15 | 1994-04-15 | Schultisch |
Applications Claiming Priority (1)
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| AT0001694U AT280U1 (de) | 1994-04-15 | 1994-04-15 | Schultisch |
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|---|---|
| AT280U1 true AT280U1 (de) | 1995-07-25 |
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ID=3479296
Family Applications (1)
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| AT0001694U AT280U1 (de) | 1994-04-15 | 1994-04-15 | Schultisch |
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| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT280U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006003642A1 (de) * | 2006-01-26 | 2007-08-02 | Stilvoll Licht- Und Wohndesign Ohg | Neigungsverstellbare Ablage-Vorrichtung |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH146815A (de) * | 1930-05-13 | 1931-05-15 | Hirzel Jakob | Schulbank. |
-
1994
- 1994-04-15 AT AT0001694U patent/AT280U1/de not_active IP Right Cessation
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH146815A (de) * | 1930-05-13 | 1931-05-15 | Hirzel Jakob | Schulbank. |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006003642A1 (de) * | 2006-01-26 | 2007-08-02 | Stilvoll Licht- Und Wohndesign Ohg | Neigungsverstellbare Ablage-Vorrichtung |
| DE102006003642B4 (de) * | 2006-01-26 | 2008-07-03 | Stilvoll Licht- Und Wohndesign Ohg | Neigungsverstellbare Ablage-Vorrichtung |
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