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Einführvorrichtung für einen Katheter
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Klemmelementen versehen ist, die wahlweise aus einer Offenstellung, in welcher der Kathetereinführer gegenüber dem Schlauch verschiebbar, vorzugsweise von diesem abnehmbar ist, in eine Schliessstellung überführbar sind, in welcher der Schlauch zusammengedrückt und mit dem Einführer sowie der gegebenenfalls vorhandenen Sonde auf Bewegung verbunden ist.
Dabei ist es vorteilhaft, wenn der Kathetereinführer aus einem im wesentlichen hülsenförmigen Körper besteht, dessen mittige Bohrung einen geringfügig grösseren Durchmesser als der Schlauch besitzt und am Körper durch einen oder mehrere achsparallele Schlitze zylindersegmentförmige, federnde Klemmbacken gebildet sind, die durch ihre Federwirkung in Offenstellung gehalten und vorzugsweise an dem in Einführrichtung hinteren Ende mit Klemmkanten, z. B. in Form einer Stufe, versehen sind.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Kathetereinführers ist dessen hülsenförmiger Körper durchgehend geschlitzt und an der dem Schlitz gegenüberliegenden Seite mit einer über seine ganze Länge erstreckten Zone geringerer Wandstärke, z. B. einer Nut, versehen, und an den Klemmkanten sind an den Schlitzrändern seitlich abstehende Betätigungsgriffe ausgebildet, wobei die Klemmbacken so weit voneinander entfernbar sind, dass der Katheterschlauch seitlich in den Schlitz eingeschoben werden kann.
Zur hygienischen, sterilen Aufbewahrung und Handhabung der erfmdungsgemässen Vorrichtung ist es erwünscht, dass das hintere Ende des Kathetereinführers mit einer lösbaren oder abtrennbaren, wenigstens einen Teil des Schlauches umgebenden und gegenüber der Umgebung abschliessenden, sterilisierbaren Schutzhülle abgedeckt ist.
Der Kathetereinführer kann mit der Schutzhülle mittels einer Kupplung verbunden sein, die aus einem am hinteren Ende des Einführers angeordneten, geschlitzten Ringansatz und einem auf diesen aufsetzbaren, mit der Hülle dicht verbundenen oder einstückig hergestellten, gegebenenfalls geschlitzten Kragen besteht.
Die Erfindung betrifft also eine Vorrichtung zum Kathetern, mit deren Hilfe die bei Verwendung bekannter Vorrichtungen und Methoden auftretenden Probleme überwunden oder gelöst werden können.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Erläuterungen an Hand von in den Zeichungen veranschaulichten Ausführungsbeispielen.
In den Zeichnungen zeigen in schaubildlicher Darstellung Fig. l eine Ausführungsform einer in ihre Einzelteile auseinandergenommenen Einführvorrichtung für einen Katheter, Fig. 2 eine andere Ausführungsform der Vorrichtung, Fig. 3 im Schnitt nach der Linie III-III der Fig. l einen Kathetereinführer der Ausführungsform gemäss Fig. l, die Fig. 4 und 5 im Schnitt nach der Linie 4-4
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eine Scheide --60-- auf.
Der Katheterschlauch --10-- ist vorzugsweise aus einem transparenten Kunstharz, wie Polypropylen, Polytetrafluoräthylen od. dgl. hergestellt. Das hintere Endendes Schlauches - ist mit der Kupplungsmuffe --40-- fest verbunden. Diese ist als ein konischer Körper
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Innenkonus versehen, der auf genormte Ansätze von Spritzen passt. Die Kupplungsmuffe-40weist an ihrer äusseren Oberfläche langgestreckte Griffleisten --41-- auf.
Das einzuführende vordere Ende --12-- des Katheterschlauches --10-- ist vorzugsweise verjüngt ausgebildet.
Beim Einführen des Katheters kann die Sonde --30-- zum grössten Teil im Hohlraum-11des Schlauches --10-- angeordnet sein, doch ist es gegebenenfalls auch möglich, den Schlauch ohne Sonde in eine Körperhöhung einzuführen, sobald durch einen entsprechenden Einschnitt eine Öffnung geschaffen ist. Das zum Einführen bestimmte vordere Ende der Sonde --30-- ist mit einer verhältnismässig kurzen Hohlnadel --35-- versehen. Mit Hilfe dieser, in Gebrauchslage aus dem Schlauch --10-- ein Stück über dessen vorderes Ende-12-vorragenden Hohlnadel-35- kann das subkutane Gewebe und die Wandung einer Körperhöhle z.
B. eines Blutgefässes eines Patienten leicht durchdrungen werden.
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Der Kathetereinführer --20-- besitzt einen hülsenförmigen Körper--21--, der vorzugsweise als einteiliger Pressling aus einem elastischen Kunstharz od. dgl. hergestellt ist, das periodisch elastisch verformt werden kann, ohne dass ein Verlust seiner Elastizität oder ein Bruch eintritt. Der Kathetereinführer --20-- weist einen sich gegen das Einführende verjüngenden und axial vorspringenden Fortsatz --22-- auf, der einer konischen Ausnehmung --61-- einer Scheide - 60-angepasst ist. Diese kann zum Schutz der gegebenenfalls aus diesem vorragenden Hohlnadel --35-- sowie zum vorderen Verschluss des Einführers --20-- auf den Fortsatz --22-- aufgesetzt werden.
Ein den Körper --21-- des Einführers nahe seinem vorderen Ende umgebender Bund --23-- bildet einen hinteren Abschluss des Fortsatzes--22--, so dass die Scheide --60-- auf diesen nur bis zum Anschlag am Bund --23-- aufgesetzt werden kann. Der Bund-23-verstärkt zugleich den vorderen Abschnitt des Einführers --20--, der mit an seiner Oberfläche verteilten umfänglichen Griffleisten --24-- zur Erleichterung einer genauen Handhabung desselben versehen ist.
Diese tragen ihrerseits zur Erhöhung der Festigkeit des Einführers bei.
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hülsenformigen Körpers-21-istEinführer --20-- kann daher mit seiner Bohrung --25-- über den Schlauch --10-- geschoben und längs dessen Oberfläche in der Achsrichtung bewegt werden. Die axiale Bohrung --25-- ist im Bereich des dem Einführende abgekehrten Endabschnittes des Körpers --21-- zu einer konzentrischen Ausnehmung --26-- erweitert.
Mittels einer an der übergangsstelle von der Bohrung - zur erweiterten Ausnehmung --26-- angeordneten, umlaufenden Schulter ist eine Klemmkante-27-geschaffen. Ausserdem kann die Innenfläche der Bohrung --25-- zur Erzielung einer besseren Griffigkeit geriffelt oder mit einwärts vorstehenden Vorsprüngen, wie Leistenzähnen od. dgl., versehen sein.
Der grösste Teil des Körpers-21-ist durch einen von seinem hinteren Ende bis nahezu an den Bund-23-erstreckten Axialschnitt in zwei als Klemmelemente ausgebildete Teile, wie insbesondere an ihren Innenflächen mit den Klemmkanten --27-- versehene Klemmbacken --29-gespalten. Diese sind durch in der Schnittebene erstreckte Schlitze --28-- voneinander getrennt, und nur im Bereich des Bundes --23-- sowie des konischen Fortsatzes --22-- miteinander verbunden.
Die Klemmbacken --29-- des Kathetereinführers --20-- können daher von Hand aus zusammengedrückt werden, so dass die Bohrung Körpers -21verengt wird und die Klemmkanten --27-- an der Oberfläche des umschlossenen Schlauches --10-- angreifen und diesen eindrücken.
Hiedurch sind der Einführen-20--, der Schlauch --10-- und gegebenenfalls auch die Hohlnadel Sonde --30-- reibungsschlüssig miteinander auf Bewegung verbunden und können zur Punktion der Haut des Gewebes und z. B. der Vene des Patienten sowie zur Einführung des Katheterschlauches in diese gemeinsam manipuliert werden.
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erkennbar. Der durch die darin befindliche Sonde-30-verengte Hohlraum-11-lässt nur einen beschränkten Rückfluss von Blut zu. Daher kann der mit dem Ende des Sondenstabes-36-- verbundene Stopfen --50-- aus der Ausnchmung --43-- der Schlauch--Kupplungsmuffe --40-gewöhnlich ohne übermässigen Ausfluss von Blut entfernt werden.
Mit Hilfe des Stopfens --40-- und des Sondenstabes --36-- kann nun die Hohlnadel bei teilweise geöffneten Klemmbacken--29-des Einführers --20-- nach Wunsch betätigt, am weiteren Vorschub verhindert, teilweise rückgezogen, oder auch gänzlich aus dem Katheter entfernt werden. In diesem letztgenannten Fall wird zur Verhinderung eines weiteren Ausflusses von Blut ein dem Stopfen --50-- ähnlicher Stopfen ohne Sonde in die Ausnehmung --43-- der Kupplungsmuffe --40-- eingesetzt.
Mit Hilfe der erfindungsgemässen Vorrichtung ist es möglich einen Katheterschlauch --10-- in eine Körperhöhlung eines Menschen gegebenenfalls gemeinsam mit einer Sonde --30-- bei schrittweisem Vorschub und Rückzug derselben einzuführen, oder die Sonde nur zur Punktion der betreffenden Körperhöhlung zu verwenden und die weitere Manipulation des Katheters bei entfernter Sonde allein mit Hilfe des Einführers zu bewerkstelligen, oder aber auch bei entsprechend vorbereiteter
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Körperhöhlung den Schlauch ohne jedwede Verwendung einer Sonde einzuführen.
Die in Fig. 2 gezeigte Ausführungsform der Vorrichtung, weist ebenso wie die in Fig. l gezeigte Vorrichtung, den Katheterschlauch --10-- mit der Kupplungsmuffe --40--, die Sonde --30-mit der Hohlnadel --35-- sowie eine dieser zugeordnete Scheide-60-, den in die Kupplungsmuffe --40-- einsetzbaren mit dem hinteren Ende des Sondenstabes-36-- verbundenen Stopfen --50-- und einen Kathetereinführer --80-- auf, der von dem in Fig. l gezeigten Kathetereinführer --20-- verschieden ausgebildet ist. Die übrigen Bestandteile der Vorrichtung nach Fig. 2 gleichen im wesentlichen den mit gleichen Bezugszeichen versehenen Teilen der Vorrichtung nach Fig. l.
Der Kathetereinführer kann an seinem in Einführrichtung hinteren Ende mit einer sterilisierbaren, als langgestreckter Beutel ausgebildeten Schutzhülle-70--, vorzugsweise aus einem biegsamen Material z. B. einem Kunststoff versehen sein, wie sie mit unterbrochenen Linien in Fig. 2 angedeutet ist.
Die Hülle --70-- bedeckt in ihrer Gebrauchslage sämtliche hinter dem Einführer--80--
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an diesem Ende des Einführers-80-ausgebildeten geschlitzten Ringansatz --71-- aufgesteckt oder auch in diesen eingesetzt werden kann.
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Ausführungsform nach Fig. l einen hülsenförmigen Körper--81--, dessen vorderes Ende einen konischen Ansatz zur Aufnahme der Scheide-60--, dessen hinteres Ende den geschlitzten Ringansatz --71-- für die Schutzhülle --70-- und dessen Bohrung --85-- einen den Durchmesser des einzuführenden Schlauches-10-geringfügig übertreffenden Durchmesser aufweist.
Die Bohrung --85-- besitzt jedoch keine wesentliche Erweiterung eines ihrer Endabschnitte. Der Körper --81-- weist hingegen einen sich über seine ganze Länge erstreckenden Schlitz-88sowie eine dem Schlitz diagonal gegenüberliegende Nut --85-- auf, die sich ebenfalls über seine ganze Länge erstreckt und eine Zone -90-- geringerer Wandstärke bildet. Auf diese Weise sind zwischen dem Schlitz --88-- und der Nut-86-zwei einander gegenüberliegende Klemmelemente in Form von Klemmbacken --89-- geschaffen. Sie besitzen einen etwa halbzylindrischen, rinnenförmigen Querschnitt und sind nur im Bereich der Zone --90-- geringerer Wandstärke miteinander federnd
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umgeben bzw. jederzeit in diese Stellung rückführbar, sobald keine äussere Kraft auf sie einwirkt.
In der Offenstellung seiner Backen --89- ist der Einführer-80-gegenüber dem Schlauch-10bewegbar, insbesondere axial verschiebbar.
Zur Erleichterung seiner Handhabung weist der Einführen-80-, statt der umlaufenden Griffleisten --24-- des in Fig. l gezeigten Einführers --20-- je einen an jede der einander zugekehrten, den Schlitz --88-- begrenzenden Kanten seiner Backen-89-anschliessenden und von diesen im wesentlichen radial auswärts abstehenden flügelartigen Betätigungsgriff --84-- auf.
Mit Hilfe der seitlich vorstehenden Betätigungsgriffe --84-- kann der Einführer --80--, durch Zusammendrücken derselben sowie der mit ihnen verbundenen Klemmbacken --89-- in die Schliessstellung gebracht werden. In dieser wird der im Einführer befindliche Schlauch --10-- mit festem Reibungsgriff von den gegen seine Oberfläche gepressten Backen --89-- umfasst und zusammengedrückt und hiedurch, ähnlich wie bei der andern Ausführungsform, der Einführer --80-mit dem Schlauch --10-- und gegebenenfalls der darin befindlichen Sonde-30-zu einer auf Bewegung verbundenen Einheit zusammengeschlossen. Die Hebelwirkung der abstehenden Betätigungsgriffe --84-- kommt dabei in vorteilhafter Weise zur Geltung.
Die überführung der Backen --89-- aus der Schliessstellung in die Offenstellung erfolgt, wie oben beschrieben, infolge der dem Material innewohnenden Elastizität von selbst, sobald die auf die Betätigungsgriffe-84--
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einwirkende äussere Kraft aufgehoben wird. Die Manipulation dieser Vorrichtung zur Einführung eines Katheters ist daher im wesentlichen gleich der in Fig. l gezeigten und erfolgt so wie in diesem Zusammenhang bereits beschrieben.
Der Einführer --80-- besitzt jedoch gegenüber dem Einführer --20-- den Vorteil, dass er im geöffneten Zustand seiner Backen --89-- nicht nur gegenüber dem Schlauch --10-- axial verschiebbar ist, sondern von diesem auch seitlich abgenommen bzw. auf diesen aufgesetzt werden kann. Dies geschieht durch Auseinanderdrücken der Betätigungsgriffe --84-- von Hand aus, wodurch diese samt den Backen um die gelenkige federnde Zone geringer Wandstärke voneinander verschwenkt werden. Dabei wird die Weite des Schlitzes --88-- so weit vergrössert, dass der Schlauch-10aus der Bohrung --85-- des Einführers austreten kann, wie dies aus Fig. 6 ersichtlich ist. Auch in diesem Fall bewirkt die Federwirkung des Materials eine.
Rückführung der Backen --89-- in die gewöhnliche Offenstellung, sobald die auf die Betätigungsgriffe ausgeübte Kraft aufgehoben ist.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Einführvorrichtung für einen Katheter, gekennzeichnet durch einen Kathetereinführer (20, 80), der einen Katheterschlauch (10) sowie eine gegebenenfalls in diesem befindliche Sonde (30) umgibt und mit von Hand aus betätigbaren Klemmelementen (29, 99) versehen ist, die wahlweise aus einer Offenstellung, in welcher der Kathetereinführer gegenüber dem Schlauch verschiebbar, vorzugsweise von diesem abnehmbar ist, in eine Schliessstellung überführbar sind, in welcher der Schlauch zusammengedrückt und mit dem Einführer sowie der gegebenenfalls vorhandenen Sonde auf Bewegung verbunden ist.
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